Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Travail Social

Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Fürsorglichkeit

Titre: Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Fürsorglichkeit

Dossier / Travail , 2018 , 18 Pages , Note: 2.0

Autor:in: Sara Sentürk (Auteur)

Travail Social
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit stellt einen Zusammenhang zwischen Paternalismus, Fürsorglichkeit und Sozialer Arbeit her. Jeder Mensch ist tagtäglich von Paternalismus betroffen. Oft nehmen Menschen im Erwachsenenalter paternalistische Handlungen seitens des Staates oder den Behörden wie selbstverständlich an. Doch bereits im Kindesalter lässt sich Paternalismus zwischen Eltern und Kindern feststellen, wobei Eltern meist paternalistische Handlungen gegenüber ihren Kindern vornehmen. Und dies im Zuge erzieherischer Konzepte als legitim und notwendig ansehen. Dabei stellt sich die Frage, ob Paternalismus grundsätzlich legitim und ethisch vertretbar ist. Auch in der sozialen Arbeit gewinnt die Diskussion um die ethische Problematik paternalistischer Handlungen seitens der professionellen Fachkräfte gegenüber dem vielschichtigen Klientel Sozialer Arbeit an Bedeutung.

Die Fragen die in dieser Hausarbeit geklärt werden sollen sind daher zunächst, inwieweit Ethik und Paternalismus in Zusammenhang stehen, was Paternalismus bedeutet und welche Formen existieren. Ziel dieser Arbeit ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Begriffen Ethik und Paternalismus als solchen und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

3. Prinzipien sozialer Arbeit

3.1 Zwischenfazit

4. Soziale Arbeit und ethische Aspekte

4.1 Berufsethik der sozialen Arbeit

4.2 Zwischenfazit

5. Paternalismus

5.1 Paternalismus Definition nach Dworkin

5.2 Formen des Paternalismus

5.3 Zwischenfazit

5.4 Paternalismus und Kinder

5.5 Zwischenfazit

6. Fallbeispiel: Kinder – und Jugendpsychiatrische Tagesklinik

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ethische Vertretbarkeit paternalistischer Handlungen in der Sozialen Arbeit, um ein besseres Verständnis für das Spannungsfeld zwischen professioneller Fürsorge und der Wahrung der Klientenautonomie zu entwickeln.

  • Theoretische Grundlagen von Ethik und Paternalismus
  • Berufsethische Prinzipien der Sozialen Arbeit
  • Definition und Formen des Paternalismus nach Gerald Dworkin
  • Die Autonomie von Kindern im Kontext paternalistischer Interventionen
  • Reflexion einer konkreten Praxis-Situation in einer Tagesklinik

Auszug aus dem Buch

Paternalismus Definition nach Dworkin

„P acts paternalistically towards Q if and only if

P acts with the intent of averting some harm or promoting some benefit for Q.

P acts contrary tot he current preferences, desires or dispositions of Q.

P`s act is a limitation on Q`s autonomy.“ (Stettner 2007: 57)

Diese Definition limitiert paternalistisches Handeln auf bestimmte Elemente. P handelt somit paternalistisch wenn, und nur wenn er versucht Schaden von Q abzuwenden oder sein (Q`s) Wohl zu sichern, wobei er dabei entgegen des gegenwärtigen Willens von Q handelt und dabei in Kauf nimmt, die Autonomie von Q einzuschränken.

Sie gilt als ethisch neutral und umfassender als vorherige Überlegungen, da sie auch das paternalistische Unterlassen einer Handlung mit einbezieht (Stettner 2007: 57).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik paternalistischer Handlungen in der Sozialen Arbeit ein und legt das Ziel fest, diese kritisch zu hinterfragen.

Begriffsbestimmung: Hier werden die zentralen Begriffe Ethik, Moral, Paternalismus und Autonomie theoretisch definiert.

Prinzipien sozialer Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen und das Selbstverständnis der Sozialen Arbeit als Profession und Wissenschaft.

Soziale Arbeit und ethische Aspekte: Es wird der Zusammenhang zwischen professionellem Handeln und ethischer Reflexion sowie die Bedeutung eines Berufsethos beleuchtet.

Paternalismus: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten Auseinandersetzung mit dem Paternalismus-Begriff, seinen Formen und der besonderen Herausforderung im Umgang mit Kindern.

Fallbeispiel: Kinder – und Jugendpsychiatrische Tagesklinik: Anhand einer eigenen Praxiserfahrung wird analysiert, ob eine konkrete Intervention paternalistisch und ethisch vertretbar war.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert eine kontinuierliche moralische Reflexion des eigenen Handelns.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Ethik, Paternalismus, Autonomie, Berufsethik, Fremdbestimmung, Selbstbestimmung, Menschenrechte, Klienten, Fürsorge, Kontrolle, Kindeswohl, professionelles Handeln, Intervention, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ethischen Rechtfertigung von paternalistischem Handeln (Bevormundung) durch Fachkräfte in der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition von Ethik und Moral, die berufsrechtlichen Prinzipien der Sozialen Arbeit sowie die verschiedenen theoretischen Konzepte des Paternalismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern paternalistische Eingriffe in die Autonomie von Klienten im beruflichen Kontext ethisch vertretbar oder problematisch sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Reflexion eines konkreten Fallbeispiels aus dem Praxissemester.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Darstellung der Berufsethik sowie die Analyse von Paternalismus-Formen, ergänzt durch eine Fallstudie aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Paternalismus, Autonomie, Soziale Arbeit, Berufsethik und Fremdbestimmung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „echtem“ und „unechtem“ Paternalismus?

Der Unterschied liegt in der Identität der beteiligten Personen: Beim echten Paternalismus sind der Handelnde und die Person, deren Autonomie eingeschränkt wird, derselben Klasse zugehörig.

Warum ist das Fallbeispiel in der Tagesklinik für die Arbeit relevant?

Es dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse an einem realen Praxisbeispiel zu prüfen und die ethische Korrektheit eigener Handlungen kritisch zu reflektieren.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Fürsorglichkeit
Université
Cologne University of Applied Sciences  (Angewandte Sozialwissenschaften)
Note
2.0
Auteur
Sara Sentürk (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
18
N° de catalogue
V499682
ISBN (ebook)
9783346032874
ISBN (Livre)
9783346032881
Langue
allemand
mots-clé
Paternalismus Soziale Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sara Sentürk (Auteur), 2018, Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Fürsorglichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499682
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint