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Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) in der Sekundarstufe

Ein kurzer Überblick

Title: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) in der Sekundarstufe

Presentation (Elaboration) , 2004 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susanne Zehnter (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Das Thema Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) in der Sekundarstufe verdient in mehrer Hinsicht seine Aufmerksamkeit. Zum einen können beim Wechsel von der Grundschule in die Sekundarstufe durch unterschiedliche Bedingungsfaktoren Probleme beim Lesen und Rechtschreiben verstärkt werden oder erst hier in Erscheinung treten. Dies erfordert eine genaue Betrachtung der Barrieren bei diesem Wechsel. Zum anderen muss der Gedanke, dass eine Förderung in dieser Altersstufe nicht mehr möglich ist und somit den Kindern ein bleibendes Etikett anhaftet, überwunden werden.
Im Folgenden werde ich zunächst auf die Probleme und Entstehungsfaktoren von LRS in der Sekundarstufe eingehen und anschließend einige Fördermöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen anführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Probleme und Entstehungsfaktoren in der Sekundarstufe I

3. Allgemeine Fördermaßnahmen

4. Fördermaßnahmen in speziellen Bereichen

4.1. Lesen

4.2. Handschrift

4.3. Abschreiben

4.4. Verfassen von Texten

4.5. Rechtschreibung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen und Fördermöglichkeiten bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) im Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, dass eine gezielte Unterstützung auch in dieser Altersstufe essenziell ist und durch eine stärkere Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen sowie eine motivierende, ressourcenorientierte Unterrichtsgestaltung gelingen kann.

  • Analyse der Entstehungsfaktoren für LRS in der Sekundarstufe I
  • Bedeutung von Lernvoraussetzungen und negativen Etikettierungsprozessen
  • Prinzipien der allgemeinen Förderung im Regelunterricht
  • Spezifische Förderansätze für Lesen, Schreiben und Rechtschreibung
  • Die Rolle der förderdiagnostischen Analyse für den Lernprozess

Auszug aus dem Buch

2. Probleme und Entstehungsfaktoren in der Sekundarstufe I

Wie schon beschrieben stellt der Wechsel von der Grundschule in die Sekundarstufe eine besondere Herausforderung für viele Schüler dar. Ein Grund dafür ist, dass man nicht an die Lernvoraussetzungen, die die Kinder aus der Grundschule mitbringen, anknüpft, was Grundlage für das Gelingen des Unterrichts ist.

Tymister beschreibt „alle Schüler so weit wie möglich mit ihrer Lebenswelt, mit ihren Interessen und Bedürfnissen, mit ihren Problemen und Erfolgen, selbstständig handelnd, also sprechend, hörend, schreibend, lesend (verstehend), aber auch bastelnd und werkend, spielend und feiernd in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren.” als Ziel eines offenen, handlungsorientierten und kommunikativen Unterrichts. Oftmals fehlen jedoch die Kenntnisse über die Lerninhalte in der Grundschule, insbesondere die des Deutschunterrichts.

Gerade Gymnasiallehrer setzen zum Beispiel das Beherrschen der Orthografie voraus und entbinden sich damit von der Verantwortung einer weiteren Förderung in diesem Bereich und ignorieren damit mögliche Schwierigkeiten. Der Schriftspracherwerb muss jedoch als Prozess verstanden werden, in dem unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Entwicklungstempi zu Leistungsunterschieden führen. Wenn „…der Abstand zwischen den Kindern innerhalb einer Klasse […] bis zu drei Entwicklungsjahren.“ betragen kann, so ist es verständlich, dass auch in der Sekundarstufe erhebliche Unterschiede bezüglich des Entwicklungsstandes der Kinder wieder zu finden sind. Das plötzliche Schreiben von langen und ungeübten Diktaten, die zur Leistungsmessung betragen sollen, stellt des Weiteren eine Herausforderung für viele Schüler dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von LRS-Förderung in der Sekundarstufe und entkräftet die Annahme, dass eine Unterstützung in dieser Altersstufe nicht mehr möglich oder sinnvoll sei.

2. Probleme und Entstehungsfaktoren in der Sekundarstufe I: Das Kapitel analysiert den schwierigen Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe, bei dem fehlende Anknüpfungspunkte an das Vorwissen sowie negative Etikettierungsprozesse Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten verstärken können.

3. Allgemeine Fördermaßnahmen: Hier werden Prinzipien für einen integrativen Regelunterricht diskutiert, die durch offene Unterrichtsformen wie Projektarbeit eine Über- oder Unterforderung vermeiden sollen.

4. Fördermaßnahmen in speziellen Bereichen: Dieses Kapitel liefert konkrete Strategien zur Förderung in den Feldern Lesen, Handschrift, Abschreiben, Textproduktion und Rechtschreibung unter Berücksichtigung individueller Entwicklungsstände.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung plädiert für eine engere Zusammenarbeit der Schulstufen sowie einen pädagogischen Fokus auf die Stärken der Schüler statt einer bloßen Defizitorientierung.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, LRS, Sekundarstufe, Förderdiagnostik, Schriftspracherwerb, Differenzierung, Selbstbild, Etikettierung, Unterrichtsentwicklung, Rechtschreibförderung, Leseförderung, Handschrift, Lernvoraussetzungen, Motivation, Orthografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bei Schülern in der Sekundarstufe I und zeigt auf, wie Lehrkräfte diese Schwierigkeiten durch gezielte pädagogische Maßnahmen angehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entstehungsbedingungen für LRS in höheren Klassen, die Bedeutung einer förderorientierten Diagnostik sowie verschiedene Ansätze zur individuellen Unterstützung im Regelunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass auch in der Sekundarstufe eine LRS-Förderung notwendig und möglich ist, und praktische Wege für einen förderorientierten Unterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die sich auf aktuelle Fachliteratur und didaktische Konzepte zum Schriftspracherwerb und zur LRS-Förderung stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Entstehungsfaktoren (insbesondere durch den Schulwechsel) sowie in eine systematische Auflistung von Fördermaßnahmen für die Bereiche Lesen, Schreiben und Rechtschreibung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind LRS, Förderdiagnostik, Differenzierung, Sekundarstufe, Schriftspracherwerb, Selbstbild des Schülers und Etikettierung.

Warum wird der Wechsel zur Sekundarstufe als kritisch betrachtet?

Der Wechsel ist kritisch, da oft nicht an die individuellen Lernvoraussetzungen aus der Grundschule angeknüpft wird und Lehrer fälschlicherweise voraussetzen, dass der Schriftspracherwerb bereits vollständig abgeschlossen sei.

Welche Rolle spielt die Etikettierung durch Lehrkräfte?

Die Arbeit betont, dass negative Etikettierungen (z.B. durch alleinige Konzentration auf Fehler) das Selbstbild des Schülers massiv verschlechtern und somit jede weitere Lernentwicklung in diesem Bereich hemmen können.

Warum wird der Einsatz von Computern empfohlen?

Der Computer dient als Hilfsmittel, um den Druck bei der Gestaltung von Buchstaben oder der Einhaltung von Zeilen zu mindern und den Fokus auf die inhaltliche Produktion statt auf rein orthografische Perfektion zu legen.

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Details

Title
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) in der Sekundarstufe
Subtitle
Ein kurzer Überblick
College
University of Hannover
Course
LRS – Leserechtschreibschwierigkeiten Klasse 1-10
Grade
1,0
Author
Susanne Zehnter (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V49952
ISBN (eBook)
9783638462792
Language
German
Tags
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten Sekundarstufe Leserechtschreibschwierigkeiten Klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Zehnter (Author), 2004, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) in der Sekundarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49952
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