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Stress- und Krisenmanagement. Psychische Fehlbelastungen von Rettungsdienstmitarbeitern und Präventionsmöglichkeiten

Titel: Stress- und Krisenmanagement. Psychische Fehlbelastungen von Rettungsdienstmitarbeitern und Präventionsmöglichkeiten

Akademische Arbeit , 2015 , 37 Seiten , Note: 2

Autor:in: Roland Dombrowski (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Hausarbeit soll die Fragestellung nach den Präventionsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten für Rettungsdienstpersonal bearbeitet werden und lautet somit: "Welche Präventionsmaßnahmen und Optimierungsmöglichkeiten gibt es bei psychischen Fehlbelastungen für Mitarbeiter im Rettungsdienst?"

Im ersten Teil der Arbeit wird auf arbeitspsychologische Aufgaben eingegangen und psychologische Belastungen im Rettungsdienst. In den darauffolgenden Kapiteln werden spezifische Krankheiten und Krankheitsprobleme der Psyche dargestellt. Eine Darstellung des psychischen Verlaufsmodells soll den Traumatisierungsprozess verdeutlichen.

Im mittleren Teil der Arbeit wird auf das Modell der Salutogenese von Antonovsky eingegangen und Punkte der Widerstandskraft (Resilienz) angesprochen, um darzustellen, welche menschlichen Faktoren eine Widerstandskraft stärken oder schwächen können.

Zum Abschluss der Arbeit wird auf die rettungsdienstlichen Präventionsmaßnahmen eingegangen und welche Schlussfolgerungen durch Studien erzielt wurden, um eine bessere psychologische Betreuung der Rettungsdienstmitarbeiter zu erreichen.

Ziel der Arbeit war es, zu beleuchten, welche Faktoren im Rettungsdienst psychisch einwirken und welche Präventionsmaßnahmen bereits stattfinden und verbessert werden könnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung / Fragestellung

3. Zielstellung der Hausarbeit

4. Arbeitspsychologische Aufgabengebiete und Belastungsfaktoren

5. Psychische Belastungen im Rettungsdienst

5.1.Definitionen von Reaktionen auf schwere Belastungen, akute Belastungsreaktion, Posttraumatische Belastungsstörung nach „International Statistic Classification of Diseases“ (ICD)

5.2.Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

5.3.Akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0)

5.4.Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)

5.5.Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)

6. Das Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung und Risikogruppen mit Eingruppierung des Rettungsdienst

6.1.Selbsterholer

6.2.Wechslergruppe

6.3.Risikogruppe

7. Rettungsdienstliche Psychologische Alltagsbelastungen im privaten Bereich und Resilienz des Rettungsdienstpersonals

7.1.Das Modell der Salutogenese von Antonovsky

7.2.Definitionen und Konzeptualisierung von Resilienz und Schutzfaktoren

8. Präventionsmaßnahmen für Rettungsdienstpersonal und Einsatzkräfte

9. Angebote von Organisationen der Prävention für Rettungsdienstpersonal und Einsatzkräfte

10.Zusammenfassung / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychischen Fehlbelastungen von Rettungsdienstmitarbeitern, analysiert die gesundheitlichen Risiken durch die hohe psychische Beanspruchung im Einsatzgeschehen und erarbeitet Möglichkeiten zur Prävention und Optimierung der Arbeitsbedingungen, um die psychische Stabilität des Personals langfristig zu sichern.

  • Identifikation arbeitspsychologischer Belastungsfaktoren im Rettungsdienst.
  • Darstellung psychischer Störungsbilder (PTBS, akute Belastungsreaktionen).
  • Analyse des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung.
  • Evaluation von Resilienzfaktoren und dem Modell der Salutogenese.
  • Untersuchung von Präventionsmaßnahmen und Interventionsangeboten.

Auszug aus dem Buch

6.1.Selbsterholer:

Die Gruppe von Traumaopfern, die mit den natürlichen Verlauf des Selbstheilungsprozesses mit eigenen Ressourcen und Potentialen mit der Zeit das Trauma ohne bleibende Beeinträchtigungen verarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die hohen Anforderungen an das Rettungsdienstpersonal durch komplexe Einsatzgeschehen, Zeitdruck und schwierige Arbeitsbedingungen.

2. Problemstellung / Fragestellung: Definiert die psychische Beanspruchung durch lebensrettende Maßnahmen und sucht nach konkreten Präventions- und Optimierungsmöglichkeiten.

3. Zielstellung der Hausarbeit: Umreißt das methodische Vorgehen von der Analyse psychischer Belastungen bis hin zur Diskussion rettungsdienstlicher Präventionsmaßnahmen.

4. Arbeitspsychologische Aufgabengebiete und Belastungsfaktoren: Differenziert zwischen physischen und psychischen Arbeitsbelastungen und erörtert die Problematik der Grenzwertermittlung.

5. Psychische Belastungen im Rettungsdienst: Analysiert spezifische Belastungsfaktoren und stellt klinische Krankheitsbilder wie PTBS und Anpassungsstörungen gemäß ICD-10 dar.

6. Das Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung und Risikogruppen mit Eingruppierung des Rettungsdienst: Verknüpft die Belastung des Rettungsdienstpersonals mit dem EUTOPA-Verlaufsmodell und klassifiziert Einsatzkräfte in verschiedene Risikogruppen.

7. Rettungsdienstliche Psychologische Alltagsbelastungen im privaten Bereich und Resilienz des Rettungsdienstpersonals: Erklärt das Modell der Salutogenese von Antonovsky und die Bedeutung von Resilienzfaktoren für die psychische Widerstandskraft.

8. Präventionsmaßnahmen für Rettungsdienstpersonal und Einsatzkräfte: Unterscheidet primäre und sekundäre Präventionsmaßnahmen zur psychologischen Unterstützung von Einsatzkräften.

9. Angebote von Organisationen der Prävention für Rettungsdienstpersonal und Einsatzkräfte: Gibt einen Überblick über aktuelle Nachsorgeprogramme wie Kriseninterventionsteams und Einsatznachsorgeteams.

10.Zusammenfassung / Fazit: Fasst Empfehlungen aus Studien zur Etablierung psychologischer Präventionsstrukturen im Rettungsdienst zusammen.

Schlüsselwörter

Rettungsdienst, Psychische Fehlbelastung, Prävention, Resilienz, Traumatisierung, Salutogenese, PTBS, Stressmanagement, Einsatznachsorge, Arbeitspsychologie, Notfallversorgung, Bewältigungsstrategien, Krisenintervention, Psychische Gesundheit, Belastungsfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychischen Fehlbelastungen, denen Mitarbeiter im Rettungsdienst durch ihre tägliche Arbeit ausgesetzt sind, und untersucht Wege, diese durch Prävention zu mindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychische Beanspruchung im Rettungsdienst, klinische Störungsbilder, Modelle der psychischen Traumatisierung und Strategien zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Präventionsmaßnahmen und Optimierungsmöglichkeiten gibt es bei psychischen Fehlbelastungen für Mitarbeiter im Rettungsdienst?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die den aktuellen empirischen Forschungsstand, klinische Klassifikationen (ICD-10) und fachspezifische Modelle zur Stressbewältigung synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse psychischer Belastungen im Beruf, die Darstellung von Traumafolgen, das Konzept der Salutogenese und die Evaluation verschiedener Präventionsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rettungsdienst, Resilienz, Psychische Belastung, Trauma, Salutogenese und Präventionsmaßnahmen.

Welche Risikogruppen unterscheidet das Modell der Traumatisierung?

Es werden die Gruppen der „Selbsterholer“, der „Wechslergruppe“ (bei hinzukommenden Störfaktoren) und der „Risikogruppe“ unterschieden.

Wie wichtig ist die Rolle der Führungskräfte bei der Prävention?

Die Unterstützung durch Vorgesetzte sowie spezifische Führungskräfteschulungen werden als wesentliche Faktoren zur Optimierung der Belastungssituation hervorgehoben.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress- und Krisenmanagement. Psychische Fehlbelastungen von Rettungsdienstmitarbeitern und Präventionsmöglichkeiten
Hochschule
Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Note
2
Autor
Roland Dombrowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
37
Katalognummer
V499469
ISBN (eBook)
9783346023575
ISBN (Buch)
9783346023582
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie akute belastungsstörungen Belastungsfaktoren posttraumatische Belastungsfaktoren ICD Risikogruppen Selbsterholer Wechslergruppe Risikogruppe Arbeitspsychologie Alltagsbelastungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roland Dombrowski (Autor:in), 2015, Stress- und Krisenmanagement. Psychische Fehlbelastungen von Rettungsdienstmitarbeitern und Präventionsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499469
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Leseprobe aus  37  Seiten
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