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Stauffenberg. Vom Verräter zum Held einer Nation

Eine Untersuchung seines Lebens und des Attentats auf Hitler

Title: Stauffenberg. Vom Verräter zum Held einer Nation

Pre-University Paper , 2019 , 19 Pages , Grade: 15 Punkte

Autor:in: Sven Arp (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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In dieser Facharbeit geht es darum, ob Stauffenberg ein Verräter war, und wie Sicht die Sicht auf Stauffenberg im Laufe der Geschichte geändert hat. Es wird zunächst seine Biographie skizziert, schließlich erfolgt eine Untersuchung des Attentats.

Die Zeit des Nationalsozialismus und der zweite Weltkrieg sind entscheidende Phasen unserer Geschichte. Bis heute erscheinen immer wieder neue Bücher über Stauffenberg. Dies zeigt, dass diese Persönlichkeit in ihrer Vielschichtigkeit bis heute immer wieder neu diskutiert wird. Diese Facharbeit beschäftigt sich mit dem Lebenslauf, dazu gehört seine Jugend, sein Werdegang in der Wehrmacht, und die Entscheidung zum Widerstand. Für die spätere Bewertung Stauffenbergs wird das Attentat des 20. Juli 1944 beschrieben und die Gründe für das Scheitern aufgezeigt. Im nächsten Schritt wird die Frage gestellt, wie sich die Sicht auf Stauffenberg und das Attentat im Laufe der Zeit veränderte.

75 Jahre nach dem Ereignis macht sich am Beispiel Stauffenbergs fest, in welchem Maße der Einzelne mit einer moralischen Entscheidung in die Geschichte eingreifen kann. Auch wenn er dabei scheitert, kann er bis heute als Vorbild oder sogar als Held aufgefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Person Stauffenberg

2.1 Kindheit, Jugend und Karriere

2.2 Wehrmacht

2.3 Widerstand

3 Der 20. Juli 1944

3.1 Durchführung

3.2 Unmittelbare Folgen

3.3 Warum das Attentat scheiterte

4 Die Sicht auf Stauffenberg und das Attentat

4.1 Der „Verräter“ – Ein Feind des 3. Reiches

4.2 „Der Held“ – Rehabilitierung in der Nachkriegszeit

4.3 Gedenken in den 1960er und 1970er Jahren

4.3.1 BRD

4.3.2 DDR

4.4 Das Gedenken Heute

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht, wie sich die öffentliche Wahrnehmung von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und des Attentats vom 20. Juli 1944 in Deutschland von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis heute gewandelt hat, und hinterfragt dabei die Rolle des Einzelnen bei moralischen Entscheidungen in der Geschichte.

  • Biografische Entwicklung Stauffenbergs
  • Struktur und Scheitern des Attentats vom 20. Juli 1944
  • Historische Rezeption und Wandlung der Stauffenberg-Bewertung
  • Gedenkkultur in der BRD und der DDR
  • Die moralische Bedeutung des Widerstands für das Geschichtsbild

Auszug aus dem Buch

3.3 Warum das Attentat scheiterte

Im Wesentlichen gibt es drei Punkte, warum das Attentat scheiterte. Alle drei haben mit der Explosionswirkung der Bombe zu tun.

Der erste Punkt war die Problematik der Verfrühung. Die Lagebesprechung war eine halbe Stunde vorverlegt worden, da ein Treffen mit Mussolini anstand. Stauffenberg und seine Widerstandskameraden hatten damit gerechnet, dass ihnen eine halbe Stunde mehr Vorbereitungszeit bliebe. Dadurch mussten Haeften und Stauffenberg im Aufenthaltsraum die Bomben scharfstellen.

Der zweite, und vielleicht entscheidende Punkt war der Anruf von Fellgiebel. Dieser wollte sich informieren, wie weit Stauffenberg mit der Vorbereitung war, und sorgte dafür, dass Stauffenberg und Haeften unterbrochen wurden, die zweite Bombe scharf zu stellen. Unklar ist allerdings, warum Haeften die zweite Bombe nicht zur ersten scharfen dazugelegt hatte, da die Detonation des ersten Pakets gereicht hätte, um die zweite Bombe zu zünden.

Der dritte Punkt war ein weiterer unglücklicher Zufall. Im Moment der Detonation war Adolf Hitler mit seinem gesamten Oberkörper über den schweren Eichentisch gelehnt. Da die Tasche unter dem Tisch stand, schützte der Tisch Hitler bei der Explosion erheblich. Auch das Tischbein, vor dem Hitler gestanden haben soll, hat die Explosion maßgeblich abgedämpft. Wenige Stunden nach dem Attentat zeigte Hitler dem eingetroffenen Mussolini stolz, was er überlebt hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie sich die Bewertung der Person Stauffenberg und seines Attentats im Zeitverlauf verändert hat.

2 Die Person Stauffenberg: Dieses Kapitel beleuchtet Stauffenbergs familiäre Prägung, seinen militärischen Werdegang in der Wehrmacht und seine Entwicklung hin zum Widerstand.

3 Der 20. Juli 1944: Hier werden die konkrete Durchführung, die unmittelbaren Folgen des Attentats sowie die Gründe für dessen Scheitern detailliert analysiert.

4 Die Sicht auf Stauffenberg und das Attentat: Dieser Abschnitt untersucht den Wandel der Wahrnehmung vom „Verräter“ direkt nach dem Attentat hin zur „Heldenfigur“ in der späteren Gedenkkultur von BRD und DDR.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit zieht Bilanz über die wechselhafte Rezeption und unterstreicht Stauffenbergs Bedeutung für das Gewissen des Einzelnen in der Geschichte.

Schlüsselwörter

Stauffenberg, 20. Juli 1944, Widerstand, Nationalsozialismus, Hitler-Attentat, Wehrmacht, Geschichtsbewusstsein, Gedenkkultur, Operation Walküre, Moral, Widerstandskämpfer, Zweiter Weltkrieg, Rehabilitierung, Heldenverehrung, Verräter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische und öffentliche Wahrnehmung von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinem Attentatsversuch auf Adolf Hitler im Zeitraum von 1944 bis 2019.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf Stauffenbergs Biografie, den Ereignissen des 20. Juli 1944 und der sich wandelnden Bewertung dieser Person als Verräter oder Held in Deutschland.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Bedeutungswandel der Figur Stauffenberg in der deutschen Erinnerungskultur nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Sichtweisen auf den Widerstand variieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Primär- und Sekundärquellen, um ein fundiertes Bild der historischen Ereignisse und deren Rezeption zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie Stauffenbergs, eine detaillierte Beschreibung der Attentatsvorbereitungen und Folgen sowie eine Analyse der unterschiedlichen Gedenkformen in BRD und DDR.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stauffenberg, Widerstand, 20. Juli 1944, Gedenkkultur und Nationalsozialismus.

Warum spielt der "unglückliche Zufall" im Bunker eine Rolle für das Scheitern?

Der Autor führt aus, dass die Explosion durch den schweren Eichentisch und die spezifische Körperhaltung Hitlers so stark abgedämpft wurde, dass Hitler das Attentat weitgehend unverletzt überlebte.

Wie unterschied sich das Gedenken an Stauffenberg in BRD und DDR?

Während die BRD den militärischen Widerstand zur moralischen Aufarbeitung nutzte, feierte die DDR primär den kommunistischen Widerstand und sah Stauffenberg unter einer sowjetischen Perspektive.

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Details

Title
Stauffenberg. Vom Verräter zum Held einer Nation
Subtitle
Eine Untersuchung seines Lebens und des Attentats auf Hitler
Grade
15 Punkte
Author
Sven Arp (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V502992
ISBN (eBook)
9783346050793
ISBN (Book)
9783346050809
Language
German
Tags
Stauffenberg Claus Schenk Graf 2. Weltkrieg Weltkrieg Widerstand Nationalsozialismus Nazis Weltwirtschaftskrise 1943 1939 1945 20. Juli 1944 Tod Exekution Hitler Adolf Adolf Hitler Facharbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Arp (Author), 2019, Stauffenberg. Vom Verräter zum Held einer Nation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502992
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