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Steigerung der Innovationsbereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen

Titel: Steigerung der Innovationsbereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen

Hausarbeit , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Josephin John (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit versucht zu klären, inwieweit die Innovationsbereitschaft in Unternehmen vor dem Hintergrund der Herausforderungen im Innovationsmanagement gesteigert werden kann. Dies führt zu den Teilzielen, wie groß die Rolle eines Innovationsmanagements im Unternehmen ist und welche Herausforderungen sich für die Innovationsbereitschaft stellen. Um eine Heterogenität zu vermeiden und den Rahmen dieses Assignments nicht zu sprengen, wurde zur weiteren Eingrenzung des Themas eine Untersuchung anhand von kleinen und mittleren Unternehmen gewählt.

Die Intensität der Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland nimmt ab. Auswertungen einer Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigen, dass die Innovationsintensität in den letzten Jahren merklich gesunken ist. Auch die Innovatorenquote, also die Einführung von Produkt- und Prozessinnovationen, weist einen deutlichen Rückgang von über 10 Prozent in kleinen und mittelständischen Unternehmen auf. Schuld ist das Management und die Führung der Mitarbeiter an der fehlenden Innovationskraft und dem Mangel von Ablösungen etablierter Geschäftsmodelle oder ganzer Märkte durch sehr stark wachsende Innovationen, sogenannten Disruptionen. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) werden als das Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet.

In der Europäischen Union (EU) machen sie circa 99 Prozent der Unternehmen aus und schaffen zwei von drei Arbeitsplätzen im privaten Sektor. Sie gelten als Garanten für Wachstum und Beschäftigung. Allein aus diesem Grund ist es wichtig für sie zu erkennen, dass es Zeit ist von Tradition auf Innovation umzustellen. Denn "wer nicht innovativ ist, für den wird eine Nische leicht zur Klemme." Doch haben viele kleine und mittelständische Unternehmen kein ausgereiftes Innovationsmanagement und dadurch eine geringe Innovationsbereitschaft. Die Gründe sind vielfältig und oftmals auf die Entwicklung der Unternehmen über die Zeit und auf die Inhaber zurückzuführen. Aber auch die wirtschaftliche Situation hat einen großen Einfluss auf die Unternehmen und bringt viele Herausforderungen mit sich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung der Begrifflichkeiten

2.1 Innovation

2.2 Innovationsmanagement, Innovationsbereitschaft und Innovationskultur

2.3 Kleine und mittlere Unternehmen

3 Innovationsbereitschaft in kleinen und mittleren Unternehmen

3.1 Innovationskultur

3.2 Herausforderungen

4 Innovationsbereitschaft in kleinen und mittleren Unternehmen steigern

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es zu klären, inwieweit die Innovationsbereitschaft in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund spezifischer Herausforderungen im Innovationsmanagement gesteigert werden kann, um deren Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Definition und begriffliche Einordnung von Innovation, Innovationsmanagement und Innovationskultur.
  • Analyse der strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen in kleinen und mittleren Unternehmen.
  • Identifikation der zentralen Herausforderungen und Innovationshemmnisse im Mittelstand.
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Innovationsbereitschaft auf Basis aktueller Studien.

Auszug aus dem Buch

3.2 Herausforderungen

Im Vergleich zu Großunternehmen haben die KMU zum Teil deutliche Vorteile jedoch auch große Nachteile, die die Innovationsbereitschaft beeinflussen. Der größte Vorteil von KMU ist die schnelle Entscheidungsfindung auf Grund eines Unternehmers, der meist Eigentümer und Leiter in einem ist. Durch die flache Hierarchie ist ein direkterer Informationsfluss zwischen dem Markt und den Kunden und dem Unternehmer erreichbar. Begünstigt wird diese Flexibilität weiter durch kurze Entscheidungswege und einen tiefen Formalisierungsgrad. Dadurch bestehen grundsätzlich gute Voraussetzungen für die Entwicklung und Realisierung von Innovationen. Jedoch führen die kurzen Entscheidungswege und ein tiefer Formalisierungsgrad auch zu einer unstrukturierteren Ablaufweise. Weiter begünstigt wird diese dadurch, dass viele KMU keine oder nur eine sehr kleine eigene und spezialisierte F&E-Abteilung haben. Auch bestehen in KMU eher beschränkte finanzielle Mittel, welche zum Problem werden können. Zusätzlich dazu weist die aktuelle Finanzierungssituation in der Wirtschaft eine Tendenz zur Verschlechterung auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der sinkenden Innovationsintensität in KMU ein und definiert das Ziel, Wege zur Steigerung der Innovationsbereitschaft zu finden.

2 Einordnung der Begrifflichkeiten: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem zentrale Begriffe wie Innovation, Innovationsmanagement und die Definition von KMU erläutert werden.

3 Innovationsbereitschaft in kleinen und mittleren Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert die Innovationskultur in KMU und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen, denen sich diese Unternehmen gegenübersehen.

4 Innovationsbereitschaft in kleinen und mittleren Unternehmen steigern: Auf Basis von Studienergebnissen werden fünf zentrale Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit von KMU abgeleitet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuell angepassten Innovationskultur sowie externer Unterstützung für KMU.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Innovationsbereitschaft, Innovationskultur, KMU, Mittelstand, Innovationshemmnisse, Strategiefähigkeit, Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsklima, Innovationsorientierung, Unternehmensführung, Fachkräftemangel, Innovationsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Innovationsbereitschaft steigern können, um trotz widriger Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Innovationsmanagement, die Ausgestaltung der Unternehmenskultur, die spezifischen Merkmale von KMU und die Analyse von Innovationshemmnissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, inwieweit die Innovationsbereitschaft in KMU vor dem Hintergrund von Herausforderungen im Innovationsmanagement durch gezielte Maßnahmen verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die Einbeziehung der Studie „Innovativer Mittelstand 2025“ des ZEW und der Prognos AG, um Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Begriffe geklärt, danach die aktuelle Situation der Innovationsbereitschaft in KMU inklusive Herausforderungen beschrieben und abschließend konkrete Steigerungsmöglichkeiten diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Innovationsmanagement, Innovationskultur, KMU, Strategiefähigkeit und Innovationshemmnisse.

Warum fällt es vielen KMU schwer, innovativ zu sein?

Oft mangelt es an einer ausgereiften Innovationskultur, spezifischen Innovationsstrategien und finanziellen Mitteln, zudem wird das Tagesgeschäft häufig priorisiert.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur?

Eine tief verankerte Innovationskultur ist essenziell, da sie erst die Voraussetzungen schafft, damit Mitarbeiter Ideen teilen und Innovationen aktiv gefördert werden.

Wie beeinflusst die Unternehmensgröße die Innovationsfähigkeit?

Die Arbeit stellt fest, dass die Unternehmensgröße nicht allein entscheidend ist, sondern vielmehr der Umgang der Entscheidungsträger mit den vorhandenen Herausforderungen.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für die Praxis?

Es werden fünf Bereiche empfohlen: Awareness schaffen, Strategiefähigkeit verbessern, Digitalisierungskompetenzen entwickeln, Fachkräftelücke schließen und die Förderung verstetigen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steigerung der Innovationsbereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Josephin John (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V501613
ISBN (eBook)
9783346038425
ISBN (Buch)
9783346038432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovationsmanagement Innovationsbereitschaft KMU Mittelständische Unternehmen Steigerung der Innovationsbereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen kleine und mittlere Unternehmen Innovation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josephin John (Autor:in), 2019, Steigerung der Innovationsbereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501613
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Leseprobe aus  23  Seiten
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