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Fallstudie Schlecker. Krisenursachen und mögliche Restrukturierungsmaßnahmen

Titel: Fallstudie Schlecker. Krisenursachen und mögliche Restrukturierungsmaßnahmen

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gürkan Yazici (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Seminararbeit wird die Fallstudie Schlecker behandelt. Ziel der Hausarbeit ist es, der Leserschaft zu offenbaren, wie der einstige Branchenführer Anton Schlecker vom Aufstieg des Imperiums bis hin zur Strategiekrise geraten ist und letzten Endes Insolvenz anmelden musste mit anschließender Zerschlagung des Unternehmens.

Um in diese Thematik der Leserschaft einen tieferen Einblick zu verschaffen, werden die Ursachen für die Krise genauer erläutert. Dabei werden die Gründe für diese Ereignisse beleuchtet und analysiert und daraus mögliche Restrukturierungsmaßnahmen herausgearbeitet. Abschließend wird die Hausarbeit mit einem Fazit abgerundet.

Wie schwer es heutzutage ist, sich am Markt zu behaupten und die Wettbewerbsrentabilität zu wahren und welche folgenschwere Konsequenzen Fehlentscheidungen nach sich ziehen können, hat man am Paradebeispiel schlechthin Schlecker gesehen. Für Unternehmen kommen Krisen oftmals unvorhergesehen, da man sich mit solchen ressourcenvernichtenden Gegebenheiten im Vorfeld erst gar nicht befassen möchte.

Das macht die Krise zu einem unberechenbaren und zugleich schwer kontrollierbaren Zustand. Im heutigen Zeitalter des ständigen Wandels sollte man gegen existenzgefährdenden und unternehmensbedrohlichen Ereignissen gewappnet sein und vor allen Dingen krisenresistent sein. Um die Krise zu bewältigen, müssen rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden. Dabei muss man manchmal über den eigenen Schatten springen um die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie radikal sein können und aus ethischer oder aus moralischer Sicht nicht vertretbar sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Unternehmen Schlecker

2.1 Gründungsgeschichte

2.2 Konzernstruktur

2.3 Umsatzentwicklung

3. Krise

3.1 Definition

3.2 Krisenphasenmodell

3.2.1 Definition

3.2.2 Praktische Anwendung

3.3 Krisenursachen

3.3.1 Geiz

3.3.2 Der verpatzte Strategiewechsel

3.3.3 Die Feindschaft mit Ver.di

3.3.4 Die irreführende Preispolitik und die ausbleibende Kommunikation

3.3.5 Die Falsche Sortiment-, Service- und Personalpolitik

4. Restrukturierungsmaßnahmen

4.1 Tatsächlich unternommene Maßnahmen

4.1.1 Schlecker XL Filialen

4.1.2 Senkung der Personalkosten

4.1.3 Investitionen in Werbung

4.2 Mögliche Restrukturierungsmaßnahmen

4.2.1 Bessere Standorte und Verkaufsräume

4.2.2 Optimierung des Sortiments- und Serviceangebots

4.2.3 Optimierung der Personalpolitik

4.2.4 Kritischer Input von außen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Ursachen für das Scheitern des Drogeriekonzerns Schlecker und evaluiert mögliche Restrukturierungsmaßnahmen. Ziel ist es, den Aufstieg des Imperiums sowie den Weg in die Strategie- und Folgekrisen nachzuvollziehen, um daraus Rückschlüsse auf die kritischen Erfolgsfaktoren im Turnaround-Management zu ziehen.

  • Analyse der Krisenursachen und Unternehmenskultur
  • Untersuchung des strategischen Scheiterns im Wettbewerbsumfeld
  • Bewertung der tatsächlich unternommenen Sanierungsmaßnahmen
  • Erarbeitung potenzieller Optimierungsansätze für Standorte und Sortiment
  • Diskussion der Bedeutung von Personalpolitik und Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Geiz

Anton Schlecker ist unter anderem an seinem Geiz gescheitert. Als Sinnbild dafür steht die Neonröhre, weil sie die extreme Einfachheit und Banalität der Filialen und Verkaufsräume repräsentiert. Nahezu alle Schlecker-Märkte waren mit den Billig-Neonröhren ausgestattet, die lediglich für Unübersichtlichkeit und monotone Beleuchtung gesorgt haben. Außerdem hat Schlecker, ob bewusst oder unbewusst, dem Kunden einen in der Qualität billigen Eindruck vermittelt. Dieser Geiz hatte sich in der gesamten Unternehmenskultur fest eingenistet, welcher sich in den Verkaufsräumen wiederspiegelte. Als Folge daraus schlugen die negativen Folgen der übertriebenen Sparsamkeit in den Ergebnissen auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, wie Fehlentscheidungen Unternehmen in Krisen führen können, und skizziert den Aufbau der Analyse zur Fallstudie Schlecker.

2. Das Unternehmen Schlecker: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung des Konzerns von der Gründung über die Expansion bis hin zur Insolvenz und erläutert die damalige Konzernstruktur.

3. Krise: Hier werden Definitionen von Unternehmenskrisen dargelegt, das Krisenphasenmodell angewendet und die spezifischen Krisenursachen von Schlecker wie Geiz und mangelnde Kommunikation analysiert.

4. Restrukturierungsmaßnahmen: Dieses Kapitel befasst sich mit den tatsächlich durchgeführten, aber gescheiterten Maßnahmen sowie mit theoretisch möglichen Lösungsansätzen für eine erfolgreiche Sanierung.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, in der die falsche Personal- und Standortpolitik als Hauptgründe für den Niedergang hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Schlecker, Drogeriekonzern, Unternehmenskrise, Insolvenz, Restrukturierung, Turnaround-Management, Standortpolitik, Personalpolitik, Strategiekrise, Wettbewerb, Sortimentsoptimierung, Krisenursachen, Unternehmensführung, Marktanteile, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Niedergang der Drogeriekette Schlecker und analysiert die Ursachen, die zum Scheitern dieses ehemals führenden europäischen Unternehmens führten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse konzentriert sich auf die Unternehmenskultur, das strategische Management, die Auswirkungen der Personalpolitik und die Reaktionen des Unternehmens auf den Wettbewerb.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Ziel ist es, der Leserschaft die Krisenentwicklung von Schlecker detailliert darzulegen und durch die Analyse der Fehlentscheidungen aufzuzeigen, welche Restrukturierungsmaßnahmen in einer solchen Situation notwendig gewesen wären.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde in der Fallstudie angewandt?

Es wurde ein deduktiver Ansatz gewählt, der theoretische Grundlagen wie das Krisenphasenmodell nach Müller mit dem konkreten Fallbeispiel Schlecker verknüpft, um praxisnahe Schlussfolgerungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Krisendefinitionen die konkreten Ursachen – wie etwa der "Geiz", die verpatzte Strategie und die angespannte Kommunikation – sowie die tatsächlichen Sanierungsversuche untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Schlecker, Turnaround-Management, Insolvenz, Strategiekrise, Personalpolitik und Standortplanung.

Warum wird im Dokument die "Neonröhre" als Symbol für das Scheitern genannt?

Die Neonröhre steht sinnbildlich für den extremen Sparzwang und die Banalität der Filialen, welche bei den Kunden einen negativen Qualitätseindruck hinterließen und so das Markenimage beschädigten.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Kommunikation bei Schlecker?

Die Kommunikation wird als gravierend mangelhaft eingestuft, insbesondere die ausbleibende Entschuldigung nach juristischen Urteilen und die unglückliche Wortwahl bei Werbekampagnen, die das Kundenvertrauen nachhaltig erschütterten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fallstudie Schlecker. Krisenursachen und mögliche Restrukturierungsmaßnahmen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Gürkan Yazici (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V499659
ISBN (eBook)
9783346025098
ISBN (Buch)
9783346025104
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schlecker
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gürkan Yazici (Autor:in), 2016, Fallstudie Schlecker. Krisenursachen und mögliche Restrukturierungsmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499659
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Leseprobe aus  21  Seiten
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