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Fischzucht in der Schweiz. Aquakulturen im Basis-57-Projekt

Title: Fischzucht in der Schweiz. Aquakulturen im Basis-57-Projekt

Project Report , 2019 , 56 Pages

Autor:in: Dr. Dmitri Pugovkin (Author)

Biology - Zoology
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Diese Arbeit macht Vorschläge, wie im Rahmen des Basis-57-Projekts eine Aquakultur gebaut werden kann. Sie liefert dafür die biologischen Grundlagen und macht auch Aussagen, wie die Energieversorgung aussehen könnte. So werden insbesondere die Situation der Temperierung und eine eigene Stromversorgung dargestellt. Die Empfehlungen gehen Richtung einheimische Fauna von wirtschaftlicher Bedeutung und stützen sich auf internationale Standards. Alle Arbeitsprozesse in einer modernen Aquakultur sind aufgelistet und kommentiert.

Für die Kaltwasser-Aquakultur werden Seeforelle, Äschen, Huchen und Trüschen empfohlen. Die Aufzucht der letzten drei Fischarten soll zunächst in einem Pilotprojekt getestet werden und hat auf den aktuellen Businessplan noch keinen Einfluss. In der Warmwasser-Aquakultur sollen die wirtschaftlich interessanten Zander aufgezogen werden. Im Rahmen der durch die KTI unterstützten Pilotprojekte soll ebenfalls geprüft werden, ob die Aufzucht von Egli, Sterlet und Edelkrebsen wirtschaftlich ist.

Alle Überlegungen werden durch einen Businessplan gestützt und sollen im Verlauf der Machbarkeitsstudie durch die Auswertung von verschiedenen Standorten in Erstfeld und Umgebung genauer bestimmt werden. Das Wichtigste für den Erfolg des Projekts ist eine außergewöhnlich günstige Wasser- und Energieversorgung, die durch eine detaillierte Standortbeurteilung sichergestellt werden soll.

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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Einleitung

2 Biologie der Fische

2.1 Lebensraumansprüche

2.2 Temperatur

2.3 Sauerstoff

2.4 Wasserchemie

2.5 Ernährung

2.6 Fortpflanzung

2.7 Eientwicklung

2.8 Wachstum

2.9 Bestandesdichten

3 Analyse der Produktionsbedingungen von Basis 57

3.1 Anfallende Wassermenge

3.2 Wasserqualität

3.3 Abkühlung des Wassers

3.4 Nutzung von Warmluft

4 Vorschlag Grundgestaltung Aquakultur

4.1 Kaltwasser-Aquakultur

4.2 Warmwasser-Aquakultur

4.3 Interne Rezirkulation durch Wasseraufbereitung

4.3.1 Mechanische Wasserreinigung

4.3.2 Biologische Reinigung Tropfkörper & Wasserreservoir

4.3.3 Sedimentationsbecken

4.3.4 Pumpe

4.3.5 Eintrag von Sauerstoff (O2)

4.3.6 Entgasung von Kohlendioxid (CO2)

4.3.7 Desinfektion

4.4 Fischfutter

4.5 Betriebshygiene

4.6 Schlammentsorgung

4.7 Ablaufwasser

4.7.1 Definition

4.7.2 Behandlung Ablaufwasser

4.7.3 Einleitstelle Ablaufwasser

4.7.4 Monitoringkonzept Ablaufwasser

4.8 Betriebsgebäude

4.9 Bewilligungen

5 Fischmarkt.

1. Begriffe

2. Marktsituation Fische Schweiz

3. Fischarten

4. Rolle von Micarna

5. Margen

6. Weitere Schritte

6 Vorschlag Artenauswahl Aquakultur

6.1 Auswahlverfahren

6.1.1 Grundsätzliche Überlegungen

6.1.2 Einheimische und ausländische Fischarten

6.1.3 Auswahlverfahren

6.2 Seeforelle (Salmo trutta lacustris)

6.2.1 Biologie

6.2.2 Wirtschaftlichkeit

6.3 Bachforelle (Salmo trutta fario)

6.4 Äsche (Thymallus thymallus)

6.4.1 Biologie

6.4.2 Wirtschaftlichkeit

6.5 Huchen (Hucho Hucho)

6.5.1 Biologie

6.5.2 Wirtschaftlichkeit

6.6 Trüsche (Lota lota)

6.7 Sterlet (Acipenser ruthenus)

6.7.1 Biologie

6.7.2 Wirtschaftlichkeit

6.8 Zander (Sander lucioperca)

6.8.1 Biologie

6.8.2 Produktionskapazität

6.8.3

6.9 Flussbarsch (Egli, Perca fluviatilis)

6.10 Edelkrebs (Astacus astacus)

6.10.1 Biologie

6.10.2 Paarung

6.10.3 Eier und Jungtiere

6.10.4 Wachstum

6.10.5 Wirtschaftlichkeit

7 Standortanalyse

8 Risikoanalyse

9 Energie

9.1 Potentielle Energie

9.2 Kleinwasserkraftwerk

9.3 Modelle Temperaturoptimirung

9.4 Fazit

9.5 Nutzbare elektrische Energie

10 Empfehlungen für das weitere Vorgehen

11 Literatur

12 Anhang

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Konzepts für eine nachhaltige Aquakulturanlage in Erstfeld, die durch die Nutzung von Bergwasser aus dem Gotthard-Basistunnel ökologisch und wirtschaftlich vorteilhaft betrieben werden kann. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein solches System unter Verwendung einheimischer Fischarten und moderner Aufbereitungstechnologien erfolgreich implementiert werden kann, um einen Beitrag zum regionalen Arbeitsmarkt und zur inländischen Fischversorgung zu leisten.

  • Technische Machbarkeit und Gestaltung der Aquakulturanlage
  • Biologische Grundlagen der einheimischen Zuchtfische
  • Optimierung von Energieversorgung und Wasserqualität
  • Marktanalyse für Schweizer Fische und Vertriebsstrategien
  • Risikoanalyse und Betriebskonzept

Auszug aus dem Buch

3.1 Anfallende Wassermenge

Die anfallende Wassermenge liegt im Bereich von l/s (Abb. 2). Es ist ganzjährig mit mindestens l/s zu rechnen.

Ein Grossteil dieses Wassers wird durch eine bestehende Betonröhre entlang der Eisenbahnlinie abgeleitet und dem Reis zugeführt. Bei einem Innendurchmesser von 50 cm können hiermit maximal 250 l/s abgeführt werden.

Um die Abflussspitze im Frühjahr ableiten zu können, plant die Alp Transit AG den Bau einer zweiten Leitung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, in der die Inland-Fischproduktion den Schweizer Konsumbedarf nicht decken kann, und definiert die Anforderungen für das Aquakultur-Konzept in Erstfeld.

2 Biologie der Fische: Erläutert die biologischen Grundlagen relevanter Fischarten, insbesondere deren Ansprüche an Lebensraum, Temperatur, Sauerstoff und Wasserchemie.

3 Analyse der Produktionsbedingungen von Basis 57: Untersucht die vor Ort verfügbaren Ressourcen wie Wasserquantität und -qualität sowie Möglichkeiten zur energetischen Nutzung.

4 Vorschlag Grundgestaltung Aquakultur: Präsentiert technische Ansätze für Kalt- und Warmwasser-Aquakulturen sowie Methoden zur Wasseraufbereitung und Betriebshygiene.

5 Fischmarkt.: Analysiert die aktuelle Marktsituation für Fische in der Schweiz, Preiskalkulationen und die Rolle potenzieller Partner wie Micarna.

6 Vorschlag Artenauswahl Aquakultur: Bewertet verschiedene einheimische Fischarten basierend auf ihrem Zuchtpotenzial und ihrer Marktfähigkeit.

7 Standortanalyse: Evaluierte die Eignung des Standorts Erstfeld unter Berücksichtigung von Infrastruktur und logistischen Gegebenheiten.

8 Risikoanalyse: Identifiziert potenzielle betriebliche Risiken und zeigt Maßnahmen zu deren Vermeidung auf.

9 Energie: Untersucht das Potenzial zur Energiegewinnung aus Tunnelwasser mittels Kleinwasserkraftwerken zur Unterstützung des Aquakulturbetriebs.

10 Empfehlungen für das weitere Vorgehen: Schlägt die Durchführung eines Pilotversuchs zur Validierung der technologischen Annahmen vor.

Schlüsselwörter

Aquakultur, Basis 57, Fischzucht, Gotthard-Basistunnel, Zander, Seeforelle, Wasseraufbereitung, Kreislaufanlage, Einheimische Fischarten, Nachhaltigkeit, Energieversorgung, Wasserqualität, Betriebskonzept, Marktanalyse, Schweiz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein Konzept für eine nachhaltige Aquakulturanlage in Erstfeld, die das Bergwasser aus dem Gotthard-Basistunnel zur Fischproduktion nutzt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die biologische Aufzucht einheimischer Fischarten, technische Anlagenkonzepte, Wasserreinigung, Energiegewinnung aus Tunnelwasser und die Vermarktung der Produkte.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Hauptziel ist die Untersuchung der Machbarkeit einer ökologischen und wirtschaftlichen Aquakultur, um einen Teil des Schweizer Fischbedarfs regional zu decken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt eine Kombination aus Literaturanalysen, Bewertung von Standortparametern und Erstellung technischer Produktionspläne basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Produktionsbedingungen, den Vergleich von Kalt- und Warmwasser-Aquakulturen und die spezifische Eignungsprüfung für verschiedene Fischarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Aquakultur, Kreislaufanlagen, Zander, Seeforelle, Nachhaltigkeit, Wasseraufbereitung und Energieeffizienz.

Warum spielt die Temperatur eine solch zentrale Rolle bei der Fischzucht?

Die Temperatur beeinflusst massgeblich den Stoffwechsel, die Futteraufnahme und das Wachstum der Fische; sie ist entscheidend für das Überleben und die Gesundheit der Bestände.

Wie kann das Wasser des Gotthard-Basistunnels energetisch genutzt werden?

Das Wasser kann durch den Höhenunterschied in einem Wirbelkraftwerk oder einer Turbine zur Stromerzeugung genutzt werden, während die Wärmeenergie durch Wärmepumpen zur Temperierung der Anlage verwendet wird.

Ist die Zucht von Zandern in der geplanten Anlage sinnvoll?

Ja, der Zander gilt als wirtschaftlich hochinteressant, da eine hohe Nachfrage besteht und die Anlage durch Warmwassertechnik die notwendigen Bedingungen für optimales Wachstum schaffen kann.

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Details

Title
Fischzucht in der Schweiz. Aquakulturen im Basis-57-Projekt
Author
Dr. Dmitri Pugovkin (Author)
Publication Year
2019
Pages
56
Catalog Number
V503068
ISBN (eBook)
9783346076328
ISBN (Book)
9783346076335
Language
German
Tags
fischzucht schweiz aquakulturen basis-57-projekt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Dmitri Pugovkin (Author), 2019, Fischzucht in der Schweiz. Aquakulturen im Basis-57-Projekt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503068
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