Ist Reiten Sport


Facharbeit (Schule), 2015
17 Seiten, Note: 1,25

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Definition Sport
Gesellschaftliche Funktionen des Sports
Motive

Der Pferdesport
Der Reitsport
Dressurreiten
Springreiten
Vielseitigkeitsreiten

Warum ist Reiten Sport?

Reflexion

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Vorwort

In meiner GFS geht es um das Thema Reiten als Sport. Viele Kritiker sehen Reiten als ein Hobby, bei dem der Reiter passiv auf dem Pferd sitzt. Viele Reiter müssen sich anhören, sie würden nur auf dem Pferd sitzen und das Pferd würde als einziger Sport treiben. Diese Annahme wird meine GFS widerlegen. An dieser Stelle möchte ich Nikolai Galozi danken, er hat mich auf diese Fragestellung – Ist Reiten Sport – gebracht. Wir hatten in der Schule eine Diskussion zu ihr.

Hilfsmittel bei meiner GFS waren eigene Erfahrungen, Bücher und diverse Homepages. Die Bilder stammen hauptsächlich aus eigenen Quellen. Die GFS liefert zuerst eine Definition für Sport, beschreibt dessen gesellschaftliche Funktionen und erläutert die Motive, warum der Mensch überhaupt Sport treibt. Dann wird eine kurze Definition zum Thema Pferdesport gegeben, um schließlich erläutern zu können, warum der Reitsport ein Sport ist und auch gleichzeitig der perfekte Sport ist.

Diese GFS geht ausschließlich auf den Reitsport ein. Sie würde ansonsten zu ausführlich werden, wenn ich auch noch die anderen Teilbereiche des Pferdesports beleuchten würde. Dazu zählt beispielsweise der Fahrsport. Es wird vorausgesetzt, dass sich der Leser dieser GFS darüber im Klaren ist, dass sich das Pferd in drei Grundgangarten bewegen kann.

Definition Sport

Sport ist vielfältig. Sport kann man treiben, man kann bei Sport zuschauen und man kann Sport untersuchen. Jeder hat eine eigene Definition für Sport den es ist schwierig eine allgemeingültige kurze Definition für Sport zu finden. Es ist deshalb so schwierig da es unendlich viele Bereiche und Aspekte gibt, die den Begriff Sport umfassen.(1)

Das Wort „Sport“ stand 1887 erstmals im Rechtschreibduden und bekommt verschiedene Bedeutungen zu geordnet:

Tabelle 1 Bedeutungen des Sports

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch verschiedene Lexika und Sportwissenschaftler beschäftigen sich mit einer möglichst genauen Definition für Sport: Sport ist eine „Sammelbezeichnung für die an spielerischer Selbstentfaltung (Spiel) und am Leistungsstreben orientierten Formen menschlicher Betätigung, die der körperlichen und geistigen Beweglichkeit dienen, (…). Diese Tätigkeiten, die in den meisten Fällen um ihrer selbst willen und aus Freude an der Überwindung von Schwierigkeiten ausgeübt werden, sind gewöhnlich regelgebunden und werden im freiwilligen Wettkampf und in eigens dafür bestimmten Organisationsformen gepflegt. Die spielerische Bewegung zur Selbststeigerung ohne Wettkampfstreben entfaltet sich zumeist individuell und unorganisiert.(2)" Zusammenfassend kann man also Sagen das Sport ein vielschichtiger Begriff ist der alle bewegungs-, spiel- oder wettkampforientierten körperlichen Aktivitäten des Menschen einschließt. Er zielt auf den Erwerb und das Verbessern spez. koordinativer und konditioneller Fähigkeiten ab. Sportliche Aktivitäten können einzeln oder in Gruppen als Mannschaftssport ausgeübt werden, dies kann leistungsorientiert geschehen oder als Hobby. Sport dient der Selbstentfaltung des Individuums. (1)

Gesellschaftliche Funktionen des Sports

Menschen betätigen sich meistens sportlich, weil sie Freude dabei empfinden. Jeder hat ganz persönliche Ziele und Erwartungen an dem was er tut, ebenso handelt jeder aus seiner eigenen Motivation heraus. Dennoch gibt es gesellschaftliche Voraussetzungen und Konsequenzen wenn Sport betrieben wird. Siehe Tabelle 2.(3)

Tabelle 2 Auffassungen über die gesellschaftliche Bedeutung des Sports

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Motive

Es gibt viele verschiedene Motive und Bewegungsgründe die einen Menschen dazu veranlassen, die verschiedensten Sportarten auszuführen. Dazu zählen beispielsweise die Bewegung an sich, die körperliche Aktivität und die Freude daran. Auch Risiko, Abenteuer und Spannung stellen bei vielen Sportlern die Motive für ihren Sport dar. Beispielsweise die Grenzsituation beim Bergsteigen. Auch das mit anderen, gemeinsam Sport treiben sprich die soziale Interaktion beim Sport, stellt für viele eine große Motivation dar. Wer macht den schon gerne alleine etwas? Mit Freunden macht alles gleich doppelt so viel Spaß. Auch die Leistung und persönliche Erfolge stellen Anreize zum Sporttreiben dar. Dazu zählen natürlich auch Erfolge bei Wettkämpfen. Soziale Anerkennung und Fremdbestätigung motivieren ebenfalls viele Menschen. Leistung kann als Prestige zählen. Auch Dominanz und die Macht die man beispielsweise als ein Mannschaftsführer ausüben kann, spielt eine große Rolle. Viele wollen aber auch einfach nur gesund und fit bleiben, bis ins hohe Alter. Das alles und noch vieles mehr, stellen Motive zum Sporttreiben dar. Die Abbildung 2 zeigt die Motive im Sport untergliedert und grob zusammengefasst. (4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Motive im Sport

Der Pferdesport

Der Pferdesport ist wie der Name schon sagt eine Sportart aus den vielen Teilbereichen von Sport. Dazu zählen alle Tätigkeiten die ein Mensch mit dem Pferd als Team ausführt. Der Pferdesport wird grob unterteilt in Reitsport, Fahrsport, Voltigieren und Bodenarbeit. Diese grobe Einteilung lässt sich nochmals in viele Bereiche unterteilen. Beispielsweise der Reitsport untergliedert sich in Dressurreiten, Springreiten, Vielseitigkeitsreiten, Western, Polo, Pferderennen, Distanzsport, etc ….(5) Im weiteren Verlauf der GFS wird nun auf den Reitsport eingegangen.

Der Reitsport

Beim Reitsport geht es eine aktive Betätigung. Der Reiter sitzt nicht passiv auf dem Pferd sondern geht „aktiv mit der Bewegung des Pferdes“ mit und „beeinflusst sie willentlich“. Dabei nützen dem Reiter sogenannte Hilfen. Diese klassifizieren sich in Schenkelhilfen, Gewichtsverlagerung, Zügelhilfen und weitere Hilfsmittel. Bei den Schenkelhilfen arbeitet der Reiter mit seinem Schenkeldruck. Bei den Gewichtshilfen arbeitet er mit Gewichtsverlagerung und bei den Zügelhilfen arbeitet er mit der Zügelführung. Zu den weiteren Hilfsmitteln zählen Stimme, Gerte und Sporen. Der Reiter bestimmt mit diesen Hilfen Tempo, Richtung und die Gangart. Dies hat nicht das Pferd zu bestimmen. Im Folgenden wird auf drei Disziplinen des Reitsports eingegangen. (5)

Dressurreiten

Das Dressurreiten ist eine der Disziplinen des Reitsports. Hier geht es um den Gehorsam und die Ausstrahlung des Pferdes bei der Ausführung bestimmter Lektionen. Es geht um den Takt der Bewegung, die Losgelassenheit und um den Schwung des Pferdes. Unter dem Reiter sollte das Pferd seine natürlichen Bewegungen perfektionieren und in der Lage sein den Reiter auf dem Rücken zu tragen. Dafür muss der Reiter ausbalanciert sitzen und mit den verschiedenen Hilfen im Zusammenspiel fein einwirken können. Die Zuschauer dürfen diese Hilfen nicht mal erkennen, so fein müssen sie gegeben werden. Die Dressur ist für die Grundausbildung eines Pferdes und für den Reiter von großer Bedeutung. Hier lernt der Reiter feine Hilfen zu geben und das Pferd lernt darauf zu reagieren. Damit das Pferd in der gewünschten Gangart und Richtung läuft. Bei Dressurprüfungen in höheren Klassen geht es dann um Lektionen wie die Piaffe, hier trabt das Pferd auf der Stelle oder um die Galopppirouette, hier galoppiert das Pferd um seine eigene Achse herum.(6)

Springreiten

Nach einer erfolgreichen Grundausbildung, zu der auch eine gewisse Springgymnastik zum Muskelaufbau gehört, wagen sich viele Reiter mit ihren Pferden auch an höheren Hindernisse. Beim Springreiten wird eine gewisse Anzahl von Hindernissen, die je nach Klasse in einer bestimmten Höhe aufgebaut sind, möglichst fehlerfrei überwunden. Der Reiter muss in der Lage sein, sein Pferd gezielt, mittig an einen Sprung heranzureiten und das Pferd vorm, während und nach dem Sprung nicht zu stören. Zwischen den Sprüngen muss aktiv weiter geritten werden. Es wird mit kürzeren Bügeln als in der Dressur geritten und der Reiter sitzt nicht so gerade im Sattel wie in der Dressur. Er nimmt den sogenannten leichten Sitz ein, bei dem der Oberkörper in verschiedenen Abstufungen leicht vorgeneigt ist. Je nach Leistungsklasse werden die Sprünge und die Wege zwischen den Sprüngen immer schwieriger. Man unterscheidet bei den Hindernissen zwischen Hoch-Sprünge, Hoch-weit Sprünge und Weit-flach-Sprünge. (7)

Vielseitigkeitsreiten

Die Vielseitigkeitsprüfung ist eine ganz besondere Disziplin des Reitsports. Hier müssen gleich drei Prüfungsteile absolviert werden. Eine Dressurprüfung, eine Springprüfung und eine Geländeprüfung bei der feste und zum Teil natürliche Hindernisse überwunden werden müssen. Die Geländeprüfung erfordert Kondition, Mut und Können von Reiter und Pferd. Die Geländestrecke muss komplett durchgaloppiert werden und die dazwischen liegenden vielseitigen Hindernisse, zu denen Tiefsprünge hinzugehören, überwunden werden müssen. Die Vielseitigkeit setzt ein besonders vielschichtiges Training von Reiter und Pferd voraus. Sie erfordert viel Kraft, Ausdauer, Konzentration und Willensstärke, um in allen drei Prüfungen zu glänzen.(8)

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Ist Reiten Sport
Note
1,25
Autor
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V499630
ISBN (eBook)
9783346023544
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reiten, sport
Arbeit zitieren
Viktoria Getmann (Autor), 2015, Ist Reiten Sport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499630

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