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Die Nachhaltigkeit eines Sport-Lifestyle-Unternehmens dargestellt am Sportartikelhersteller PUMA

Titel: Die Nachhaltigkeit eines Sport-Lifestyle-Unternehmens dargestellt am Sportartikelhersteller PUMA

Hausarbeit , 2018 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sascha Bilek (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In vorliegender Hausarbeit wird die Nachhaltigkeitsstrategie des Sportartikelherstellers PUMA dargestellt. Die Nachhaltigkeitsstrategie nennt PUMA "10FOR20". Darin definierte PUMA im Jahr 2015 zehn übergeordnete Nachhaltigkeitsziele, die bis 2020 erreicht werden sollen.

Im Rahmen der Hausarbeit wird eine Untersuchung dieser Nachhaltigkeitsstrategie hinsichtlich der Einhaltung der ISO26000-Kernthemen durchgeführt. Die internationale ISO26000-Norm fungiert als Leitfaden, der sich an Unternehmen und sämtliche andere Organisationen richtet und diese unterstützt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die sieben Kernthemen der ISO26000-Norm lauten Unternehmensführung, Umwelt, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, faire Betriebs- & Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen, Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft.

Gegründet wurde die PUMA SE im Jahr 1948 von Rudolf Dassler, Bruder von Adidas Gründer Adolf Dassler. Im selben Jahr fand die Eintragung ins Handelsregister als "PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler" statt. Bis heute liegt der Hauptsitz im bayrischen Herzogenaurach. Nachdem das Unternehmen im Jahr 1986 an die Börse ging und bis 2011 als deutsche Aktiengesellschaft galt, wurde PUMA 2011 umgewandelt in eine europäische Aktiengesellschaft, abgekürzt SE.

Diese international gestaltete Rechtsform zeichnet folgendes aus: Sie erhöht die Flexibilität in der Corporate Governance, da eine monistische Unternehmensstruktur gewählt werden kann, die als deutsche Aktiengesellschaft nicht möglich wäre. Dies erhöht die Akzeptanz bei ausländischen Investoren. Sie erleichtert grenzüberschreitende Kooperationen mit anderen Unternehmen und unterstreicht durch ein positives Image die globale Ausrichtung eines Unternehmens. PUMA, selbst gestaltet als monistische Corporate Governance Struktur, beschrieb diesen Vorgang als logischen Schritt, die Unternehmensentwicklung zu fördern und die strategische Entwicklung international weiter auszubauen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Berichterstattung des Unternehmens

1. Das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA SE

2. Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung

3. Stakeholder-Analyse und –dialog

4. Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung

5. Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung

5.1. Unternehmensführung

5.2. Umwelt

5.3. Menschenrechte

5.4. Arbeitspraktiken

5.5. Faire Betriebs – & Geschäftspraktiken

5.6. Konsumentenanliegen

5.7. Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft

6. Gesellschaftliche Wirkungen

7. Konsistenz des Berichts

II. Berichte externer Institutionen über das Unternehmen

8. Externe Informationen

9. Resümee und Einordnung, Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Nachhaltigkeitsstrategie der PUMA SE im Kontext wirtschaftsethischer Standards. Das primäre Ziel ist es, die Einhaltung der Kernthemen der ISO26000-Norm durch PUMA zu analysieren, die Effektivität der internen "10FOR20-Strategie" zu bewerten und die Wahrnehmung des Unternehmens durch externe Institutionen kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der Nachhaltigkeitsstrategie "10FOR20"
  • Untersuchung der Stakeholder-Einbindung und -Kommunikation
  • Evaluierung der Compliance-Strukturen und des Ethik-Kodex
  • Bewertung gesellschaftlicher Wirkungen durch externe Rankings und Siegel

Auszug aus dem Buch

1. Das Sportlifestyle–Unternehmen PUMA SE

Gegründet wurde die PUMA SE im Jahr 1948 von Rudolf Dassler, Bruder von Adidas Gründer Adolf Dassler. Im selben Jahr fand die Eintragung ins Handelsregister als „PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler“ (PUMA, 2018a) statt. Bis heute liegt der Hauptsitz im bayrischen Herzogenaurach. Nachdem das Unternehmen im Jahr 1986 an die Börse ging und bis 2011 als deutsche Aktiengesellschaft galt, wurde PUMA 2011 umgewandelt in eine europäische Aktiengesellschaft, abgekürzt SE. Diese international gestaltete Rechtsform zeichnet folgendes aus: Sie erhöht die Flexibilität in der Corporate Governance, da eine monistische Unternehmensstruktur gewählt werden kann, die als deutsche Aktiengesellschaft nicht möglich wäre.

Dies erhöht die Akzeptanz bei ausländischen Investoren. Sie erleichtert grenzüberschreitende Kooperationen mit anderen Unternehmen und unterstreicht durch ein positives Image die globale Ausrichtung eines Unternehmens (Vgl. SCHAPER, 2017). PUMA, selbst gestaltet als monistische Corporate Governance Struktur, beschrieb diesen Vorgang als logischen Schritt, die Unternehmensentwicklung zu fördern und die strategische Entwicklung international weiter auszubauen (Vgl. PUMA, 2011).

Angefangen als reiner Sportschuhfabrikant entwickelte sich PUMA heute zu einem der weltweit größten und umsatzstärksten Sportartikelhersteller (Vgl. HARTMANN, 2018). Die wichtigsten Wachstumsmärkte sind EEMEA (Osteuropa, Naher Osten und Afrika), Asien und Lateinamerika. In diesen versucht PUMA seine regionalen Vertriebstätigkeiten zu priorisieren (Vgl. GESCHÄFTSBERICHT, 2017, S. 36 f.). Zum Jahresende 2017 wurden 11.787 Mitarbeiter beschäftigt, 292 mehr als im Vorjahr. Die Produkte des Unternehmens teilen sich in vier Kategorien ein. Hauptbereich ist der Verkauf von Sportbekleidung, betitelt als Performance. Dabei konzentriert sich PUMA auf den Teamsport, Leichtathletik-und Trainingsbereich sowie Motor- und Golfsport.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Berichterstattung des Unternehmens: Dieser Teil legt die Grundlagen, Ziele und Strukturen von PUMAs Nachhaltigkeitsmanagement dar, einschließlich der "10FOR20-Strategie" und der ISO26000-Kernthemen.

1. Das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA SE: Einführung in die Unternehmensgeschichte, die Rechtsformänderung zur SE und die aktuelle strategische Ausrichtung als Sportartikelhersteller.

2. Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung: Erläuterung des neuen Unternehmensleitbilds "Forever Faster" sowie der Orientierung an internationalen Standards wie der ISO26000 und dem Global Compact.

3. Stakeholder-Analyse und –dialog: Analyse der primären und sekundären Anspruchsgruppen und der verschiedenen Dialogformate wie "Banzer Gespräche" und "Runde Tische".

4. Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung: Darstellung der monistischen Führungsstruktur und der internen Compliance- sowie Governance-Systeme.

5. Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung: Detaillierte Untersuchung der sieben Handlungsfelder der ISO26000, von Unternehmensführung über Umwelt bis hin zu Menschenrechten und Arbeitspraktiken.

5.1. Unternehmensführung: Beschreibung der PUMA-Führungsstruktur und der Verpflichtung zu einem Compliance-orientierten Ansatz.

5.2. Umwelt: Fokus auf Klimaschutz, Chemikalienmanagement, Wasserqualität und nachhaltige Materialien im Rahmen der "10FOR20-Ziele".

5.3. Menschenrechte: Analyse des Schutzes von Menschenrechten in der gesamten Lieferkette als zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.

5.4. Arbeitspraktiken: Untersuchung der Einhaltung von ILO-Normen, der Unfallprävention und der Förderung von Mitarbeiterzufriedenheit.

5.5. Faire Betriebs – & Geschäftspraktiken: Betrachtung der ethischen Standards, Korruptionsprävention und der Sicherung fairen Wettbewerbs.

5.6. Konsumentenanliegen: Fokus auf ökologische Produktsicherheit und verantwortungsvollen Datenschutz.

5.7. Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft: Dokumentation von lokalem gemeinnützigem Engagement und Frauenförderungsprogrammen.

6. Gesellschaftliche Wirkungen: Evaluation der externen Anerkennung durch Siegel wie Bluesign und der Mitgliedschaft in Brancheninitiativen.

7. Konsistenz des Berichts: Kritische Reflexion der Datenlage und Transparenz der PUMA-Nachhaltigkeitsberichterstattung.

II. Berichte externer Institutionen über das Unternehmen: Analyse, wie PUMA in externen Rankings und Studien wahrgenommen wird.

8. Externe Informationen: Einordnung der Berichterstattung durch Organisationen wie Greenpeace, EIRIS und das IÖW.

9. Resümee und Einordnung, Empfehlungen: Fazit zur Reifegrad-Einordnung des Unternehmens und Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

PUMA SE, Nachhaltigkeit, 10FOR20-Strategie, ISO26000, Corporate Governance, Stakeholder-Dialog, Wirtschaftsethik, Compliance, Lieferkettenmanagement, Umweltschutz, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Transparenz, Sportartikelindustrie, Unternehmensverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Nachhaltigkeitsstrategie der PUMA SE und bewertet, wie das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung unter Berücksichtigung wirtschaftsethischer Standards umsetzt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Unternehmensführung, Umweltaspekte in der Produktion, Menschenrechte, Arbeitspraktiken in der Lieferkette, faire Geschäftspraktiken sowie der Stakeholder-Dialog.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, inwiefern PUMA die Kernthemen der ISO26000-Norm einhält und wie erfolgreich die interne Nachhaltigkeitsstrategie "10FOR20" operativ umgesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung von Unternehmensberichten, Kodizes sowie externen Bewertungen und Rankings.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der unternehmensinternen Strategien, der Organisation gesellschaftlicher Verantwortung sowie der spezifischen Nachhaltigkeitsleistungen pro Kernthema.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie "CSR" (Corporate Social Responsibility), Compliance, Stakeholder-Management, "10FOR20-Ziele" und ökologische Unternehmensführung.

Wie bewertet PUMA das Risiko opportunistischen Verhaltens bei Mitarbeitern?

PUMA setzt auf ein risikobezogenes Überwachungs- und Frühwarnsystem innerhalb seiner Compliance-Strukturen, um durch den Ethik-Kodex Fehlverhalten zu minimieren.

Wie schlägt sich PUMA in externen Nachhaltigkeitsrankings im Vergleich zu Adidas?

Die Rankings zeigen ein differenziertes Bild; während PUMA in einigen Bereichen führt, gibt es bei anderen Kriterien, wie sie etwa vom IÖW bewertet werden, Unterschiede in der Gewichtung, die Adidas teilweise besser dastehen lassen.

Welche Bedeutung haben die "Banzer Gespräche" für PUMA?

Sie dienen als wichtiges Multistakeholder-Dialogforum, in dem sich PUMA mit NGOs und Zulieferern austauscht, um konkrete Nachhaltigkeitsprobleme gemeinsam zu lösen.

Warum wurde PUMA in eine SE umgewandelt?

Die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft sollte die Flexibilität in der Corporate Governance erhöhen und die Akzeptanz bei internationalen Investoren verbessern.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Nachhaltigkeit eines Sport-Lifestyle-Unternehmens dargestellt am Sportartikelhersteller PUMA
Hochschule
IST-Hochschule für Management
Note
1,0
Autor
Sascha Bilek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V501009
ISBN (eBook)
9783346029362
ISBN (Buch)
9783346029379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachhaltigkeit sport-lifestyle-unternehmens sportartikelhersteller puma
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sascha Bilek (Autor:in), 2018, Die Nachhaltigkeit eines Sport-Lifestyle-Unternehmens dargestellt am Sportartikelhersteller PUMA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501009
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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