Export vs. Direktinvestitionen. Strategische Handlungsalternativen für deutsche KMU im Zuge der Internationalisierung


Bachelorarbeit, 2017

57 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsabgrenzungen
2.1 KMU und Mittelstand
2.2 Internationalisierung und Internationalisierungsstrategie

3 Theoretische Überlegungen
3.1 Internationalisierungs-Prozess-Modell
3.2 Eklektisches Paradigma
3.3 International Entrepreneurship Theorie

4 Formen und Motive der Internationalisierung
4.1 Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen
4.1.1 Export
4.1.2 Lizenzvergabe
4.1.3 Franchising
4.1.4 Strategische Allianz
4.1.5 Joint Venture
4.1.6 Tochtergesellschaft
4.1.7 Direktinvestition
4.2 Externe Ursachen internationaler Aktivitäten
4.2.1 Push-Faktoren
4.2.2 Pull-Faktoren
4.3 Beweggründe der Internationalisierung von KMU
4.4 Zwischenfazit

5 Kritische Überprüfung der Bedingungen, Chancen und Risiken für Exporte und Direktinvestitionen deutscher KMU
5.1 Internationalisierungsform Export
5.2 Internationalisierungsform Direktinvestitionen
5.3 Gegenüberstellung und Schlussfolgerungen

6 Forschungsmethodik
6.1 Forschungsinstrument und Aufbau
6.2 Interviewprozess
6.3 Auswahlprozess und Vorstellung der befragten Unternehmen und Interviewpartner
6.3.1 E. GmbH
6.3.2 T. GmbH
6.3.3 Z. GmbH
6.3.4 S. GmbH
6.3.5 A. GmbH
6.3.6 m. GmbH

7 Ergebnisse
7.1 Inhaltsanalyse
7.1.1 Motive des internationalen Engagements
7.1.2 Strategie und Marktbearbeitung
7.1.3 Vorteile der Unternehmen bei der Internationalisierung
7.1.4 Aufgetretene Probleme bei der Internationalisierung
7.1.5 Zukunftspläne
7.2 Diskussion
7.2.1 Motive
7.2.2 Strategie und Marktbearbeitung
7.2.3 Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis
7.2.4 Methodenkritik

8 Schlussbetrachtung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: KMU-Schwellenwerte der EU Kommission

Tabelle 2: KMU-Schwellenwerte des IfM Bonn

Tabelle 3: Zusammenfassung der Kriterien von Export und Direktinvestition

Tabelle 4: Marktbearbeitungsformen der befragten KMU

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Zusammenhang zwischen KMU und Mittelstand

Abbildung 2: Wechselspiel statischer und dynamischer Aspekte im Uppsala-Modell

Abbildung 3: Zusammenfassende Darstellung des Uppsala-Modells

Abbildung 4: Auslandsengagements & Vorteilskategorien im eklektischen Paradigma

Abbildung 5: Internationalisierungsintensität der einzelnen Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusammenfassung

Statistisch gesehen machen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 99,6 % aller Unternehmen in Deutschland aus. Sie repräsentieren damit einen beachtlichen Teil der deutschen Wirtschaft. Rund ein Viertel aller KMU erwirtschaftet Umsätze auf internationalen Märkten. Insbesondere der Export bildet eine nahezu unumgängliche Markteintritts- bzw. Marktbearbeitungsform im Auslandsgeschäft. Daneben engagieren sich KMU zusehends mittels Direktinvestitionen auf ausländischen Märkten.

Die vorliegende Arbeit befasste sich zum einen mit den Internationalisierungsgründen von KMU. Zum anderen wurden die beiden Internationalisierungsformen „Export“ und „Direktinvestitionen“ näher betrachtet. Hierbei wurde der Frage nachgegangen, ob Direktinvestitionen einen Vorteil gegenüber Exporte für KMU mit sich bringen. Um dies zu erreichen wurden sechs Experten befragt. Diese befanden sich, zum damaligen Stand, allesamt in einer Führungsposition bei international tätigen deutschen KMU. Des Weiteren wurden Erkenntnisse aus älterer und jüngerer Literatur zusammengetragen und mit den Expertenbefragungen verknüpft.

Aus der Untersuchung ist hervorgegangen, dass die Internationalisierungsgründe von KMU sehr vielfältig sind. Als besonders dominant stellte sich dabei das Motiv der Absatzmarkterschließung heraus. Daneben erwies sich die Verbesserung der Kostensituation als einen entscheidenden Grund für die Internationalisierung von KMU dar. Bezugnehmend auf das zweite Forschungsziel konnte kein eindeutiger Vorteil für Direktinvestitionen gegenüber Exporten identifiziert werden.

Trotz des Ausbleibens eines entscheidenden Vorteils, ließ sich feststellen, dass Exporte und Direktinvestitionen von KMU in der amtlichen Statistik untererfasst sind. Dies ist vornehmlich auf bestimmte Meldeschwellen zurückzuführen. So bilden gerade KMU ein wichtiges und noch weitgehend unbekanntes Forschungsfeld, welches von der Wissenschaft in den kommenden Jahren noch intensiv bearbeitet werden sollte ­­­- nicht zuletzt, um noch andere Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen zu untersuchen und weiterführende Handlungsempfehlungen für KMU zu erarbeiten.

1 Einleitung

„Die Internationalisierung des Wirtschaftsgeschehens ist ein globaler Megatrend“ (Kay, Holz und Kranzusch 2014, S. 5). Dieses Zitat, aus einem Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung, macht den aktuellen Stellenwert der Internationalisierung deutlich. Es stammt von Robert Philipps, dem dortigen Leiter des Arbeitskreises Mittelstand. Diese Auffassung wird zudem von Schneider (2015, S. 36) vertreten. Er bekräftigt damit Philipps‘ Sichtweise. Dabei gilt „Internationalisierung“ bei weitem nicht als ein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Erste Erklärungsansätze zum Außenhandel lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Diese entwickelten sich im Laufe der Zeit immer weiter und bis heute ist eine enorme Bandbreite an Theorien in der Literatur zu finden (Kutschker und Schmid 2011, S. 379-382). Zu diesen Theorien zählen unter anderem der eklektische Ansatz von Dunning (1977), das Internationalisierungsprozess-Modell von Johanson und Vahlne (1977) sowie die International Entrepreneurship Theorie (u.a. McDougall und Oviatt 2000; Shane und Venkataraman 2000). Auf diese soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit näher eingegangen werden.

Daneben wird immer häufiger thematisiert, dass Deutschland als „Exportweltmeister“ gilt (Brenken 2006, S. 9). Diese Auffassung wird durch eine aktuelle Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung bestärkt. Den Berechnungsergebnissen zufolge, hat Deutschland im Jahr 2016 China als weltweit exportstärkstes Land überholt ([www] Reuters 2016). Häufig werden etablierte Großunternehmen für diesen Erfolg verantwortlich gemacht hat. Dies ist auch nicht verwunderlich, da der wissenschaftliche Fokus überwiegend auf deren Erforschung liegt (Kabst 2004, S. 228). Ungeachtet dessen war bislang noch nicht klar, welche Rolle den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Außenhandelsgeschäft zukommt. Die gewonnen Forschungserkenntnisse aus der Internationalisierung multinationaler Großunternehmen sind allerdings nicht ohne weiteres auf KMU übertragbar, da „smaller businesses are not smaller versions of big business“ (Shuamn und Seeher 1986, S. 8). Differenzierter betrachtet ist dies aufgrund verschiedener, größenabhängiger Charakteristika nicht ohne weiteres möglich. Dazu zählen bspw. der beschränkte Ressourcenpool (Buckley 1989) und die Eigentümerverhältnisse mittelständischer Unternehmen (O’Farrel und Hitchins 1988).

Eine Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn kam zu dem Ergebnis, dass KMU einen deutlichen Beitrag zum Zuwachs des Exportgeschehens leisten (Kay, Holz und Kranzusch 2014). Zudem scheint auch eine gewisse Kapitalverflechtung mit dem Ausland zu bestehen. Eine Studie der KfW Bankengruppe fand heraus, dass sich mittelständische Unternehmen neue internationale Absatzmärkte mittels Direktinvestitionen erschließen (Lo 2009). Anscheinend leisten KMU außenwirtschaftlich einen höheren Beitrag als bislang angenommen. Jedoch zählen gerade KMU zur treibenden Kraft des wirtschaftlichen Wachstums und schaffen mehrheitlich neue Arbeitsplätze (Christians und Schröder 2001, S. 102). Durch ihre Flexibilität und Innovationsfreudigkeit zählen sie sogar des Öfteren zu den Nischen-Marktführern (Wittmann und Müller 2012, S. 106), wobei die Nischen heutzutage durchaus weltweit definiert sind (Ramthun 2005, S. 78).

Ihre wirtschaftliche Bedeutung lässt sich zudem in Zahlen verdeutlichen. Aktuell beträgt die Anzahl der KMU in Deutschland rund 3,6 Millionen. Sie machen somit 99,6 % aller Unternehmen aus ([www] IfM Bonn 2017a). In KMU arbeiten über 60 % aller beschäftigten Personen ([www] Statistisches Bundesamt 2017). Zudem standen nahezu die Hälfte der 1,2 Millionen Auszubildenden im Jahr 2016 bei großen KMU (50 oder mehr Beschäftigte) unter Vertrag (Schwartz 2016, S. 1 f.).

Die gegenwärtige Thematik wirft zwei zentrale Forschungsfragen auf, welche im Rahmen der vorliegenden Arbeit geklärt werden sollen.

1. Warum werden deutsche KMU international tätig?
2. Bringen Direktinvestitionen einen Vorteil gegenüber Exporten für KMU mit sich?

Dafür wird die Arbeit in einen theoretischen und einen empirischen Teil gegliedert. Die Methodik des theoretischen Teils besteht aus dem Zusammentragen bisheriger Erkenntnisse aus älterer und jüngerer Literatur. Der empirische Forschungsabschnitt ist qualitativ angelegt und basiert auf Inhaltsanalysen von Experteninterviews. Inhaltlich sollen zunächst die Begriffe „Internationalisierung“ und „KMU“ definiert und in Einklang gebracht werden. Anschließend werden theoretische Überlegungen zur Internationalisierung von Unternehmen vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird spezifischer auf die Internationalisierungsformen „Export“ und „Direktinvestitionen“ eingegangen werden. Die beiden anschließenden Kapitel beinhalten den empirischen Forschungsabschnitt. In diesem werden die geführten Interviews ausgewertet und diskutiert.

2 Begriffsabgrenzungen

In Deutschland herrscht allgemein ein intuitives Verständnis für den Terminus Mittelstand (Kabst 2004, S. 2). So werden im deutschen Sprachgebrauch die beiden Begriffe „KMU“ und „Mittelstand“ häufig synonym verwendet. Jedoch unterscheiden sie sich bestimmungsgemäß und sind begrifflich voneinander abzugrenzen (Becker und Ulrich 2011, S. 54). Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der beiden Begrifflichkeiten aber auch deren Gemeinsamkeiten aufgezeigt. Davon ausgehend wird die der Arbeit zugrundeliegende Definition von KMU herausgestellt. In Kapitel 2.2 wird eine Unterscheidung zwischen Internationalisierung und Internationalisierungsstrategie vorgenommen.

2.1 KMU und Mittelstand

Während national die Bezeichnung kleine und mittlere Unternehmen geläufig ist, wird im internationalen Kontext von small und medium-sized enterprises (SMEs) gesprochen (Günterberg und Wolter 2002, S. 11 f.). Statistisch gesehen wird damit ein gegenwärtiger Teil der Gesamtwirtschaft bezeichnet (Backes-Gellner und Huhn 2000, S. 178). Der Europäischen Kommission zufolge, gehören Unternehmen mit nicht mehr als 249 Beschäftigten, höchstens 50 Millionen Euro Jahresumsatz und/ oder einer Bilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro dieser Unternehmensgruppe an (Arentz und Münstermann 2013, S. 624). Ferner wird eine differenziertere Einteilung in kleinst, kleine und mittlere Unternehmen vorgenommen (Tabelle 1).

Tabelle 1: KMU-Schwellenwerte der EU Kommission

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung von ABl. EU (2003, L124/39)

Auf nationaler Ebene führt das IfM Bonn eine weiter gefasste Definition an. Demnach haben KMU weniger als 500 Beschäftigte und einen maximalen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro. Bei der Beschäftigtenzahl stellt sich somit die deutsche Besonderheit heraus. Analog zu der Europäischen Kommission nimmt das IfM Bonn eine Binnendifferenzierung zwischen Kleinst- und Kleinunternehmen vor (Welter 2015, S. 8) (Tabelle 2).

Tabelle 2: KMU-Schwellenwerte des IfM Bonn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an IfM Bonn ([www] 2017b)

In Abgrenzung dazu steht der Begriff Mittelstand, für den es keine einheitliche Definition gibt. Weber und Kabst (2000, S. 7) führen die unterschiedlichen Größen und Strukturen nationaler Volkswirtschaften als Grund für das Ausbleiben einer einheitlichen Mittelstandsdefinition an. Prinzipiell kann jedoch eine Unterscheidung in qualitative und quantitative Kriterien vorgenommen werden (Pichler, Pleitner und Schmidt 2000, S. 12). In qualitativer Hinsicht wird darunter die Verbundenheit von Eigentum und Leitung ohne feste Größengrenzen verstanden. Sie zielt damit insbesondere auf den Status des Familienunternehmens ab (Jager 2010, S. 10). Entgegen den oben genannten KMU-Definitionen, zählen hierzu auch Unternehmen, welche die aufgeführten quantitativen Merkmale überschreiten. Demnach können auch große Unternehmen dem Mittelstand angehören ([www] IfM Bonn 2017c).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Zusammenhang zwischen KMU und Mittelstand

Quelle: Selbsterstellte Grafik in Anlehnung an Kay, Holz und Kranzusch (2014, S. 10)

Die vorstehende Abbildung 1 veranschaulicht die Beziehung zwischen KMU und Mittelstand. Hierbei zeigt sich sehr klar, dass Mittelstand und KMU eine große Schnittmenge aufweisen. Neben den zuvor erwähnten mittelständischen Großunternehmen existieren noch managementgeführte KMU. Diese sind nicht inhabergeführt, sondern deren Leitung obliegt familienfremden Managern (Kay, Holz und Kranzusch 2014, S. 9). Unter der zugrunde gelegten Definition des IfM Bonn sind demnach nur mittelständische und managementgeführte KMU für die vorliegende Arbeit relevant.

Bei empirischen Untersuchungen mittelständischer Unternehmen wird häufig auf quantitative Charakteristika zurückgegriffen, da qualitative Merkmale in der amtlichen Statistik nur unzulänglich abgebildet sind (Welter et al 2014, S. IV). So hat sich diesbezüglich, vorwiegend die Beschäftigtenzahl als attraktiv herausgestellt, da dieses Kriterium vergleichsweise einfach zu erheben ist und die erforderliche Genauigkeit mit sich bringt. Grundsätzlich gilt jedoch: „Welche Abgrenzungsmöglichkeit schließlich gewählt wird, ist eine Frage der Zweckmäßigkeit und nicht eine Frage der Richtigkeit“ (Frank 1994, S. 18).

Zusammenfassend sei festgehalten, dass sich KMU über quantitative Größengrenzen bestimmen lassen. Mittelständische Unternehmen hingegen, zeichnen sich vorwiegend durch die Einheit von Eigentum und Leitung aus (Welter et al. 2014, S. IV).

Für die vorliegende Arbeit wird die KMU-Definition des IfM Bonn verwendet (Tabelle 2). Nachfolgend werden KMU einheitlich betrachtet, stellenweise wird jedoch auf einzelne Größenklassen eingegangen.

2.2 Internationalisierung und Internationalisierungsstrategie

Aus der sprachterminologischen Sicht beschreibt der Begriff „international“ einen statischen Zustand, während unter dem Begriff „Internationalisierung“ ein dynamischer Prozess verstanden wird (Jager 2010, S. 12). Müller und Kornmeier (2002, S. 98) zufolge können die Bezeichnungen Internationalisierung und Internationalisierungsprozess gleichgesetzt werden.

In einem weiter gefassten Begriffsverständnis kann Internationalisierung als jede Form von grenzüberschreitenden unternehmerischen Geschäften gesehen werden (Macharzina 1989, S. 903-905). In einem enger gefassten Begriffsverständnis kann von einer „(…) grenzüberschreitenden Erstellung und Verwertung von Leistungen“ (Oesterle 1999, S. 220) gesprochen werden.

Gemäß Bamberger und Wrona (2006, S. 393) beginnt die Internationalisierung mit dem erstmaligen Engagement auf ausländischen Märkten. Kutschker und Schmid (2011, S. 84) konkretisieren dies, indem sie darunter explizit die Marktbearbeitung durch unterschiedliche Eintrittsformen verstehen. Dazu zählen Aktivitäten wie Export, Lizenzvergabe oder direktinvestive Tätigkeiten[1] im Auslandsmarkt. Perlitz (2004, S. 9 f.) vertritt dabei die Auffassung, Internationalisierung solle nicht wie ein Projekt gesehen werden, welches über die einzelnen Managementstufen dirigiert wird. Die Internationalisierung ist vielmehr als ein ganzheitliches Konzept zu erachten, welches abhängig von der Markteintrittsform unternehmensweite Anpassungen erfordert. Dieses umfassendere Verständnis ist empfehlenswerter, da ein Unternehmen in seiner Gesamtheit davon betroffen ist (Perlitz 2004, S. 8). Unter der Berücksichtigung des oben Geschilderten, soll Internationalisierung daher als Prozess der Ausdehnung unternehmerischer Aktivitäten auf einen oder zunehmend mehrere Auslandsmärkte verstanden werden.

In Abgrenzung dazu steht die bedeutende Entscheidung über die grenzüberschreitende Ausweitung der Geschäftsaktivitäten, bei der eine Internationalisierungsstrategie nicht zu vernachlässigen ist (Porter 1989, S. 19). Abgesehen vom griechischen Ursprung des Begriffs Strategie, versteht die Ökonomie darunter eine Reihe von Maßnahmen, welche auf die Verwirklichung der langfristigen Ziele einer Unternehmung abzielen (Mintzberg 1990, S. 172). Die Strategie soll eine Unternehmung[2] so in ihrer Umwelt positionieren, dass unter Berücksichtigung ihrer Kapazitäten und Ressourcen, Erfolgspotenziale geschaffen und gehalten werden können (Day 1984, S. 1). Somit bestimmt die Unternehmensstrategie auch, ob und in welcher Form eine Internationalisierung stattfinden soll (Sure 2017, S. 81). Eine Internationalisierungsstrategie ist demnach als eine länderübergreifende und umfassende Handlungskonzeption zu verstehen, die ebenfalls der Schaffung und dem Erhalt von Erfolgspotenzialen dient. Sie richtet sich dafür an den unternehmensinternen Bedingungen und externen Umweltsituationen aus (Perlitz 2004, S. 64 f.).

3 Theoretische Überlegungen

3.1 Internationalisierungs-Prozess-Modell

Das von Johanson und Vahlne (1977) entwickelte Internationalisierungs-Prozess-Modell, auch Uppsala Modell genannt, gilt bis heute als einer der einflussreichsten inkrementellen Ansätze der Internationalisierung (Lopez, Kundu und Ciravegna 2009, S. 1228). Basis der empirischen Untersuchungen bildeten schwedische Industrieunternehmen, die am Anfang ihrer Internationalisierung standen (Johanson und Vahlne 2009, S. 1412). Dem wurde zugrunde gelegt, dass die Internationalisierung von Unternehmen als schrittweiser Prozess verläuft. Die Aufnahme von Exportaktivitäten wurde dabei als erster Schritt zum internationalen Unternehmen angesehen (Johanson und Wiedersheim-Paul 1975, S. 307). Weiterhin nehmen Johanson und Vahlne (1977, S. 24) eine Trennung in zeitliche und räumliche Muster vor. Demnach sammeln Unternehmen anfänglich Erfahrungen im heimischen Markt und dehnen dann ihre Aktivitäten mit der Zeit grenzüberschreitend aus.

Johanson und Vahlne (1977) prägen im Uppsala-Model den Begriff der „Establishment Chain“. Dieser beschreibt einen vierstufigen Prozess, dessen Verlauf unabhängig vom Zielland gleichbleibend ist. In der ersten Stufe sind noch keine regulären Exportaktivitäten zu beobachten. In der zweiten Stufe ist ein Übergang der sporadischen Exportaktivitäten in regelmäßige Exportaktivitäten zu verzeichnen. Häufig sind daran unabhängige Handelsvertreter bzw. Agenten beteiligt. Die dritte Stufe weist bereits erste ausländische Direktinvestitionen, in Form von Vertriebsniederlassungen, auf. Die vierte Stufe fußt schließlich in der Errichtung von Produktionsstätten im Ausland (Johanson und Vahlne 1990, S. 11 f.). Zu unterscheiden sind die einzelnen Stufen der Establishment Chain hinsichtlich der gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse der jeweiligen Zielmärkte. Anfänglich bestehen noch limitierte Kenntnisse über den Zielmarkt, welche aber durch den fortschreitenden Internationalisierungsprozess immer stärker zunehmen. So werden vorerst Exportaktivitäten in geografisch naheliegenden Märkten betrieben. Mit zunehmender Erfahrung allerdings, werden die Aktivitäten auf entferntere Länder ausgeweitet (psychic distance), sowie risikoreichere Internationalisierungsformen gewählt (Johanson und Vahlne 1990, S. 13-24).

Das Modell lässt sich in die statischen Elemente Marktbindung (market commitment) und Marktkenntnis (market knowledge) und in die dynamischen Elemente laufende Aktivitäten (current acitivities) sowie weitergehende Marktbearbeitungsentscheidungen (commitment decisions) aufteilen (siehe Abbildung 2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Wechselspiel statischer und dynamischer Aspekte im Uppsala-Modell

Quelle: Selbsterstellte Grafik in Anlehnung an Johanson und Vahlne (1977, S. 26)

Es lässt sich dabei feststellen, dass insbesondere Wissen auf Unternehmensebene eine wichtige Rolle spielt. So können die Generierung von Wissen durch Lernprozesse und die Übertragbarkeit von Wissen als Erklärung für die Internationalisierung herangezogen werden. „Wissen dient dabei einerseits zum Abbau von Unsicherheiten und andererseits zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen und Geschäftsmöglichkeiten“ (Engelhard et al. 2011, S. 52). Johanson und Vahlne (1977, S. 28) unterscheiden weiter zwischen generellem und marktspezifischem Wissen. Generelles Wissen verkörpert in diesem Fall die Kenntnis über unterschiedliche Kundentypen und Marketingmethoden. Marktspezifisches Wissen bezeichnet Kenntnisse über die Eigenschaften des nationalen Marktes, insbesondere der spezifischen Kundenbedürfnisse. Das Wechselspiel der beiden Wissensformen ermöglicht Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu bestehen (Gelbrich 2011a, S. 358). Die nachfolgende Abbildung 3 (nächste Seite) veranschaulicht die strukturierte Abfolge und bietet eine zusammenfassende Darstellung des Uppsala-Modells.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Zusammenfassende Darstellung des Uppsala-Modells

Quelle: Selbsterstellte Grafik in Anlehnung an Gelbrich (2011a, S. 358)

Es kann festgehalten werden, dass die Marktkenntnis als entscheidende Komponente für die weitergehende Internationalisierung gilt, wodurch eine lerntheoretische Sichtweise gerechtfertigt wird. Die dadurch entstehende Marktbindung ist der Vorreiter für den Internationalisierungserfolg (Johanson und Vahlne 2006, S. 166).

3.2 Eklektisches Paradigma

In der Literatur ist eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen zur Erklärung ausländischer Direktinvestitionen zu finden. Aus diesem Grund soll in diesem Abschnitt eine Theorie vorgestellt werden, welche mehrere Teilaspekte umfasst. So konstruierte Dunning (1977) ein Paradigma, welches die bis dato bestehenden erklärungstheoretischen Ansätze von Direktinvestitionen miteinander vereint. Dieses Modell versuchte er im Laufe mehrerer Arbeiten empirisch zu stützen und weiterzuentwickeln (u.a. Dunning 1979; 1981; 1988). Aufgrund der Vereinigung mehrerer Aspekte wird das Paradigma als eklektisch bezeichnet (Dunning 1981, S. 32).

Dunning bezieht sich in seinen Ausführungen auf die drei nachfolgenden Erklärungsansätze (Welge und Holtbrügge 2015, S. 80):

- Die Theorie des monopolistischen Vorteils, die sich mit der Frage befasst, warum internationale Unternehmen Direktinvestitionen im Ausland tätigen und warum sich diese auf fremden Märkten durchsetzen
- Die Internalisierungstheorie, welche erklärt inwiefern und in welcher Form Transaktionskosten eine Rolle spielen, damit es zu Direktinvestitionen kommt
- Die Standorttheorie, die sich mit der Thematik des Standortvorteils beschäftigt und analysiert warum Unternehmen in manchen Ländern Auslandsengagements betreiben und in anderen nicht

Er versucht damit die Vorteilhaftigkeit bestimmter Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen zu begründen. Diese werden konkret in Exporte, vertragliche Ressourcentransfers und Direktinvestitionen unterteilt (Kutschker und Schmid 2011, S. 460 f.).

Des Weiteren betrachtet Dunning (1979, S. 275 f.) in seinen Ausführungen die drei unternehmensspezifischen Vorteilskategorien:

- Eigentumsvorteile (Ownership Advantages)
- Standortvorteile (Location Advantages)
- Internalisierungsvorteile (Internalization Advantages)

Diese Vorteilskategorien leitet er aus den eingangs aufgeführten Theorien ab. Demnach bezeichnen Eigentumsvorteile (Ownership Advantages) firmenspezifische Eigenschaften, welche sich aus dem Unternehmen selbst ergeben. Diese können aufgrund der langjährigen Existenz, der Internationalität oder ungeachtet dieser beiden Eigenschaften bestehen. Sie charakterisieren sich bspw. in Form von unternehmensinternem Know-how oder Patenten. Weiterhin treten Internalisierungsvorteile (Internalization Advantages) auf, wenn eine Unternehmung gewisse Vorteile gegenüber dem Markt aufweist. Dazu zählen unter anderem das Vermeiden von Transaktionskosten oder staatlicher Intervention. Standortvorteile (Location Advantages) hingegen sind länderspezifisch und resultieren aus den Eigenschaften des anvisierten Standorts. Sie bilden die Voraussetzung für ausländische Direktinvestitionen. Zu ihnen zählen Infrastruktur, politische Rahmenbedingungen und psychische Distanzen, in Form von Sprache und Kultur (Dunning 1979, S. 276-279).

Die englischen Anfangsbuchstaben der drei Vorteilskategorien (O, L und I) bringen dem Ansatz die Bezeichnung „OLI-Paradigma“ ein. Dieser Ausdruck wird häufig synonym für das eklektische Paradigma verwendet. Das OLI-Paradigma erklärt somit, welche Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen (Exporte, Lizenzen oder Direktinvestitionen) von Unternehmen im jeweiligen Auslandsmarkt gewählt werden (Kutschker und Schmid 2011, S. 461 f.). Die nachfolgende Abbildung 4 (nächste Seite) zeigt die Abhängigkeiten der einzelnen Formen des Auslandsengagements vom eklektischen Paradigma.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Auslandsengagements & Vorteilskategorien im eklektischen Paradigma

Quelle: Selbsterstelle Grafik in Anlehnung an Dunning (1981, S. 32)

Die Hauptaussage des OLI-Paradigmas lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:

Eigentumsvorteile sind die erste Voraussetzung zur Internationalisierung von Aktivitäten. Liegen lediglich Eigentumsvorteile vor, wird sich eine Unternehmung für Lizenzen als Markeintritts- und Marktbearbeitungsform entscheiden. Verfügt eine Unternehmung zusätzlich noch über Internalisierungsvorteile, kommt es zum Export. Bestehen darüber hinaus noch Standortvorteile im Ausland, werden Direktinvestitionen getätigt (Kutschker und Schmid 2011, S. 463).

3.3 International Entrepreneurship Theorie

Entgegen der beiden vorherigen Theorien, beleuchtet die International Entrepreneurship Theorie (IET) das Thema Internationalisierung auf eine völlig andere Art und Weise und stellt dadurch eine Einzigartigkeit in ihrem Forschungsfeld dar (Filser, Cesinger und Kraus 2015, S. 108). International Entrepreneurship (IE) versteht sich als „(…) a combination of innovative, proactive and risk-seeking behavior that crosses national borders and is intended to create value in organizations” (McDougall und Oviatt 2000, S. 903). Diese Definition stößt bis heute auf allgemeine Anerkennung. Insofern verbindet IE unternehmerisches Verhalten mit internationalem Management (Filser, Cesinger und Kraus 2015, S. 115). Die IET argumentiert, dass individuelles und unternehmerisches Verhalten die Grundlage des ausländischen Markteintritts von Unternehmen sind (Mtigwe 2006, S. 16).

Morrow (1988) legte den Grundstein für dieses Forschungsgebiet. Er war der Auffassung, dass technologische Fortschritte und zunehmendes kulturelles Bewusstsein einst fernabliegende Märkte für alle Arten von Unternehmen öffneten. Spätestens seit einer daran anschließenden Publikation von McDougall (1989), wuchs das wissenschaftliche Forschungsinteresse am internationalen Unternehmertum (Oviatt und McDougall 2005, S. 537). Dies spiegelte sich vor allem in der immensen Zunahme an Fachzeitschriftenpublikationen zu dieser Zeit wider (Filser, Cesinger und Kraus 2015, S. 107).

Die Intention der IE-Forschung liegt vornehmlich in der Erklärung des Internationalisierungsprozesses von kleinen und mittleren Unternehmen. Trotz der Vielzahl an bestehenden Internationalisierungstheorien, gibt es keinen adäquaten Ansatz, welcher sich ohne Abstriche auf KMU übertragen lässt. Häufig werden weiterhin Phasen- oder Netzwerkmodelle als Erklärung herangezogen. Jüngste empirische Untersuchungen belegen jedoch, dass die Internationalisierung von KMU nicht inkrementell oder pfadabhängig (Kapitel 3.1) verläuft. Gerade bei neu aufgetretenen Phänomenen wie Born Globals[3] und International New Ventures (INVs)[4], stoßen bestehende Erklärungsansätze an ihre Grenzen. Jedoch fallen auch etablierte KMU, welche international agieren aus den bestehenden Internationalisierungsmustern (Schultz, Borghoff und Kraus 2009, S. 1-8). Die IE-Forschung belegt zudem positive Beziehungen zwischen internationaler unternehmerischer Orientierung und internationaler Leistung. Weiterhin stellt sie eine einflussreiche Wirkung der nationalen Kultur auf das individuelle unternehmerische Verhalten fest. Die IET betont, dass unternehmerische Handlungen auf wahrgenommen Chancen basieren. Abhängig von der Marktkenntnis und/ oder dem unternehmerischen Eifer, kann die Wahrnehmung der Gelegenheiten unterschiedlich erfolgen. Darüber hinaus kann unternehmerisches Handeln durch ausländische Marktentwicklungen und sich dort bietenden Chancen ausgelöst werden (Allen 2016, S. 101).

Trotz der Vielzahl an Theorien und dem anhaltenden Interesse, befindet sich die IE-Forschung noch in der Entwicklungsphase, ohne ausreichend fundierte Begründungen. Sie zeigt jedoch auf, dass bestehende Theorien, gerade im Hinblick auf KMU, keinen vollständigen Erklärungsansatz für deren Internationalisierung liefern. Demnach besteht für die Zukunft noch ein erheblicher Forschungsbedarf (Allen 2016, S. 100 f.).

Bezüglich dieses Forschungsgebiets lässt sich festhalten, dass der Schlüssel zur Internationalisierung der Unternehmer ist. Er ist derjenige, der die Kompetenzen besitzt, um die Chancen im Markt zu beurteilen und durch seine Fähigkeiten stabile Beziehungen mit wirtschaftlichen Akteuren aufzubauen. Dabei wird der gesamte unternehmerische Prozess berücksichtigt (Filser, Cesinger und Kraus 2015, S. 115 f.). IE bezeichnet damit das Studium des grenzüberschreitenden Verhaltens, mit dem Fokus darauf, wie Akteure Chancen erkennen, diese analysieren und nutzen (Shane und Venkataraman 2000, S. 218).

4 Formen und Motive der Internationalisierung

4.1 Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen

In diesem Unterkapitel wird ein Überblick über die verschiedenen Markteintritts- bzw. Marktbearbeitungsformen gegeben werden. Von Markteintritt wird gesprochen, wenn ein Unternehmen neu in einen Markt eindringt. Bei der Marktbearbeitung hingegen ist das betrachtete Unternehmen bereits im Auslandsmarkt aktiv (Stehr 2012, S. 23).

4.1.1 Export

Export bezeichnet das Verkaufen von national hergestellten Güter, auf internationalen Märkten (Keegan, Schlegelmilch und Stöttinger 2002, S. 291). Dabei kann eine Unterscheidung zwischen indirektem und direktem Export vorgenommen werden. Beim indirekten Export tätigt die Unternehmung den grenzüberschreitenden Verkauf nicht selbst. Die entsprechende Leistung wird über ein im Inland tätiges Mittelunternehmen abgesetzt, welches den Verkauf im ausländischen Markt vornimmt (Huber 2007, S. 27). Vom direkten Export wird gesprochen, wenn die Leistung ohne die Hilfe eines Mittelunternehmens im Auslandsmarkt erbracht wird. Es besteht somit eine unmittelbare oder direkte Beziehung zwischen dem inländischen und dem ausländischen Geschäftspartner. Beim indirekten Export hingegen besteht die vertragliche Geschäftsbeziehung über das Mittelunternehmen, welches sich im Heimatland der Unternehmung befindet (Kutschker und Schmid 2011, S. 856-858).

4.1.2 Lizenzvergabe

Unter Lizenzvergabe oder auch Lizenzierung werden vertragliche Abkommen verstanden, bei denen inländische Lizenzgeber, ausländischen Lizenznehmern, immaterielle Vermögenswerte zur Verfügung stellen. Die Vergabe erfolgt unter bestimmten Rahmenbedingungen. Diese Rahmenbedingungen enthalten Beschränkungen für die Lizenzen, welche entweder räumlicher, zeitlicher oder sachlicher Natur sein können. Die entsprechenden Restriktionen ergeben sich dabei aus den jeweiligen Lizenzobjekten. Dazu zählen unter anderem Patente, Warenzeichen (Marken) und Urheberrechte aber auch technisches und kaufmännisches Know-how. Letztlich ermöglichen Lizenzen eine Übertragung der Leistungserstellung vom Inland ins Ausland, ohne dass dabei ein Vermögens-, Kapital- oder Personaltransfer nötig ist (Huber 2007, S. 28 f.). Als renommiertes Beispiel für die Lizenzvergabe kann Coca-Cola erwähnt werden (Kutschker und Schmid 2011, S. 871).

[...]


[1] Der Begriff „Direktinvestition“ bezieht sich in der vorliegenden Arbeit ausschließlich auf ausländische Direktinvestitionen.

[2] Im Folgenden werden die Begriffe „Unternehmung“ und „Unternehmen“ aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung synonym zueinander verwendet.

[3] Als Born Globals werden junge Technologieunternehmen bezeichnet, die unmittelbar nach Gründung international ausgerichtet sind (Knight und Cavusgil 1996, S. 11).

[4] Als International New Ventures werden Start-Ups bezeichnet, welche sich frühzeitig im globalen Wettbewerb mit etablierten Wettbewerbern befinden (Oviatt und McDougall 1994, S. 46).

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten

Details

Titel
Export vs. Direktinvestitionen. Strategische Handlungsalternativen für deutsche KMU im Zuge der Internationalisierung
Hochschule
Hochschule Mainz
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
57
Katalognummer
V502372
ISBN (eBook)
9783346072535
ISBN (Buch)
9783346072542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Export, Direktinvestitionen, KMU, Internationalisierung, Strategie, Handlungsalternativen, Internationales Management, International Management, Entrepreneurship
Arbeit zitieren
Daniel König (Autor), 2017, Export vs. Direktinvestitionen. Strategische Handlungsalternativen für deutsche KMU im Zuge der Internationalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502372

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Export vs. Direktinvestitionen. Strategische Handlungsalternativen für deutsche KMU im Zuge der Internationalisierung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden