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Doping im Sport. Kontrollen oder Legalisierung?

Titel: Doping im Sport. Kontrollen oder Legalisierung?

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Aleksej Woratsch (Autor:in)

Sport - Sportsoziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit geht es um Doping im Leistungssport. Zunächst werden die Definition und der Ursprung des Dopings thematisiert. Anschließend nennt der Autor Antriebsgründe beziehungsweise Motivationsgründe von Athleten, die für das Doping ausschlaggebend sind. Der Fokus liegt hierbei auf dem, auf verschiedenen Ebenen vorkommenden, Leistungsdruck. Danach werden die Risiken des Dopings beleuchtet. Mit Hilfe der Nennung eines Extremfalls werden die biologischen Nebenwirkungen aufgeführt. Der Autor beleuchtet außerdem die Folgen des Dopings für den Leistungssport und die Folgen des Missbrauchs für den Normalbürger.

Abschließend werden die Erfahrungen des ehemaligen Profiradsportlers Tyler Hamilton, die er in seinem Buch "Die Radsport Mafia" schildert, beleuchtet. Anhand dessen wird ersichtlich, inwiefern Anti-Doping Agenturen wie der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) die Hände gebunden sind. Der Autor verdeutlicht, dass die derzeitige Anti-Doping Politik kaum bis keinerlei Wirkung hat, da Athleten sowie Mediziner stetig Wege finden, Dopingkontrollen zu bestehen beziehungsweise zu umgehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Ursprung des Dopings

3. Motivation

4. Risiken des Dopings

5. Dopingkontrollen und deren Probleme

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das vielschichtige Phänomen Doping im Sport, beleuchtet die Beweggründe von Athleten sowie Umfeldakteuren und diskutiert kritisch die Frage, ob eine Legalisierung von Doping sinnvoll wäre oder ob andere Maßnahmen zielführender sind.

  • Ursprung und Definition von Doping
  • Psychologische und soziologische Motivationsfaktoren
  • Gesundheitliche Langzeitfolgen und Risiken
  • Problematiken bei Dopingkontrollen
  • Diskurs über Dopingprävention und Legalisierungsdebatten

Auszug aus dem Buch

Definition und Ursprung des Dopings

Für Doping wurde von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) folgende Definition festgelegt: „Doping ist das Vorhandensein einer verbotenen Substanz, seines Metaboliten oder eines Markers in Körperbestandteile eines Athleten. Doping ist die Verwendung von Substanzen aus denen verbotene Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden.“ (Bergner 2006: 82)

Die Welt-Anti-Doping-Agentur stellt für jedes Jahr eine Liste bereit, mit allen verbotenen Substanzen, die verbotenen Substanzen variieren je nach Sportart. Durch Medikamentenmissbrauch steigern bzw. optimieren Athleten ihre Leistung, es entsteht ein unfairer Vorteil gegenüber jenen, welche nicht auf Dopingmittel zurückgreifen.

Für den Körper ist ein körperliches Limit festgelegt, diese Physiologische Grenze dient dem Körper als Schutz durch Überlastung. Das Limit ist abhängig von der Genetik des Sportlers, mittels Medikamenten wird das körperliche Limit ausgekoppelt bzw. verschoben. (Schöffel 2015: 17)

Doping findet seinen Ursprung im 18. Jahrhundert, wo es erstmals in Verbindung mit Aufputschmitteln bei Pferderennen zum Einsatz kam. Nachweislich wurde 1879 beim Sechstagerennen in London gedopt, 1889 wurde der Begriff erstmals in einem englischen Lexikon aufgeführt und bedeutete die Verabreichung diverser Medikamente bei Rennpferden. (ebd.: 1)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Medikamentenmissbrauchs im Sport ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung sowie die zentrale Fragestellung zur Sinnhaftigkeit einer Dopinglegalisierung.

2. Definition und Ursprung des Dopings: Dieses Kapitel liefert eine fachliche Definition durch die WADA und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Anfänge des Dopings im 18. Jahrhundert.

3. Motivation: Der Abschnitt analysiert die Beweggründe von Athleten und Umfeldfaktoren, wobei der Leistungsdruck und die Erwartungen von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im Mittelpunkt stehen.

4. Risiken des Dopings: Es werden die körperlichen und psychischen gesundheitlichen Risiken von Doping sowie die negativen Auswirkungen auf das Image des Sports und der Sportler detailliert aufgezeigt.

5. Dopingkontrollen und deren Probleme: Dieses Kapitel kritisiert die Effektivität aktueller Anti-Doping-Maßnahmen und erörtert die Debatte um eine mögliche Legalisierung versus eine Verschärfung der Kontrolle.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass eine Legalisierung abzulehnen ist, während der Kampf gegen Doping durch strukturelle Änderungen im Sportumfeld intensiviert werden sollte.

Schlüsselwörter

Doping, Leistungsdruck, WADA, Medikamentenmissbrauch, Sportethik, Dopingkontrollen, Sportgeschichte, Gesundheitsschäden, Kommerzialisierung, Athleten, Sponsoring, Leistungsoptimierung, Dopingprävention, Profisport, Leistungsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Doping im Sport, ausgehend von der Definition über die Ursachen bis hin zu den gesundheitlichen Folgen und den Kontrollmechanismen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Motivation von Sportlern, dem gesellschaftlichen Leistungsdruck sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Anti-Doping-Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit von Dopingkontrollen zu hinterfragen und zu evaluieren, ob eine Legalisierung des Dopings eine tragfähige Alternative darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse und greift auf Expertenmeinungen sowie Fallbeispiele aus dem Profisport zurück, um die verschiedenen Aspekte des Dopings fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Doping, die Motive hinter dem Dopingkonsum, die drastischen gesundheitlichen Risiken und die Unzulänglichkeiten der aktuellen Dopingkontrollpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Doping, Leistungsdruck, Medikamentenmissbrauch, WADA, Dopingkontrollen und Sportethik charakterisiert.

Wie reagieren Sponsoren auf Dopingfälle im Sport?

Sponsoren reagieren oft mit einer Abkehr vom Sport, da Doping das Image des jeweiligen Sportlers und des Sports allgemein negativ beeinflusst, was zu sinkendem Interesse und finanziellem Rückzug führt.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Legalisierungsfrage?

Der Autor lehnt eine Legalisierung ab, da sie zu viele gesundheitliche und ethische Nachteile mit sich bringen würde, und plädiert stattdessen für eine Verschärfung der Anti-Doping-Politik und einen Wandel im Sportumfeld.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Doping im Sport. Kontrollen oder Legalisierung?
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,9
Autor
Aleksej Woratsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V499406
ISBN (eBook)
9783346026569
ISBN (Buch)
9783346026576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
doping sport kontrollen legalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aleksej Woratsch (Autor:in), 2017, Doping im Sport. Kontrollen oder Legalisierung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499406
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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