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Unterrichtsentwurf: Übungen zum "ie"

Titre: Unterrichtsentwurf: Übungen zum "ie"

Plan d'enseignement , 2005 , 24 Pages

Autor:in: Christina Schulz (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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as Metzler Sprachlexikon gibt für den Begriff des „Alphabets“ die folgende Definition an:
„Alphabet: griech. Alpa, bnta, (alfa, beta): Namen der beiden ersten Buchsatben der girech. Alphabetreihe“ (vgl. Digitale Bibliothek Band 34: Metzler Lexikon Sprache).
Das Inventar der alphabetischen Schriftsysteme sind die Schriftzeichen, wobei hier von einer bestimmten Ordnung dieser ausgegangen werden muss. „Sie stellen neben den Ziffern das wichtigste Strukturierungsmittel für Listen aller Art dar, z. B. Lexika, Wörterbücher (vgl. Digitale Bibliothek Band 34: Metzler Lexikon Sprache).
Das deutsche Alphabet besteht aus 26 Graphemen, jedoch entspricht die Anzahl der Buchstaben des deutschen Alphabetes nicht ihrer tatsächlichen Anzahl. So sind Buchstaben wie zum Beispiel die Umlaute „ä, ö, ü, und ß“ nicht in ihr enthalten, sondern treten gesondert auf. Aus den nun genannten dreißig Graphemen lassen sich durch deren Kombination weitere Lautmöglichkeiten kombinieren. Unter diese Kombinationsmöglichkeiten würden folgende Beispiele fallen, um nur einige von ihnen zu benennen: „Au, ei, eu, ch, sch“. Darüber hinaus lassen sich die Buchstaben als Laute, so genannte Phoneme, zusätzlich in form ihrer Lautstruktur differenzieren. Das Alphabet führt hierbei 21 Mitlaute oder auch Konsonanten und fünf Selbstlaute oder auch Vokale mit sich. Die Differenzierung zwischen Konsonanten und Vokalen betrifft ihre lautliche Substanz. Das kann bedeuten, dass diese innerhalb ihrer Buchstabierung lediglich die eigene Lautsubstanz repräsentieren, wie es bei den Vokalen der Fall ist. Dem gegenüber stehen die Konsonanten, bei deren Buchstabierung die lautliche Substanz eines oder mehrerer Phoneme vertreten sein kann. Die eben genannte Differenzierungsmöglichkeit gilt wiederum nicht bei der Lautierung der Phoneme, innerhalb derer die reine Lautstruktur des jeweiligen Phonems verbalisiert wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse

1.1 Das Alphabet

1.2 Sprachwissenschaftliche Einordnung der Buchstabenkombination „ie“

2. Didaktische Analyse

2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes

2.1.1 Begründung der Lernaufgabe

2.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler

2.1.3 Didaktische Reduktion

2.1.4 Schwierigkeitsanalyse

2.2 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang

3. Voraussetzungen für den Unterricht

3.1 Situation der Klasse

3.2 Externe Voraussetzungen

4. Formulierung der Lernziele

4.1 Grobziel

4.2 Feinziele

5. Überlegungen zur Methodik

5.1 Einstiegsmöglichkeiten

5.2 Artikulation

5.3 Sozial- und Aktionsformen

5.4 Medien

5.5 Unterrichtsprinzipien

5.6 Tafelbild

6. Geplanter Unterrichtsverlauf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als Unterrichtsentwurf für eine Deutschstunde in der ersten Klasse, in welcher die Vertiefung der Buchstabenkombination „ie“ im Vordergrund steht und durch eine Kombination mit sachkundlichen Inhalten zur Mülltrennung motivierend vermittelt werden soll.

  • Vertiefung der Buchstabenkombination „ie“ im Schriftspracherwerb
  • Sachunterrichtliche Aspekte der Mülltrennung und Abfallentsorgung
  • Methodische Gestaltung von Anfangsunterricht durch spielerische Elemente
  • Analyse der Lernvoraussetzungen und der Klassensituation
  • Einsatz von Medien zur Förderung der Schüleraktivität

Auszug aus dem Buch

1.2 Sprachwissenschaftliche Einordnung der Buchstabenkombination „ie“

Die Buchstabenkombination „ie“ entsteht aus zwei einzelnen Phonen. Ein Phon ist das kleinste isolierbare Lautsegment in seiner materiellen Gestalt, einschließlich seiner materiellen Eigenschaften und immer gebunden an die lautliche Substanz (vgl. Unterlagen zum Proseminar der Sprachwissenschaften, leitende Dozentin Frau Dr. Bachmann-Stein).

Die vorliegende Buchstabenkombination lässt erkennen, dass die lautliche Form nicht immer mit der graphischen Umsetzung derer übereinstimmt. So ergibt das „ie“ lediglich einen Lautwert, der jedoch in zwei unterschiedliche Grapheme umgesetzt werden muss. Dies ist jedoch bei der Kombination „ie“ nicht immer der Fall und erschwert so die Verschriftung. Ein Beispiel für eine Ausnahme wäre hier das Wort „ihr“, welches dem Lautwert /i:/ entspricht, jedoch lediglich durch ein Graphem, dem „i“ umgesetzt werden muss. Anders verhält sich dies Bei dem Wort „Liebe“, welches ebenfalls den gleichen Lautwert aufweist, aber im Gegensatz zum oben genannten Beispiel mittels zwei Graphemen verschriftlicht wird.

Beide Phone werden innerhalb der Lautschrift der IPA, was für „Internationale/International Phonetic Association steht, als /i:/ geführt, was die für die lange Aussprache des Lautes steht.

Sowohl das „i“, als auch das „e“ werden als Konsonanten oder auch Selbstlaute bezeichnet. Der Begriff „Selbstlaut“ erklärt bereits, den Grund für die Bezeichnung: Bei der Umsetzung von Vokalen in ihre Lautform klingen diese im Gegensatz zu den so genannten „Mitlauten“ rein nach sich selbst, das heißt es ist kein weiterer Laut vernehmbar. Darüber hinaus entweicht der Luftstrom bei der Artikulation von vokalen ungehindert, was bei den Konsonanten nicht der Fall ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die linguistischen Grundlagen des Alphabets und der spezifischen Buchstabenkombination „ie“.

2. Didaktische Analyse: Hier wird die Bedeutung des Themas für die Schüler sowie die didaktische Reduktion und Schwierigkeitsanalyse für den Unterricht dargelegt.

3. Voraussetzungen für den Unterricht: Dieses Kapitel beschreibt die heterogene Situation der Klasse 1b sowie die räumlichen und materiellen Bedingungen im Klassenzimmer.

4. Formulierung der Lernziele: Es werden die angestrebten Grob- und Feinziele der Unterrichtsstunde definiert.

5. Überlegungen zur Methodik: Hier werden die didaktischen Entscheidungen zu Einstieg, Artikulationsmodellen, Sozialformen und Unterrichtsprinzipien begründet.

6. Geplanter Unterrichtsverlauf: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs, des Lehrerverhaltens und der erwarteten Schülerreaktionen.

Schlüsselwörter

Unterrichtsentwurf, Deutschunterricht, Klasse 1b, Anfangsunterricht, Buchstabenkombination, ie, Schriftspracherwerb, Sachunterricht, Mülltrennung, Didaktische Analyse, Artikulation, Sozialformen, Lernziele, Unterrichtsverlauf, Phonetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein detaillierter Unterrichtsentwurf für den Deutschunterricht in einer ersten Grundschulklasse mit dem Fokus auf die Vertiefung der Buchstabenkombination „ie“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Schriftspracherwerb der Kombination „ie“ und die sachunterrichtliche Behandlung der Mülltrennung.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Grobziel besteht darin, dass die Schüler Wörter kennenlernen, die mit „ie“ geschrieben werden, und in der Lage sind, mit diesen Wörtern Sätze zu bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden das Modell des „Dreierschritts“ sowie das Modell des „Kenntniserwerbs“ von Alois Roth als didaktische Artikulationsmodelle angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Sachanalyse, die didaktische Analyse, die Beschreibung der Klassensituation, die Zielformulierung sowie die methodischen Überlegungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Unterrichtsentwurf, Schriftspracherwerb, Anfangsunterricht, Mülltrennung und Didaktik charakterisieren.

Warum wird das Thema „Abfall“ in den Deutschunterricht integriert?

Die Integration dient der Motivation, da das Thema in einer vorangegangenen Stunde für Verwirrung sorgte und der Autorin durch die Verknüpfung mit lebensnahen Materialien ein besserer Zugang zur Thematik möglich erscheint.

Wie beschreibt die Autorin die Klasse 1b?

Die Autorin beschreibt die Klasse als sehr heterogen, unruhig und teilweise verhaltensauffällig, was hohe Anforderungen an die Strukturierung des Unterrichts stellt.

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Résumé des informations

Titre
Unterrichtsentwurf: Übungen zum "ie"
Université
University of Koblenz-Landau
Auteur
Christina Schulz (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
24
N° de catalogue
V49915
ISBN (ebook)
9783638462488
Langue
allemand
mots-clé
Unterrichtsentwurf
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Schulz (Auteur), 2005, Unterrichtsentwurf: Übungen zum "ie", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49915
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