Das IOC und die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Über den Beginn der Verstrickung von Sport und Politik

Verbreitung des Olympischen Geistes oder Gewinnmaximierung?


Hausarbeit, 2018

21 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Der Olympismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Die Bewerbung Berlins als Olympiastadt
Der IX. Olympische Kongress
Motivation & Hoffnung der Berliner
„Berlin – Die Sporthauptstadt Deutschlands“

Vergabe der Spiele 1931 - die Intention des IOC

Diskussion & Fazit

Abkürzungsverzeichnis

Quellen

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die letzten Olympischen Spiele vor dem Zweiten Weltkrieg 1936 in Berlin gingen als „Propaganda-Spiele“ der NS-Diktatur in die Geschichte ein.1 Sie waren die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, die als Plattform für politische Machtdemonstrationen und Selbstinszenierungen missbraucht wurden, katapultierten gleichzeitig aber auch die Bedeutung Olympias und damit des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in neue Sphären. Die höchsten Zuschauerzahlen in den Stadien und erstmalige Live-Übertragungen im Radio und Fernsehen, die größte Teilnehmerzahl und unzählige Propagandamaßnahmen machten die Spiele zu einem internationalen Mega-Event.2 Horrende Summen3 investierte das NS-Regime in die Spiele, wodurch es Olympia geschafft hat, bis heute das größte und wichtigste Sportereignis der Welt zu sein. Es konstituierte sich seither als Marke und wurde vom größten Teil der Bevölkerung akzeptiert. Ein Status, der noch in den 1920er Jahren in dem Ausmaß kaum abzusehen war, wenn er denn überhaupt gewollt war?

Dass die Olympischen Spiele von einem autokratischen, faschistischem System dazu genutzt werden, das Ausland vom Planungsvermögen und von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Regimes zu überzeugen und sich als friedliebendes, weltoffenes Land zu inszenieren4, stand sicherlich nicht in der Absicht des IOC, als sie die Spiele 1930 in die Hauptstadt der Weimarer Republik gelegt haben. Der Olympischen Charta gemäß, sollte sich jede Stadt an den Gedanken des Olympismus halten und diesen fördern.5

Der Begriff Olympismus stammt vom Gründer der Olympischen Spiele und des IOC Pierre de Coubertin. Er beschreibt dabei eine philosophische Idee Körper und Geist durch Sport und friedlichem Wettkampf zu vereinen und einen modernen Weltbürger zu formen. So würde diese Geisteshaltung durch die modernen Olympischen Spiele, die für jeden offen waren6 und möglichst jede Sportart abbilden sollten, zum Weltfrieden und zur Völkerverständigung beitragen.7 In seinem Ursprungsgedanken Ende des 19. Jahrhunderts sollte bei den Spielen auch der Sportler und nicht dessen Nationalität im Mittelpunkt stehen. Von diesem ursprünglichen Olympismus hatte man sich 1936 aber weit entfernt, auch wenn die Verantwortlichen stets beteuerten in diesem Sinne zu handeln. Folgt man den Zeitungsberichten aus Deutschland und Italien im Nachgang der Spiele war es nicht der Sportler selbst, der Leistung erbrachte, sondern die überlegene „arische Rasse“.8

Dass das rassistische und gewaltanwendende NS-Regime der Olympischen Idee entgegensteht, wurde von vielen Zeitgenossen zwar erkannt, dennoch wurden die Spiele weder abgesagt noch boykottiert. Offensichtlich spielten also auch andere Gründe als nur die Verbreitung des Olympischen Gedankens eine Rolle bei der Wahl der Austragungsorte Olympischer Spiele. Deshalb werden in dieser Ausarbeitung die Bewerbungsaktivitäten der Stadt Berlin analysiert, um damit herauszuarbeiten mit welchen Argumenten das IOC in den 1920er und 30er Jahren überzeugt werden konnte. Was war dem IOC in der Zwischenkriegszeit wichtiger: Verbreitung des Olympismus und damit eine weltbürgerliche Philosophie zu prägen oder wirtschaftliche Expansion, Gewinnstreben und Bedeutungsgewinn?

Der Olympismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Am 24. Mai 1930 kamen in der Aula der Berliner Universität insgesamt 125 Sportfunktionäre aus verschiedensten Ländern zum IX. Olympischen Kongress des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zusammen.9 Grund dafür waren im Wesentlichen drei sportpolitische Konflikte, die einer Erörterung und Positionierung bedurften: So sollte geklärt werden, an welchen Sportarten Frauen bei den Olympischen Spielen teilnehmen dürften, inwiefern Sportler entlohnt werden sollten und wie mehr Menschen am Sport partizipieren könnten.10

Die Themenauswahl beschreibt bereits die Ambivalenz des „Olympismus“, die bis heute problematisch ist und in der Zwischenkriegszeit von 1920 bis 1936 aufkeimte. Einerseits strebte das IOC nach einer Verbreitung ihrer Idee und möchte möglichst viele Menschen zum Sport treiben im Olympischen Sinne bewegen. Andererseits wollte – insbesondere Pierre de Coubertin11 – eine Kommerzialisierung des Sports vermeiden, was zu der sogenannten Amateurfrage führte. So sollten Sportler nach Ansicht der IOC-Mitglieder für ihre sportlichen Leistungen nicht monetär entlohnt werden12 – eine Auffassung, die viele Sportverbände nicht teilten.

Der Erfinder der 1896 erstmals durchgeführten modernen Olympischen Spiele mit seinem 1894 gegründeten IOC sah sich von Beginn an mit besonderen Eigendynamiken seiner Idee konfrontiert, vor allem hervorgerufen durch die vielfältigen Interessen der verschiedenen Nationen und Akteuren.13 Nationale Olympische Komitees (NOK) und nationale wie internationale Sportfachverbände sorgten gerade noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts für viele unterschiedliche Ansichten über Standards des Sports und über die Durchführung der Olympischen Spiele. Das Wunschziel des Franzosen Coubertins, mit diesen Spielen zu einem Weltfrieden beizutragen, war in Zeiten von Nationalismus und Kulturchauvinismus zur Jahrhundertwende nur schwer den Zeitgenossen zu vermitteln.14 Unklarheiten über Standards wie Teilnehmerzahl, Teilnehmervoraussetzungen, Veröffentlichung eines Medaillenspiegels, Wettkampfdauer, Wettkampfregeln, Schiedsrichterwesen usw. machten die Spiele von 1900 und 190415 für Zuschauer nicht besonders attraktiv.

Erst im „Mutterland des Sports“ in London 1908 bemühte man sich um eine bessere und straffere Organisation16 und die Spiele manifestierten Olympia als feste Institution17. Dafür sorgte vor allem die Einmischung des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt, der über die Presse verlautbarte, dass die englischen Schiedsrichter sich unfair verhielten und deshalb die USA gewonnen hätte.18 Dies unterstrich nicht nur die mangelnden Wettkampfstandards, vielmehr führte es neben gesteigerter öffentlicher Aufmerksamkeit zu einem Wettkampf der Nationen. Wenn dem Präsidenten eines Landes der Ausgang der Spiele so wichtig erscheint, dass er sich aktiv einmischt, dann muss das Ergebnis auch von nationaler Bedeutung sein, so die Wahrnehmung der Zuschauer. In der Folge vergab das IOC 1909 die folgenden Spiele in Länder, in denen der „Sport“19 noch geringere Verbreitung besaß. So gingen die Spiele 1912 nach Stockholm und 1916 nach Berlin.

Damit begann eine erste „kleine“ Expansion der Olympischen Spiele und des Olympismus und man versuchte den Kreis der Anhänger zu erweitern. So waren die Stockholmer Spiele die ersten, die einen Gewinn erwirtschaften konnten, aufgrund von einer erstmaligen großen Anzahl auch ausländischer Besucher20. Die folgenden Spiele 1916 legte das IOC unter besonderem Bestreben Coubertins nach Berlin, der hoffte, damit einen drohenden Krieg zu verhindern. Als dieser dennoch ausbrach, sind diese Spiele ausgefallen und die nächsten fanden 1920 in Antwerpen statt. Von der ursprünglichen Idee Coubertins, dass der Sport unabhängig von der Politik sein sollte21, wich man aber spätestens zu diesem Zeitpunkt ab. So schloss man alle deutschen IOC-Mitglieder als „Kriegsschuldige“ aus und verwehrte auch die Teilnahme von Deutschen an den ersten zwei Nachkriegsspielen.22

Aus der heutigen Retrospektive betrachtet stand das IOC und die Olympischen Spiele zu diesem Zeitpunkt an einem Scheideweg, eng verknüpft mit der deutschen Geschichte der Zeit. In den folgenden zwölf Jahren ließ das IOC 1925 zunächst Deutsche als IOC Mitglieder zu, ließ eine deutsche Mannschaft bei den Spielen 1928 in Amsterdam auflaufen, hielt einen Kongress 1930 in Berlin ab und vergab 1931 die übernächsten Spiele in die deutsche Hauptstadt. Aus einer absoluten Isolation von den internationalen Wettkämpfen schaffte es Deutschland innerhalb von sechs Jahren das IOC dazu zu bewegen, nicht nur wieder in die internationale Gemeinschaft aufgenommen zu werden, sondern auch noch die Spiele im eigenen Land austragen zu dürfen. Das sollte die Wirkung und Bedeutung Olympias nachhaltig verändern.

Die Beweggründe des IOC für die Annäherung an Deutschland sollen im Folgenden exemplarisch am Bewerbungsheft Berlins erschlossen werden, welches bei der Eröffnungsfeier des IX. Olympischen Kongresses 1930 allen anwesenden Gästen ausgehändigt wurde.23 Anhand der darin dargestellten Argumente lässt sich zum einen erkennen, was dem IOC für eine Olympiastadt in ihrem Sinne wichtig war, aber auch, mit welchen Problemen Berlin beziehungsweise Deutschland selbst zu kämpfen hatte.

Die B ewerbung Berlins als Olympiastadt 1930

Als Deutschland das erste Mal nach dem Ersten Weltkrieg 1928 in Amsterdam wieder an Olympischen Spielen teilnehmen durfte und dort auch einen überraschend guten zweiten Platz im Medaillenspiegel erreichte, herrschte ein regelrechter Aufschwung der Olympischen Bewegung in Deutschland.24 Im Zuge dessen forcierte der Deutsche Olympische Ausschuss (DOA) Bestrebungen, die Spiele nach Deutschland zu holen. Bereits Ende 1927 wurde dieser Wunsch erstmals artikuliert und Theodor Lewald, der damalige Vorsitzende der DOA und IOC-Mitglied mit diesem Auftrag vertraut.25 Die deutschen Sportfunktionäre betrachteten den Zeitpunkt dafür als optimal, da in ihren Augen die Weimarer Republik innenpolitisch gefestigt war und außenpolitisch an Ansehen gewonnen habe.26 So stieß Lewald im IOC mit diesem Vorschlag auf offene Ohren und das Komitee war willig, einer deutschen Stadt den Zuschlag für die Spiele 1936 zu geben.27 Daraufhin bewarben sich neben Berlin als deutsche Städte noch Nürnberg, Köln und Frankfurt.28

Der IX. Olympische Kongress

1927 vertagte der damalige IOC-Präsident Baillet-Latour die Wahl des Austragungsortes für die Spiele 1936 um vier Jahre auf das Jahr 1931.29 So war es ein cleverer Schachzug vom deutschen IOC-Mitglied Theodor Lewald seine Komitee-Kollegen zu überzeugen, den Olympischen Kongress ein Jahr vor der offiziellen Entscheidung in Berlin abzuhalten.30 So konnte sich die Reichshauptstadt als internationale, weltoffene Stadt präsentieren und ihre offizielle Bewerbung für die Spiele ohne die Konkurrenzstädte am künftigen Austragungsort einreichen.

Der Olympische Kongress ist eine Institution des IOC, der damit eine Plattform schaffen wollte, in der die NOKs sowie Sportfachverbände ihre Interessen dem IOC artikulieren können, um so zu einem Konsens in internationalen sportpolitischen Fragen zu kommen.31 So trafen zum IX. Kongress insgesamt 125 Personen zusammen, 31 davon waren Mitglieder des IOC, 53 Delegierte von 29 NOKs sowie 41 Vertreter von internationalen Fachverbänden.32

Der Grund des Treffens der hochrangigen Sportfunktionäre war aber wie erwähnt nicht die Bewerbung Berlins. Ursprünglich wurden Olympische Kongresse von Coubertin ins Leben gerufen, um zu diskutieren, wie man den Olympischen Gedanken weiterverbreiten und die Spiele expandieren könnte.33 Aber auch darum sollte es bei diesem Kongress nur geringfügig gehen. Grund dafür, war das Verhältnis zwischen dem IOC und den Sportfachverbänden, das zu diesem Zeitpunkt an einem Tiefpunkt angelangt war.34 In vielen sportspezifischen Fragen kam man auf keinen gemeinsamen Nenner, weshalb Coubertin die nationalen Sportfunktionäre auch gerne mal als Leprakrankheit bezeichnete.35 Auch dieser Kongress sollte in den diskutierten Themen keinen nennenswerten Fortschritt oder eine Richtungsänderung mit sich bringen. Das IOC berief lediglich eine Kommission, die sich der Amateurfrage annehmen sollte, damit sie sich wieder auf die Expansion der Spiele konzentrieren können.36 Trotz der vielen sportpolitischen Konflikte aufgrund verschiedenster Akteure und Interessen, war es dem IOC auch in der Zwischenkriegszeit ein wichtiges Anliegen, Olympia und seine Idee weiter zu verbreiten. Bezeichnenderweise war dieser IX. Kongress der letzte für die nächsten 43 Jahre, womöglich, weil die Expansion Olympias nach 1936 schlichtweg nicht mehr von besonderer Relevanz war, da man die öffentliche Aufmerksamkeit erreichte, die man haben wollte.37

Die weiteren besprochenen Themenfelder und deren Ergebnisse waren von geringfügiger Relevanz.38

Die Aufgabe der deutschen Delegierten in diesem Kongress konzentrierte sich weniger auf die Inhalte der Diskussion, sondern sie stellten mit Berlin den Rahmen der Veranstaltung. Und diesen versuchten sie so glanzvoll wie möglich auszugestalten.

Motivation & Hoffnung der Berliner

Wie schon die Aufmachung der vorliegenden Quelle zeigt, betrieben die Veranstalter des Kongresses einen enormen Aufwand, um die Anwesenden von Berlin als zukünftige Olympiastadt zu überzeugen und demonstrierten ihre vielfältige, moderne Sportlandschaft. Neben dem aufwändig gestalteten Bewerbungsheft gab es turnerische Vorführungen der deutschen Hochschule für Leibesübungen, Kanufahrten mit 2.000 Booten zu den geplanten Austragungsorten, ausgiebige Besichtigungen der künftigen Sportanlagen39 und zudem teuer geschmückte Kongresssäle im preußischen Herrenhaus und der Universität Berlin, in der Paul von Hindenburg die Eröffnungsrede hielt40. Es wurde also offensichtlich schon für die Bewerbung ein enorm hoher finanzieller Aufwand betrieben.

Dass die Berliner Stadtverwaltung, die in Form des Bürgermeisters Scholtz in der Bewerbungsmappe das Vorwort hat, diesen immensen Aufwand mitträgt, war zuvor aber noch zweifelhaft. Sie scheute sich zunächst vor den Kosten der Spiele, da das anlässlich der geplanten Spiele 1916 gebaute Deutsche Stadion veraltet war und komplett erneuert werden musste.41 Lewald und auch Stresemann konnte die Berliner Stadtverwaltung aber von den wirtschaftlichen Vorteilen überzeugen, die sie in den Spielen sahen. So glaubte Lewald, dass Berlin mit den Spielen bis zu 10 Millionen Reichsmark verdienen könnte.42

[...]


1 Vgl. Grothe 2008, passim.

2 Emmerich 2011, S. 241–242.

3 Die Gesamtkosten allein für die Sportstätten schwanken zwischen 36 und 100 Mio. Reichsmark. Genau Nachweise darüber wurden im Gegensatz zu den vorherigen Spielen nie publiziert vgl. Bernett 2006, S. 8.

4 Vgl. Grothe 2008, passim.

5 Beispielhaft soll hierfür die Charta von 2014 angeführt werden, die zu Beginn den Olympismus sowie die Aufgaben des IOC zu dessen Verbreitung beschreibt, vgl. Deutsche Olympische Akademie 2014, S. 9–10.

6 Das behauptete Coubertin zwar, jedoch war er stets gegen Frauen bei den Olympischen Spielen. Weiterhin meinte er wohl auch nur die Menschen des „Abendlandes“ vgl. Krüger 1980, S. 561.

7 Vgl. Deutsche Olympische Akademie 2014, S. 7–8.

8 Bernett 2006, S. 23.

9 Vgl. Mevert 2010, S. 17.

10 Vgl. ebd. Bzw. der offizielle Bericht des Kongresses, S. 17-20.

11 Vgl. Emmerich 2011, 51.

12 Vgl. Kongressbericht, S. 19.

13 Vgl. Krüger 1980, S. 560.

14 Vgl. ebd., S. 558.

15 Vgl. Krüger 1980, S. 536-537.

16 Vgl. Krüger 1980, S. 539.

17 Vgl. Krüger 1980, S. 542.

18 Vgl. Dyreson 1992, S. 81.

19 „Sport“ war im Verständnis der Zeit noch eine Form der Bewegung neben vielen anderen, wie z.B. Turnen, Gymnastik oder Leibesübungen. Der Wettkampf, die Rekordjagd, Spezialisierung und Standardisierung von Bewegung kamen mitsamt vielerlei Sportarten aus dem England des 19. Jahrhunderts. Frankreich und die USA übernahmen diesen Sport schnell, weshalb die Olympischen Spiele 1900 in Paris und 1904 in den USA stattfanden. vgl. Krüger 1980, S. 545–546.

20 Vgl. Krüger 1980, S. 544. Erreicht hat man dies, indem man mit den Eintrittstickets auch Bahn- und Schifftickets verschickte, um zu den Spielen zu gelangen.

21 Was die symbolische Verlegung des IOC-Sitzes in die neutrale Schweiz nach Lausanne 1915 unterstreichen sollte. Vgl. dazu auch Deutsche Olympische Akademie 2014, S. 71.

22 Vgl. Emmerich 2011, S. 26. Wohlgemerkt verfügte dies nicht das IOC. Das Komitee stellte es den Austragungsorten frei, welche Nationen sie zu den Spielen einluden vgl. Stöckel 2009, S. 3.

23 Vgl. Mevert 2010, S. 18.

24 Vgl. Bernett 2006, S. 1.

25 Vgl. Stöckel 2009, S. 5.

26 Vgl. Bernett 2006, S. 3.

27 Vgl. Emmerich 2011, S. 27.

28 Vgl. Stöckel 2009, S. 5.

29 Emmerich 2011, S. 26.

30 Ebd., S. 30.

31 Vgl. Mevert 2010, S. 18.

32 Vgl. ebd., S. 17.

33 Vgl. ebd., S. 18.

34 Vgl. Krüger 1980, S. 560.

35 Vgl. ebd.

36 Mevert 2010, S. 17. Bzw. der offizielle Bericht des Kongresses, S. 17-20.

37 Erst im Ost-West-Konflikt als es zu vielen gegenseitigen Boykottierung der USA und der Sowjetunion kam, fand der nächste Kongress im bulgarischen Varna statt. Vermutlich sah das IOC erst dann wieder seine Idee bedroht und beschäftigte sich wieder aktiv mit der Zukunft der Olympischen Bewegung, vgl. Mevert 2010, S. 18.

38 So beschloss man, dass nur diejenigen Sportarten olympisch werden konnten, die das jeweilige Organisationskomitee selbst organisieren könne, dass Frauen weiterhin nur an bestimmten Sportarten teilnehmen konnten und dass man grundsätzlich ein Sportstättenausbau für die breite Bevölkerung anstrebe vgl. ebd., S. 17.

39 Emmerich 2011, S. 31.

40 Ebd., S. 30.

41 Ebd., S. 27. Bzw. erklärt dies auch Carl Diem in der Quelle.

42 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Das IOC und die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Über den Beginn der Verstrickung von Sport und Politik
Untertitel
Verbreitung des Olympischen Geistes oder Gewinnmaximierung?
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Handelsplatz Europa
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V502648
ISBN (eBook)
9783346042958
ISBN (Buch)
9783346042965
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Olympia 1936, IOC, Zwischenkriegszeit, Sport und Politik, Olympia
Arbeit zitieren
Philipp Müller (Autor), 2018, Das IOC und die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Über den Beginn der Verstrickung von Sport und Politik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502648

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