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Motivationsprobleme und Langeweile im Schulsport

Titel: Motivationsprobleme und Langeweile im Schulsport

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Janine Bergmeir (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es wird Hockey in der 7. Klasse eines Gymnasiums in Baden-Württemberg mit den 14 Jungen und 12 Mädchen gespielt. Die Hälfte der Klasse ist mit glühenden Wangen und ohne Streit in das Hockeyspiel voll und ganz vertieft, ein paar Mädchen sitzen mit verschiedenen Entschuldigungen auf der Bank; ein paar weitere Jungs meckern weil sie lieber Fußball spielen wollen und zwei andere Schüler machen sowieso nie aktiv mit, weil sie Sport doof finden. So unterschiedlich kann das Bild vom schulischen Sportunterricht in deutschen Schulen sein. Während die einen versuchen wo immer es möglich ist, sich zu drücken, sind die anderen engagiert und vertieft beim Sport dabei. Da stellt sich die Frage nach dem warum. Warum bringen sich manche so aktiv in den Sportunterricht ein? Warum tun es die anderen nicht? Sind einige von der Aufgabe fasziniert, andere wiederum nicht? Hoffen vielleicht aber auch Schülerinnen und Schüler einfach nur auf eine Belohnung in Form von guten Noten? Oder tun sie es weil sie den Lehrer freundlich finden und er sich so viel Mühe mit der Gestaltung des Unterrichts gibt? Wollen die Mädchen oder Jungen einem gesellschaftlich geltenden Körperideal entsprechen? Oder liegt es wirklich nur daran, dass sie Spaß haben? Auf all diese Fragen des Warums gibt es viele Antworten. Vor allem aber ist es eine Frage mit der Antwort der Motivation. Verschiedene Menschen haben unterschiedliche Motive. Eine vorhandene Motivation, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wird dabei von personenbezogenen Einflüssen einerseits, von situationsbezogenen andererseits gelenkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und allgemeine Fragestellung

2 Motivation

2.1 Intrinsische Motivation

2.2 Extrinsische Motivation

3 Motivation im Schulsport

4 Häufigkeit und Erscheinungsformen von Motivationsstörungen

5 Ursachen von Motivationsstörungen

5.1 Parentale Ebene

5.2 Institutionelle Ebene

6 Rolle des Lehrers

7 Rechtliche Grundlagen

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen und institutionellen Ursachen für Motivationsprobleme und Langeweile im Schulsport. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die motivationalen Faktoren bei Schülerinnen und Schülern zu entwickeln und konkrete Handlungsoptionen für Lehrkräfte aufzuzeigen, um den Sportunterricht motivierender zu gestalten.

  • Grundlagen der intrinsischen und extrinsischen Motivation
  • Erscheinungsformen und Ursachen von Motivationsstörungen
  • Einflussfaktoren durch Elternhaus und Schule
  • Die Rolle der Lehrperson bei der Motivationsförderung
  • Rechtlicher Rahmen und Umgang mit Freistellungen

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung und allgemeine Fragestellung

Es wird Hockey in der 7. Klasse eines Gymnasiums in Baden-Württemberg mit den 14 Jungen und 12 Mädchen gespielt. Die Hälfte der Klasse ist mit glühenden Wangen und ohne Streit in das Hockeyspiel voll und ganz vertieft, ein paar Mädchen sitzen mit verschiedenen Entschuldigungen auf der Bank; ein paar weitere Jungs meckern weil sie lieber Fußball spielen wollen und zwei andere Schüler machen sowieso nie aktiv mit, weil sie Sport doof finden.

So unterschiedlich kann das Bild vom schulischen Sportunterricht in deutschen Schulen sein. Während die einen versuchen wo immer es möglich ist, sich zu drücken, sind die anderen engagiert und vertieft beim Sport dabei. Da stellt sich die Frage nach dem warum. Warum bringen sich manche so aktiv in den Sportunterricht ein? Warum tun es die anderen nicht? Sind einige von der Aufgabe fasziniert, andere wiederum nicht? Hoffen vielleicht aber auch Schülerinnen und Schüler einfach nur auf eine Belohnung in Form von guten Noten? Oder tun sie es weil sie den Lehrer freundlich finden und er sich so viel Mühe mit der Gestaltung des Unterrichts gibt? Wollen die Mädchen oder Jungen einem gesellschaftlich geltenden Körperideal entsprechen? Oder liegt es wirklich nur daran, dass sie Spaß haben? Auf all diese Fragen des Warums gibt es viele Antworten. Vor allem aber ist es eine Frage mit der Antwort der Motivation. Verschiedene Menschen haben unterschiedliche Motive. Eine vorhandene Motivation, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wird dabei von personenbezogenen Einflüssen einerseits, von situationsbezogenen andererseits gelenkt (vgl. Heckhausen & Heckhausen, 2006, S.3).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und allgemeine Fragestellung: Das Kapitel führt in die Thematik der unterschiedlichen Schülermotivation im Sportunterricht ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Einflussfaktoren.

2 Motivation: Es werden die theoretischen Grundlagen der intrinsischen und extrinsischen Motivation nach der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan erläutert.

3 Motivation im Schulsport: Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Motive von Schülern im schulischen Kontext und die Herausforderungen der Heterogenität in Sportklassen.

4 Häufigkeit und Erscheinungsformen von Motivationsstörungen: Hier werden Formen wie generelle Motivationsstörung, Schulunlust und spezielle Lernmotivationsstörungen definiert und deren steigende Tendenz aufgezeigt.

5 Ursachen von Motivationsstörungen: Das Kapitel analysiert die Ursachen von Motivationsproblemen auf der parentalen, institutionellen und schülerbezogenen Ebene.

6 Rolle des Lehrers: Es wird die entscheidende Bedeutung der Lehrperson untersucht und Strategien zur Motivationsförderung sowie kollegialer Beratung vorgestellt.

7 Rechtliche Grundlagen: Dieser Abschnitt klärt die Pflicht zur Teilnahme am Sportunterricht und den Umgang mit Entschuldigungen und Freistellungen.

8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für eine motivierende Gestaltung des Sportunterrichts.

Schlüsselwörter

Motivation, Sportunterricht, Motivationsstörungen, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Selbstbestimmungstheorie, Schulsport, Lehrkompetenz, passive Resistenz, Schulunlust, Leistungsverweigerung, Pädagogik, Sportpädagogik, Schülerverhalten, Bewegungsunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen und Erscheinungsformen von Motivationsproblemen sowie Langeweile im schulischen Sportunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Motivationstheorien, die Ursachenforschung bei Motivationsstörungen sowie die pädagogischen und rechtlichen Handlungsspielräume der Sportlehrkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Sportlehrern Hilfsmittel an die Hand zu geben, um Motivationsstörungen zu verstehen und den Unterricht durch gezielte Maßnahmen attraktiver zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter sportpsychologischer und pädagogischer Studien sowie der Anwendung theoretischer Modelle (z.B. Selbstbestimmungstheorie).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Formen der Motivation, die Analyse von Motivationsstörungen auf verschiedenen Ebenen, die Lehrerrolle sowie der rechtliche Rahmen von Schulpflicht und Freistellungen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind unter anderem Motivation, Sportunterricht, Motivationsstörungen, Selbstbestimmung, Lehrerrolle und passive Resistenz.

Warum spielt die Selbstbestimmungstheorie eine so große Rolle für Sportlehrer?

Sie hilft Lehrern zu verstehen, dass Motivation ein Kontinuum ist und dass der Übergang von externer Kontrolle hin zu selbstbestimmtem Handeln ein wesentliches Ziel pädagogischen Wirkens ist.

Was bedeutet der Begriff "passive Resistenz" im Kontext der Arbeit?

Passive Resistenz beschreibt ein Verhalten von Schülern, bei dem durch Ausreden, Vergessen von Sportzeug oder Zuspätkommen der Sportunterricht sabotiert oder die aktive Teilnahme verweigert wird.

Inwiefern hat die "parentale Ebene" Einfluss auf die Schülermotivation?

Die Arbeit zeigt, dass Erziehungsfehler wie übermäßige Verwöhnung dazu führen können, dass Kinder keine Frustrationstoleranz entwickeln und Anforderungen im Sportunterricht aus dem Weg gehen.

Wie verändert das Erreichen des 18. Lebensjahrs die Situation im Sportunterricht?

Mit der Volljährigkeit erlangen Schüler das Selbstentschuldigungsrecht, was die Kommunikation zwischen Lehrer und Elternhaus verändert und eine neue Herausforderung bei der Überprüfung von Entschuldigungen darstellt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivationsprobleme und Langeweile im Schulsport
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Bildung und Erziehung
Note
1,3
Autor
Janine Bergmeir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V503750
ISBN (eBook)
9783346048653
ISBN (Buch)
9783346048660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivation Langeweile Schulsport Motivationsprobleme intrinsische Motivation extrinsisch Motivationsstörung Parental
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Bergmeir (Autor:in), 2015, Motivationsprobleme und Langeweile im Schulsport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503750
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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