Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Schwerpunktthema Methoden der Beratung, Gesprächsführung und Intervention

Title: Schwerpunktthema Methoden der Beratung, Gesprächsführung und Intervention

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 60 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Holger Kunert (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit möchte ich, ausgehend von den vier thematisch ineinander greifenden Rubriken, Video als Methode, Systemisches Handeln, Manualgeleitete Gruppenarbeit sowie die Klientenzentrierte Gesprächsführung, eine methodische Vorgehensweise eines Sozialpädagogen vorstellen und vertiefen. Zu Beginn der Vertiefung möchte ich kurz die Methode der Videoaufzeichnung näher beleuchten und Vor -und Nachteile dieser Methode gegenüberstellen. Nach diesem Schritt werde ich versuchen, die oben aufgeführten Methoden fallspezifisch zu verdeutlichen, und den Versuch starten einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichsten Handlungswerkzeuge eines Sozialpädagogen heraus zu arbeiten. Inhaltlich soll sich diese Hausarbeit um das Schwerpunktthema Methoden der Beratung, Gesprächsführung und Intervention drehen. Zu besseren Einstieg in die Vertiefungsgebiete möchte ich die wichtigste Daten und Zusammenhänge, entsprechend der Fallkonstellation, herausarbeiten und zusammenfassen. Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, darzustellen, mit welchen Handwerkszeugen ein Sozialpädagoge in der Lage ist, in der sozialpädagogischen Beratung zu intervenieren, einem Ratsuchendem zu helfen oder eine Auftrags- und Problemklärung zu bewältigen. Hintergrund dieser unterschiedlichsten Intervention ist immer die Bearbeitung von sozialen Problemen.

Falldarstellung
Sabine Leutner ist in dem gegebenen Fallkonstrukt die Person deren Problemlagen im Mittelpunkt stehen sollen. Über ihren familiären Hintergrund lässt sich folgendes herausarbeiten: Sabine Leutner wuchs in einem Elternhaus auf das gekennzeichnet war vom Alkoholkonsum der Mutter und Streitigkeiten zwischen der Kindesmutter und dem Kindesvater. Die Krisensituationen spitzen sich zu und führten letztlich zur Trennung der Eltern. Bedeutsam zu erwähnen ist, dass die Mutter sich bereit erklärte eine Alkoholtherapie zu machen. Da Sabine bei ihrer Mutter lebte war das Zusammenleben von finanziellen Engpässen begleitet. Einer ihrer 3 Brüder sitzt in Haft. Frau leutner hat einen 23 Jahre ältern Lebenspartner und macht eine Ausbildung zur Bürokauffrau.

An dieser Stelle sollen nun Gründe erarbeitet werden die Sabine Leutner veranlassten die Familien- und Lebensbratung aufzusuchen. Vordergründig schiebt sich der Gedanke auf, dass Sabine Leutner unter Prüfungsangst leidet. Parallel dazu plagen Sabine Leutner Beziehungsängste. Produziert werden diese Ängste durch den Altersunterschied zwischen ihr und ihrem Lebenspartner.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Video als Methode

2.1 Voraussetzungen/ Durchführung

2.2 Das technische Setting

2.3 Vor und Nachteile der Videomethode

3. Manualgeleitete Arbeit mit Gruppen

3.1 Charakteristik Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen

3.2 Vorteile einer Selbsthilfegruppe

3.3 Aufbau und Organisation einer Selbsthilfegruppe

3.4 Gruppentraining zum erlernen sozialer Kompetenzen

3.5 Struktur des Gruppentrainings

3.6 Ablauf der Sitzungen

3.7 Probleme des GSK (Gruppentraining sozialer Kompetenzen)

4. Systemisches Handeln

4.1 Die Mailänder Schule

4.2 Die Auftragsklärung

4.3 Techniken im Beratungsprozess

4.4 Das Setting des systemischen Gespräches

5. Methodische Beraterkompetenz ( Die Klientenzentrierte Beratung)

5.1 Grundlagen nach Carl Rogers

5.2 Einfühlendes Verstehen ( Empathie)

5.3 Unbedingte Wertschätzung

5.4 Echtheit (Kongruenz)

5.5 Durchführung und Anwendung der Klientenzentrierten Gesprächsführung

5.5.1 Das Aktive Zuhören

5.5.2 Das Paraphrasieren

5.5.3 Verwendung von Synonymen

5.5.4 Refraiming

5.5.5 Elemente der Beratung

5.5.6 Fragetechniken der Klientenzentrierten Gesprächsführung

5.5.7 Anwendungen der Techniken in einem Gespräch

6.0 Abschlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die methodische Vorgehensweise eines Sozialpädagogen in der Beratung, Gesprächsführung und Intervention anhand des Fallbeispiels Sabine Leutner zu erarbeiten und zu vertiefen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, mit welchen spezifischen Handwerkszeugen ein Berater Klienten bei der Auftrags- und Problemklärung unterstützen kann, um soziale Probleme zu bearbeiten und individuelle Ressourcen zu aktivieren.

  • Methoden der Videoaufzeichnung und Gesprächsanalyse
  • Manualgeleitete Gruppenarbeit zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • Systemische Interventionsansätze und Gesprächsführung
  • Klientenzentrierte Beratung nach Carl Rogers

Auszug aus dem Buch

2. Video als Methode

Videoaufzeichnungen des Handelns werden seit bald dreißig Jahren systematisch zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt. Die Videorückmeldung geschieht oft mit Aufnahmen, die sich auf die Körperform konzentrieren, seltener mit Nahaufnahmen, die nur das emotionale Erleben zum Gegenstand haben. In den meisten Fällen werden Aufnahmen des konkreten Handelns verwendet.

Damit Gespräche zum Untersuchungsgegenstand werden können, empfiehlt es sich oft diese als Aufzeichnung zu „konservieren“. „Gespräche sind- im Gegensatz zu schriftlichen Dokumenten- flüchtige Ereignisse“ (vgl. Gespräche analysieren, 2001,Seite S. 21).

Videoaufnahmen haben den Vorteil, dass sie entscheidende Merkmale von Gesprächsprozessen, die oftmals der Erinnerung entgehen, bewahren.

Zur Diskussion über das Viedofeedback soll vorerst eine Grundlagenbildung über den Einsatz der Videotechnik vorangestellt werden. Unter Berücksichtigung der technischen Geräte (zum Einsatz können analoge wie auch digitale Geräte kommen) soll Wert auf die Einstellungen sowie die Möglichkeiten der Abbildung des menschlichen Verhaltens gelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die vier thematischen Schwerpunkte der Arbeit vor und führt in das Fallbeispiel der ratsuchenden Sabine Leutner ein.

2. Video als Methode: Dieses Kapitel erläutert den Einsatz von Videoaufzeichnungen zur Unterstützung von Lern- und Beratungsprozessen sowie deren technische Voraussetzungen.

3. Manualgeleitete Arbeit mit Gruppen: Hier werden Selbsthilfegruppen und das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) als Interventionen für die Klientin beschrieben.

4. Systemisches Handeln: Dieses Kapitel diskutiert systemische Theorien wie den Konstruktivismus und stellt verschiedene Interventionstechniken für die Beratung vor.

5. Methodische Beraterkompetenz ( Die Klientenzentrierte Beratung): Das Kapitel vertieft die personenzentrierten Ansätze nach Carl Rogers und zeigt praktische Anwendungstechniken in der Gesprächsführung auf.

6.0 Abschlussbemerkung: Die Abschlussbemerkung reflektiert den Einsatz der vorgestellten Methoden aus Sicht des Autors und unterstreicht die Bedeutung der Ressourcenaktivierung.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogik, Beratung, Gesprächsführung, Videoanalyse, Selbsthilfegruppe, soziale Kompetenzen, Systemische Beratung, Klientenzentrierte Beratung, Carl Rogers, Ressourcenorientierung, Interventionsmethoden, Fallbeispiel, Refraiming, Aktives Zuhören.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodische Vorgehensweise eines Sozialpädagogen in der Beratung und Intervention, ausgehend von konkreten Methoden wie Videoaufzeichnung, Gruppenarbeit und systemischer Gesprächsführung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Videoarbeit, manualgeleitete Gruppenarbeit, systemisches Handeln und die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und Vertiefung verschiedener sozialpädagogischer Handwerkszeuge, um Ratsuchende bei der Bewältigung ihrer sozialen Probleme und der Klärung von Aufträgen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse verschiedener Fachansätze und verknüpft diese theoretischen Erkenntnisse mit einer praxisnahen Anwendung anhand eines spezifischen Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Videomethodik, die Anleitung zur Gruppenarbeit, die Anwendung systemischer Techniken und eine detaillierte Ausführung der klientenzentrierten Gesprächsführung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Ressourcenaktivierung, Aktives Zuhören, Refraiming, systemische Fragetechniken und der personenzentrierte Ansatz.

Warum wird im Fallbeispiel die Methode der Videoaufzeichnung befürwortet?

Weil sie als Spiegel des eigenen Handelns dient, wiederkehrende Analysen ermöglicht und vergessene Gesprächssituationen für den Klienten und Berater wieder zugänglich macht.

Warum spielt die Klientenzentrierte Beratung eine so zentrale Rolle im Text?

Sie gilt als unabdingbare Basis für Sozialpädagogen, da sie den Klienten als Individuum mit innewohnenden Entwicklungspotenzialen wertschätzt und nicht nur rein funktional betrachtet.

Wie wird das Problem der Prüfungsangst in der Beratung angegangen?

Durch die Anwendung spezifischer Techniken wie z.B. Skalierungsfragen oder der „Wunderfrage“, um den Klienten von einer problemfixierten Sichtweise wegzuführen und neue Lösungswege zu explorieren.

Excerpt out of 60 pages  - scroll top

Details

Title
Schwerpunktthema Methoden der Beratung, Gesprächsführung und Intervention
College
Fachhochschule Lausitz
Course
Klientenzentrierte Gesprächsführung
Grade
2,0
Author
Holger Kunert (Author)
Publication Year
2005
Pages
60
Catalog Number
V49975
ISBN (eBook)
9783638462983
ISBN (Book)
9783656018070
Language
German
Tags
Schwerpunktthema Methoden Beratung Gesprächsführung Intervention Klientenzentrierte Gesprächsführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Holger Kunert (Author), 2005, Schwerpunktthema Methoden der Beratung, Gesprächsführung und Intervention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49975
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  60  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint