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Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Offensive gegen die Sowjetunion

Titel: Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Offensive gegen die Sowjetunion

Seminararbeit , 2018 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Robin Großkopf (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Anfang des Krieges zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob dieser als Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges angesehen werden kann.

Zunächst wird die Vorgeschichte des "Unternehmen Barbarossas" dargestellt. Daraufhin folgt eine militärhistorische Schilderung des Frontverlaufs im Zeitraum des ersten Angriffs im Juni 1941 bis zur Niederlage der Wehrmacht vor Moskau im Dezember desselben Jahres. Es folgt die Darstellung der Verbrechen der deutschen Soldaten in den eroberten Gebieten im Osten. Um diese Darstellungen zu unterfüttern, wird im darauffolgenden Kapitel der ideologische Hintergrund geschildert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung und Aufstellen der Fragestellung

II. Der Frontverlauf und die Ziele der Nationalsozialisten

II.1. Zur Vorgeschichte der Ost- Offensive

II.2. Die Verbrechen der Wehrmacht

III. Ideologischer Hintergrund

IV. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Kriegsoffensive des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion im Jahr 1941 und analysiert, inwiefern diese als entscheidender Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs zu charakterisieren ist, insbesondere im Hinblick auf ihre ideologische Aufladung und die damit verbundenen Kriegsverbrechen der Wehrmacht.

  • Charakterisierung der nationalsozialistischen Kriegsoffensive gegen die Sowjetunion
  • Analyse des Frontverlaufs und der militärischen Ziele des "Unternehmens Barbarossa"
  • Untersuchung der Rolle der Wehrmacht bei Kriegsverbrechen im Osten
  • Erörterung des ideologischen Hintergrunds des Vernichtungskrieges (Jüdischer Bolschewismus)
  • Einordnung des Ostfeldzugs im Vergleich zu anderen Kriegsschauplätzen

Auszug aus dem Buch

II.2. Die Verbrechen der Wehrmacht

In der Beschäftigung mit dem Zweiten Weltkrieg hat die Wehrmachtsforschung, beziehungsweise die Wehrmachtsdebatte einen sehr hohen Stellenwert. Der Mythos der „sauberen Wehrmacht“, welcher in der Bundesrepublik in den ersten Jahren nach ihrer Gründung bestand, ist heute nicht mehr historisch haltbar. Welche Verbrechen die Wehrmachtssoldaten begangen, wird im Folgenden anhand des Ost-Krieges erläutert. Hierbei wird zunächst der Fokus auf die militärischen Verbrechen gelegt und in einem zweiten Schritt die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in den eroberten Gebieten und Städten.

Der Kommissarbefehl steht bei der Betrachtung dieser Verbrechen im Mittelpunkt. Am 6. Juni 1941 ordnete das Oberkommando der Wehrmacht für den Überfall auf sowjetische Gebiete an, dass alle politischen Kommissare (sog. Politruks) sofort erschossen werden sollten, anstatt gefangen genommen zu werden. Dies widersprach dem damaligen Kriegsrecht und war eine der größten Kriegsrechtsverletzungen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Ein Politischer Kommissar hatte innerhalb einer Armeeeinheit der Roten Armee die Aufgabe, die Handlungen der Soldaten im Hinblick auf die Weisungen der KPdSU zu kontrollieren. Aus den Notizen der 22. Infanteriedivision der Wehrmacht kann man entnehmen: „Auf Grund der Erfahrungen im finnischen Krieg ist damit zu rechnen, daß die politischen Kommissare (roter Stern am Ärmel) nicht aussagen werden. Sie sind sofort abzusondern und gemäß Ic-Besprechung am 20.06. 41 zu behandeln“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung und Aufstellen der Fragestellung: Das Kapitel führt in die historische Relevanz des Zweiten Weltkriegs ein und stellt die leitende Forschungsfrage nach dem Wendepunkt des Krieges im Kontext des Überfalls auf die Sowjetunion.

II. Der Frontverlauf und die Ziele der Nationalsozialisten: Hier werden die militärischen Aspekte der Offensive, der Verlauf bis vor Moskau und die strategischen Fehleinschätzungen des NS-Regimes detailliert beschrieben.

II.1. Zur Vorgeschichte der Ost- Offensive: Das Kapitel beleuchtet den Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion sowie die verschiedenen Theorien über die Motive des deutschen Angriffs.

II.2. Die Verbrechen der Wehrmacht: Es wird die systematische Beteiligung der Wehrmacht an Kriegsverbrechen durch den Kommissarbefehl und die katastrophale Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener sowie der Zivilbevölkerung thematisiert.

III. Ideologischer Hintergrund: Dieses Kapitel analysiert die nationalsozialistische Ideologie, insbesondere den Antisemitismus und Antislawismus, die den Krieg gegen die Sowjetunion als ideologischen Vernichtungskrieg legitimierte.

IV. Resümee: Das Resümee wertet die vorangegangenen Ergebnisse aus und kommt zu dem Schluss, dass der Ostfeldzug aufgrund seiner ideologischen Radikalität und der frühen militärischen Niederlage vor Moskau als signifikanter Wendepunkt des Krieges gelten kann.

Schlüsselwörter

Zweiter Weltkrieg, Unternehmen Barbarossa, Sowjetunion, Wehrmacht, Kriegsverbrechen, Nationalsozialismus, Jüdischer Bolschewismus, Wendepunkt, Kommissarbefehl, Vernichtungskrieg, Ostfront, Militärgeschichte, Ideologie, Wehrmachtsdebatte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Beginn des Krieges zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion im Jahr 1941 und prüft dessen Charakter als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der militärische Frontverlauf, die ideologische Fundierung durch den Nationalsozialismus sowie die Dokumentation der von der Wehrmacht begangenen Kriegsverbrechen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Hauptfrage lautet, wie die Kriegsoffensive gegen die Sowjetunion zu charakterisieren ist und in welchen Aspekten sie sich von den militärischen Unternehmungen im Westen unterschied.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Seminararbeit, die auf Basis aktueller Forschungsliteratur und zeitgenössischer Quellen eine historische Einordnung vornimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Vorgeschichte, den Frontverlauf bis Dezember 1941, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Wehrmachtsverbrechen und die Analyse der zugrundeliegenden NS-Ideologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Unternehmen Barbarossa, Wehrmachtsverbrechen, Jüdischer Bolschewismus und die Frage der militärischen Wende im Winter 1941.

Warum spielt der "Kommissarbefehl" eine zentrale Rolle?

Der Befehl markiert einen entscheidenden Bruch mit dem internationalen Kriegsrecht und ist ein Schlüsselelement, um die aktive Beteiligung der Wehrmacht an den Verbrechen im Osten aufzuzeigen.

Welche Rolle spielt die Ideologie bei der Charakterisierung des Krieges?

Die Ideologie des "Jüdischen Bolschewismus" und der Antislawismus dienten als Legitimationsgrundlage für den Vernichtungskrieg, was den Ostfeldzug wesentlich ideologischer auflud als den Krieg im Westen.

Wie bewertet die Arbeit den Mythos der "sauberen Wehrmacht"?

Die Arbeit weist den Mythos durch historische Belege zur direkten und indirekten Tatbeteiligung der Wehrmacht an Kriegsverbrechen in den besetzten Gebieten zurück.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Offensive gegen die Sowjetunion
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar: Geschichte des Nationalsozialismus
Note
2,0
Autor
Robin Großkopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V500198
ISBN (eBook)
9783346028211
ISBN (Buch)
9783346028228
Sprache
Deutsch
Schlagworte
2.Weltkrieg Barbarossa Nationalsozialismus Wehrmacht Kriegsverbrechen Sowjetunion Wendepunkt Deutschland 1939-45 Deutsches Reich Hitler Stalin Militär Militärgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robin Großkopf (Autor:in), 2018, Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Offensive gegen die Sowjetunion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500198
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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