Der autoritäre Charakter und dessen "Veralten Staatstechnik"


Seminararbeit, 2019
27 Seiten, Note: 10

Leseprobe

Gliederung

A. Der Brennstoff, der „Hitlerkult“ und die AfD, eine neue Gefahr?

B. Theorien über den Untertan
I. Von Karl Marx zu Erich Fromm
II. Theodor W. Adorno et al
1. Kritik
2. Der Einfluss der autoritären Charakterstruktur danach
3. Der autoritäre Charakter heutzutage
III. Und jetzt zu Wilhelm Heitmeyer
IV. Und wie geht der deutsche Staat mit autoritären Charakteren um oder bedient er sich vielmehr an ihnen?

C. Der autoritäre Charakter - aus der Mode gekommen oder brennt er noch?
I. Das Phänomen: „Trumpismus“ – Ideologie und Regierungsstil
II. Und wie sieht es in Europa und dem IS aus?

D. Wie kann der Brand aufgehalten werden?

Literaturverzeichnis

- Adorno, Theodor W.: Studien zum autoritären Charakter, 3. Aufl. 1999 Frankfurt am Main (Zit.: Adorno, Studien zum autoritären Charakter)

- von Becker, Peter: Drohen römische Verhältnisse in Berlin?, Tagesspiegel vom: 25.04.2019, abrufbar unter: https://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsruck-in-italien-drohen-roemische-verhaeltnisse-in-berlin/24252212.html (Stand 08.05.2019) (Zit.: von Becker, Drohen römische Verhältnisse in Berlin? (online))

- Benicke, Jens: Autorität und Charakter, 2. Aufl. 2016 Wiesbaden (Zit.: Benicke, Autorität und Charakter)

- Chaudry, Tahir: „Frauen sollen nicht leben, sondern funktionieren“, Frankfurter Allgemeine vom: 07.08.2015, abrufbar unter: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/islamischer-staat-frauen-sollen-nicht-leben-sondern-funktionieren-13734090.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Chaudry, Frauen sollen nicht leben, sondern funktionieren (online))

- Decker, Oliver; Weißmann, Marliese; Kiess, Johannes; Brähler, Elmar: Das Veralten des autoritären Charakters, in: Friedrich-Ebert-Stiftung Ed.: Die Mitte in der Krise. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010, Berlin 2012, S. 29 ff. (Zit.: Decker et al., Das Veralten des autoritären Charakters)

- Djassemy, Irina: Die verfolgende Unschuld: Zur Geschichte des autoritären Charakters in der Darstellung von Karl Kraus, Wien 2011 (Zit.: Djassemy, Die verfolgende Unschuld)

- Ebert, Frank: Entwicklungen und Tendenzen im Recht der Gefahrenabwehr, in LVK 2017, S. 10 ff. (Zit.: Ebert, Entwicklungen und Tendenzen im Recht der Gefahrenabwehr)

- Focus online: "Wenn ich Boeing wäre...": So würde Trump größte Krise der Konzerngeschichte lösen, Focus online vom: 15.04.2019, abrufbar unter: https://www.focus.de/politik/ausland/dem-flugzeug-einen-neuen-namen-verpassen-737-max-in-der-krise-jetzt-hat-donald-trump-eine-loesung-parat_id_10594148.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Focus online, "Wenn ich Boeing wäre...": So würde Trump größte Krise der Konzerngeschichte lösen (online))

- Frankenberg, Günter: Staatstechnik, Perspektiven auf Rechtsstaat und Ausnahmezustand, Berlin 2010 (Zit.: Frankenberg, Staatstechnik)

- Frei, Norbert: Gefragt sind wir alle, Süddeutsche vom: 29.04.2018, abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-der-neue-judenhass-aehnelt-dem-alten-1.3959348-2 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Frei, Gefragt sind wir alle (online))

- Fromm, Erich: Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches, Eine sozialpsychologische Untersuchung (1980a), Stuttgart 1980 (Zit.: Fromm, Arbeiter und Angestellte)

- Fromm, Erich: Sozialpsychologischer Teil, in: Studien über Autorität und Familie, Forschungsbericht aus dem Institut für Sozialforschung, Bd. 1. Ed. Institut für Sozialforschung, S. 77–135. Paris 1936 (Zit.: Fromm, Sozialpsychologischer Teil - Studien über Autorität und Familie)

- Funk, Rainer: Der Gesellschaftscharakter: „Mit Lust tun, was die Gesellschaft braucht“, erschienen in: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft S. 17-73, Göttingen 1995 (Zit.: Funk, Der Gesellschaftscharakter)

- Geil, Karin: Kollegah und Farid Bang nehmen Einladung zu KZ-Besuch an, Zeit online vom: 03.05.2018, abrufbar unter: https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-05/kollegah-farid-bang-ausschwitz-gedenkstaette-einladung-antisemitismus-vorwurf (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Geil, Kollegah und Farid Bang nehmen Einladung zu KZ-Besuch an (online))

- Geisel, Sieglinde: Der geheime Wunsch nach starker Führung, Deutschlandfunkkultur vom: 29.11.2018, abrufbar unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/das-autoritaere-in-uns-der-geheime-wunsch-nach-starker.1005.de.html?dram:article_id=434444 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Geisel, Der geheime Wunsch nach starker Führung (online))

- Goeßmann, David: Die Erfindung der bedrohten Republik – Wie Flüchtlinge und Demokratie entsorgt werden, 1. Aufl. Berlin 2019 (Zit.: Goeßmann, Die Erfindung der bedrohten Republik)

- Gómez, Luis Alfonso: Der Sondersicherheitsbeauftragte in der Tierra Caliente von Michoacán als „kommissarischer Diktator“ in: Hrsg. Lemke, Matthias: Ausnahmezustand: Theoriegeschichte – Anwendungen – Perspektiven, Wiesbaden 2017, S. 219 ff. (Zit.: Gómez, Der Sondersicherheitsbeauftragte in der Tierra Caliente von Michoacán als „kommissarischer Diktator“)

- Gordon, Peter E.: The Authoritarian Personality Revisted: Reading Adorno in the Age of Trump, boundary vom: 15.06.2016, abrufbar unter: http://www.boundary2.org/2016/06/peter-gordon-the-authoritarian-personality-revisited-reading-adorno-in-the-age-of-trump/?platform=hootsuite#ten (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Gordon, The Authoritarian Personality Revisted (online))

- Heitmeyer, Wilhelm: Autoritäre Versuchungen: Signaturen der Bedrohung 1, 1. Aufl. Berlin 2018 (Zit.: Heitmeyer, Autoritäre Versuchungen)

- Hilberg, Raul: Die Vernichtung der Juden, Frankfurt am Main 1990 (Zit.: Hilberg, Die Vernichtung der Juden)

- Jacobsen, Lenz: Das Trump-Puzzle, Zeit vom: 03.11.2016, abrufbar unter: https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/donald-trump-puzzle-phaenomen-us-wahl-populismus/seite-3 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Jacobsen, Das Trump-Puzzle (online))

- Janisch, Wolfgang: Wenn schon die Gefahr einer Gefahr ausreicht, Süddeutsche Zeitung vom: 18.02.2019, abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/politik/polizei-polizeigesetze-sicherheit-1.4333604 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Janisch, Wenn schon die Gefahr einer Gefahr ausreicht (online))

- Kade, Claudia: Merkel warnt vor Pegida – „ folgen Sie denen nicht“, Welt vom: 31.12.2014, abrufbar unter: https://www.welt.de/politik/deutschland/article135886217/Merkel-warnt-vor-Pegida-Folgen-Sie-denen-nicht.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Kade, Merkel warnt vor Pegida (online))

- Koppetsch, Cornelia: Erklären schon Krisenerfahrungen allein autoritäre Handlungen?, Frankfurter Allgemeine vom 25.11.2018, abrufbar unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/wilhelm-heitmeyer-sachbuch-autoritaere-versuchungen-15887253.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Koppetsch, Erklären schon Krisenerfahrungen allein autoritäre Haltungen? (online))

- Leggewie, Claus: Bis hierhin wird das Wasser steigen, Zeit online vom: 13.02.2019, abrufbar unter: https://www.zeit.de/2019/08/klimawandel-meteorologie-leugner-prognosen-wetterforscher-klimakonferenz (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Leggewie, Bis hierhin wird das Wasser steigen (online))

- Mann Heinrich: Der Untertan, 19. Aufl. Frankfurt am Main 2018 (Zit.: Mann, Der Untertan)

- Musharbash, Yassin: Botschaft an die Terrorjünger, Zeit vom: 30.04.2019, abrufbar unter: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-04/islamischer-staat-abu-bakr-al-bagdadi-video-terrorgruppe (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Musharbash, Botschaft an die Terrorjünger (online))

- Parge, Martina: Holocaust und autoritärer Charakter: Amerikanische Studien der vierziger Jahre vor dem Hintergrund der „Goldhagen- Debatte“, Wiesbaden 1997 (Zit.: Parge, Holocaust und autoritärer Charakter)

- Peglau, Andreas: Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“. Wilhelm Reich, Erich Fromm und die Rechtsextremismusforschung in: Sozial.Geschichte online Heft 22/2018, S.91 ff., abrufbar unter: https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-45266/05_Peglau_Autoritarismus.pdf (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Peglau, Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“)

- Rahmann, Tim; Menn, Andreas: Mit Populismus pur auf dem Weg ins Weiße Haus, Wirtschaftswoche vom: 16.03.2016, abrufbar unter: https://www.wiwo.de/politik/ausland/donald-trump-mit-populismus-pur-auf-dem-weg-ins-weisse-haus/13318808.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Rahmann/Menn, Mit Populismus pur auf dem Weg ins Weiße Haus (online))

- von Randow, Gero: Der Trick mit der Gefühlsbefreiung, Zeit vom: 01.12.2016, abrufbar unter: https://www.zeit.de/2016/48/theodor-w-adorno-faschismus-autoritarismus/seite-2 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: von Randow, Der Trick der Gefühlsbefreiung)

- Schmidt, Carsten: Der autoritäre Charakter: Erich Fromms Beitrag zu einer politischen Psychologie des Nationalsozialismus, Diss. Münster 2009 (Zit.: Schmidt, Der autoritäre Charakter)

- Staas, Christian: Einer nur ist der Herr, Zeit online vom: 21.11.2018, abrufbar unter: https://www.zeit.de/2018/48/der-untertan-heinrich-mann-diederich-hessling-lebensgeschichte-kaiserreich/seite-4 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Staas, Einer nur ist der Herr (online))

- Teuwsen, Peer: „Wir gieren nach Übervätern“ – Warum ist der autoritäre Charakter wieder im Aufschwung? Der Psychoanalytiker und Schriftsteller Jürg Acklin sucht nach Antworten, Interview zwischen Acklin und Teuwsen, Neue Züricher Zeitung vom: 17.03.2017, abrufbar unter: https://www.nzz.ch/feuilleton/autoritaerer-charakter-ein-riesiger-zerstoerungswille-ld.151708 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Teuwsen, Wir gieren nach Übervätern (online))

- Thümmler, Ellen: Rezension zu: Günter Frankenberg: Staatstechnik. Frankfurt am Main: 2010, in: Portal für Politikwissenschaft vom: 13.10.2010, abrufbar unter: https://pw-portal.de/rezension/32810-staatstechnik_39184 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Thümmler, Rezension zu: Günter Frankenberg: Staatstechnik (online))

- Worthen, Molly: Is There Such a Thing as an Authoritarian Voter? Political scientists want to know. They’re not the only ones. The New York Times vom: 15.12.2018, abrufbar unter: https://www.nytimes.com/2018/12/15/opinion/sunday/trump-authoritarian-voters-political-science.html (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Worthen, Is There Such a Thing as an Authoritarian Voter? (online))

- Zimmei, Dieter E.: Das Unbehagen an der Autorität – Erziehung: „Respekt und Liebe schließen sich nicht aus“ (II), Zeit vom: 14.08.1981, abrufbar unter: https://www.zeit.de/1981/34/das-unbehagen-an-der-autoritaet/seite-2 (Stand: 08.05.2019) (Zit.: Zimmei, Das Unbehagen an der Autorität (online)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Glaube an Autoritäten bewirkt, dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.“ (Leo Tolstoi 1828 – 1910)

A. Der Brennstoff, der „Hitlerkult“ und die AfD, eine neue Gefahr?

Der Antisemitismus in Deutschland wächst erneut, obgleich die junge Republik durch Adenauer ihn kurzzeitig durch die schrecklichen Erfahrungen aus der Vergangenheit einzudämmen versuchte.1 Der Nationalsozialismus erreichte, dass Deutsche in kurzer Zeit über fünf Millionen Juden töten konnten.2

Nun ist der Antisemitismus wieder da. Die Erosion der gesellschaftlichen Normen schreitet fort.3 Rapper dürfen judenfeindliche Liedtexte veröffentlichen und werden zunächst sogar mit einem Preis dafür belohnt, der in der Presse und in den Medien für Furore sorgte.4

Junge Muslime bzw. Flüchtlinge, die den Antisemitismus schon von ihrem „Heimatstaat“ aufoktroyiert bekamen, greifen einen Angehörigen des jüdischen Glaubens mit Kippa an.5 Jedoch zeigt sich auch eine Bewegung innerhalb unseres Regierungssystems, die eine „neue Rechte“ bildet, namens AfD, und angeblich für das jüdisch-christliche Kulturerbe eintritt und denen zunächst eine „Diffamierung von Muslimen“ nachgesagt werden könnte.6 Die Angst vor Terroranschlägen seit dem 11. September 2001, geprägt durch die Ereignisse der letzten Jahre, wächst in der Bevölkerung sowie in Europa. Sie wird politisch ausgenutzt und Polizeigesetze werden, um der Angst der Bevölkerung gerecht zu werden, verschärft.7 Die Mord- und Anschlagsserie der NSU ist die Antwort einer kleinen hoch kriminellen Gruppierung darauf.8 Der autoritäre Charakter, der aus der modernen Gesellschaft hervorgeht, wird zu einem zunehmenden Bedrohungspotenzial.9 Diese Entwicklung lässt sich aber auch anhand von Misogynie aufzeigen - wie sie bei den „IS-Bräuten“ herrscht und welche sich jener sogar meist freiwillig unterwerfen und zum Teil aus einem sicheren Land wie Deutschland emigrieren.10 Was sind ihre Motive, das sich Autoritäten „freiwillig“ unterworfen wird?

Wie konnte sich schon damals ein „Führerkult“ wie er unter Hitler herrschte, entwickeln? Was ist der Brennstoff einer autoritären Führung und wie kann jener autoritäre Charakter definiert werden? Diesen Fragen möchte sich diese Arbeit widmen und sie versuchen kritisch zu beantworten. Der Fokus wird dabei auf dem gesellschaftlichen Autoritarismus liegen und sich auf wenige, zusammengefasste Theorien beschränken müssen, die sich mir für wesentlich zur Erklärung der autoritären Persönlichkeit erweisen, um den Umfang der Arbeit einhalten zu können. Die Aktualität des autoritären Charakters wird besonders am Beispiel Trumps erläutert.

B. Theorien über den Untertan

Vielfach wird behauptet, dass die materielle Verelendung der deutschen Bevölkerung zum Nationalsozialismus führte.11 Aber schon Kant erkannte, dass die Herrschaft ohne die Zustimmung der Beherrschten nicht möglich sei.12 Sigmund Freud machte die Autorität zu einem „Attributsphänomen“, als Ausdruck der Bedürfnisse und Gefühle eines Menschen.13 Er lässt jedoch noch viele Fragen ungeklärt.

Heinrich Mann schaffte in seinem Werk „der Untertan“14 eine Beschreibung des später erforschten autoritären Charaktertypus, um ein jenes Phänomen zu beschreiben, das sich - veranschaulicht durch den Protagonist Diederich Heßling - der strengen Pädagogik mit dem Rohrstock des Kaiserreichs mit Bewunderung und Gehorsamkeit, ohne darüber nachzudenken, unterwarf.15 Selbst stammt er aus einer patriarchischen Familie und lernte sich dem strengen Vater, dem ausgewählten „Objekt“,16 ehrfürchtig unterzuordnen, gleichfalls aber auch Liebe und Bewunderung für ihn zu empfinden.17 Ist der autoritäre Charakter also ein Abbild der Erziehung? Lustvolle, vorbehaltslose Unterwerfung unter die Macht und das Vorgehen gegen Schwächere.18 Nach Heinrich Mann haben Schule, das Militär, Studentenverbindungen und Sozialinstanzen ebenso zur Erziehung seines Protagonisten hin zum autoritären Charakter beigetragen.19

An diesen Gedanken, dass der Kern gesellschaftlicher Herrschaft in der Familie läge, knüpft Wilhelm Reich an. Sie entstünde aus der Sexualunterdrückung und Strukturaffinität eine Unterwerfungsbereitschaft.20 Letztlich ausgelöst durch Angst und „Sozialökonomie“.21

Dies versuchen die aufgeführten Theorien weiter zu beantworten.

I. Von Karl Marx zu Erich Fromm

Nach Erich Fromm gibt es u.a. zwei konträre Charaktertypen: Der „autoritäre“, „sado-masochistische“ Charakter, der starke Affinität zu rechten politischen Ideologien aufweist und damit auch den NS-Ideologien folgte und der revolutionäre Charakter als Gegner, der eher Marx’schen historischen Theorie angetan ist.22 Seine These ist, dass die kapitalistische Produktionsweise notwendigerweise aus sich selbst ein Autoritätsverhältnis hervorbringt, welches letztlich neutralisiert und somit personalisiert wird.23 Derjenige, der über die Produktionsmittel verfügt, hat daher die Macht. In dieser Arbeit wird sich jedoch auf den autoritären Charakter beschränkt, der bei ihm unbeleuchtet bleibt.

Der autoritäre Charakter, den Fromm begrifflich schuf,24 unterscheidet zwischen den Mächtigen und den Machtlosen.25 Der Begriff der Gleichberechtigung ist für den autoritären Charakter nicht existent, denn er kennt nur Über- und Unterordnungsverhältnisse.26

Bei dem autoritären, sado-masochistischen „Gesellschaftscharakter“ handele es sich daher um jemanden, der sich einer „höheren Macht“ oder Institution lustbesetzt unterwerfe.27 Es erfolgt eine Anlehnung aus Bewunderung an den Autoritätsträger, die eine Identifikation mit ihm voraussetzt und ihn teilhaben lässt an seiner Macht und seinem Glanz.28 Er liebt es auch sich dem Schicksal zu unterwerfen z.B. durch „Naturgesetze“, dem „Willen des Herrn“ oder der „Pflicht“.29 Der autoritäre Charakter erhält durch die Anlehnung an eine Autorität in der scheinbar unbeherrschbaren Welt, in der er sich hilflos fühlt, Stärke und Sicherheit.30 Die „Hilflosen wie auch Schwachen“ hingegen bekommen den Hass sowie die Verachtung zu spüren.31 Den Schwächeren in seine Gewalt zu bringen und zu beherrschen ist gerade ein Streben jenes Charakters.32 Auch für Fromm ist die Familie von großer Bedeutung für diese Entwicklung. Sie ist die „psychologische Agentur der Gesellschaft (...)“, die die „(...) Produktion der gesellschaftlich erwünschten seelischen Struktur“ bewirkt.33 Vor allem die Vaterrolle spielt bei ihm eine entscheidende Rolle. Er verweist zudem für die Entwicklung zur autoritären–masochistischen Charakterstruktur auf den Einfluss von Religion und wie schon Reich auf die strenge Sexualmoral.34

Damit legte er neben Reich maßgeblich den Grundstein für die Theorie von Adorno, wenngleich er auch mehr die Vergangenheit als die Gegenwart erfasst.35

II. Theodor W. Adorno et al.

Nach Leo Löwenthal, Norbert Gutermann und Theodor W. Adorno – den emigrierten Mitglieder des Frankfurter „Instituts für Sozialforschung“36 - waren die Entwicklungen des Zweiten Weltkriegs nicht einfach Ausflüsse sozialer Missstände.37 Sie warfen erstens die Frage auf, warum alle Menschen einmal mit faschistischen Ideologien in Berührung kamen, aber nur manche für sie empfänglich seien und zweitens, warum viele Menschen sich im Widerspruch ihrer materiellen Interessen verhalten.38 Die Gründe wurden daraufhin in der menschlichen Psyche gesucht.

Adornos Studien zum „autoritären Charakter“ im Zweiten Weltkrieg beruhen vielmehr auf der These, dass die wirtschaftlichen, politischen sowie gesellschaftlichen Überzeugungen und Charakterzüge einer Person ein gemeinsames Denkmuster bilden - dementsprechend die Anfälligkeit für faschistische Propaganda auf die Charakterstruktur zurückzuführen ist.39 Er knüpft daher an die Thesen von Erich Fromm sowie Wilhelm Reich an und entwickelt sie weiter.40 Die Nutznießer der gesellschaftlichen Bewegungen bedürfen schließlich in der modernen Massengesellschaft nach Adorno und Horkheimer der Masse.41 Die Denkmuster wurzeln in psychischen Bedürfnissen wie z.B. Trieben, emotionalen Impulsen, Ängsten und sonstigen inneren Unruhen sowie Wünschen.42 Vor allem Sehnsüchte und Erwartungen oder Ängste, die über lange Zeit bestehen, können dafür verantwortlich sein, dass eine besondere Empfänglichkeit für bestimmte Überzeugungen und antidemokratische Denkweisen entsteht.43 Zusammenfassend gibt es also Ansichten und seelische Bedürfnisse, die miteinander korrelieren.44 Ansichten befriedigen schließlich die Bedürfnisse.45 Sie bewirken aber keineswegs einen Automatismus hin zum Faschismus. Schließlich wird die Beziehung zwischen Ideologie und Psyche von äußeren Faktoren mitbestimmt wie der gesellschaftlichen Situation und ideologischen Manipulation.46 Er glaubt also eine einheitliche Charakterstruktur zu erkennen bei den faschistischen Propagandaanhängern. Nur die Minderheit solle den einigermaßen resistenten Demokraten angehören.47 Der Mangel an Selbstreflexion führe schließlich nach Adorno dazu, dass die nicht akzeptierten Triebe, Wünsche und emotionale Impulse in verzerrter Form auf diskriminierte Fallgruppen projiziert würden.48 Dabei werden dann gleichzeitig Autoritäten der Eigengruppen idealisiert.49 Für diesen „Agitator“ ist neben seinem Narzissmus, auch seine Egozentrik sowie seine Selbstliebe und die Darstellung von Hass und er als freies Individuum typisch, das Anerkennung und Bewunderung bei seiner „Gefolgschaft“ erwecken soll.50 Bei den Autoritäten können die Anhänger ihre emotionale Befriedigung finden, indem sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen dürfen: Sie schreien, gestikulieren und die „Entzivilisierung“ als Ventil ist sogar erwünscht – sie macht sogar glücklich.51

Diese Erkenntnisse wurden mithilfe von neun Subskalen in der F(aschismus)-Skala erlangt, die den autoritären Charakter kennzeichnen sollten.52 Diese ausgewählten, aber nicht abschließenden Variablen sollen sich so ergänzen, dass sie zusammen das sogenannte dauerhafte Syndrom bilden, was für antidemokratische Propaganda anfällig ist.53

1. Konventionalismus. Starre Bindung an die konventionellen Werte des Mittelstandes.
2. Autoritäre Unterwürfigkeit. Unkritische Unterwerfung unter idealisierte Autoritäten der Eigengruppe.
3. Autoritäre Aggression. Tendenz, nach Menschen Ausschau zu halten, die konventionelle Werte missachten, um sie verurteilen, ablehnen und bestrafen zu können.
4. Anti-Intrazeption. Abwehr des Subjektiven, des Phantasievollen, Sensiblen.
5. Aberglaube und Stereotypie. Glaube an die mystische Bestimmung des eigenen Schicksals; die Disposition in rigiden Kategorien zu denken.
6. Machtdenken und „Kraftmeierei“. Denken in Dimensionen wie Herrschaft – Unterwerfung, stark – schwach, Führer – Gefolgschaft; Identifizierung mit Machtgestalten; Überbetonung der konventionalisierten Attribute des Ich; übertriebene Zurschaustellung von Stärke und Robustheit.
7. Destruktivität und Zynismus. Allgemeine Feindseligkeit, Diffamierung des Menschlichen.
8. Projektivität. Disposition, an wüste und gefährliche Vorgänge in der Welt zu glauben; die Projektion unbewusster Triebimpulse auf die Außenwelt.
9. Sexualität. Übertriebene Beschäftigung mit sexuellen „Vorgängen“.

Die F-Skala, die darauf aufbaute, sollte Vorurteile messen und wurde 2099 Personen vorgelegt, die den Vorurteilen eine Punktebewertung geben konnten von +3 (hoher Zustimmung) bis -3 (hoher Ablehnung).54 Später wurde zur Überprüfbarkeit der aus dem Fragebogen gewonnenen Erkenntnis noch ein Tiefeninterview geführt, das zumeist die F-Skala bestätigte.55 Jedoch weitete Adorno diese Konzeption noch aus, indem er auf verschiedene Arten der autoritären Persönlichkeiten hinwies, die sich in der Dominanz der spezifischen Merkmale zeigen, um eine Eindimensionalität seiner Sichtweise zu vermeiden.56 Zusammengefasst ist die autoritäre Persönlichkeit ein besonders konventioneller Mensch und starr gebunden an hergebrachte Werte.57 Er bevorzugt die Bewertung der Welt per Sterotypisierung und das Denken in Kategorien.58 Das Ambivalente wie auch Subjektive, Phantasievolle und Sensible ist ihm daher zu verdächtig.59 Außerdem beschäftigt er sich übermäßig mit Sexuellem.60

Die Studie war die Wichtigste ihrer Zeit, die politische Ideologie mit der Psychoanalyse in einen Zusammenhang brachte.61 Zudem ist interessant, dass die F-Werte gehäuft bei weniger Gebildeten, den Unterschichten und bei unterdurchschnittlich Intelligenten aufgezeigt werden konnte.62

1. Kritik

Die Studie Adornos erfuhr - besonders zu Zeiten des Kalten Krieges - viel Kritik.63 Es wurde z.B. eingewendet, dass sie nur eine geringe Anzahl von Personen durch Fragebögen erfasst und die Gruppe der Befragten sich zudem aus Gefangenen, Studenten und Rotariern zusammensetzte, was nicht sonderlich repräsentativ für die Bevölkerung war.64 Zudem beinhaltet sie Charaktermodelle von veralteten Kategorien.65 Nach Adornos Schüler, Hans-Jürgen Krahls, mangelt es der Untersuchung daran, dass von einem bürgerlichen Individualitätsbegriff ausgegangen wird, der die proletarischen Lebensverhältnisse verfehle.66 Die Studie konzentriert sich darüber hinaus nur auf den rechten und nicht den linken Autoritarismus, dessen empirische Evidenz für ihre Existenz bis heute umstritten ist, denn autoritäre Aggression gegen Minderheiten ist beim linken Lager eher nicht zu finden.67 Interessant war hingegen, dass viele der Befragten zunächst den Fragebogen politisch korrekt auszufüllen versuchten und erst beim offenen Gespräch ihre wahren Ansichten zu erkennen gaben.68 Dies kann auch gerade ein Indiz für den Konventionalismus autoritärer Charaktere sein.69 Zu bemängeln ist schließlich auch, dass die Autoren der „Authoritarian Personality“ die Erkenntnisse so einfach auf die USA übertrugen ohne das System zu reflektieren.70 Es fehlt daher noch an einer Übertragbarkeit der Studie auf verschiedene Gesellschaften und politische Kulturen.

2. Der Einfluss der autoritären Charakterstruktur danach

Der Einfluss der Theorie lässt sich auch durch Rudi Dutschke als rebellierender Wortführer der Studierenden feststellen. Nach ihm habe sich die Persönlichkeitsgrundlage vom deutschen Faschismus nahtlos in den Antikommunismus transformiert, welcher nach dem Krieg herrschte.71 Danach verlor die Diskussion über dieses Sujet wieder an Bedeutung.72 Ab 1990, durch die Umbruchsituation in Osteuropa und dem wachsenden Rassismus, entflammte die Debatte wieder zu leben.73

3. Der autoritäre Charakter heutzutage

In neueren wissenschaftlichen Untersuchungen zum Autoritarismus ist von einem „Charakter“ oder einer „Persönlichkeit“ nicht mehr viel zu finden.74 Es wird vielmehr nach Einflussfaktoren auf antidemokratische bzw. rechtsextreme Einstellungen gesucht.75 Es kann daher zunächst von einem „Veralten“ gesprochen werden. Der konstitutive Moment der Vergesellschaftung von der Gewalt in der Sozialisation wird weniger beachtet.76

Den Autoritarismus bezeichnet Rokeach als „Dogmatismus“: Er beinhalte das Motiv der kognitiven Umweltstrukturierung – dem Bedürfnis Informationen zu sammeln und einzuordnen sowie gleichzeitig das Bedürfnis bedrohliche Aspekte der Realität abwehren zu können.77 Ersteres muss ausgeprägter sein, damit ein kognitives System offen ist.78 Eine autoritäre Person flüchtet bei ihm also auch in den Autoritarismus.79 George Rubenowitz ’ Rigiditäts- Flexibilitätskonzept lehnt sich daran an.80

Oesterreich und Altmeyer verzichten weitestgehend auf die psychoanalytische Annahme zur Sozialisation und Persönlichkeit.81 Bob Altmeyers Right-Wing-Authortarism vertritt schließlich die Theorie des sozialen Lernens, denn die Eltern geben seiner Meinung nach autoritäre Einstellungen als Erziehende und Vorbilder an die Kinder einfach weiter.82 Bei seiner Skala zur Studie konzentriert er sich nur auf die autoritäre Unterwürfigkeit, die autoritäre Aggression und den Konventionalismus.83 Oesterreich beschränkte sich bei seiner Untersuchung zum rigiden Konventionalismus, in welcher er kulturelle Unterschiede einfach ignorierte, auf die Variablen der rigiden Einstellung, des rigiden Verhaltens und Konformität.84 Im Laufe der Zeit entwickelte er sich aber davon weg – hin zur Theorie des autoritären Verhaltens, die davon ausgeht, dass sich Individuen bei Angst und Unsicherheit in Schutz und Sicherheit bietende Instanzen flüchten.85

Festzuhalten bleibt, dass der Autoritarismus nach den neuen Theorien die höchste Erklärungskraft für Rechtsextremismus hat.86 Der soziologische Hintergrund und die damit verbundene Persönlichkeitsstruktur bekommen bei den neueren Theorien kein großes Interesse geschenkt.87

Meistens wird sich der Kritik über die alten Studien des autoritären Charakters daran bedient, dass die rechtsextremen und antidemokratischen Einstellungen primär in der Kindheit gesucht würden.88 Entwicklungsaufgaben sowie Sozialisationserfahrungen über die gesamte Lebensspanne würden aber ebenso über die Persönlichkeitsbildung mitentscheiden: Es sind daher auch die Medien, die Schule und Gleichaltrige für die politische Sozialisation entscheidend.89 Dem ist jedoch zu entgegen, dass bei der Problematik der Vergesellschaftung, also dem Vermittlungsprozess warum wir so geworden sind, schon bei den Studien zum „Autoritären Charakter“ nicht mehr nur der Einfluss bei den Eltern gesehen wurde, sondern auch schon bei Massenmedien, Schul- und Sportgruppen.90 Aber sicherlich ist die Kritik angebracht, die aber auch die neuen Theorien nicht ausreichend beleuchten, die Entstehungsbedingungen mit der stetigen Veränderung der Gesellschaft hin zur Vergesellschaftung näher zu erforschen.91

[...]


1 Frei, Gefragt sind wir alle (online).

2 Vgl. Hilberg, Die Vernichtung der Juden, S. 1061; vgl. auch dazu Parge, Holocaust und autoritärer Charakter, S. 1.

3 Frei, Gefragt sind wir alle (online).

4 Geil, Kollegah und Farid Bang nehmen Einladung zu KZ-Besuch an (online).

5 Frei, Gefragt sind wir alle (online).

6 Ebd.

7 Vgl. dazu Janisch, Wenn schon die Gefahr einer Gefahr ausreicht (online).

8 Benicke, Autorität und Charakter, S. 16.

9 Dazu auch Djassemy, Die verfolgende Unschuld, S. 11.

10 Vgl. dazu auch Chaudry, Frauen sollen nicht leben, sondern funktionieren (online).

11 Benicke, Autorität und Charakter, S. 18.

12 Ebd.

13 Ebd, S. 32.

14 Mann, Der Untertan, S. 9 ff.

15 Vgl. dazu auch Staas, Einer nur ist der Herr (online); Benicke, Autorität und Charakter, S. 19 ff.

16 vgl. dazu Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 32.

17 Benicke, Autorität und Charakter, S. 23.

18 Ebd.

19 Staas, Einer nur ist der Herr (online); Benicke, Autorität und Charakter, S. 24.

20 Benicke, Autorität und Charakter, S. 36 ff.

21 Ebd., S. 38.

22 Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 82.

23 Benicke, Autorität und Charakter, S. 28.

24 Peglau, Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“, S. 101 f.

25 Parge, Holocaust und autoritärer Charakter, S. 78.

26 Ebd., S. 82.

27 Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 75.

28 Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 33; Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 75.

29 Parge, Holocaust und autoritärer Charakter, S. 79.

30 Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 75 f.; Fromm, Arbeiter und Angestellte, S. 186.

31 Fromm, Sozialpsychologischer Teil - Studien über Autorität und Familie, S. 116; Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 76.

32 Vgl. auch dazu Funk, Der Gesellschaftscharakter, S. 30 ff.; Schmidt, Der autoritäre Charakter, S. 76.

33 Fromm, Sozialpsychologischer Teil - Studien über Autorität und Familie, S. 87; Benicke, Autorität und Charakter, S. 44.

34 Benicke, Autorität und Charakter, S. 48.

35 Vgl. dazu Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 37; Peglau, Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“, S. 100.

36 Benicke, Autorität und Charakter, S. 50.

37 Von Randow, Der Trick mit der Gefühlsbefreiung (online).

38 Zimmei, Das Unbehagen an der Autorität (online).

39 Adorno, Studien zum autoritären Charakter, S. 1; Djassemy, Die verfolgende Unschuld, S. 14.

40 Benicke, Autorität und Charakter, S. 52.

41 Ebd., S. 64 f.

42 Djassemy, Die verfolgende Unschuld, S. 14.

43 Von Randow, Der Trick mit der Gefühlsbefreiung (online).

44 Ebd.

45 Ebd.

46 Djassemy, Die verfolgende Unschuld, S. 15.

47 Ebd., S. 14.

48 Ebd., S. 15; siehe dazu auch Adorno, Studien zum autoritären Charakter, S. 7.

49 Djassemy, Die verfolgende Unschuld, S. 15.

50 Von Randow, Der Trick mit der Gefühlsbefreiung (online).

51 Ebd.

52 Adorno, Studien zum autoritären Charakter, S. 45.

53 Ebd., S. 45 f.; vgl. dazu auch Gordon, The Authoritarian Personality Revisted (online).

54 Benicke, Autorität und Charakter, S. 55 f.

55 Ebd.

56 Benicke, Autorität und Charakter, S. 57.

57 Zimmei, Das Unbehagen an der Autorität (online).

58 Ebd.

59 Ebd.

60 Ebd.

61 Gordon, The Authoritarian Personality Revisted (online); so auch Decker et al., Das Veralten des autoritären Charakters, S. 29.

62 Zimmei, Das Unbehagen an der Autorität (online).

63 Gordon, The Authoritarian Personality Revisted (online).

64 Von Randow, Der Trick mit der Gefühlsbefreiung (online).

65 Ebd.

66 Benicke, Autorität und Charakter, S. 61.

67 Ebd., S. 65 f.

68 Von Randow, Der Trick mit der Gefühlsbefreiung (online).

69 Benicke, Autorität und Charakter, S. 63.

70 Ebd., S. 67.

71 Ebd., S. 59.

72 Ebd.

73 Ebd., S. 60.

74 Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 35.

75 Ebd.

76 Ebd.

77 Benicke, Autorität und Charakter, S. 73.

78 Ebd.

79 Ebd., S. 74.

80 Ebd., S. 75 f.

81 Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 35.

82 Benicke, Autorität und Charakter, S. 78.

83 Ebd.

84 Ebd., S. 80.

85 Ebd., S. 81 f.

86 Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 36.

87 Peglau, Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“, S. 104.

88 Decker et. al., Das Veralten des Autoritären Charakters, S. 36.

89 Ebd.

90 Ebd., S. 31 ff.

91 vgl. Peglau, Vom Nicht-Veralten des „autoritären Charakters“, S. 104.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Der autoritäre Charakter und dessen "Veralten Staatstechnik"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
10
Autor
Jahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V499872
ISBN (eBook)
9783346032775
Sprache
Deutsch
Schlagworte
charakter, veralten, staatstechnik
Arbeit zitieren
Melanie Ellen Irmen (Autor), 2019, Der autoritäre Charakter und dessen "Veralten Staatstechnik", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499872

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