Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Definition von Selbstmanagement. Anschließend wird anhand von Personengruppen eine Bewertung durchgeführt, für wen und wann Selbstmanagement eine Möglichkeit oder sogar eine Notwendigkeit darstellt. Die Personengruppen werden unterschieden nach den Situationen, in denen sie sich befinden, nach dem persönlichen Talenttyp und nach der Notwendigkeit in Freizeit und Berufsleben. Abschließend wird ein Resümee der Erkenntnisse gegeben und eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit geführt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Aufbau der Arbeit
2. Definition von Selbstmanagement
3. Wann brauchen Menschen Selbstmanagement?
3.1. Keine Selbstbestimmung durch äußere Einflüsse
3.2. Menschen die glücklich sind mit ihrem Leben
3.3. Selbstbestimmung in der Arbeitswelt
3.4. Selbstbestimmung im Privatleben
3.5. Kreativ-chaotische Menschen
4. Schluss
4.1. Zusammenfassung
4.2. Kritische Auseinandersetzung
5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Relevanz von Selbstmanagement für verschiedene Personengruppen. Ziel ist es zu analysieren, unter welchen Bedingungen und für welche Persönlichkeitstypen Selbstmanagement eine hilfreiche Methode oder eine notwendige Kompetenz darstellt.
- Grundlagen und Definitionen des Selbstmanagements
- Einfluss externer Lebensumstände auf die Selbstbestimmung
- Notwendigkeit von Selbstmanagement in Beruf und Privatleben
- Abgrenzung zwischen systematisch-analytischen und kreativ-chaotischen Menschentypen
- Alternative Ansätze zur Lebensgestaltung
Auszug aus dem Buch
3.5. Kreativ-chaotische Menschen
Aber in der Steinzeit gab es nicht nur Jäger sondern auch Sammler. Und so muss man auch heute eine gewisse Unterscheidung berücksichtigen. Es gibt systematisch analytische Menschen, denen Selbstmanagement im Leben eine Hilfe sein kann und kreativ-chaotische Menschen, denen das anstreben von konkreten Zielen und die Anwendung von Selbstmanagement Methoden überhaupt nicht hilft. Kreativ chaotische Talenttypen wollen nicht jedes Detail ihres Lebens voraus planen, weniger Planung bringt ihnen mehr Lebensfreude und Zufriedenheit, weil sie sich durch klare Ziele eingeengt füllen. Oft sind es Menschen die sich ständig für neue Dinge interessieren, sobald es dann aber in die tiefe geht wird das Thema für sie uninteressant und sie suchen sich ein neues Interessenfeld. Es sind offene Menschen und in unserer systematisch-analytischen Gesellschaft wird ihnen der Eindruck vermittelt, dass es falsch oder schlecht wäre nichts zu Ende zu bringen, dabei ist es sehr wohl in Ordnung, dieser Typ Mensch tickt nur anders. Unsere Gesellschaft muss lernen, dass es nicht nur Menschen gibt deren Talent es ist eifrig auf ein Ziel hinzuarbeiten, sondern auch Menschen deren Talent es ist ständig neue kreative Ideen zu haben oder Menschen deren Stärke es ist anderen zu helfen und zu unterstützen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Aufbau der Untersuchung und das methodische Vorgehen bei der Bewertung von Selbstmanagement für unterschiedliche Personengruppen.
2. Definition von Selbstmanagement: Es werden die vier Generationen des Selbstmanagements nach Stephen R. Covey vorgestellt, die von einfachen Erinnerungshilfen bis hin zur Lebensqualitätssteigerung reichen.
3. Wann brauchen Menschen Selbstmanagement?: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Lebenssituationen, äußere Einflüsse und Persönlichkeitstypen, um den Nutzen von Selbstmanagement-Methoden kritisch zu hinterfragen.
4. Schluss: Abschließend wird festgehalten, dass Selbstmanagement individuell unterschiedlich bewertet werden muss, da es nicht für jeden Menschen gleichermaßen hilfreich ist.
5. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und weiterführende Literatur zur Arbeit aufgeführt.
Schlüsselwörter
Selbstmanagement, Selbstbestimmung, Zeitmanagement, Lebensqualität, Persönlichkeitstypen, Arbeitswelt, Zielsetzung, Planung, Motivation, Kreativität, Analyse, Eigeninitiative, Lebenswegweiser, MotivationsPotenzialAnalyse, Effizienz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und für wen Selbstmanagement eine notwendige oder hilfreiche Kompetenz zur Gestaltung des eigenen Lebens und Arbeitsalltags darstellt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den Themenfeldern gehören die Definition von Selbstmanagement nach Covey, der Einfluss von Lebensumständen auf die Selbstbestimmung sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschentypen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, eine differenzierte Bewertung vorzunehmen, wann Selbstmanagement als sinnvoll erachtet werden kann und wo seine Grenzen liegen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche und eine analytische Bewertung verschiedener Personengruppen sowie deren spezifische Bedürfnisse bezüglich Planung und Zielsetzung.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Selbstmanagements und differenziert anhand von Fallbeispielen, unter welchen Bedingungen (z.B. berufliche Freiheit, Privatleben, Kreativität) Selbstmanagement hilfreich ist oder abgelehnt werden kann.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstbestimmung, Lebensqualität, Persönlichkeitstypen, MotivationsPotenzialAnalyse und Planungseffizienz geprägt.
Wie unterscheidet der Autor zwischen Jägern und Sammlern im übertragenen Sinne?
Der Autor nutzt diese Metapher, um systematisch-analytische Menschen, die von Zielsetzungen profitieren, von kreativ-chaotischen Menschen abzugrenzen, für die starre Planung eher hinderlich ist.
Was ist die MotivationsPotenzialAnalyse?
Es ist ein konstruktives Verfahren, das auf 26 Motivationspotentialen basiert und dem Einzelnen hilft, die Richtung seines Lebens zu erkennen, anstatt nur konkrete, einengende Ziele zu verfolgen.
Warum warnt der Autor vor zu viel Planung?
Unter Berufung auf Albert Einstein und das Beispiel der Firma Agfa wird verdeutlicht, dass starre Planung bei sich wandelnden Umweltbedingungen in die Irre führen und Realitätsfremdheit fördern kann.
- Arbeit zitieren
- Sascha Lang (Autor:in), 2015, Haben Menschen Selbstmanagement nötig? Definition und Bewertung verschiedener Personengruppen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499934