Diese Arbeit untersucht die Online-Medien als neues Instrument der Gewaltausübung. Sie vergleicht klassisches mit digitalem Mobbing und beleuchtet Akteure und Hintergründe. Die Entstehung und Etablierung des Internets haben dazu geführt, dass sich die Art der Kommunikation der Menschen stark verändert hat. Das hat zum einem viele positive Faktoren miteingebracht, wie etwa die Möglichkeit mit jedem Menschen auf einfachem Wege zu kommunizieren. Unabhängig von der Entfernung oder den finanziellen Möglichkeiten der Person. Allerdings gibt es auch negative Aspekte, wenn wir von Kommunikation im digitalen Raum sprechen.
Cybermobbing ist verglichen mit der Mobbingsituation, die uns im realen Leben begegnet, ein wenig erforschtes Territorium. Dennoch kann es jeden von uns treffen. Deswegen sollte es kein Thema sein, dass von der Wissenschaft totgeschwiegen oder ignoriert wird, sondern es ist wichtiger, mit dem Thema Cybermobbing offen umzugehen und auch die wissenschaftlichen Aspekte kontinuierlich zu erneuern, umso der Öffentlichkeit das nötige Wissen weiterzugeben und so die Auswirkungen, die Cybermobbing mit sich bringen kann, aufzudecken.
Inhaltsverzeichnis
- ABSTRACT
- ABSTRACT (ENGLISCH)
- EINLEITUNG
- ERKENNTNISINTERESSE
- FORSCHUNGSSTAND
- ZIEL UND AUFBAU
- METHODE
- DIE MODERNE FORM DES MOBBINGS – CYBERMOBBING
- BEGRIFFSERKLÄRUNG MOBBING
- BEGRIFFSERKLÄRUNG SOCIAL MEDIA UND CYBERSPACE
- UNTERSCHIEDUNG -KLASSISCHES MOBBING UND CYBERMOBBING
- GEMEINSAMKEITEN – KLASSISCHES MOBBING UND CYBERMOBBING
- INVOLVIERTE AKTEURE
- TÄTERPROFIL
- OPFERPROFIL
- ZUSCHAUER UND MITTÄTER
- HINTERGRÜNDE DES CYBERMOBBINGS
- FORMEN DES CYBERMOBBINGS
- GRÜNDE FÜR DAS BETREIBEN VON CYBERMOBBING
- RISIKOFAKTOREN
- BETEILIGUNG AN CYBERMOBBING - GRUPPENPHÄNOMEN
- FORSCHUNGSLÜCKEN UND STUDIE ZU CYBERMOBBING
- FORSCHUNGSFRAGE UND HYPOTHESE
- OPERATIONALISIERUNG DER VARIABLEN
- METHODENVORSCHLAG
- RESÜMEE
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Cybermobbings in sozialen Netzwerken. Ziel ist es, die Beteiligung von Jugendlichen an Cybermobbing-Aktivitäten zu untersuchen und die dafür relevanten Faktoren zu identifizieren. Dabei werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen klassischem Mobbing und Cybermobbing beleuchtet.
- Definition und Abgrenzung von Cybermobbing
- Analyse der verschiedenen Formen von Cybermobbing
- Faktoren, die zur Beteiligung an Cybermobbing beitragen
- Die Rolle von sozialen Netzwerken im Kontext von Cybermobbing
- Forschungslücken und zukünftige Forschungsbedarfe
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema Cybermobbing vor und erläutert die Relevanz der Thematik. Es werden die Forschungslücken und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt. Im zweiten Kapitel wird der Begriff des Cybermobbings definiert und abgegrenzt. Die verschiedenen Formen des Cybermobbings werden vorgestellt und die beteiligten Akteure (Täter, Opfer, Zuschauer und Mittäter) werden charakterisiert. Kapitel drei untersucht die Hintergründe des Cybermobbings und die Gründe, warum Personen Cybermobbing betreiben. Risikofaktoren für die Beteiligung an Cybermobbing werden analysiert.
Schlüsselwörter
Cybermobbing, Social Media, Jugendliche, Internet, Kommunikation, Täter, Opfer, Risikofaktoren, Gruppenphänomen, Forschungslücken, Studie.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet Cybermobbing von klassischem Mobbing?
Cybermobbing findet im digitalen Raum statt, ist oft anonym, erreicht ein riesiges Publikum in kürzester Zeit und verfolgt die Opfer rund um die Uhr bis nach Hause.
Welche Rollen gibt es beim Cybermobbing?
Man unterscheidet Täter, Opfer, Mittäter (die Inhalte teilen) und Zuschauer (die oft passiv bleiben oder wegschauen).
Warum betreiben Jugendliche Cybermobbing?
Gründe können Langeweile, Rache, Machtstreben oder der Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit sein, verstärkt durch die fehlende direkte Reaktion des Opfers.
Welche Auswirkungen hat Cybermobbing auf die Opfer?
Die Folgen reichen von sozialem Rückzug und Leistungsabfall in der Schule bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen und Suizidgedanken.
Was sind Risikofaktoren für Cybermobbing?
Dazu gehören eine hohe Internetpräsenz ohne Medienkompetenz, mangelnde soziale Unterstützung und ein bereits bestehendes problematisches Schulklima.
Wie können soziale Netzwerke Cybermobbing begünstigen?
Die einfache Verbreitung von Bildern und Texten sowie die oft mangelhafte Moderation durch Plattformbetreiber erleichtern die Ausübung von Gewalt im Netz.
- Quote paper
- Andrea Cu (Author), 2018, Gewalt und Social Media. Cybermobbing bei Jugendlichen in sozialen Netzwerken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499598