Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie

Titel: Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie

Einsendeaufgabe , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Schierle (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie. Vorgestellt werden die State-Trait-Debatte sowie Persönlichkeitstypologien zu dimensionalen Ansätzen. Des Weiteren werden verschiedene Intelligenzmodelle u. a. das Berliner Intelligenz Strukturmodell erläutert.

Die persönlichen Eigenschaften, die einen Menschen charakterisieren, bestimmen sein Verhalten und seine Entscheidungen. Die Persönlichkeitspsychologie, als ein Teil der Psychologie, befasst sich damit, in welchen Persönlichkeitsmerkmalen Menschen sich qualitativ oder quantitativ voneinander unterscheiden und wird auch als differentielle Psychologie bezeichnet. Dabei ist das funktionelle Zusammenspiel von Temperament, Charakter, Intelligenz und Verfassung für das Auftreten des Verhaltensmusters entscheidend. Um beobachtete Verhaltensmuster eines Menschen analysieren, beschreiben und erklären zu können, ist es notwendig, die Ausprägung der Persönlichkeitsdimensionen zu beschreiben, die im Resultat das Individuum ausmachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie

1.1 Erläuterung der State-Trait- Debatte

1.2 Alltagsbeispiele zur Wichtigkeit der Unterscheidung von State-Trait

1.3 Erläuterung der Wichtigkeit von State -Trait in Assessment Center Verfahren

2. Erläuterung des Intelligenzbegriffs

2.1. Intelligenzmodelle

2.1.1. Zwei-Faktoren-Theorie

2.1.2. Primary Mental Abilities

2.1.3. Berliner Intelligenz Strukturmodell

2.2 Parallelen und Unterschiede der Modelle

2.3 Sinnvoller Einsatz von Intelligenztests im Alltag

2.4 Kritik an Intelligenztests

3. Unterscheidung von Persönlichkeitstypologien zu dimensionalen Ansätzen

3.1. Beispiel für Persönlichkeitstypologie

3.2 Beispiel für dimensionale Ansätze

3.3 Praktischer Nutzen beider Ansätze im beruflichen Alltag

3.3.1 Beispiel 1 für den Nutzen von Persönlichkeitstypologien im Umgang mit Patienten

3.3.2 Beispiel 2 für den Nutzen des dimensionalen Ansatzes im Umgang mit Patienten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale Konzepte der Persönlichkeits- und Intelligenzpsychologie, mit besonderem Fokus auf die Differenzierung zwischen stabilen Eigenschaften (Traits) und temporären Zuständen (States), sowie die theoretischen und praktischen Aspekte von Intelligenzmodellen und Persönlichkeitsansätzen.

  • State-Trait-Debatte und ihre Relevanz in der Eignungsdiagnostik
  • Vergleichende Analyse verschiedener Intelligenzmodelle
  • Kritische Würdigung der Aussagekraft von Intelligenztests
  • Gegenüberstellung von Persönlichkeitstypologien und dimensionalen Ansätzen
  • Praktischer Anwendungsnutzen psychologischer Modelle im klinischen und beruflichen Alltag

Auszug aus dem Buch

1.1 Erläuterung der State-Trait- Debatte

Persönlichkeitspsychologen sind im Wesentlichen der Meinung, dass der zentrale Kern des Menschen seine Charaktereigenschaft ist.

Persönlichkeitsmerkmale sind charakteristische Verhaltensweisen und Gefühle, die beständig und dauerhaft sind. Im Gegensatz zu Eigenschaften, bei denen es sich um stabile „Merkmale“ handelt, handelt es sich bei Zuständen um temporäre Verhaltensweisen oder Gefühle, die von der Situation und den Motiven einer Person zu einem bestimmten Zeitpunkt abhängen.

Eigenschaften, welche die Persönlichkeit eines Menschen charakterisieren werden daher in zwei Eigenschaftsgruppen eingeteilt: Traits und States.

„Als Traits werden stabile Einstellungen und Verhaltensweisen bezeichnet, die unabhängig von einer konkreten Situation […] vorhanden sind. Unter States werden situative Faktoren, die im Moment der Kontaktaufnahme auftreten, verstanden“ (Schnauber & Daschmann 2008, S. 98).

Unter Traits versteht man zeitstabile Eigenschaften eines Menschen, die sich entsprechend der Definition nur wenig oder langsam ändern (Montag 2016,S.7). Spielberger hat bezogen auf die Eigenschaft der Ängstlichkeit das State-Trait-Modell der Angst entwickelt. Dieses Modell unterscheidet dabei zwischen der Zustandsangst oder State-Angst und der Eigenschaftsangst oder Trait-Angst. Die State-Angst beschreibt dabei einen vorübergehenden emotionalen Zustand, der mit subjektiven, bewusst wahrgenommenen Gefühlen der Spannung einhergeht. Die Eigenschaftsangst hingegen wird als relativ stabile Anfälligkeit für Angstreaktionen beschrieben (Laux; Glanzmann; Schaffner & Spielberger 1981). Ein weiteres Modell, welches die State-Trait-Einteilung verwendet ist das State-Trait-Modell des Ärgers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie ein und erörtert die Unterscheidung zwischen stabilen Charaktereigenschaften und situationsbedingten Zuständen.

2. Erläuterung des Intelligenzbegriffs: Hier werden verschiedene theoretische Intelligenzmodelle, wie die Zwei-Faktoren-Theorie und das Berliner Intelligenzstrukturmodell, erläutert und kritisch hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit beleuchtet.

3. Unterscheidung von Persönlichkeitstypologien zu dimensionalen Ansätzen: Dieses Kapitel vergleicht kategoriale Persönlichkeitstypologien mit dimensionalen Modellen und diskutiert deren Nutzen für die praktische Arbeit mit Patienten.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, State-Trait-Debatte, Intelligenzmodell, Zwei-Faktoren-Theorie, Primary Mental Abilities, Berliner Intelligenzstrukturmodell, Eignungsdiagnostik, Assessment Center, Persönlichkeitstypologien, dimensionaler Ansatz, kognitive Fähigkeiten, klinische Psychologie, Verhaltensmuster, Diagnostik, Charakter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit zentralen Konzepten der Persönlichkeitspsychologie, insbesondere der Unterscheidung von traits und states sowie der Analyse von Intelligenz- und Persönlichkeitsmodellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die State-Trait-Debatte, verschiedene Intelligenztheorien, Kritik an Intelligenztests sowie den Vergleich zwischen typologischen und dimensionalen Persönlichkeitsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Verhaltensmuster von Individuen zu entwickeln und die praktische Anwendbarkeit der vorgestellten psychologischen Modelle aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien, Modelle und empirischer Studien, um die verschiedenen Konzepte kritisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei große Bereiche: Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie, Intelligenzmodelle und die Unterscheidung von Persönlichkeitstypologien zu dimensionalen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Persönlichkeit, Intelligenz, State-Trait, Eignungsdiagnostik, Intelligenzmodelle, Typologien und dimensionale Ansätze.

Warum ist die Unterscheidung von State und Trait für Assessment Center wichtig?

Im Assessment Center können durch simulierte Situationen nur "State-Eigenschaften" direkt beobachtet werden, während allgemeine "Trait-Eigenschaften" nur durch wiederholte Beobachtung in ähnlichen Situationen erschlossen werden können.

Welchen praktischen Nutzen haben die Ansätze im Umgang mit Patienten?

Während typologische Ansätze bei der Abgrenzung von Störungsbildern helfen, erlauben dimensionale Ansätze durch Skalierung eine präzisere Erfassung des subjektiven Erlebens und der Symptomintensität bei Patienten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Julia Schierle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V500565
ISBN (eBook)
9783346033628
ISBN (Buch)
9783346033635
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strait Trait Intelligenztest Persönlichkeitstypologien dimensionaler Ansatz Intelligenzmodelle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Schierle (Autor:in), 2019, Persönlichkeitseigenschaften in der differentiellen Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500565
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum