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Betty TV - Interaktives Mitmach-Fernsehen per Fernbedienung

Title: Betty TV - Interaktives Mitmach-Fernsehen per Fernbedienung

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Trümper (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Das Fernsehen ist schon lange nicht mehr nur zum Fernsehen geeignet. Nicht erst seit Shoppingkanälen wie QVC oder HSE24 und SMS-Gewinnspielen wissen wir, dass es zu mehr wert ist. Bereits seit den 80ern werden wir bei „Wetten, dass..?“ dazu aufgerufen per TED die beste Wette zu küren bzw. bei der Sportschau eine Postkarte zu schicken um das Tor des Monats zu wählen mit dem Ziel eventuell mit einem Preis belohnt zu werden. Als direktes Dialogmedium ist der Fernseher hierzulande aber relativ ungeeignet. Bislang war dazu aufgrund des fehlenden Rückkanals immer noch ein zusätzliches Medium wie das Telefon, das Handy oder der Postweg nötig. Durch diesen so genannten Medienbruch gehen jedoch mögliche Antworten massenhaft verloren. Das soll sich jetzt mit dem neuen Fernsehprojekt Betty TV, einem TV-basiertem Konzept für Telefon-Mehrwertdienste, ändern. Die Betty TV AG hat eine Fernbedienung kreiert, die über einen drahtlosen Rückkanal verfügt. In ihrem großen Display können parallel zum Fernsehgeschehen z.B. Produktinformationen abgerufen und auch die Produkte selbst bestellt werden. Somit kann der Zuschauer per Knopfdruck am TVGeschehen teilnehmen. Weitere Elemente der nötigen Hardware sind ein Mini- Modem und ein Funk-Scart-Adapter.

Sofern sich Sender beteiligen und diese sowie andere Unternehmen über Betty TV Mehrwertdienste anbieten, kann mit der nötigen Hardware jeder TVHaushalt mitmachen, unabhängig davon, ob er sein Programm per Antenne, Kabel oder Satellit, analog oder digital empfängt. (...)

Die Betty TV AG wirbt seit geraumer Zeit um Inhalteanbieter und Sender und plant eine baldige Markteinführung. Einige Kritiker stehen dem Vorhaben jedoch skeptisch gegenüber. Auch die Sender befürchten verständlicherweise eine rückläufige Nutzung ihrer eigenen Mehrwertdienste. In der vorliegenden Hausarbeit sollen daher das Konzept Betty TV, seine Funktionsweise und Anwendungsfelder sowie Stärken und Schwächen vorgestellt werden. Abschließend wird danach gefragt, ob Betty TV eine Chance hat, sich auf dem deutschen iTV-Markt zu etablieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anbieter, Technologie und Anwendungsfelder

2.1 Betty TV AG

2.2 Funktionsweise von Betty TV

2.3 Direct Response ohne Medienbruch mit Betty TV

2.4 Anwendungsgebiete von Betty TV

2.4.1 Gaming/Voting

2.4.2 Werbliche Anwendungen

2.4.3 Marktforschung und Research

2.5 (Potenzielle) Partner und Inhalteanbieter

2.6 Geplante Markteinführung in Deutschland

2.7 Lizenzierung von Betty TV in der Schweiz

3 Better TV dank Betty TV? Stärken und Schwächen des Mitmach-Fernsehens

3.1 Bundesweiter Feldversuch mit Betty TV

3.1.1 Beurteilung von Technik und Design

3.1.2 Teilnahmequote und erfolgreichste Anwendungen

3.1.3 Responsequote während verschiedener Testphasen

3.1.4 Einfluss von Betty auf die Verweildauer

3.1.5 Kaufbereitschaft

3.1.6 Fazit der Betty TV AG und der Testpartner

3.2 Meinungen von Experten, Sendern und Unternehmen zu Betty TV

3.3 Interaktion oder Reaktion?

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept von "Betty TV" als System für interaktives Fernsehen, analysiert dessen Funktionsweise, Anwendungsfelder sowie die Ergebnisse eines bundesweiten Feldversuchs und bewertet das Potenzial dieser Technologie im deutschen Medienmarkt.

  • Technische Funktionsweise von Betty TV und das Prinzip des Rückkanals.
  • Anwendungsbereiche wie Gaming, Voting, Werbliche Nutzung und Marktforschung.
  • Auswertung von Feldtestergebnissen zur Nutzerakzeptanz und Kaufbereitschaft.
  • Herausforderungen durch Sender-Skepsis und den Wettbewerb bestehender Call-Media-Angebote.
  • Einordnung des Systems in Interaktivitätslevel des Fernsehens.

Auszug aus dem Buch

3.3 Interaktion oder Reaktion?

Darüber, ob Betty TV Interaktion oder Reaktion ist, scheint sich die Betty TV AG offensichtlich selbst nicht ganz im Klaren zu sein. In verschiedenen Quellen des Unternehmens teilen sich jedenfalls die Aussagen darüber, was die neuartige Fernbedienung ist bzw. kann. Betty sei ein „Gerät, das Mitmach-Fernsehen ermöglicht“, „ein neues Medium für Mehrwertdienste“, „ein völlig neues Konzept für interaktives Fernsehen“ und „Interaktion mit der Fernbedienung“, aber an anderer Stelle wiederum „Reaktion, nicht Interaktion“.

Zur Einordnung von Betty TV bietet sich zunächst die Klärung der Begriffe Interaktion bzw. Interaktivität/Interaktives Fernsehen an. Einer allgemeinen Definition nach zu urteilen, ist Betty als interaktiv einzuordnen, denn hier heißt es, interaktives Fernsehen sei „[e]in Fernseh- und Videoservice, bei dem die Zuschauer die Möglichkeit haben, über einen Rückkanal direkt auf ein Programm oder Werbeangebot auf dem Bildschirm zu reagieren“ (Focus-Lexikon 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die medientechnischen Hintergründe des interaktiven Fernsehens und stellt das Projekt Betty TV als Lösungsansatz für die Überwindung des Medienbruchs vor.

2 Anbieter, Technologie und Anwendungsfelder: Das Kapitel beschreibt das Unternehmen Betty TV AG, die Hardware-Technik (Fernbedienung, Adapter) sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in TV-Formaten und bei Werbepartnern.

3 Better TV dank Betty TV? Stärken und Schwächen des Mitmach-Fernsehens: Hier werden die Ergebnisse eines Feldtests mit ca. 600 Teilnehmern, die Expertenmeinungen dazu sowie die theoretische Einordnung der Interaktivität detailliert analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Chancen von Betty TV zusammen, betont jedoch die Notwendigkeit von Überzeugungsarbeit bei Sendern und Konsumenten sowie die Herausforderung durch den Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Betty TV, Interaktives Fernsehen, Mitmach-Fernsehen, Feldtest, Rückkanal, Mehrwertdienste, Medienbruch, Zuschauerbindung, TV-Hardware, ProSiebenSat.1, Nutzerakzeptanz, TV-Markt, Digitales Fernsehen, Dialogmedium, Direktmarketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit primär?

Die Arbeit analysiert das Konzept von "Betty TV", ein technisches System für interaktives Fernsehen, das Zuschauern mittels einer speziellen Fernbedienung und eines Rückkanals ermöglicht, aktiv am TV-Programm teilzunehmen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Im Zentrum stehen die technische Funktionsweise, die geplanten Anwendungsgebiete, die Ergebnisse eines empirischen Feldtests sowie die medienökonomische Bewertung der Marktchancen.

Was ist das Hauptziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Konzept Betty TV zu evaluieren und die Frage zu beantworten, ob das System eine realistische Chance hat, sich als interaktives Medium auf dem deutschen Fernsehmarkt zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse von Studienergebnissen, einer Auswertung von Unternehmenspublikationen der Betty TV AG und einem Vergleich mit theoretischen Modellen zur Interaktivität im Fernsehen (nach Höing).

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Anbieterstruktur und Technik sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Nutzerakzeptanz, die durch Daten aus einem bundesweiten Feldversuch Ende 2004 belegt wird.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Wichtige Schlagworte sind interaktives Fernsehen, Rückkanal, Medienbruch, Zuschauerakzeptanz, TV-Mehrwertdienste und Feldtestanalyse.

Welche Rolle spielt der Feldtest für die Schlussfolgerung der Arbeit?

Der Feldtest dient als empirische Basis, um die Praxistauglichkeit der Hardware und das Interesse der Zuschauer zu messen, wobei die Autorin die Ergebnisse kritisch hinterfragt.

Warum wird die Bezeichnung "Interaktion" bei Betty TV kritisch hinterfragt?

Die Arbeit problematisiert, ob Betty TV echte Kommunikation ermöglicht oder lediglich als technisches Reaktionstool fungiert, da der Dialog auf vorgegebene Auswahlmöglichkeiten beschränkt bleibt.

Welche Herausforderungen identifiziert die Autorin für die Markteinführung?

Als Haupthindernisse werden die Skepsis der großen Sender aufgrund der Angst vor Kannibalisierung ihrer bestehenden Mehrwertdienste sowie die notwendige Überzeugungsarbeit bei der breiten Nutzerschaft genannt.

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Details

Title
Betty TV - Interaktives Mitmach-Fernsehen per Fernbedienung
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Interaktives Fernsehen am Scheideweg
Grade
1,0
Author
Melanie Trümper (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V50360
ISBN (eBook)
9783638465953
ISBN (Book)
9783640970582
Language
German
Tags
Mitmach-Fernsehen Fernbedienung Fernsehen Scheideweg Betty-TV Interaktives Fernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Trümper (Author), 2005, Betty TV - Interaktives Mitmach-Fernsehen per Fernbedienung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50360
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