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Quellenkommentar zu Johann Caspar Goethes "Reise durch Italien im Jahre 1740: (Viaggio per L'Italia)"

Titel: Quellenkommentar zu Johann Caspar Goethes "Reise durch Italien im Jahre 1740: (Viaggio per L'Italia)"

Quellenexegese , 2014 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Max Blundht (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt Menschen, die behaupten Italien sei das wohl schönste Land der Welt. Jedoch stellt die italienische Halbinsel nicht nur in der Gegenwart ein äußerst beliebtes und interessantes Reiseziel dar. Die kulturellen Errungenschaften und weitreichenden Einflüsse auf den Rest der Welt waren offenbar auch im 18. Jahrhundert ein Anziehungspunkt.
Jenseits aller Lobpreisungen möchte sich der folgende Quellenkommentar mit besagtem Land beschäftigen, welches von Johann Caspar Goethe 1740 besucht wurde und lange Zeit später in einem Reisebericht festgehalten wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Äußere Beschreibung der Quelle

3. Inhaltsangabe

4. Quellenkritik

5. Fazit/Quellenwert

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, den Reisebericht von Johann Caspar Goethe über seine Italienreise im Jahr 1740 wissenschaftlich zu kommentieren, die Glaubwürdigkeit und den Quellenwert des Werkes zu prüfen sowie Einblicke in die kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse des damaligen Venedigs aus der Perspektive eines Reisenden zu gewinnen.

  • Biografische Einordnung des Autors Johann Caspar Goethe
  • Strukturelle Analyse und Inhaltsangabe der zentralen Briefe (I-VII)
  • Kritische Würdigung der Authentizität und Intention des Reiseberichts
  • Untersuchung der räumlichen Dimensionen von Gesellschaft und Kultur im 18. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

3. Inhaltsangabe

Goethe betont in seiner Vorrede seine bescheidenen Fähigkeiten, Reiseberichte verfassen zu können, untermauert jedoch gleichermaßen den Wert seines Werkes. So würden beispielsweise Inschriften auf Denkmälern in vormals erschienenen Berichten fehlerhaft sein. Jedoch sei der Autor auch selbst nicht vor Fehlern gefeit, da man sich auf Reisen weiteren Schwierigkeiten konfrontiert sieht. Hier stelle die fehlende oder nicht vollständige Beherrschung der Landessprache ein großes Hindernis dar, da diese Betrüger ausnutzen würden und die Kommunikation mit den einfältigen Fremdenführern, den Ciceroni und Antiquaren, die nichts außer ihrem Wissen über das Altertum hätten, behindern. Weiterhin lobt Goethe die kulturellen Errungenschaften Italiens, die als Touristenmagnete fungieren, jedoch zahlreiche Betrugsversuche mit sich bringen.

Die von der Türkei kommende Pest würde von den Venezianern unter hohen Sicherheitsvorkehrungen bekämpft worden sein, was in einer vierwöchigen Quarantäne unter unhygienischen Bedingungen resultierte. Ferner werden die barbarischen Sitten und der Umstand, dass für Unterkunft und Verpflegung nachträglich bezahlt werden musste bemängelt. Man könne sich kaum dagegen wehren, da eine gerichtliche Klärung in der Republik Venedig Erfahrung erfordert, die von einem Touristen und Ausländer kaum aufzubringen sei. Abschließend erwähnt der Verfasser, dass ein Quarantäneaufenthalt in Verona oder Pontebba weniger Ärgernisse mit sich gebracht hätte, sowie andere Quarantäneorte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Italienreise als kulturelles Phänomen ein und skizziert das Vorhaben des Quellenkommentars.

2. Äußere Beschreibung der Quelle: Dieses Kapitel liefert biografische Eckdaten zu Johann Caspar Goethe und beschreibt die Entstehungsgeschichte sowie die Form des Reiseberichts als fiktive Briefsammlung.

3. Inhaltsangabe: Hier werden die Inhalte der ersten sieben Briefe detailliert zusammengefasst, wobei spezifische Beobachtungen zu Venedig, Kultur und Alltagsleben im Vordergrund stehen.

4. Quellenkritik: Dieser Abschnitt bewertet die Authentizität des Textes, reflektiert die zeitgenössischen Schreibkonventionen und diskutiert die Intentionen des Autors.

5. Fazit/Quellenwert: Abschließend wird der Wert des Reiseberichts für die historische Forschung unter Einbeziehung räumlicher Analysen und des kulturellen Kontextes des 18. Jahrhunderts gewürdigt.

Schlüsselwörter

Johann Caspar Goethe, Reisebericht, Venedig, 18. Jahrhundert, Quellenkritik, Italienreise, kulturelle Errungenschaften, Bildungsreise, Quarantäne, Maskenball, gesellschaftliche Strukturen, Authentizität, Briefwechsel, historische Quelle, Venedig im 18. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine wissenschaftliche Analyse und einen Kommentar zu Johann Caspar Goethes Reisebericht über seinen Aufenthalt in Italien im Jahr 1740.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung behandelt die kulturelle Beschaffenheit Venedigs, die Reisesituation im 18. Jahrhundert, die Authentizität des Berichts sowie soziokulturelle Aspekte wie Quarantäne, gesellschaftliche Konventionen und Tourismus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, den historischen Reisebericht als Quelle kritisch zu erschließen und seinen Wert für das Verständnis der venezianischen Gesellschaft und Kultur des 18. Jahrhunderts zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische Analyse, ergänzt durch historische Kontextualisierung und eine räumliche Betrachtung der gesellschaftlichen Strukturen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die äußere Beschreibung der Quelle, eine detaillierte Inhaltsangabe der Briefe I bis VII sowie eine quellenkritische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Italienreise, Johann Caspar Goethe, Venedig, Quellenkritik, Kulturgeschichte und Bildungsreise.

Warum wählte Goethe die Form des Briefwechsels für seinen Bericht?

Die fiktive Korrespondenz war eine gängige zeitgenössische Schreibkonvention, die es dem Autor erlaubte, persönliche Beobachtungen in einem stilistisch gefälligen Rahmen zu präsentieren.

Welche Rolle spielt die Quarantäne in Goethes Bericht?

Die Quarantäne wird als ein bedeutendes Hindernis und ein räumlich geschlossener Erfahrungsraum beschrieben, der die Unannehmlichkeiten des Reisens im 18. Jahrhundert verdeutlicht.

Wie bewertet der Autor den kulturellen Zustand Venedigs?

Goethe zeichnet ein Bild, das sowohl die kulturelle Pracht und Vielfalt der Stadt als auch negative Aspekte wie soziale Probleme, Betrugsversuche und unhygienische Bedingungen umfasst.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Quellenkommentar zu Johann Caspar Goethes "Reise durch Italien im Jahre 1740: (Viaggio per L'Italia)"
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Geschichts- und Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Stadt, Land, Haus: Räume der frühen Neuzeit
Note
1,0
Autor
Max Blundht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
10
Katalognummer
V502281
ISBN (eBook)
9783346025722
ISBN (Buch)
9783346025739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Räume Räume in der frühen Neuzeit Spatial Turn Johann Caspar Goethe Goethe Reise durch Italien Italien Viaggio per L'Italia Quellenkommentar räumliche Wende Goethes Italienreise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Blundht (Autor:in), 2014, Quellenkommentar zu Johann Caspar Goethes "Reise durch Italien im Jahre 1740: (Viaggio per L'Italia)", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502281
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Leseprobe aus  10  Seiten
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