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Entrepreneurship im akademischen Bereich. Unternehmensgründung von Wissenschaftlern

Title: Entrepreneurship im akademischen Bereich. Unternehmensgründung von Wissenschaftlern

Bachelor Thesis , 2017 , 43 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sangevan Srithavan (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik universitärer Spin-offs, also akademischer Ausgründungen, die von Wissenschaftlern vorgenommen werden, um sich auf dem ökonomischen Feld eine Marktposition aufzubauen. Am Anfang der Arbeit stehen Begriffsklärungen zur Thematik des Entrepreneurships allgemein und des universitären Entrepreneurships im Speziellen. Universitäre Spin-offs bilden mit ihrer wissenschaftlichen und ökonomischen Dynamik ein bedeutendes Element für das ökonomische Niveau digitalisierter Wissensgesellschaften. Universitäre Spin-offs produzieren hochwertige Güter, erzeugen im Vergleich zu traditionellen Unternehmen eine überdurchschnittliche Anzahl von Arbeitsplätzen und ziehen mit der Kreativität und Innovativität ihrer Produktion weitere Unternehmen an, sodass sich Cluster bilden, in deren Umfeld sich das Wohlstandsniveau überdurchschnittlich entwickelt. Als Beispiel für solche Cluster lassen sich das Massachusetts Institute of Technology in den USA (MIT) sowie generell Phänomene wie das Silicon Valley nennen.

In der Bundesrepublik werden die genannten Faktoren bisher kaum in ausreichender Form in Rechnung gestellt, was die Organisation eines staatlich stabilen Rahmens für universitäre Ausgründungen angeht. Dies betrifft einerseits den fehlenden Praxis- und Ordnungsrahmen für die Innovationsdynamik akademischer Ausgründungen, das unklare Professionsbild kommerziell interessierter Forscher sowie wenig existierende Brückenfunktionen, was die Umsetzung von Spin-off-Produktion in ökonomisch verwertbare Resultate betrifft. Praxisbeispiele für akademische Ausgründungen, die aufgeführt werden, lassen erkennen, dass die genannten Mängelfaktoren tatsächliche Hemmnisse für die innovative Dynamik Spin-offs bilden. Die Arbeit thematisiert schließlich die Berufsmotivation akademischer Ausgründer und klärt, dass in diesem Bereich ein Unternehmertum existiert, dass mit der Zielstellung operiert, die wissenschaftlich erfolgreiche Dynamik auf den ökonomischen Sektor zu übertragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problem

1.1 Forschungsfrage

1.2 Methodisches Vorgehen

2. Definitionen zum Begriff Entrepreneurship und Entrepreneurship in universitären Ausgründungen

3. Universitäre Spin-offs: Begriffsklärungen

4. Ökonomischer Gewinn von universitären Spin-offs für eine digitalisierte Wissensgesellschaft

4.1 Die Innovativität von Spin-offs erhöht das wirtschaftliche Wohlstandsniveau

4.2 Hochwertige Güterproduktion universitärer Ausgründungen

4.3 Überdurchschnittliche Generierung von Arbeitsplätzen durch universitäre Ausgründungen

5. Herausforderungen für universitären Ausgründungen in der Bundesrepublik

5.1 Undefiniertes Professionsbild eines kommerziell interessierten Forschers

5.2 Fehlender Praxis- und Ordnungsrahmen für die Innovationsdynamik universitären Entrepreneurships

5.3 Mangelhafte Brückenfunktion zwischen akademischen Spin-offs und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit ökonomischer Produktion

6. Berufsmotivation universitärer Ausgründer und der Begriff Entrepreneurship in diesem Bereich

7. Praxisbeispiele für universitäre Spin-offs

8. Beantwortung der Forschungsfrage

9. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen universitärer Spin-offs (akademische Ausgründungen) im Hinblick auf ihre ökonomische Bedeutung und die spezifische Motivationsstruktur ihrer Gründer. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwiefern sich das Handeln dieser Wissenschaftler als spezifischer Unternehmertyp definieren lässt und welche strukturellen Herausforderungen diesen Prozess, speziell in der Bundesrepublik, beeinflussen.

  • Wirtschaftliche Bedeutung und Innovationskraft akademischer Spin-offs
  • Analyse der Motivationslagen von Wissenschaftlern bei der Unternehmensgründung
  • Herausforderungen durch fehlende politische und strukturelle Rahmenbedingungen in Deutschland
  • Vergleich zwischen internationalem (z.B. USA/MIT) und deutschem Gründungsumfeld
  • Fallstudien zu universitären Ausgründungen und deren Gründungsverlauf

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Innovativität von Spin-offs erhöht das wirtschaftliche Wohlstandsniveau

Eine digitalisierte Wissensgesellschaft, die auf globalem Niveau von einer permanent wachsenden Vernetzung abhängig ist, bedarf der Generierung, der Akkumulation und der Organisation sowie der Ausdifferenzierung von Wissen auf allen Niveaus sozialer und ökonomischer Operation. Die Literatur weist vielfach darauf hin, dass Wissensstrukturen fast alle gesellschaftlichen Funktionsbereiche mehr und mehr definieren. Diese Bestimmung und Durchdringung der Gesellschaft von Wissensstrukturen läuft Weingart zufolge als permanente Multiplikation wissenschaftlicher Information und Erkenntnis ab. Die Forschung, die sich auf internationaler Ebene mit der ökonomischen Bedeutung von Spin-offs beschäftigt, stellt fest, dass akademische Ausgründungen einen beträchtlichen Beitrag zur Generierung ökonomischer Dynamik und ökonomischem Wachstum leisten. So machen Riesenhuber et al. darauf aufmerksam, dass Spin-offs für die Schaffung von Arbeitsplätzen sorgen, Innovation dynamisieren und damit dem Wohlstand auf regionaler Ebene deutlich fördern.

Am Beispiel Schwedens gelangt Dahlstrand schon in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu dem Schluss, dass universitäre Ausgründungen mehr Patente generierten als etliche Technologiebetriebe der Nation. Dahlstrand führt dies auf die Dynamik zurück, mit der Spin-offs den Wirtschaftsprozess mit Innovationen beleben. Die hohe Anzahl der Patentierungsanträge durch universitäre Ausgründungen lässt laut Dahlstrand auf eine umfangreichere Produkterstellung schließen, als dies bei klassischen Unternehmen der Fall ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problem: Einführung in die Bedeutung akademischer Ausgründungen für den Wissenstransfer und ökonomische Entwicklung bei gleichzeitiger Problematisierung der spezifischen Rahmenbedingungen.

2. Definitionen zum Begriff Entrepreneurship und Entrepreneurship in universitären Ausgründungen: Darstellung verschiedener theoretischer Ansätze zur Definition des Unternehmertums und Übertragung auf den Kontext akademischer Ausgründungen.

3. Universitäre Spin-offs: Begriffsklärungen: Definition von Spin-offs durch OECD und andere Forschungsansätze sowie Differenzierung in verschiedene Typen wie direkte, indirekte und bedingte Ausgründungen.

4. Ökonomischer Gewinn von universitären Spin-offs für eine digitalisierte Wissensgesellschaft: Analyse des Einflusses von Spin-offs auf das Wohlstandsniveau, die Qualität der Güterproduktion und die Arbeitsplatzschaffung.

5. Herausforderungen für universitären Ausgründungen in der Bundesrepublik: Untersuchung der Barrieren wie fehlende Professionsbilder, mangelnde politische Rahmenbedingungen und unzureichende Brückenfunktionen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

6. Berufsmotivation universitärer Ausgründer und der Begriff Entrepreneurship in diesem Bereich: Analyse der komplexen Motivlagen von Wissenschaftlern, die sich zwischen wissenschaftlicher Neugier, Ehrgeiz und ökonomischen Ambitionen bewegen.

7. Praxisbeispiele für universitäre Spin-offs: Konkrete Fallbeispiele von Ausgründungen, die die in den vorangegangenen Kapiteln identifizierten bürokratischen und strukturellen Hindernisse illustrieren.

8. Beantwortung der Forschungsfrage: Zusammenführende Bestätigung, dass sich bei Ausgründern ein spezifischer Unternehmertyp mit besonderer Innovations- und Resilienzfähigkeit herausbildet.

9. Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse zur Notwendigkeit einer verbesserten Brückenfunktion und politischer Rahmenbedingungen zur Förderung akademischer Ausgründungen.

Schlüsselwörter

Akademische Ausgründungen, Spin-offs, Entrepreneurship, Wissensgesellschaft, Technologietransfer, Innovation, Wirtschaftswachstum, Gründungsmotivation, Forschungsresultate, Technologiefirmen, Arbeitsplatzgenerierung, Cluster-Bildung, Wissenschaftsunternehmer, Existenzgründung, Innovationsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von universitären Spin-offs für die Wirtschaft und untersucht, welche speziellen Herausforderungen Wissenschaftler bei einer Unternehmensgründung in Deutschland bewältigen müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Innovationskraft von Spin-offs, die Motivationspsychologie der akademischen Gründer sowie die strukturellen und bürokratischen Rahmenbedingungen für Wissens- und Technologietransfer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den spezifischen "Unternehmertyp" des Wissenschaftsunternehmers zu definieren und aufzuzeigen, wie dieser trotz fehlender offizieller Rahmenbedingungen zur ökonomischen Dynamik beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, den Vergleich internationaler Ansätze sowie die Auswertung von Erfahrungsberichten konkreter Ausgründer.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Analyse ökonomischer Vorteile (Innovations- und Beschäftigungseffekte), die Untersuchung von Hindernissen (Mangel an Strukturen) sowie die psychologische Betrachtung der Motive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind akademische Ausgründungen, Technologietransfer, Innovationsdynamik, Wissenschaftsunternehmer und politische Rahmenbedingungen.

Welche spezifische Rolle spielt der Praxisbericht von Pluta (LOOM-IT)?

Der Bericht dient als Fallstudie, um die bürokratischen Hürden und die Schwierigkeiten bei der Kapitalakquise und Professionalisierung zu verdeutlichen, die typisch für Spin-offs in Deutschland sind.

Warum wird das Massachusetts Institute of Technology (MIT) häufig erwähnt?

Das MIT dient als Benchmark für ein funktionierendes Ökosystem, in dem ein innovatives Wissenschaftsklima die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen begünstigt.

Was schlägt der Autor als Lösung für die festgestellte Problematik vor?

Der Autor plädiert für die Etablierung offizieller Brückenfunktionen und stabilerer politischer Rahmenbedingungen, um eine bessere Automatisierung des Übergangs von Forschung zu marktfähigen Produkten zu ermöglichen.

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Details

Title
Entrepreneurship im akademischen Bereich. Unternehmensgründung von Wissenschaftlern
College
BSP Business School Berlin (form. Potsdam)
Grade
2,0
Author
Sangevan Srithavan (Author)
Publication Year
2017
Pages
43
Catalog Number
V501368
ISBN (eBook)
9783346040633
ISBN (Book)
9783346040640
Language
German
Tags
entrepreneurship bereich unternehmensgründung wissenschaftlern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sangevan Srithavan (Author), 2017, Entrepreneurship im akademischen Bereich. Unternehmensgründung von Wissenschaftlern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501368
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