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Tritt die generalisierte Angststörung bei Soldaten häufiger auf als in der Zivilbevölkerung?

Titel: Tritt die generalisierte Angststörung bei Soldaten häufiger auf als in der Zivilbevölkerung?

Seminararbeit , 2017 , 10 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert Formen von posttraumatische Belastungsstörungen in Form der Angststörungen beim Militär. Angststörungen sind besonders in Populationen, die Kriegserfahrungen ausgesetzt waren, besonders prävalent. Dies betrifft unter anderem Soldaten und Soldatinnen. Vor allem die generalisierte Angststörung tritt sehr häufig bei Soldaten und Soldatinnen.

Es werden die Prävalenzen in Studien zu unterschiedlichen Kriegen und Friedensmissionen miteinander verglichen, um die Frage zu beantworten, ob die generalisierte Angststörung bei Soldaten häufiger auftritt als in der Zivilbevölkerung. Diese Problematik wird in der Öffentlichkeit oft unterschätzt und erfordert mehr Aufklärungsarbeit, beispielsweise in Form von Studien bei der Bundeswehr, um mögliche Einflussfaktoren zu erkennen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Einführung

2. Darstellung aktueller Forschung

2.1 Einsätze in den Golfkriegen

2.2 Einsätze in Afghanistan

2.3 Friedensmissionen

3. Diskussion

4. Fazit zu Seminar und Hausarbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Auftreten und die Prävalenz von Angststörungen bei Militärangehörigen im Kontext verschiedener Kriegseinsätze und Friedensmissionen, um ein tieferes Verständnis für psychische Belastungen nach militärischen Konflikten zu entwickeln.

  • Psychische Gesundheit von Soldaten nach Kampfeinsätzen
  • Vergleichende Analyse von Angststörungen in verschiedenen Einsatzszenarien
  • Einfluss von traumatischen Erlebnissen auf die psychische Stabilität
  • Bedeutung von Resilienzfaktoren und psychologischer Betreuung
  • Stigmatisierung psychischer Erkrankungen im militärischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.1 Einsätze in den Golfkriegen

Nach dem zweiten Golfkrieg 1991(Iken, 2016), berichtete ein Großteil der in Irak eingesetzten US-Soldaten von anhaltenden psychischen Beschwerden. Unter chronischer Angst litten 6,1% von ihnen. Verglichen mit den Soldaten, die zu jener Zeit nicht im Irak eingesetzt waren, wurde ihnen die Diagnose generalisierte Angststörung mehr als 3-mal so häufig gestellt. Von den Soldaten auf „Reserve“ erhielten lediglich 1,9% die Diagnose generalisierte Angststörung (Gray, Kaiser, Hawksworth, Hall & Barret-Connor, 1999). Ähnliche Ergebnisse zeigt eine weitere Studie, die 4886 US-Soldaten in den Jahren 1995-1996 hinsichtlich psychischer Belastungen miteinander verglich. Es bestand die Annahme, dass im Golfkrieg eingesetzte Soldaten stärker unter psychischen Erkrankungen leiden, als Soldaten, welche nicht am Golfkrieg teilnahmen. Zudem vermutet, dass das Auftreten psychischer Störungen im Zusammenhang mit der Beteiligung an Gefechten und Kämpfen steht. Tatsächlich ergaben die Untersuchungen, dass Soldaten, die im zweiten Golfkrieg eingesetzt wurden, mehr als doppelt so häufig unter Angststörungen litten, wie Soldaten, die dort nicht eingesetzt worden waren. 14,5% der Teilnehmer des Golfkrieges litten unter Angststörungen, 4% erhielten die Diagnose generalisierte Angststörung. Lediglich 1,9% des restlichen Militärs wurden mit generalisierter Angststörung diagnostiziert. Auch Panikstörungen traten in dieser Stichprobe doppelt so häufig auf wie in der Referenzstichprobe. Ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Gefechten und der Entwicklung von Angststörungen wurde gefunden (Black et al., 2004).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Einführung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen von Angst und die besondere Relevanz der Thematik für US-Soldaten aufgrund von traumatischen Einsatzerlebnissen.

2. Darstellung aktueller Forschung: Hier werden wissenschaftliche Studien zur Prävalenz von Angststörungen bei Soldaten in unterschiedlichen Kontexten wie den Golfkriegen, Afghanistan und Friedensmissionen zusammengefasst.

3. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Forschung und erörtert Faktoren wie Resilienz, präventive Trainings und die Problematik der Stigmatisierung im Militär.

4. Fazit zu Seminar und Hausarbeit: Der Autor zieht ein persönliches Resümee über den Erkenntnisgewinn durch die Literaturrecherche und die gewonnenen Einblicke in die kognitive Verhaltenstherapie während des Seminars.

Schlüsselwörter

Angststörungen, Militär, US-Soldaten, Posttraumatische Belastungsstörung, Golfkrieg, Afghanistan, Friedensmissionen, Prävalenz, Psychische Gesundheit, Resilienz, Stigmatisierung, Gefechtserfahrungen, Kognitive Verhaltenstherapie, Klinische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Auftreten von Angststörungen bei Militärangehörigen im Nachgang zu verschiedenen Kriegseinsätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der psychischen Belastungen durch Kampfeinsätze, dem Vergleich von Prävalenzraten und der Bedeutung psychologischer Unterstützung für Soldaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen militärischen Einsätzen und der Entwicklung von Angststörungen wissenschaftlich einzuordnen und auf die Notwendigkeit besserer psychologischer Präventionsmaßnahmen hinzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Forschungsanalyse, in der existierende Studien und statistische Daten zu psychischen Erkrankungen bei Militärpersonal ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Forschungsdaten zu den Golfkriegen, Einsätzen in Afghanistan und Friedensmissionen präsentiert sowie in einer anschließenden Diskussion kritisch betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Angststörungen, Militär, psychische Gesundheit, Prävalenz und Traumata definiert.

Welche Unterschiede zeigen sich zwischen verschiedenen Militäreinsätzen?

Die Daten zeigen, dass Kampfeinsätze wie im Irak oder Afghanistan zu deutlich höheren Belastungen führen als reine Friedensmissionen, bei denen die Raten der Angststörungen geringer ausfallen.

Welche Rolle spielt die Stigmatisierung für betroffene Soldaten?

Die Stigmatisierung psychischer Krankheiten stellt eine große Hürde dar, da Soldaten oft befürchten, bei Inanspruchnahme von Hilfe negative berufliche Konsequenzen zu erleiden.

Welche Empfehlung spricht der Autor für die Zukunft aus?

Es wird eine stärkere Aufklärungsarbeit, präventive Screenings und eine verbesserte Sensibilisierung von Ärzten für die oft körperlich maskierten psychischen Beschwerden bei Veteranen gefordert.

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Details

Titel
Tritt die generalisierte Angststörung bei Soldaten häufiger auf als in der Zivilbevölkerung?
Hochschule
Universität Ulm
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
10
Katalognummer
V502895
ISBN (eBook)
9783346038043
ISBN (Buch)
9783346038050
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tritt angststörung soldaten zivilbevölkerung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Tritt die generalisierte Angststörung bei Soldaten häufiger auf als in der Zivilbevölkerung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502895
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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