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Hauttextur und weibliche Schönheit

Título: Hauttextur und weibliche Schönheit

Tesis , 2000 , 78 Páginas , Calificación: Sehr Gut

Autor:in: Bernhard Fink (Autor)

Biología - Biología humana
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Zusammenfassung

In vielen empirischen Studien hat sich gezeigt, daß Composites (Mittelwertbilder) weiblicher Gesichter attraktiver eingestuft werden als die Ausgangsbilder selbst (LANGLOIS & ROGGMAN, 1990; GRAMMER & THORNHILL, 1993; PERRETT, MAY & YOSHIKAWA, 1994).
Dies hat zur Behauptung geführt, daß Attraktivität ”Durchschnitt” sei. Allerdings zeigt sich auch, daß Durchschnittsgesichter zwar attraktiv, nicht aber die attraktivsten sind (ALLEY & CUNNINGHAM, 1991). Die Methoden der Forschungen in diesem Gebiet konzentrieren sich vor allem auf die morphometrische Veränderung von Composites mittels Grafikprogrammen am Computer und die Beobachtung deren Auswirkungen.
Bisher sehr wenig beachtet worden ist dabei der Einfluß der Hautoberfläche auf die Attraktivität eines Gesichtes. Der Grund dafür dürfte die Schwierigkeit sein, ein valides Maß für die Beschaffenheit der Hautoberfläche zu finden. In dieser Untersuchung bediente ich mich eines typischen Hilfsmittels der Texturanalyse, der sogenannten Cooccurrence-Matrix (auch Spatial Greylevel Dependence Matrix - SGLD - oder Grauwertübergangsmatrix genannt).
Dabei wird versucht die Grauwertverhältnisse in der näheren Umgebung eines aktuellen Pixels zu beschreiben und somit zu aussagekräftigen Parametern für die Beschaffenheit der Haut zu gelangen.
In dieser Untersuchung wurden von den insgesamt hundert Bildern einer Photo-CDROM des japanischen Photographen Akira Gomi, die schon in einer früheren Studie hinsichtlich ihrer Attraktivität beurteilt worden waren, 20 Photos weiblicher Stimuluspersonen aller Attraktivitätsstufen ausgewählt und auf ein aus allen 100 Gesichtern gemorphtes Durchschnittsgesicht gewarpt. Durch dieses Verfahren wurde der Einfluß der Gesichtsform weitgehend reduziert und eine Attraktivitätsbeurteilung mußte nun vor allem Ausdruck der
Beschaffenheit der Gesichtsoberfläche beziehungsweise der Textur sein.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

4 PHYSISCHE ATTRAKTIVITÄT

4.1 DIE GESCHICHTE ÄSTHETISCHEN DENKENS UND ERLEBENS

4.2. GESICHTSSCHÖNHEIT

4.2.1 Einführung und Begriff

4.2.2 Variablen der Gesichtsschönheit

4.2.2.1 Das Regelmaß

4.2.2.2 Das Kindchenschema

4.2.2.3 Das Mensch- und Partnerschema

4.2.2.4 Gesundheit und Jugendlichkeit

4.2.2.5 Die dominante Sozialbestimmung

4.2.2.6 Das gelernte Normalgesicht

4.2.2.7 Gesichtsschönheit im Umfeld der Speisebevorzugung

4.3 DARWIN`SCHE ÄSTHETIK: DAS GESICHT ALS SCHAUPLATZ VON SELEKTIONSPROZESSEN?

4.3.1 Schönheit und das Auge des Betrachters: Weibliche Attraktivität aus der Sicht der Evolutionären Psychologie

4.3.2 Das Hamilton-Zuk-Paradigma der Parasitenresistenz

4.3.3 ”Good Genes”: Zahavi’s Handikap Prinzip

4.4 DIE HAUT - INTEGUMENTUM COMMUNE

4.4.1 Allgemeines

4.4.2 Epidermis

4.4.3 Dermis

4.4.4 Tela subcutanea

4.4.5 Physiologisch bedingte Veränderungen der Haut

5 HYPOTHESEN

6 DIE UNTERSUCHUNG

6.1 MATERIAL

6.1.1 Morphing und Warping

6.2 VERSUCHSABLAUF

6.3 AUSWERTUNG

6.3.1 Grundlagen der digitalen Bildverarbeitung

6.3.1.1 Überblick

6.3.1.2 Digitalisierung von Schwarz/Weiss-Bilddaten

6.3.2 Verarbeitung des Datenmaterials

6.3.2.1 Charakterisierung digitalisierter Bilder

6.3.2.2 Texturanalyse

6.3.2.2.1 Überblick

6.3.2.2.2 Die Cooccurrence-Matrix

6.3.2.2.3 Weitere Variablen in der Untersuchung

6.3.2.2.2 Bildanalyse mit dem ”Facial Explorer”

6.4 ERGEBNISSE

6.5 DISKUSSION

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, den bisher wenig beachteten Einfluss der Hautoberflächenbeschaffenheit auf die wahrgenommene Attraktivität weiblicher Gesichter wissenschaftlich zu untersuchen und nachzuweisen. Dabei wird erforscht, ob eine homogenere Hauttextur als Indikator für ein gesundes Immunsystem wahrgenommen wird und ob dieser Zusammenhang unabhängig von anderen bekannten Schönheitsfaktoren wie der Gesichtssymmetrie besteht.

  • Evolutionäre Grundlagen der Gesichtsschönheit und Attraktivitätsforschung
  • Methoden der digitalen Bildanalyse und Texturanalyse (Cooccurrence-Matrix)
  • Einfluss der Hautbeschaffenheit auf die Wahrnehmung von Attraktivität und Gesundheit
  • Rolle von Hormonen und physiologischen Faktoren bei Hautveränderungen
  • Untersuchung mittels computergestützter Morphing- und Warping-Verfahren

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Morphing und Warping

Um den Einfluß von Störvariablen, wie zum Beispiel Gesichtssymmetrie (GRAMMER & THORNHILL, 1994), möglichst gering zu halten wurde in der hier vorliegenden Arbeit die Verfahren des Morphing und Warping angewendet. Ziel war es, die Form aus den Gesichtern zu nehmen, beziehungsweise diese zu standardisieren, sodaß bei der Beurteilung der Einfluß der Haut deutlicher zum Tragen kommen sollte. Morphing und Warping wurden in Zusammenhang mit menschlichen Gesichtern erstmals von BEIER UND NEELY (1992) vorgestellt und auch schon in anderen verhaltensbiologischen Untersuchungen eingesetzt (BURGHARD, 1995).

Da die dreidimensionale Objektmetamorphose noch zahlreiche Probleme mit sich bringt, ist die Bearbeitung im zweidimensionalen Bereich favorisiert. Das Prinzip des Morphing und Warping basiert auf dem Interpolieren der Farben beziehungsweise Grauwerte korrespondierender Bildpunkte von einem Ausgangsbild und einem Endbild. Der Prozeß des Morphing führt also ein Anfangs- und ein Endbild zusammen, wobei das daraus resultierende Durchschnittsbild (”Composite”) in Form und Farbe neue Qualitäten erhält. Es ist also ein echter Durchschnitt zwischen zwei Einzelbildern geworden, wobei manche Computerprogramme es gestatten den Betrag anzugeben, den jedes der Ausgangsbilder zum Composite beitragen soll. Das Warping zweier Bilder bezieht sich im Gegensatz dazu nur auf deren Form, die übrigen Texturqualitäten werden demnach individuell beibehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

4 PHYSISCHE ATTRAKTIVITÄT: Dieses Kapitel erläutert die historischen und biologischen Grundlagen der menschlichen Attraktivitätswahrnehmung und bietet eine detaillierte anatomische Beschreibung der Hautstrukturen.

5 HYPOTHESEN: Hier werden die wissenschaftlichen Vermutungen dargelegt, dass eine homogenere Hauttextur positiv mit Attraktivität und Gesundheit korreliert.

6 DIE UNTERSUCHUNG: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, angefangen von der Materialauswahl und digitalen Bildbearbeitung bis hin zur statistischen Auswertung der Texturparameter.

Schlüsselwörter

Hauttextur, Weibliche Schönheit, Evolutionäre Psychologie, Gesichtsschönheit, Digitale Bildanalyse, Cooccurrence-Matrix, Attraktivitätsforschung, Immunsystem, Parasitenresistenz, Morphing, Warping, Biologische Signale, Homogenität, Hautoberfläche, Physiognomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, inwiefern die Beschaffenheit der Hautoberfläche von Frauengesichtern die Einschätzung ihrer Attraktivität beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie und Verhaltensforschung mit modernen Methoden der digitalen Bildverarbeitung und Texturanalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob eine homogenere Hautoberfläche als ein Signal für Gesundheit und Attraktivität wahrgenommen wird und ob dieser Effekt nach der Standardisierung der Gesichtsform messbar bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Cooccurrence-Matrix zur objektiven Texturanalyse sowie Morphing- und Warping-Algorithmen, um die Gesichtsformen der Stimuluspersonen zu standardisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung über ästhetisches Denken und Hautanatomie als auch die konkrete Durchführung einer empirischen Untersuchung mit 27 männlichen Versuchspersonen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hauttextur, Gesichtsschönheit, Evolutionäre Psychologie, Cooccurrence-Matrix und Attraktivitätsforschung.

Warum wurde die Cooccurrence-Matrix für diese Untersuchung gewählt?

Sie ermöglicht es, die Grauwertverhältnisse in der direkten Umgebung eines Pixels zu erfassen, was als valides Maß für die Homogenität oder Inhomogenität einer Textur dient.

Welche Bedeutung hat das Ergebnis für die Partnerwahltheorien?

Die Ergebnisse stützen das Hamilton-Zuk-Paradigma, indem sie nahelegen, dass die Hautbeschaffenheit als ein evolutionsbiologisch relevanter Hinweis auf die Qualität des Immunsystems fungiert.

Final del extracto de 78 páginas  - subir

Detalles

Título
Hauttextur und weibliche Schönheit
Universidad
University of Vienna  (Ludwig-Boltzmann- Institut für Stadtethologie c/o Institut für Anthropologie)
Calificación
Sehr Gut
Autor
Bernhard Fink (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
78
No. de catálogo
V503
ISBN (Ebook)
9783638103558
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesicht Attraktivität Haut Partnerwahl Evolution
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bernhard Fink (Autor), 2000, Hauttextur und weibliche Schönheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503
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