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Die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Kriminologie

Inwieweit kann die Psychoanalyse Kriminalität erklären?

Titel: Die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Kriminologie

Hausarbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 84

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Kriminalitätstheorien versuchen zu erklären, warum Menschen kriminell werden. Sind es unsere Gene, die Chemie im Hirn, soziale Faktoren oder die Aussicht auf einen materiellen Gewinn? Warum begehen Menschen Verbrechen?

Der psychoanalytische Ansatz versucht Kriminalität mit einem Zusammenhang zwischen der Kindheitsentwicklung und -erfahrungen, dem Bewusstsein und Impulsen zu erklären. Denn die Psychoanalyse sagt aus, dass in jedem Menschen das Potenzial steckt andere zu beschränken, zu schaden und wehzutun. Diese aggressiven Impulse zu unterdrücken oder in Schach zu halten wird durch die erlernten Fähigkeiten in der Kindheit gelenkt.

Zu Beginn wird ein Überblick über die Begrifflichkeiten und Grundlagen der Kriminologie verschafft. Des Weiteren werden die Grundlagen der Psychoanalyse nach Freud dargestellt und erklärt. Im Anschluss darauf werden das Strafrecht und die Psychoanalyse miteinander konfrontiert, sowie abschließend eine die Schlussfolgerung gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Überblick der Kriminologie

2.1 Definition von Kriminologie

2.2 Grundlagen der psychoanalytischen Kriminologie

3 Grundlagen der Psychoanalyse

3.1 Das Es

3.2 Das Ich

3.3 Das Über-Ich

4 Konfrontation des Strafrechts mit der Psychoanalyse

4.1 Triebe und Verbrechen

4.2 Narzisstische Störungen

4.3 Psychopathie

5 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Potenzial psychoanalytischer Ansätze zur Erklärung kriminellen Verhaltens. Dabei wird analysiert, inwieweit psychodynamische Prozesse, die durch Kindheitserfahrungen und die Instanzenstruktur nach Freud geprägt sind, Aufschluss über die Genese von Verbrechen geben können.

  • Grundlagen und Definitionen der Kriminologie
  • Das psychoanalytische Strukturmodell der Psyche (Es, Ich, Über-Ich)
  • Der Einfluss von Trieben auf kriminelle Handlungen
  • Narzissmus und Psychopathie im psychoanalytischen Kontext
  • Die Grenzen der Psychoanalyse bei der Erklärung von Kriminalität

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Es

Das Es entspricht nahezu dem Unbewussten. Diese Instanz ist nach Freud bei der Geburt des Kindes schon vorhanden. Ein Neugeborenes ist nicht in der Lage zwischen sich und der Umwelt zu unterscheiden und kann sich somit nicht selbst als Individuum wahrnehmen. Das Es hat das Ziel alle Triebe und Bedürfnisse des Individuums zu erfüllen und nimmt dabei keine Rücksicht auf Zeit, Ort und Verneinungen. Es ist somit triebgesteuert, folgt nur dem Lustprinzip und kennt keine Moral und Logik.

Die Folgerung für die psychoanalytische Kriminologie ist, dass ein innerer führender Konflikt, der zu einem Verbrechen beiträgt, nicht alleine durch das Es erzeugt werden kann, da ihm jede Logik, Zeit- und Raumbestimmung fehlt. Jedoch fehlt dem Es auch das Moralverständnis, wodurch es dazu kommt, dass das Individuum jeden Trieb ohne Affektbildung und Störung ausleben könnte (Köhn, 1992, S. 49-50).

Doch jedes Individuum ist in die Gesellschaft eingebunden und muss seine unangebrachten Bedürfnisse und Triebe anpassen, um den sozialen Erwartungen zu entsprechen. Jedoch bleiben die Triebe der Menschen immer größer als die für die Befriedigung zur Verfügung stehenden gesellschaftlichen Mittel (Köhn, 1992, S. 49-50).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Erklärbarkeit von Kriminalität durch die Psychoanalyse und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Überblick der Kriminologie: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kriminologie, grenzt ihn von der Kriminalistik ab und erläutert die Grundannahmen der psychoanalytischen Kriminologie.

3 Grundlagen der Psychoanalyse: Es werden die zentralen Begriffe nach Sigmund Freud vorgestellt, insbesondere das Eisbergmodell und das strukturelle Instanzenmodell der Psyche.

4 Konfrontation des Strafrechts mit der Psychoanalyse: Das Kapitel verknüpft psychoanalytische Konzepte wie Triebe, Narzissmus und Psychopathologie mit kriminellem Handeln und rechtlichen Aspekten.

5 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Psychoanalyse zwar wichtige Erklärungsansätze liefert, jedoch für ein vollständiges Verständnis von Kriminalität durch andere Bezugswissenschaften ergänzt werden muss.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Kriminologie, Kriminalität, Sigmund Freud, Es, Ich, Über-Ich, Triebtheorie, Narzissmus, Psychopathie, Abwehrmechanismen, Instanzenmodell, Destruktionstrieb, Kriminalitätstheorien, Sozialverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die psychoanalytische Theorie von Sigmund Freud geeignet ist, kriminelle Handlungen und die Entstehung von Kriminalität zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Instanzenlehre (Es, Ich, Über-Ich), die Triebtheorie, narzisstische Persönlichkeitsstörungen und die psychopathologische Einordnung von Tätern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Potenzial und die Grenzen der Psychoanalyse als Erklärungsmodell für Verbrechen innerhalb der kriminologischen Forschung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse der psychoanalytischen Grundlagen nach Freud und deren Bezugnahme auf kriminologische Fragestellungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Kriminologie, der ausführlichen Erklärung des psychischen Apparats und der Konfrontation psychoanalytischer Konzepte mit dem Strafrecht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Psychoanalyse, Triebtheorie, Kriminologie, Narzissmus und das Instanzenmodell der menschlichen Psyche.

Wie unterscheidet sich die psychoanalytische Kriminologie von anderen Ansätzen?

Sie betrachtet Verbrechen nicht als normabweichendes Verhalten, sondern als psychodynamischen Prozess, der in der Kindheitsentwicklung und den Trieben des Individuums wurzelt.

Welche Rolle spielen Abwehrmechanismen laut dem Autor?

Abwehrmechanismen wie Verdrängung oder Sublimierung sind essenziell, da sie dem Ich helfen, Triebimpulse in sozialverträgliche Bahnen zu lenken oder unbewusste Konflikte zu bewältigen.

Warum reicht die Psychoanalyse laut dem Fazit nicht aus?

Die Psychoanalyse bietet zwar Einblicke in die individuelle Triebstruktur, kann aber die Vielfalt krimineller Phänomene nicht allein erklären, weshalb ein interdisziplinärer Ansatz notwendig ist.

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Details

Titel
Die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Kriminologie
Untertitel
Inwieweit kann die Psychoanalyse Kriminalität erklären?
Hochschule
Cologne Business School Köln
Note
84
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V502830
ISBN (eBook)
9783346045645
ISBN (Buch)
9783346045652
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhänge psychoanalyse kriminologie inwieweit kriminalität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Kriminologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502830
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Leseprobe aus  12  Seiten
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