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Erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Betriebliches Gesundheitsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX

Title: Erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Textbook , 2020 , 72 Pages

Autor:in: Franziska Deters (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die Mitarbeiter sind das höchste Gut einer Firma, besonders in Zeiten des demographischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels. Ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hilft die Leistung und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern sowie Fehlzeiten und Kosten für das Unternehmen zu senken.

Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet den Mitarbeitenden nach sechswöchiger Arbeitsunfähigkeit ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Dieses soll sie dabei unterstützen, den Arbeitsplatz der erkrankten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu erhalten. Welche Faktoren nehmen Einfluss auf das Gelingen oder Scheitern eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements? Was müssen gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beachten? Die Autorin Franziska Deters möchte mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, eigene erfolgreiche BEM-Verfahren aufzubauen und konkrete BEM-Maßnahmen durchzuführen.

Zunächst betrachtet sie das Betriebliche Eingliederungsmanagement als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Anschließend stellt sie die Literaturbasis anhand der Datenbanken PsycINFO, PubMed und LIVIVO vor und wertet drei konkrete Studien aus. Die Faktoren für ein erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement unterteilt sie dabei in folgende Kategorien: soziale Erfolgs- und Hemmfaktoren sowie (arbeits-)strukturelle Erfolgs- und Hemmfaktoren. Diese können individuell auf das Unternehmen abgestimmt und immer wieder angepasst werden.

Aus dem Inhalt:
- Gesundheit am Arbeitsplatz
- Krankheit
- Arbeitsunfähigkeit
- Erfolg und Misserfolg

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergrund

2.1 Gesundheit am Arbeitsplatz

2.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

2.3 Arbeitsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit

2.3.1 Arbeitsfähigkeit

2.3.2 Arbeitsunfähigkeit

2.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

2.4.1 Was ist BEM?

2.4.2 Vorteile von BEM

2.4.2.1 Vorteile für die betroffene Person

2.4.2.2 Vorteile für das Unternehmen

2.4.2.3 Vorteile für die Gesellschaft

2.4.2.4 Vorteile für ein BGM

2.4.3 Einführung von BEM-Strukturen

2.4.4 Durchführung eines BEM-Verfahrens

3 Methodik

3.1 Suchstrategie

3.2 Studienauswahl

4 Ergebnisse

4.1 Soziale Erfolgsfaktoren

4.2 (Arbeits-)strukturelle Erfolgsfaktoren

4.3 Soziale Hemmfaktoren

4.4 (Arbeits-)strukturelle Hemmfaktoren

4.5 Effekte von BEM

5 Diskussion

5.1 Soziale Erfolgsfaktoren

5.2 (Arbeits-)strukturelle Erfolgsfaktoren

5.3 Soziale Hemmfaktoren

5.4 (Arbeits-)strukturelle Hemmfaktoren

5.5 Effekte von BEM

5.6 Limitation und Gütebeurteilung der ausgewählten Studien

5.7 Methodenkritik

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation der verschiedenen Einflussfaktoren auf das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Basierend auf einer systematischen Literaturrecherche soll analysiert werden, welche förderlichen und hemmenden Faktoren existieren, um KMU bei der Etablierung erfolgreicher BEM-Strukturen und der Durchführung konkreter Maßnahmen zu unterstützen.

  • Bedeutung von BEM und BGM in KMU
  • Soziale Erfolgs- und Hemmfaktoren für BEM
  • (Arbeits-)strukturelle Erfolgs- und Hemmfaktoren
  • Methodisches Vorgehen der systematischen Literaturrecherche
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur BEM-Einführung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Was ist BEM?

Im Jahr 2004 ist mit dem § 84 Abs. 2 des Sozialgesetzbuchs IX (SGB IX) (a. F.) die Pflicht des Arbeitgebers festgesetzt worden, Mitarbeitenden, die längerfristig oder immer wieder arbeitsunfähig erkrankt sind, behilflich zu sein, den Weg zurück in den Betrieb zu finden. Am 01.01.2018 ist die Reformstufe 2 des Bundesteilhabegesetzes in Kraft getreten. Das BEM ist jetzt in § 167 Abs. 2 SGB IX (2018), wie zuvor unter der Überschrift Prävention, verankert. Der Gesetzestext zu BEM hat sich mit dem 01.01.2018 nur unwesentlich verändert. Die in der alten Fassung genannten örtlichen gemeinsamen Servicestellen sind abgeschafft worden, da diese nicht wie geplant genutzt worden sind. Nun sollen anstelle der Servicestellen die Rehabilitationsträger direkt einbezogen werden. BEM ist zwar im SGB IX (2018) – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – geregelt, gilt aber für alle Arbeitnehmer, nicht nur für solche mit einer bereits bestehenden Behinderung. Die Überschrift Prävention macht deutlich, dass durch ein BEM einer Verschlimmerung oder Chronifizierung einer Erkrankung und einer möglichen Behinderung entgegengewirkt werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Betrieblichen Eingliederungsmanagements in KMU vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und formuliert die Forschungsfrage zur Identifikation beeinflussender Faktoren.

2 Hintergrund: Dieses Kapitel beschreibt den theoretischen Rahmen, umfasst Gesundheit am Arbeitsplatz, BGM, das Haus der Arbeitsfähigkeit sowie die gesetzlichen Grundlagen und Ziele des BEM.

3 Methodik: Es wird das Vorgehen der systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken PsycINFO, PubMed und LIVIVO erläutert, inklusive der Operationalisierung, Suchstrategie und Kriterien zur Studienauswahl.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse aus drei ausgewählten Studien werden nach Kategorien wie soziale und strukturelle Erfolgs- bzw. Hemmfaktoren sowie Effekte von BEM strukturiert und deskriptiv dargestellt.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet sowie auf ihre Limitationen und Güte hin bewertet.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zu förderlichen und hemmenden Faktoren zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für KMU zur Implementierung von BEM-Systemen ab.

Schlüsselwörter

Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, KMU, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Erfolgsfaktoren, Hemmfaktoren, Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsfähigkeit, SGB IX, Prävention, Systematische Literaturrecherche, Personalmanagement, Wiedereingliederung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der erfolgreichen Implementierung und Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) gemäß § 167 Abs. 2 SGB IX in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Erfolg von BEM, die Abgrenzung zum BGM, die Bedeutung von Arbeitsunfähigkeit sowie die praktische Gestaltung des BEM-Prozesses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Faktoren beeinflussen das Betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX in KMU?“ Ziel ist die Ableitung von Hilfestellungen für KMU.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer systematischen Literaturrecherche in medizinischen und psychologischen Datenbanken (PsycINFO, PubMed, LIVIVO) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der Ergebnisse (erfolgs- und hemmende Faktoren) sowie eine kritische Diskussion der Studienlage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

BEM, KMU, BGM, Erfolgsfaktoren, Hemmfaktoren, SGB IX, Arbeitsfähigkeit, Prävention und Wiedereingliederung sind die zentralen Begriffe.

Warum ist BEM gerade für kleine Unternehmen eine Herausforderung?

Oft fehlen in kleinen Unternehmen personelle und finanzielle Ressourcen sowie spezifisches Fachwissen. Zudem wird BEM aufgrund geringer Fallzahlen seltener systematisch strukturiert als in Großunternehmen.

Welche Rolle spielen externe Partner bei einem erfolgreichen BEM?

Externe Partner wie Rehabilitationsträger, das Integrationsamt oder spezialisierte Dienstleister (Disability Manager) sind laut den Studien essenziell, um Wissenslücken zu schließen und den BEM-Prozess bei knappen internen Ressourcen zu unterstützen.

Welcher Einflussfaktor ist laut den Ergebnissen am gravierendsten?

Das Vertrauen der Mitarbeitenden in das Unternehmen und die Führungskräfte sowie eine offene, transparente Kommunikation werden als die zentralen Erfolgsfaktoren identifiziert.

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Details

Title
Erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen
Subtitle
Betriebliches Gesundheitsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX
Author
Franziska Deters (Author)
Publication Year
2020
Pages
72
Catalog Number
V504533
ISBN (eBook)
9783960957768
ISBN (Book)
9783960957775
Language
German
Tags
Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM Gesundheitswissenschaften Kleine und mittlere Unternehmen KMU Gesundheit am Arbeitsplatz Krankheit Arbeitsunfähigkeit Erfolg BEM Misserfolg BEM Faktoren Maßnahmen Handreichung Handlungsleitfaden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Deters (Author), 2020, Erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504533
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