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Jugendberufshilfe. Kerngedanken und Abgrenzung gegenüber dem SGB II

Title: Jugendberufshilfe. Kerngedanken und Abgrenzung gegenüber dem SGB II

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maria Liebing (Author)

Social Work
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Arbeit der Jugendberufshilfe vorzustellen und einen Überblick über die Leistungen der Sozialgesetzbücher, SGB VIII und SGB II, zu geben, um diese letztlich voneinander abgrenzen zu können. Dazu soll der Begriff der Jugendberufshilfe zunächst definiert werden. Es folgt ein Blick auf die Ziele der Jugendberufshilfe. Infolge soll auf die Adressaten sowie die Methoden und Angebote eingegangen werden.

Arbeit hat in unserer Gesellschaft und damit ist vor allem Lohnarbeit gemeint, eine hohe Bedeutung. So führt Arbeit zu materieller Sicherheit und ist strukturgebend. Außerdem verhilft sie dem Einzelnen dazu wie es so "schön" heißt "ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft" zu sein. Dagegen wird Arbeitslosigkeit als Krise und Bedrohung gesehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Jugendberufshilfe

2.1 Definition

2.2 Ziele

2.3 Adressaten

2.4 Methoden und Angebote

3. Abgrenzung von SGB VIII und SGB II

3.1 SGB II – Ziele und Inhalte

3.2 Abgrenzung

4. Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Aufgaben und die Methodik der Jugendberufshilfe darzustellen sowie die Leistungen der Sozialgesetzbücher SGB VIII und SGB II zu erläutern, um diese für die berufliche Praxis voneinander abgrenzen zu können.

  • Definition und Zielsetzung der Jugendberufshilfe
  • Analyse der Zielgruppen und deren Beeinträchtigungen
  • Methoden und Ansätze der sozialpädagogischen Unterstützung
  • Vergleich der Grundgedanken von SGB VIII und SGB II
  • Subsumtion der Leistungen zur korrekten Anwendung in der Praxis

Auszug aus dem Buch

3.2 Abgrenzung

Bevor auf die Abgrenzung von SGB II zu SGB VIII eingegangen wird, ist zu sagen, dass sich Angebote der Ausbildungs- und Berufsförderung für junge Menschen in beiden Büchern finden lassen.

Ein bedeutender Unterschied zwischen SGB VIII und SGB II liegt in dem Grundgedanken. So ist es das Ziel der Kinder- und Jugendhilfe gem. § 1 (1) SGB VIII junge Menschen zu einer „eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ zu erziehen. Das Ziel der Eigenverantwortlichkeit findet sich auch in § 1 (2) S. 1 SGB II, jedoch vor dem Hintergrund bzw. mit dem Ziel, dass die Person „aus eigenen Mitteln“ für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Hier steckt also eine andere Intention dahinter, nämlich die der Grundsicherung aus eigener Kraft. Hingegen ist die Intention des SGB VIII die Erziehung des jungen Menschen sowie der Abbau von Benachteiligungen sowie die soziale Integration.

Ein weiterer Grundgedanke, welcher SGB II und SGB VIII unterscheidet, ist der der Freiwilligkeit. So findet man in § 16 SGB VIII die Formulierung „soll“ und „kann“- Vorschriften. Damit geht eine gewisse Freiwilligkeit und ein Wunsch- und Wahlrecht einher. Hilfen sollen und können also angeboten werden. In § 5 SGB VIII wird dieses Wunsch- und Wahlrecht explizit benannt. Dagegen findet man im SGB II auch die Formulierung „muss“ (insbesondere in § 2 SGB II Grundsatz des Forderns). Hier herrscht keine Wahlfreiheit und Verstöße können mit Sanktionen geahndet werden. Dies stellt auch den markantesten Unterschied zwischen SGB II und SGB VIII dar. Freiwilligkeit auf der Seite des SGB VIII und Sanktionierungsinstrumente auf Seiten des SGB II.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Arbeit in der Gesellschaft, thematisiert die Jugendarbeitslosigkeit und skizziert das Ziel der Arbeit, die Jugendberufshilfe und die relevanten SGB-Leistungen abzugrenzen.

2 Jugendberufshilfe: Hier werden die gesetzliche Definition, die zentralen Zielsetzungen, die Adressaten sowie die spezifischen Methoden und Angebote der Jugendberufshilfe detailliert beschrieben.

3. Abgrenzung von SGB VIII und SGB II: Das Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Ansätze der beiden Sozialgesetzbücher hinsichtlich ihrer Zielsetzung, Struktur und Sanktionsmechanismen.

3.1 SGB II – Ziele und Inhalte: Es werden die Anspruchsvoraussetzungen, der Grundsatz des Forderns und Förderns sowie die Vermittlungspflichten für junge Menschen unter 25 Jahren nach dem SGB II behandelt.

3.2 Abgrenzung: Dieses Kapitel arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen den Ansätzen von SGB VIII und SGB II heraus, insbesondere in Bezug auf Freiwilligkeit, Zielsetzung und Sanktionierung.

4. Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Bedeutung der thematisierten Rechtsgrundlagen für die Praxis und wirft einen Blick auf zukünftige Herausforderungen, etwa bei der Integration junger Flüchtlinge.

Schlüsselwörter

Jugendberufshilfe, SGB VIII, SGB II, Arbeitslosigkeit, Sozialpädagogik, Ausbildung, Integration, Marktbenachteiligung, Ausbildungsreife, Grundsicherung, Forderndes Fördern, Sanktionierung, Übergangsmanagement, Berufsvorbereitung, Jugendhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Aufgaben, Ziele und Methoden der Jugendberufshilfe und setzt diese in den Kontext der gesetzlichen Rahmenbedingungen des SGB VIII und SGB II.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Unterstützung benachteiligter Jugendlicher beim Übergang in Ausbildung und Beruf sowie die systematische Abgrenzung der verschiedenen Leistungsträger im Sozialwesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Ansätze von SGB VIII und SGB II zu schaffen, um in der beruflichen Praxis eine passgenaue Beratung und Vermittlung zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer rechtlichen Subsumtion, um die Anwendbarkeit der beiden SGB-Bücher auf verschiedene Problemlagen von Jugendlichen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Jugendberufshilfe und eine detaillierte Gegenüberstellung der gesetzlichen Grundlagen, Ziele und Sanktionsmöglichkeiten von SGB VIII und SGB II.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jugendberufshilfe, Marktbenachteiligung, Ausbildungsreife, Subsumtion, sowie die Abgrenzung von SGB VIII und SGB II.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Freiwilligkeit“ und „Sanktionierung“ so wichtig?

Sie stellt den markantesten Unterschied in der Arbeitsweise der Behörden dar: Während das SGB VIII auf Unterstützung und Freiwilligkeit setzt, folgt das SGB II dem „workfare“-Ansatz, der durch das Fordern und Sanktionieren geprägt ist.

Was sind laut Text die „Marktbenachteiligten“ Jugendlichen?

Dies ist eine Gruppe von Jugendlichen, die trotz Arbeitswilligkeit aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation keine direkte Anschlussmöglichkeit an die Schule finden, weil schlicht nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.

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Details

Title
Jugendberufshilfe. Kerngedanken und Abgrenzung gegenüber dem SGB II
College
University of Applied Sciences Potsdam
Grade
1,3
Author
Maria Liebing (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V503666
ISBN (eBook)
9783346052667
ISBN (Book)
9783346052674
Language
German
Tags
Jugendberufshilfe SBGII SGBVIII Jugend Jugendhilfe Beruf Schule Ausbildung Sozialarbeit Sozialpädagogik Arbeit Arbeitslosigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Liebing (Author), 2016, Jugendberufshilfe. Kerngedanken und Abgrenzung gegenüber dem SGB II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503666
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