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Erfolgsfaktoren von Traditionsunternehmen am Beispiel von Volkswagen, Leica und HIPP

Title: Erfolgsfaktoren von Traditionsunternehmen am Beispiel von Volkswagen, Leica und HIPP

Bachelor Thesis , 2015 , 71 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Ilker Özden (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit stellt die Erfolgsfaktoren von Traditionsunternehmen vor. Als Beispiele dienen die Unternehmen Volkswagen, Leica und HIPP. Die Erfolgsfaktorenforschung genießt seit Dekaden Hochkonjunktur. Der Erfolg des Unternehmens spielt nicht nur für die Unternehmer (Shareholder) selbst eine herausragende Rolle, sondern auch für weitere Interessengruppen, die Interesse an den Ergebnissen unternehmerischen Handelns haben, wie beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten, Wettbewerber, der Fiskus bzw. der Staat (Stakeholder). Schließlich können ganze Volkswirtschaften von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung von Unternehmen erheblich beeinflusst werden. Dies gilt insbesondere für große Traditionsunternehmen, die die Volkswirtschaft seit vielen Jahrzehnten u. a. mit Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und Infrastruktur beleben. In dieser Arbeit werden Ihnen alle bisher effektiv genutzten und für die Zukunft möglichen Erfolgsfaktoren erläutert und veranschaulicht, um Ihr Unternehmen problemlos an die Spitze zu bringen.

Nach der Lehman-Pleite im Jahre 2008 kollabierte nicht nur eine mit „Triple A“ (höchst mögliche Bonität) bewertete Investmentbank, sondern mit ihr zusammen zahlreiche Finanzmarktakteure und das Vertrauen in die Arbeit von Bewertungs- und Beratungsunternehmen. Die Finanzkrise bescheinigte nicht nur, dass auch die größten und traditionsreichsten Unternehmen sowie zahlreiche Staaten auf sehr stark wechselnde Marktbedingungen anfällig sein können. Sie zeigte uns insbesondere, dass die Verlässlichkeit von Unternehmensratings und die Berechnungsmodalitäten von großen Ratingagenturen (Fitch Ratings, Moody’s oder Standard Poor’s) konsequent hinterfragt werden müssten. Aus diesem Grund hat nicht nur die zuverlässige Gewinnung und Bewertung von Daten, mit denen der aktuelle und künftige „Zustand“ von Finanzmarktakteuren bzw. Unternehmen bestimmt werden sollen, sondern auch die Diskussion um das Ausmaß des Strebens nach Gewinn und Unternehmenserfolg, eine umso wichtigere Rolle in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, aber auch in der Praxis eingenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Erfolgsfaktorenforschung: Bedeutung und Verantwortung

1.2. Traditionsunternehmen in Krisenzeiten im Fokus der Erfolgsfaktorenforschung

1.3. Gegenstand und Gang der Untersuchung

2. Erfolgsfaktoren

2.1 Definitionen und Forschungsstand

2.1.1 Historie

2.1.2 Begriffsdefinition

2.2 Datenerhebungsart u. -methodik der Erfolgsfaktorenforschung

2.2.1 Überblick

2.2.2 Anforderungen an Erfolgsfaktorenforschung

2.2.3 Konkrete Methoden und Ansätze

2.2.3.1 Laien- und wissenschaftliche Theorien

2.2.3.2 Analysenmethodenansätze

2.2.3.3 Hypothesenprüfung

2.3 Schwächen und Probleme der Erfolgsfaktorenforschung und Lösungsansätze

2.3.1 Schwächen und Kritikpunkte

2.3.2 Lösungsansätze für die Darstellung von langfristigen Erfolgen

3. Betrachtung von Praxisbeispielen

3.1 Volkswagen

3.2 Leica Camera AG

3.3 HIPP

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Erfolgsfaktoren es Unternehmen ermöglichen, über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren hinweg erfolgreich am Markt zu bestehen, und beleuchtet dabei sowohl theoretische Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung als auch die praktische Anwendung anhand ausgewählter Traditionsunternehmen.

  • Identifikation und Definition zentraler Erfolgsfaktoren in der Wirtschaftswissenschaft.
  • Analyse methodischer Ansätze zur Erforschung von Unternehmenserfolgen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Schwächen der Erfolgsfaktorenforschung.
  • Vergleichende Untersuchung der Praxisbeispiele Volkswagen, Leica Camera AG und HiPP.
  • Darstellung der Bedeutung von Tradition, Marke und Innovation für langfristiges Bestehen.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Historie

Der Begriff Erfolgsfaktor wurde erstmals im Jahre 1969 von Steiner genutzt, um strategische Faktoren für unternehmerische Erfolge darzustellen. Er widmete sich dabei in einer empirischen Studie der Identifizierung der Erfolgsfaktoren und stellte als Ergebnis dieser Studie eine Liste der wichtigsten Faktoren für die Erzielung von Unternehmenserfolgen auf.

Frederick Taylor beschäftigte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwar nicht explizit mit den Erfolgsfaktoren, bemühte sich jedoch um die Präzisierung von wissenschaftlich geprägten Unternehmensführungen, die maßgeblich zum Erfolg der Unternehmen, insbesondere durch differenzierte Arbeitsteilung und die Anpassung von Menschen an Maschinen, beitragen sollten. In diesem Zuge entwickelte sich auch der sogenannte „Taylorismus“, der laut Nagel auch als Auslöser für die industrielle Revolution, den Beginn der Massenproduktion, den Übergang zu Routinetätigkeiten sowie die Einführung des Akkordlohnsystems, anzusehen ist.

Peters und Waterman widmeten sich ebenfalls bereits sehr frühzeitig der Frage, welche Merkmale ein „Spitzenunternehmen“ ausmachen. Auch sie fokussierten sich auf strukturierte Interviews bei zahlreichen Großunternehmen und die Auswertung unterschiedlicher Datenquellen dieser Unternehmen. Dabei unterschieden Sie zwischen harten und weichen Faktoren und erzielten als Ergebnis der Untersuchungen acht Merkmale, die erfolgreiche Unternehmensführung ausmachen und wie nachfolgend zusammengefasst werden können:

Faktor 1: Primat des Handelns;

Faktor 2: Nähe zum Kunden;

Faktor 3: Freiraum für Unternehmertum;

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung der Erfolgsfaktorenforschung und definiert das Ziel der Untersuchung, langfristig erfolgreiche Traditionsunternehmen zu analysieren.

2. Erfolgsfaktoren: In diesem Kapitel werden der theoretische Forschungsstand, verschiedene Definitionen sowie die methodischen Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung kritisch erörtert und analysiert.

3. Betrachtung von Praxisbeispielen: Hier werden anhand der Unternehmen Volkswagen, Leica Camera AG und HiPP konkrete Praxisbeispiele untersucht, um die theoretisch abgeleiteten Erfolgsfaktoren zu veranschaulichen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten einer kumulativen Erfolgsfaktorenforschung.

Schlüsselwörter

Erfolgsfaktorenforschung, Traditionsunternehmen, Unternehmensführung, Marktorientierung, Innovationsfähigkeit, Kundenbindung, Unternehmenserfolg, Strategisches Management, Krisenmanagement, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur, Wettbewerbsvorteile, empirische Studien, Performance, langfristiger Erfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, was Unternehmen langfristig erfolgreich macht, insbesondere solche, die bereits seit über 50 Jahren am Markt tätig sind.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Erfolgsfaktorenforschung, die methodischen Ansätze zur Identifikation von Erfolgsfaktoren und die Analyse konkreter Praxisbeispiele von Traditionsunternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, Erfolgsfaktoren zu identifizieren, zu beschreiben und zu definieren, die den langfristigen Erfolg von Unternehmen über Jahrzehnte hinweg ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es wird eine differenzierte, kumulative Betrachtung gewählt, die existierende empirische Studien auswertet und diese mit Praxisbeispielen verknüpft, um das komplexe Thema der Erfolgsfaktoren greifbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Erfolgsfaktorenforschung samt ihrer historischen Entwicklung und Probleme sowie in die praktische Fallstudienanalyse von Volkswagen, Leica Camera und HiPP.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Erfolgsfaktorenforschung, Traditionsunternehmen, Marktorientierung, Innovation, Unternehmenserfolg und Wettbewerbsvorteile.

Warum spielt das Unternehmen HiPP eine besondere Rolle in der Arbeit?

HiPP dient als exemplarisches Familienunternehmen, das christliche Werte mit Nachhaltigkeit verbindet und durch ethische Standards langfristigen Markterfolg generiert.

Welche Herausforderung identifiziert der Autor für die Erfolgsfaktorenforschung?

Eine zentrale Herausforderung ist die Problematik der "genauen" bzw. "messbaren" Kausalität sowie die Schwierigkeit, dass die meisten Studien nur Momentaufnahmen darstellen, die langfristige historische Entwicklungen schwer erfassbar machen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen normativen, strategischen und operativen Erfolgsfaktoren?

Diese Einteilung wird genutzt, um den Wandel von Faktoren über verschiedene Zeitepochen hinweg besser zu verstehen und zu erklären, wie Unternehmen ihre Stabilität bewahren können.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von Traditionsunternehmen am Beispiel von Volkswagen, Leica und HIPP
College
SRH University of Heidelberg
Grade
1,6
Author
Ilker Özden (Author)
Publication Year
2015
Pages
71
Catalog Number
V503385
ISBN (eBook)
9783346041258
ISBN (Book)
9783346041265
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren Traditionsunternehmen Volkswagen Leica HIPP Shareholder Stakeholder Volkswirtschaft Finanzkrise Gewinn Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ilker Özden (Author), 2015, Erfolgsfaktoren von Traditionsunternehmen am Beispiel von Volkswagen, Leica und HIPP, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503385
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