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Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Bessere Zielerreichung durch Selbstwirksamkeit

Titel: Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Bessere Zielerreichung durch Selbstwirksamkeit

Einsendeaufgabe , 2019 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eines der wichtigsten Ziele in der Beratung von Patienten, die eine Änderung Ihres Gesundheitsverhaltens anstreben, ist die Motivation. Es sollten die positiven Folgen ihrer Verhaltensänderung aufgezeigt werden, damit bei ihnen eine Motivation zur Verhaltensänderung entsteht, die dann im Veränderungsprozess weiterhin gefördert werden kann. Innerhalb des Gespräches sollte man ihnen klare und realistische Ziele setzten. Hierzu muss das Ziel definiert sein, Vor- und Nachteile genannt und besprochen werden. Wichtig ist zudem der Zeitpunkt der Veränderung. Der Patientin sollte klar gemacht werden, dass die Verhaltensänderung zukünftig beginnt und das alte Verhaltensmuster in der Vergangenheit liegt.

Laut J. W. Egger ist die Selbstwirksamkeitserwartung oder auch Kompetenzerwartung die Überzeugung, durch eigene Fähigkeiten Handlungen ausführen zu können, die zu gewünschten Zielen führen. Durch mehrere Untersuchungen wurde aufgezeigt, dass Menschen, die einen starken Glauben an ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen aufweisen, eine größere Toleranz gegenüber Leistungsaufgaben haben und schwächere Empfindlichkeit gegenüber Depressionen und Angststörungen aufweisen.

Ursprünglich lässt sich die Theorie der Selbstwirksamkeit auf die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura zurückführen. Diese Theorie besagt außerdem, dass kognitive, emotionale und aktionale Prozesse durch subjektive Überzeugungen gesteuert werden. Es geht hauptsächlich darum, wie der Mensch in bestimmten Situationen reagiert, welche Erfahrungen er mitgenommen hat und wie groß der eigene Glaube und die Motivation an sich selbst sind, um eine Situation unter bestimmten Umständen zu bewältigen. Sobald ein Mensch von sich selbst überzeugt ist, eine Herausforderung zu meistern, wird er sich mehr anstrengen und ein höheres Durchhaltevermögen aufzeigen. Somit besagt diese Theorie, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man sich etwas zutraut und eine positive Einstellung aufzeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Selbstwirksamkeitserwartung

1.1 Definition Selbstwirksamkeitserwartung

1.2 Messung spezifischer Selbstwirksamkeitserwartung zum Thema „Gesunde Ernährung“

1.2.1 Beschreibung der Testprobanden

1.2.2 Darstellung der Ergebnisse

1.2.3 Bewertung der Ergebnisse

1.3 Recherche zum Thema Selbstwirksamkeitserwartung anhand Vergleichsstudien

2 Literaturrecherche zum Thema „Chronische Erkrankungen“

2.1 Definition „Chronische Erkrankungen“

2.2 Theoretische Grundlagen und Entstehung von Asthma

2.3 Zahlen und Daten zum Thema Asthma

2.4 Präventions- und Interventionsprogramme zur Reduktion von Asthma

2.5 Asthma und körperliche Aktivität

2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung

3 Gesundheitspsychologische Beratung

3.1 Einordnung der Kundin in den Prozess der Verhaltensänderung

3.1.1 Das Transtheoretische Modell

3.1.2 Gesundheitspsychologische Ziele

3.2 Die Rolle des Beraters

3.3 Gesprächsverlauf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Determinanten des Gesundheitsverhaltens, insbesondere die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung sowie deren praktische Anwendung in der gesundheitspsychologischen Beratung. Ziel ist es, theoretische Konzepte mit empirischen Vergleichsstudien zu verknüpfen und durch ein konkretes Fallbeispiel die methodische Umsetzung in einer Beratungssituation aufzuzeigen.

  • Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung für gesundheitsrelevante Handlungen
  • Analyse von Interventionsstrategien bei chronischen Erkrankungen wie Asthma
  • Anwendung des Transtheoretischen Modells zur Verhaltensänderung
  • Praktische Gesprächsführung und Beratungskompetenz (OPAL-Methode)
  • Stellenwert der körperlichen Aktivität in der Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition Selbstwirksamkeitserwartung

Laut J.W. Egger (2015, S.284) ist die Selbstwirksamkeitserwartung oder auch Kompetenzerwartung die Überzeugung, durch eigene Fähigkeiten Handlungen ausführen zu können, die zu gewünschten Zielen führen. Durch mehrere Untersuchungen wurde aufgezeigt, dass Menschen, die einen starken Glauben an ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen aufweisen, eine größere Toleranz gegenüber Leistungsaufgaben haben und schwächere Empfindlichkeit gegenüber Depressionen und Angststörungen aufweisen.

Ursprünglich lässt sich die Theorie der Selbstwirksamkeit auf die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura (1977) zurückführen. Diese Theorie besagt außerdem, dass „kognitive, emotionale und aktionale Prozesse durch subjektive Überzeugungen gesteuert“ werden (Jerusalem & Schwarzer, 2002, S.35). Es geht hauptsächlich darum, wie der Mensch in bestimmten Situationen reagiert, welche Erfahrungen er mitgenommen hat und wie groß der eigene Glaube und die Motivation an sich selbst sind, um eine Situation unter bestimmten Umständen zu bewältigen.

Sobald ein Mensch von sich selbst überzeugt ist, eine Herausforderung zu meistern, wird er sich mehr anstrengen und ein höheres Durchhaltevermögen aufzeigen (Bandura, 1997). Somit besagt diese Theorie, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man sich etwas zutraut und eine positive Einstellung aufzeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Selbstwirksamkeitserwartung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstwirksamkeit, stellt eine eigene Messung bei Probanden vor und vergleicht existierende wissenschaftliche Studien zu diesem Thema.

2 Literaturrecherche zum Thema „Chronische Erkrankungen“: Hier werden Definitionen chronischer Krankheiten erörtert sowie Ursachen, Präventionsmöglichkeiten und der Einfluss körperlicher Aktivität am Beispiel von Asthma beleuchtet.

3 Gesundheitspsychologische Beratung: Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Beratung einer Kundin, der Einordnung ihrer Veränderungsphase nach dem Transtheoretischen Modell sowie der Darstellung einer professionellen Gesprächsführung.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Verhaltensänderung, Asthma, chronische Erkrankungen, Prävention, Beratung, Transtheoretisches Modell, Kompetenzerwartung, körperliche Aktivität, Motivation, Zielsetzung, Gesprächsführung, Patientenschulung, Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen des Gesundheitsverhaltens und zeigt auf, wie diese Erkenntnisse in der Praxis einer gesundheitsorientierten Beratung angewendet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Selbstwirksamkeitserwartung, den Umgang mit chronischen Krankheiten wie Asthma bronchiale sowie die professionelle Gesprächsführung zur Unterstützung bei Verhaltensänderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung theoretisch zu fundieren und ihre praktische Wirksamkeit durch ein Beratungsbeispiel bei einer Kundin mit Übergewicht zu illustrieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu theoretischen Modellen, einem eigenen empirischen Test zur Selbstwirksamkeit bei fünf Probanden sowie der Anwendung der OPAL-Gesprächsmethode im Rahmen eines Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Selbstwirksamkeit, eine detaillierte Literaturanalyse zu chronischen Erkrankungen und Asthma sowie die praktische Darstellung eines gesundheitspsychologischen Beratungsgesprächs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Transtheoretisches Modell, Asthma-Prävention, Beratungskompetenz und Motivationsförderung.

Warum spielt das Transtheoretische Modell für die Beratung von Frau M. eine Rolle?

Das Modell hilft dabei, den aktuellen Stand der Kundin (Absichtsbildung) präzise einzuordnen, um darauf aufbauend individuell passende Beratungsschritte einzuleiten.

Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation in dem beschriebenen Fallbeispiel?

Der Autor betont, dass Mimik, Gestik und eine offene Körperhaltung essenziell sind, um eine vertrauensvolle Basis aufzubauen, die den Erfolg des gesamten Beratungsprozesses maßgeblich beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Bessere Zielerreichung durch Selbstwirksamkeit
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V501254
ISBN (eBook)
9783346034946
ISBN (Buch)
9783346034953
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Gesundheitsverhalten Beratung Selbstwirksamkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Bessere Zielerreichung durch Selbstwirksamkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501254
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Leseprobe aus  19  Seiten
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