In der vorliegenden Ausarbeitung "Die Wirkungsweise von Musik auf invasiv beatmete Patienten" wird zuerst auf die verschiedenen Definitionen zum Thema der Hausarbeit eingegangen. Die Studienarbeit ist insgesamt in zwei Hauptkapitel gegliedert: Im ersten Kapitel wird. Es wird an das Thema "Musik" herangeführt und dieses definiert werden. Im zweiten Kapitel wird der "Patient auf der Intensivstation" im näheren erklärt und definiert.
Es folgt die empirische Untersuchung und das methodische Vorgehen. Ziel des methodischen Vorgehens ist es die Forschungsfrage: "Wie sind die Auswirkungen von patientenorientierter Musik-Therapie auf Angst und Unruhe bei sedierten, invasiv beatmeten Patienten?" zu beantworten. Zum Ende der Ausarbeitung, stellt die Autorin aufbauend auf den Inhalt der Methodik das Ergebnis der Forschungsfrage sowie ein Fazit vor.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Musik
2.1 Definition
2.2 Bedeutung von Musik
2.3 Musik als Heilmittel
2.4 Musiktherapie
3 Patienten auf der Intensivstation
3.1 Wahrnehmung während der künstlichen Beatmung
3.2 Möglichkeit der Kommunikation
3.3 Wirkung der Musiktherapie auf invasiv beatmete Patienten
3.4 Musik und Schmerzverarbeitung
4 Methodik
5 Ergebnisse
6 Fazit
7 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die therapeutische Wirkung von Musik auf das Befinden von sedierten, invasiv beatmeten Patienten auf Intensivstationen. Das primäre Ziel ist es, basierend auf einer systematischen Literatur-Recherche zu klären, inwiefern Musiktherapie dazu beitragen kann, Ängste und Unruhezustände bei dieser vulnerablen Patientengruppe zu reduzieren.
- Grundlagen der Musiktherapie und ihre Rolle als Heilmittel
- Die psychische und physische Belastungssituation von Patienten auf der Intensivstation
- Einfluss von Musik auf Angstempfinden und Schmerzverarbeitung
- Methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche (PICO-Schema)
- Analyse der therapeutischen Auswirkungen auf Vitalparameter und Sedierungsbedarf
Auszug aus dem Buch
3.1 Wahrnehmung während der künstlichen Beatmung
Ehemals invasiv beatmete Patienten können sich im Nachhinein an Wahrnehmungen, Gefühle und Träume erinnern. Vegetative Reaktionen wie Puls-und Blutdruckanstieg, die intubierte Patienten aufzeigen, weisen darauf hin, dass diese ihre Umgebung wahrnehmen (Gustorff, Hannich, 2008, S. 35). Durch die intravenöse Einnahme von Sedativa und-/oder Benzodiazepine während der künstlichen Beatmung kann die Realität nicht richtig wahrgenommen werden. Invasiv beatmete Patienten können sich bei Angstzuständen nicht selbst therapieren (Chlan et al., 2013). Sedativa sowie auch Benzodiazepine stehen unter dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG, §1, Absatz 2, Punkt 1) vom Bundesministerium für Gesundheit (BmGs) und können schwere Halluzinationen hervorrufen und stark abhängig machen (Cascorbi, 2013, S.24). Traumata sind die Folge und werden immer wieder von Menschen nach dem Erwachen aus dem künstlichen Koma erwähnt. Krieg, Unfälle und der Tod werden in sogenannten Psychosen von Patienten erlebt. Pflegende und Ärzte werden fälschlicherweise als Bedrohung und als Verfolger wahrgenommen. Pflegerische, zum Teil schmerzhafte Maßnahmen, wie z.B. das Absaugen von Sekreten bestärken den Patienten in seiner Annahme und führen dazu, dass er sich in sein tiefstes Inneres zurückzieht. (Gustorff, Hannich, 2000, S. 40).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Musiktherapie im medizinischen Kontext ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf sedierte, invasiv beatmete Patienten.
2 Musik: Dieses Kapitel definiert den Begriff Musik, beleuchtet ihre Bedeutung als Heilmittel und grenzt die Musiktherapie als therapeutische Disziplin ein.
3 Patienten auf der Intensivstation: Hier werden die Belastungen durch invasive Beatmung, die Problematik der Wahrnehmung und Kommunikation sowie der Zusammenhang von Musik und Schmerzverarbeitung analysiert.
4 Methodik: Das Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Literatur-Recherche unter Anwendung des PICO-Schemas zur Identifikation relevanter Studien.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen die analysierten Studien zusammen und belegen die angstlindernde Wirkung von Musiktherapie sowie deren Einfluss auf den Sedierungsbedarf.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und identifiziert Forschungsbedarf hinsichtlich des Patientenempfindens nach der Beatmungsphase.
7 Literaturverzeichnis: Dies stellt eine Zusammenstellung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Studien dar.
Schlüsselwörter
Musiktherapie, Intensivstation, invasive Beatmung, Angstzustände, Sedierung, Schmerzverarbeitung, Patientenorientierte Musiktherapie, Vitalparameter, Psychosen, Entspannung, Stressreduktion, Beatmungsgerät, Intensivmedizin, Literatur-Recherche, PICO-Schema.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von musiktherapeutischen Interventionen bei Patienten, die aufgrund einer kritischen gesundheitlichen Lage invasiv beatmet werden müssen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören die Auswirkungen von Musik auf die Biochemie und Psychologie des Menschen, die Stress- und Angstfaktoren auf der Intensivstation sowie die Möglichkeiten der Schmerztherapie durch Musik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Literaturanalyse zu belegen, ob musiktherapeutische Maßnahmen Angst, Unruhe und den Bedarf an sedierenden Medikamenten bei beatmeten Patienten signifikant senken können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine empirische Literatur-Recherche durchgeführt, deren Suchstrategie systematisch mithilfe des PICO-Schemas aufbereitet wurde.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs Musik/Musiktherapie, die detaillierte Darstellung der intensivmedizinischen Situation sowie die Analyse von Studienergebnissen zu diesem Thema.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Musiktherapie, Intensivstation, invasive Beatmung, Angstzustände, Sedierung und Schmerzverarbeitung bilden die zentralen Begrifflichkeiten.
Welchen Einfluss hat Musik auf die Vitalparameter von Patienten?
Studien zeigen, dass Musiktherapie zu einer objektiv messbaren Entspannung führt, die sich in einer Reduktion von Herzfrequenz und Stresshormonen widerspiegelt.
Warum kritisiert die Autorin den Umgang mit Patienten nach dem Koma?
Die Autorin weist darauf hin, dass Patienten nach dem Erwachen aus dem künstlichen Koma kaum zu ihrem subjektiven Stressempfinden während der Beatmungszeit befragt werden, was eine Lücke in der aktuellen Versorgungsqualität darstellt.
Welche Rolle spielt das PICO-Schema bei der Recherche?
Das PICO-Schema dient der präzisen Definition der Suchkriterien (Population, Intervention, Comparison, Outcome), um hochrelevante und wissenschaftlich fundierte Studien für die Analyse zu finden.
- Arbeit zitieren
- Laura Tannert (Autor:in), 2018, Die Wirkungsweise von Musik auf invasiv beatmete Patienten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502193