Figur und Funktion der Amalia in Friedrich Schillers 'Die Räuber'


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
24 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Kontext
1.1 Biographie Friedrich Schillers
1.2 Quellen und Handlung der Räuber

2. Die Heldin Amalia
2.1 Das Weibliche – Heilige, Engel und Naive
2.2 Die Unbeugsame
2.3 Die „Erfühlende“

3. Amalia als Mittel zum Zweck
3.1 Die Vertreterin des Karl in der Franz-Handlung
3.2 Die Schlüsselfigur
3.3 Das Opfer

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Vorbemerkung

Amalia von Edelreich teilt das Los aller Schillerschen Frauengestalten, sofern sie nicht den Vorteil haben, zugleich Titelfigur eines Dramas zu sein: sie blieb unbeachtet, beargwöhnt, belächelt, man billigte ihr eine teils entbehrliche, teils wichtige Rolle im dramatischen Gefüge zu, ohne daß bisher, soweit ich sehe, eigentlich gesagt worden ist, worin diese bestehe. (Kluge, Gerhard: „Zwischen Seelenmechanik und Gefühlspathos. Umrisse zum Verständnis der Gestalt Amalias in Die Räuber – Analyse der Szene I, 3“. In: Fritz Martini, Walter Müller-Seidel u. Bernhard Zeller (Hg.): Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft, Stuttgart: 1976, S. 185)

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die einzige Frauengestalt in Schillers Erstlingsdrama Die Räuber: Figur und Funktion der Amalia sollen untersucht werden, um die von Kluge aufgeworfene Frage nach ihrer Entbehrlichkeit oder Wichtigkeit – wenn auch sicherlich nicht erschöpfend – beantworten zu können. Hierfür wird zunächst eine kontextuelle Situierung der Amalien-Figur zu unternehmen sein. In einem zweiten Kapitel soll die „Heldin Amalia“ mit ihren herausragenden Eigenschaften im Mittelpunkt stehen. Ein drittes Kapitel wird sich schließlich auf die dramaturgische Bedeutung der Amalia beziehungsweise auf deren Instrumentalisierung als dramaturgisches Mittel konzentrieren. Textgrundlage dieser Arbeit ist die 1781 erschienene, ursprüngliche und erste Ausgabe des Schillerschen Erstlingsdramas Die Räuber. Ein Schauspiel.[1] Andere Varianten können in Anbetracht der Art und des Umfangs dieser Arbeit nur sehr gelegentlich zum Vergleich herangezogen werden.

1. Kontext

Eine sinnvolle Untersuchung der Amalien-Figur in Schillers Die Räuber verlangt einen kurzen Blick auf die Hintergründe und die Umgebung dieses „dramatischen Roman[s]“ („Unterdrückte Vorrede“, Hanser : 482). Aus einigen Eckdaten zu Autor und Werk sowie einer Handlungszusammenfassung des Dramas soll hier eine Grundlage für die nachfolgende Auseinandersetzung mit der Figur der Amalia entwickelt werden.

1.1 Biographie Friedrich Schillers

Johann Christoph Friedrich Schiller wird am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren.[2] Nach dem Besuch der Ludwigsburger Lateinschule wird Schiller 1773 von Herzog Carl Eugen von Württemberg als Zögling an die „Hohe Carls-Schule“, der Stuttgarter Militärakademie, gerufen. Dort studiert er, besonders beeinflusst von dem Lehrer Friedrich Abel, ab 1774 Jura, ab 1776 Medizin. Der Beginn der Arbeit an dem Schauspiel Die Räuber wird auf 1776 oder 1777 datiert (vgl. Stubenrauch, NA 3 : 261). Für die eigentliche Ausgestaltung ist allerdings das Jahr 1780 anzunehmen, in dem Schiller auch seine zweite medizinische Dissertation Versuch über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen fertig stellt, aus der einige Grundgedanken ihren Eingang in Die Räuber gefunden haben – beispielhaft erwähnt sei hier nur Franz’ Versuch, des Vaters „Körper vom Geist aus zu verderben“

(II, 1; Hanser : 522). Nach seiner Entlassung aus der Karlsschule ist Schiller ab 1781 als Regimentsarzt in Stuttgart tätig; im Frühling desselben Jahres erscheint das Schauspiel Die Räuber anonym im Selbstverlag, unter Angabe des fingierten Druckortes „Frankfurt und Leipzig“. Eine „zwote verbesserte Auflage“ mit vorangestelltem „In Tirannos“ nebst Bühnenfassung folgen bereits im Jahr darauf (vgl. Hofmann, Michael: Schiller. Epoche – Werk – Wirkung, München: 2003, S. 39). Gemäß der als „Mannheimer Soufflierbuch“ erhaltenen Version wird das Stück in (heimlicher) Anwesenheit Schillers am 13. Januar 1782 am Mannheimer Nationaltheater unter der Leitung von Wolfgang Heribert von Dalberg uraufgeführt – und hat großen Erfolg. Mit einer „für die Mannheimer Bühne verbesserte[n] Auflage“ (NA 3 : 137) des Stücks, Untertitel: „Ein Trauerspiel“, reagiert Schiller noch im gleichen Jahr auf Dalbergs Inszenierung der Räuber als Ritterdrama. Nach einer unerlaubten zweiten Reise nach Mannheim am 25. Mai wird Schiller vom Herzog mit 14-tägigem Arrest und Schreibverbot bestraft, woraufhin er am 22. September von Stuttgart nach Mannheim flieht.

In den Folgejahren vollendet Schiller Kabale und Liebe sowie Die Verschwörung des Fiesko zu Genua; Entwürfe für eine Fortsetzung der Räuber verfolgt er nicht weiter. Nach einer Lesung aus dem in Arbeit befindlichen Don Karlos wird Schiller am 27. Dezember 1784 von Karl August von Weimar der Titel eines Weimarischen Rats verliehen. 1789 zieht Schiller nach Jena, wo er zum Professor für Geschichte ernannt wurde; seine Antrittsvorlesung am 26. Mai trägt den Titel „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“. Am 13. Januar 1790 wird Schiller von Herzog Karl August, von dem er ein Jahresgehalt von 200 Talern erhält, zum Hofrat ernannt. Am 22. Februar heiratet er seine Verlobte Charlotte von Lengefeld. Von dem dänischen Prinzen Christian von Augustenburg bezieht Schiller ab 1791 über drei Jahre eine jährliche Zuwendung von 1000 Talern. Am 26. August 1792 wird dem Räuber -Dichter als Anerkennung für sein Erstlingsdrama von der französischen Nationalversammlung das Bürgerrecht verliehen. Über Anmut und Würde erscheint 1793, eine Zeit, die auch den Beginn der Freundschaft und Zusammenarbeit mit Goethe markiert. Mit seiner Frau und den drei Kindern übersiedelt Schiller 1799 nach Weimar; bis dahin entstehen unter anderem die Xenien und Wallenstein, danach folgen Maria Stuart, die Jungfrau von Orleans, die Braut von Messina und Wilhelm Tell. 1802 wird Schiller geadelt, 1804 sein letztes Kind geboren. Schillers späte Lebensjahre sind immer wieder von Krankheiten bestimmt – er stirbt am 9. Mai 1805; Demetrius bleibt ein Fragment.

1.2 Quellen und Handlung der Räuber

Übereinstimmend nennt die entsprechende Forschungsliteratur Christian Friedrich Daniel Schubarts Erzählung „Zur Geschichte des menschlichen Herzens“, erschienen 1775 in der Januarausgabe des Schwäbischen Magazins, als eine wesentliche, gar impulsgebende Quelle des schillerschen Erstlingsdramas.[3] Schubart berichtet von einem Edelmann mit zwei Söhnen ungleichen Charakters – dem nach dem Vatererbe trachtenden „heuchlerischen Bösewicht“ (Storz 1965 : 209) Wilhelm und dem aufgrund einer Briefintrige desselben „betrügerisch verstoßenen“ (ebd.) Freigeist Carl. Als Knecht unerkannt in die Heimat zurückgekehrt, kann letzterer schließlich seinen Vater vor Wilhelms gedungenen Mördern retten, sein rechtmäßiges Erbe antreten und, solchermaßen befugt, seinem Bruder vergeben. Die dieser stofflichen Grundlage beigefügte Räuberthematik wird sich zum Teil aus zeitgeschichtlich-aktuellen Berichten über Fälle wie den des Sonnenwirts Friedrich Schwan (vgl. u. a. Grawe : 122), aber auch aus Goethes Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (1773) gespeist haben. Cervantes’ „ehrwürdigen Räuber Roque aus dem Don Quixote“ (Hanser : 161) enthüllt Schiller in seiner 1782 im Wirtembergischen Repertorium abgedruckten Selbstrezension[4] als direktes literarisches Vorbild der Figur Karl Moors. Neben dem Brudermord, einem weiteren, wahrscheinlich (nicht nur) durch Klingers Die Zwillinge und Leisewitz’ Julius von Tarent (beide 1776) inspirierten „Modethema“ des Sturm und Drang, fanden auch biblische Motive – das des „verlorenen Sohnes“ sogar zeitweilig als Titel der Mannheimer Bühnenfassung (vgl. Stubenrauch, NA 3 : 113 ff.) – Eingang in die Räuber. Aufgrund von Sprache und Komposition der Räuber lässt sich sowohl eine Nähe zur Barockoper (vgl. Liewerscheidt : 23 ff), als auch eine schillersche Rezeption von Shakespeare, Plutarch und Klopstock einerseits und Rousseau (vgl. Liewerscheidt : 16 f.) andererseits feststellen. „Der rebellische Impuls des Dramas speist sich aus verschiedenen Quellen: aus dem Geiste der Kraftgenies des Sturm und Drang, aus einer verinnerlichten Empfindsamkeit und auch aus einem zugespitzten Rationalismus der Aufklärung.“ (Hofmann : 40)

Das Schauspiel Die Räuber nun ist in fünf Akte eingeteilt, wovon der erste und der zweite in jeweils drei Szenen untergliedert sind, der dritte in zwei, der vierte in fünf und der fünfte schließlich in zwei Szenen. Den Ort der Handlung, „die insgesamt relativ gegenwartsnah in die Zeit des siebenjährigen Krieges placiert ist“ (Liewerscheidt : 20), gibt Schiller vage mit „Teutschland“ an, „die Zeit ohngefähr zwei Jahre“ (Hanser : 492). Das vorangestellte Personenregister umfasst fünfzehn namentlich genannte Figuren: den Grafen von Moor, seine Söhne Karl und Franz, Amalia von Edelreich, acht einzeln aufgeführte „Libertiner, nachher Banditen“ (ebd.), darunter Spiegelberg, Schweizer und Konsinsky, weiterhin Hermann, den „Bastard von einem Edelmann“, den Hausknecht Daniel sowie Pastor Moser; außerdem sind ein Pater, die Räuberbande und Nebenpersonen verzeichnet.

Der Handlungsverlauf ist folgender: Franz kann bei seinem alten, kränkelnden Vater durch einen fingierten Brief über das angeblich verbrecherische Dasein seines älteren Bruders dessen Verstoßung erreichen. Aus Empörung hierüber – hatte er doch den Willen bekundet, sein studentisch-wildes Leben reumütig aufzugeben und zum väterlichen Schloss zurückzukehren – lässt sich Karl tatsächlich zum Hauptmann einer Räuberbande ernennen und lebt fortan nach „eigenen Gesetzen“. Unterdessen verfolgt Franz weiter den Plan, an seines Bruders statt das väterliche Erbe anzutreten; „er läßt den Tod des Bruders auf dem Schlachtfeld melden, wohin diesen die Härte des Vaters geführt habe“ (Storz 1965 : 208 f.) und diese Nachricht scheint den alten Moor wirklich „vor Schrecken und Reue“ (ebd.) umzubringen. Franz’ Ränke scheitern allerdings daran, die Treue und Liebe Amalias zu Karl ins Wanken zu bringen; dem Werben des Intriganten erwehrt sie sich standhaft, begehrt um Karls Willen sogar Bruderhass und Vaterfluch. „Taten, die ebenso glänzend wie verbrecherisch sind“ (Storz 1965 : 209) bestimmen derweil das Räuberleben; Haupt-mann Karl schwört seinen Männern ewige Treue. Durch den Neuankömmling Kosinsky an seine eigene Lebens- und Liebesgeschichte erinnert, kehrt Karl verkleidet ins Vaterhaus zurück. Er stellt fest, dass Amalia ihn noch immer liebt, erkennt jedoch auch den Betrug, dessen Opfer er geworden ist. Franz mutmaßt Karls wahre Identität und beschließt seinen Tod, während Amalia den Geliebten erst kurz vor dessen Flucht aus der ausweglosen Situation im Schloss in den Wald erkennt. Dort kann Karl seinen Vater befreien, der fälschlich für tot gehalten und von Franz in eine Verlies dem Hungertod preisgegeben wurde. Nachdem er sich zuvor hatte das Leben nehmen wollen, sieht Karl nun in der Rache für den Vater die Erfüllung seines Daseins. Franz jedoch begeht aus Angst und Verzweiflung Selbstmord; der alte Moor stirbt, als er erfährt, dass sein Retter, der totgeglaubte Karl, ein Räuberhauptmann ist. Amalias Liebe überwindet diese schreckliche Enthüllung, einer Vereinigung der Liebenden steht allerdings Karls Hauptmannsschwur entgegen, auf dessen Einhaltung die Räuber bestehen. Im Erkennen der irdischen Unerfüllbarkeit ihrer Liebe bittet Amalia um den Tod, den Karl ihr schließlich gibt. Mit der Feststellung, „daß zwei Menschen wie ich den ganzen Bau der sittlichen Welt zugrund richten würden“ (V, 2; Hanser : 617), kündigt Karl Moor am Ende an, sich über einen Tagelöhner, der vom ausgelobten Kopfgeld profitieren soll, der Justiz ausliefern zu wollen.

2. Die Heldin Amalia

„Es findet sich in der ganzen Tragödie nur ein Frauenzimmer“ (Schiller, „Selbst-besprechung“, Hanser : 628) – Amalia von Edelreich, Nichte des alten Grafen von Moor und Geliebte Karls. Mit ihren sechs Auftritten ist Amalia nach Karl (acht Auftritte) und Franz (sieben) die Figur mit der häufigsten Bühnenpräsenz; sie übertrifft damit ihre „Komplementärfigur“ Spiegelberg, den alten Moor, den Räuber Schweizer, Daniel und Hermann, die in jeweils vier Szenen des Stücks agieren. Bei ihrem ersten Auftritt in der dritten Szene des ersten Aktes wird Amalia als ihren Karl schwärmerisch Liebende vorgestellt, die sich der Werbung seines berechnenden Bruders Franz widersetzt. Die zweite Szene des zweiten Aktes zeigt eine dem alten Moor den Verstoß des Sohnes verzeihende und um den vermeintlich toten Karl tief trauernde Amalia. In der ersten Szene des dritten Aktes versucht Franz erneut, Amalias Gunst zu gewinnen und gar zu erpressen, sie jedoch präsentiert sich als „rasendes Weib“ (Hanser : 558) und schlägt ihn in die Flucht. „Im gleichen Augenblick kündigt Hermanns Mitteilung [dass der alte Moor und Karl noch leben] die Möglichkeit einer Wendung an.“ (Storz, Gerhard: Der Dichter Friedrich Schiller, Stuttgart: 1963, S. 44) Das Zusammentreffen mit dem angeblichen Grafen von Brand in der zweiten und vierten Szene des vierten Aktes lässt Amalia einen Konflikt erleben: Sie erkennt Karl nicht in dem Maskierten, zu dem sie sich hingezogen fühlt, und fürchtet, ihre eigentliche Liebe zu verraten. Die Enthüllung ihres Karl als Räuberhauptmann in der zweiten Szene des fünften Aktes kann Amalias Liebe nicht erschüttern; als sie aber erfahren muss, dass es eine Zukunft für diese Liebe nicht geben kann, erbittet und erhält sie den Tod von Karls Hand.

In seiner „Vorrede zur ersten Auflage“ rückt Schiller mit Karl, Franz und wahrscheinlich Spiegelberg „drei außerordentliche Menschen“ (Hanser : 485) in den Mittelpunkt seiner Räuber -Betrachtung, „obgleich wir heute lieber Amalia in dieses „große“ Dreieck gestellt wüßten; ihre dramatische Funktion kann an den entscheidenden Stellen nicht hoch genug gesetzt werden“ (Schwerte, Hans: „Schillers ‚Räuber’“. In: Jost Schillemeit (Hg.): Deutsche Dramen von Gryphius bis Brecht. Interpretationen, Bd. II, Frankfurt a. M.: 1971, S. 151. Eben diese Stellung der Amalien-Figur im Dramengefüge bezeichnet Storz als bestimmend für deren „großlinig[e] und heroisch[e]“ Ausgestaltung (1965 : 217).

2.1 Das Weibliche – Heilige, Engel und Naive

Nachdem er Amalia ermordet, sie den Räubern geopfert hat, wendet sich Karl an die Bande mit den Worten: „ich hab euch einen Engel geschlachtet“ (V, 2; Hanser : 616) und „Nicht wahr, das Leben einer Heiligen um das Leben der Schelmen, es ist ungleicher Tausch?“ (ebd.). Diese Attribute sind nicht nur der verklärten Sichtweise eines Geliebten zuzuschreiben, der angesichts der reinen und bedingungslosen Liebe, die seine Angebetete ihm trotz seines verdammungswürdigen Lebenswandels als Räuberhauptmann entgegengebracht hat, tief berührt ist. Es wird vielmehr im ganzen Verlauf des Stückes deutlich, dass die Amalien-Figur (dem Weiblichen zugesprochene) Ideale repräsentieren soll und entsprechend idealisierend dargestellt wird.

[...]


[1] Als Text- und Zitiergrundlage dient die im Carl-Hanser-Verlag erschienene Ausgabe von Fricke, Gerhard u. Göpfert, Herbert G. (Hg.): Friedrich Schiller – Sämtliche Werke. Gedichte / Dramen I, Bd. 1, München: 4. durchges. Aufl. 1965. Darin: Schiller, Friedrich: Die Räuber. Ein Schauspiel, S. 491-618. Zitate aus und Verweise zu dieser Ausgabe werden im Folgenden abgekürzt angegeben: (Hanser : Seitenzahl). Das auf der Titelseite abgedruckte Bild zeigt Maria Petri in der Rolle der Amalia am Mannheimer Theater um 1920, entnommen aus: Maurer, Doris: Friedrich Schiller – „Die Räuber“. Eine Bild-Dokumentation zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, Dortmund: 1983, S. 170.

[2] Ein allgemein gehaltener Überblick zu „Leben und Werk“ Schillers findet sich bei Maurer, S. 219-221; einen ausführlichen und detaillierten Bericht über „Entstehungsgeschichte und Quellen“ der Räuber liefern Herbert Stubenrauchs „Anmerkungen“ in: Blumenthal, Lieselotte u. Wiese, Benno von (Hg.): Schillers Werke. Nationalausgabe. Bd. 3: Die Räuber, hrsg. von Herbert Stubenrauch, Weimar: 1953, S. 260-343.

[3] Vollständig abgedruckt ist Schubarts „Geschichte des menschlichen Herzens“ in: Grawe, Christian (Hg.): Erläu-terungen und Dokumente. Friedrich Schiller – „Die Räuber“, Stuttgart: 1984 [RUB 8134], S. 111-116. Kommentare bezüglich ihres Einflusses auf die Räuber finden sich u. a. bei Liewerscheidt, Dieter: Die Dramen des jungen Schiller. Einführende Untersuchung, München: 1982, S. 23 f., bei Storz, Gerhard: „Zum Verständnis des Werkes“. In: Walter Hess (Hg.): Die Räuber – Vorreden, Selbstbesprechung, Textvarianten, Dokumente, Hamburg: 1965, S. 209 f., sowie in den Anmerkungen der NA 3 (v. a. 271 ff.).

[4] Schillers Selbstzeugnisse zu den Räubern finden sich sowohl in der Hanser-Ausgabe (vgl. Literaturverzeichnis dieser Arbeit) als auch bei Grawe, S. 155-172.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Figur und Funktion der Amalia in Friedrich Schillers 'Die Räuber'
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
24
Katalognummer
V50309
ISBN (eBook)
9783638465540
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Figur, Funktion, Amalia, Friedrich, Schillers, Räuber
Arbeit zitieren
Silvia Bannenberg (Autor), 2004, Figur und Funktion der Amalia in Friedrich Schillers 'Die Räuber', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50309

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