Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich mit der Diskriminierung während des Bewerbungsprozesses um eine Stelle auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt dabei auf der ersten Stufe des Bewerbungsprozesses, also der Einreichung der Bewerbungsunterlagen und die damit verbundene Einladung zum Bewerbungsgespräch oder Einstellungstest.
In diesem Rahmen werden zunächst der Begriff der Diskriminierung sowie ihre Entstehung als auch die gesetzliche Grundlage dazu in Deutschland betrachtet. Im folgenden Kapitel werden anschließend explizite Problemfelder beziehungsweise Diskriminierungsmerkmale analysiert. Das Ganze wird gestützt durch aktuelle Studien, insbesondere die der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Infolgedessen sollen im abschließenden Kapitel Lösungsmöglichkeiten zur Prävention von Diskriminierung im Bewerbungsprozess gemacht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Diskriminierung
- Begriffsdefinition
- Entstehung von Diskriminierung - Unconscious Bias
- Gesetzliche Grundlage
- Problemfelder
- Aussehen und Attraktivität
- Alter
- Geschlecht
- Menschen mit Behinderung
- Herkunft und Religionszugehörigkeit
- Lösungsansätze
- Personalverantwortliche trainieren
- Anonymisierte Bewerbungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Diskriminierung im Bewerbungsprozess und analysiert die Herausforderungen und Möglichkeiten zur Prävention dieser Problematik auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Arbeit beleuchtet die Entstehung und rechtliche Grundlage von Diskriminierung sowie die verschiedenen Diskriminierungsmerkmale, die im Bewerbungsprozess eine Rolle spielen können. Der Fokus liegt dabei auf der ersten Stufe des Bewerbungsprozesses, der Einreichung der Bewerbungsunterlagen.
- Definition und Entstehung von Diskriminierung
- Relevante Diskriminierungsmerkmale im Bewerbungsprozess
- Rechtliche Grundlage der Diskriminierungsbekämpfung in Deutschland
- Problemfelder und Herausforderungen im Bewerbungsprozess
- Mögliche Lösungsansätze zur Prävention von Diskriminierung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Diskriminierung im Bewerbungsprozess ein und umreißt den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 definiert den Begriff der Diskriminierung, beleuchtet die Entstehung von unbewussten Vorurteilen (Unconscious Bias) und skizziert die gesetzliche Grundlage in Deutschland. Kapitel 3 analysiert verschiedene Problemfelder, wie z.B. Diskriminierung aufgrund von Aussehen, Alter, Geschlecht, Behinderung und Herkunft. Dieses Kapitel stützt sich auf aktuelle Studien, insbesondere die der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Schlüsselwörter
Diskriminierung, Bewerbungsprozess, Arbeitsmarkt, Unconscious Bias, Vorurteile, Stereotypen, Antidiskriminierung, Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, Problemfelder, Lösungsansätze, Personalverantwortliche, Anonymisierte Bewerbungen
Häufig gestellte Fragen
In welcher Phase des Bewerbungsprozesses findet am häufigsten Diskriminierung statt?
Die Arbeit fokussiert sich auf die erste Stufe: die Einreichung der Unterlagen und die Entscheidung über die Einladung zum Vorstellungsgespräch oder Test.
Was versteht man unter „Unconscious Bias“?
Damit sind unbewusste Vorurteile und Stereotypen gemeint, die Personalverantwortliche beeinflussen können, ohne dass ihnen dies bewusst ist.
Welche Merkmale führen oft zu Benachteiligungen?
Häufige Diskriminierungsmerkmale sind das Alter, das Geschlecht, die Herkunft, Religionszugehörigkeit, Behinderungen sowie das Aussehen und die Attraktivität.
Welches Gesetz schützt in Deutschland vor Diskriminierung am Arbeitsmarkt?
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bildet die rechtliche Grundlage, um Diskriminierung im Berufsleben zu verhindern und Betroffenen Rechte einzuräumen.
Welche Lösungsansätze gibt es zur Prävention?
Vorgeschlagen werden unter anderem anonymisierte Bewerbungsverfahren und spezielle Trainings für Personalverantwortliche, um für unbewusste Vorurteile zu sensibilisieren.
- Arbeit zitieren
- Anamiga Muth (Autor:in), 2018, Diskriminierung im Bewerbungsprozess. Problemfelder und Lösungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501767