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Die Frömmigkeitspraxis und die Heilsvorstellungen des Mittelalters im Bezug auf Martin Luther

Titel: Die Frömmigkeitspraxis und die Heilsvorstellungen des Mittelalters im Bezug auf Martin Luther

Unterrichtsentwurf , 2018 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Heike Ziegert (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Unterrichtsentwurf beinhaltet sechs Unterrichtsstunden zum Thema "Wie werde ich frei?". In der vorliegenden Arbeit habe ich mich auf theologisch-kritische Art und Weise mit Luthers These zu Solus Christus beschäftigt. Dabei ist Luthers Rechtfertigungslehre und deren Konsequenz für die mittelalterlichen Frömmigkeitpaxis und die Heilvorstellungen des Mittelalters zum Zuge gekommen.

500 Jahre Reformation in Deutschland – das Lutherjahr 2017 war in allen Schulen in aller Munde. Doch was wissen Schülerinnen und Schüler (SuS) über Luther und die Reformation? Das von mir gewählte Thema soll den SuS Zugang zur Lebensfrage 4 des Rahmenlehrplans ermöglichen, also den Fragen nach Orientierung und Wegweisung. Die Beschäftigung mit dem Ablassstreit und der Rechtfertigungslehre führt zunächst zum Themenschwerpunkt "Träume und Verheißungen".

Die Auseinandersetzung mit dem alten Glauben und dem neuen Glauben ermöglicht Fragen wie: Was macht mich frei? Wie werde ich gerechtfertigt? Darüber hinaus bietet die Thematik die Möglichkeit, nach verantwortlichem Handeln zu fragen. Fragen zu Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Widerstand können erörtert werden und die Bedeutung dieser Begriffe in der eigenen Lebenswelt der Schüler diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. LERNVORAUSSETZUNGEN

1.1. SCHULISCHE VORAUSSETZUNGEN

1.2. LERNVORAUSSETZUNGEN

1.3. KOMPETENZEN DER SUS

1.4. LEHRVORAUSSETZUNGEN

2. DIE UNTERRICHTSEINHEIT

2.1. THEMENWAHL

2.2. FORMALE KOMPETENZEN

2.3. DIDAKTISCHE ANALYSE

2.4. THEOLOGISCHE ÜBERLEGUNGEN

3. DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT

3.1. ANGESTREBTE KOMPETENZEN

3.2. TABELLARISCHE DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT

3.3. TABELLARISCHE DARSTELLUNG DER SICHTSTUNDE

4. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit entwirft eine Unterrichtseinheit für das Fach Evangelische Religion in der siebten Klasse, die sich mit der Reformationszeit und insbesondere mit Martin Luthers Ringen um ein angemessenes Gottesverständnis befasst. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Schülerinnen und Schüler das reformatorische Konzept von Freiheit und Rechtfertigung vor dem Hintergrund mittelalterlicher Heilsängste verstehen und für ihre eigene Lebenswelt deuten können.

  • Die historische Bedeutung von Luthers Ablasskritik und seine theologische Kernbotschaft "Solus Christus".
  • Die entwicklungspsychologische Einordnung der Gottesvorstellungen bei Elf- bis Zwölfjährigen.
  • Der Einsatz von bilddidaktischen Methoden zur Texterschließung, insbesondere anhand von Werken Lucas Cranachs d. Ä.
  • Die Förderung der Urteils- und Kommunikationskompetenz durch pro- und contra-Diskurse zu religiösen Fragestellungen.

Auszug aus dem Buch

Solus Christus

Das Christentum hat vor zweitausend Jahren mit dem Glauben an Jesus Christus begonnen. Die Jüngerinnen und Jünger lebten mit Jesus und hörten von ihm, dass Gott ihnen nahe ist. Mehr noch: Jesus sprach davon, dass in seiner eigenen Person Gott in besonderer Weise gegenwärtig ist. In der Begegnung mit ihm machten Menschen die Erfahrung der heilsamen Nähe Gottes. Jedoch schien sich Jesus mit seiner Botschaft geirrt zu haben, denn sein Tod, sein elendes Sterben am Kreuz schien diese Nähe Gottes in Frage zu stellen. So ruft Jesus selbst am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hat du mich verlassen?“ (Matt 27,45)

Ein Mensch, der am Kreuz stirbt (für die Antike der schmerzensreiche und schmachvollste Tod), kann nicht ein Mann Gottes sein. Dieser Mensch muss vielmehr ein von Gott im Stich Gelassener sein. Doch dann geschah etwas Unerwartetes.

Jesus, der Mensch, von dem wir sicher wissen, dass er tot ist, denn am Kreuz gestorben – dieser Mensch Jesus ist nicht tot. Jesus lebt! Der Mensch, von dem wir wissen, dass er tot ist – er lebt. Auch heute noch bezeugen Menschen, dass sie eine Begegnung mit dem Auferstandenen haben oder hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. LERNVORAUSSETZUNGEN: Dieses Kapitel analysiert die schulischen Rahmenbedingungen sowie die Lernvoraussetzungen und Kompetenzen der Lerngruppe, um eine fundierte Unterrichtsplanung zu ermöglichen.

2. DIE UNTERRICHTSEINHEIT: Hier erfolgt eine didaktische und theologische Herleitung der Themenwahl, wobei der Fokus auf Luthers Ablasskritik und der Bedeutung der Rechtfertigungslehre für Jugendliche liegt.

3. DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: In diesem Teil werden die angestrebten Kompetenzen detailliert aufgelistet und die Unterrichtseinheit sowie die konkrete Sichtstunde tabellarisch strukturiert dargestellt.

4. LITERATURVERZEICHNIS: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Fachliteratur, Quellen und Internetressourcen auf, die dem Entwurf zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Martin Luther, Reformation, Rechtfertigungslehre, Solus Christus, Ablasshandel, Mittelalter, Religionsunterricht, Bilddidaktik, Gottesbild, Freiheit, Glaube, Didaktik, Kompetenzentwicklung, Fegefeuer, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen didaktischen Entwurf für eine Unterrichtsreihe und eine spezifische Unterrichtsstunde zum Thema "Martin Luther – Wie werde ich frei?" im Fach Evangelische Religion der siebten Klasse vor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Kritik am Ablasshandel, die mittelalterliche Frömmigkeitspraxis, Luthers Verständnis der Rechtfertigung und das zentrale reformatorische Konzept "Solus Christus".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu Luthers Freiheitsverständnis zu ermöglichen, damit sie religiöse Fragen der damaligen Zeit reflektieren und in Bezug zur eigenen Lebenswelt setzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein religionsdidaktischer Ansatz verfolgt, der insbesondere auf der Arbeit mit Bildern (Bildbetrachtung nach Cranach) und performativen Elementen wie Rollenspielen und Diskursen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Planung der Unterrichtseinheit, der didaktischen Analyse der Gottesbilder im Wandel sowie der konkreten Verlaufsplanung der Sichtstunde inklusive Medienwahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Reformation, Rechtfertigungslehre, Solus Christus, Bilddidaktik und religiöse Kompetenzentwicklung charakterisiert.

Warum spielt die Bildbetrachtung von Lucas Cranach eine so zentrale Rolle?

Das Cranach-Gemälde dient als Medium, um das reformatorische "Solus Christus" visuell greifbar zu machen und den Unterschied zwischen Werkgerechtigkeit und Gnade anschaulich zu verdeutlichen.

Wie wird mit der unterschiedlichen religiösen Vorbildung der Schüler umgegangen?

Die Planung sieht verschiedene Sozialformen und differenzierte Arbeitsaufträge vor, um sowohl leistungsstarke als auch zurückhaltende Schüler in den Lernprozess einzubeziehen und eine respektvolle Reflexion zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Frömmigkeitspraxis und die Heilsvorstellungen des Mittelalters im Bezug auf Martin Luther
Veranstaltung
Lehrgang Evangelische Religionslehrkraft
Note
1,3
Autor
Heike Ziegert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V502939
ISBN (eBook)
9783346078780
ISBN (Buch)
9783346078797
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Martin Luther Frömmigkeitsvorstellungen Rechtfertigungslehre Solos Christus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heike Ziegert (Autor:in), 2018, Die Frömmigkeitspraxis und die Heilsvorstellungen des Mittelalters im Bezug auf Martin Luther, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502939
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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