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Selbstwirksamkeit bei Menschen mit Demenz. Die Auswirkungen des Gezeiten-Modells

Title: Selbstwirksamkeit bei Menschen mit Demenz. Die Auswirkungen des Gezeiten-Modells

Term Paper , 2019 , 42 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sabine Brüchmann (Author)

Nursing Science - Dementia
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In der folgenden Arbeit wird das Gezeiten-Modell vorgestellt. Es folgt ein Überblick über die verschiedenen Stadien der Demenz und dem zugeordneten Fähigkeitsverlust. Des Weiteren wird die konkrete Fragestellung der Hausarbeit dargelegt und es folgt eine
Übersicht der Methodik, wie diese Fragestellung bearbeitet wurde. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie ein persönliches Fazit der Autorin schließen die Arbeit ab. Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Hausarbeit kann über die verschiedenen Themen nur ein Überblick gegeben werden.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Profession der Pflege mit Hilfe von einer Vielzahl von Pflegetheorien und einer eigenen Fachsprache in Form von Pflegediagnosen beschrieben und als eigenständige Disziplin dargestellt. Dabei muss kritisch beobachtet werden, ob wir uns währenddessen nicht vom Patienten entfernt haben. Das Gezeiten-Modell, welches speziell für die psychiatrische Pflege eine Pflegetheorie anbietet, gewährt einen anderen Aspekt und einen personenorientierten Ansatz. Hier wird sich nach den Individuen ausgerichtet und die praxisbasierten Evidenzen sind Handlungsgrundlage.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. das Gezeiten Modell

2.1 die Metapher

2.2. die Annahmen, die Verpflichtungen und die Fertigkeiten des Gezeiten-Modells

2.2.1 die sechs philosophischen Annahmen

2.2.2 die zehn Verpflichtungen in Verbindung mit den 20 Befähigungen

2.3 das Assessment

3. Stadien der Alzheimer und Demenz-Erkrankung

4. Fragestellung

5. Methodik

6. Ergebnisdarstellung

6.1 teilnehmende Beobachtung

6.2 Interviews

7. Diskussion

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit und die Auswirkungen des Gezeiten-Modells auf die Selbstwirksamkeit von Menschen mit einer Demenzerkrankung, um aufzuzeigen, wie das Wohlbefinden durch personenzentrierte Pflege gesteigert werden kann.

  • Theoretische Grundlagen des Gezeiten-Modells
  • Stadien der Alzheimer- und Demenzerkrankung
  • Anwendung des Gezeiten-Modells in der psychiatrischen Pflege
  • Einfluss auf das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit von Demenzkranken
  • Methodische Hospitation und Expertenbefragungen in der klinischen Praxis

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Profession der Pflege mit Hilfe von einer Vielzahl von Pflegetheorien und einer eigenen Fachsprache in Form von Pflegediagnosen beschrieben und als eigenständige Disziplin dargestellt. Dabei muss kritisch beobachtet werden ob wir uns währenddessen nicht vom Patienten¹ entfernt haben.

Das Gezeiten Modell, welches speziell für die psychiatrische Pflege eine Pflegetheorie anbietet, gewährt einen anderen Aspekt und einen personenorientierten Ansatz. Hier wird sich nach den Individuen ausgerichtet und die praxisbasierten Evidenzen sind Handlungsgrundlage (Abderhalden, 2011 S. 74).

Schon im Jahr 1954 beschreibt Hildegard Peplau Pflege als einen therapeutisch bedeutenden, interpersonellen Beziehungsprozess, in welchem Pflegende und Patienten verschiedene Rollen innehaben. Diese beiden Rollen, so wie die zwischen ihnen bestehende Dynamik, sind ein entscheidender Faktor der Pflegesituation (Peplau, 2009 S. 21). Die Basis unseres pflegerischen Handelns ist die am Menschen ausgerichtete Kontakt- und Beziehungspflege. Psychiatrische Pflege heißt, dass Pflegende mit den Patienten Wege aus der Krise suchen, finden und gemeinsam gehen, sowie Hilfe zur Selbsthilfe anbieten (Noelle, 2015 S. 19). Dazu bedarf es unter anderem professionelle Beziehungsgestaltung. In dieser Beziehung ist der Patient von Beginn an Fachmann. Seine Expertise erstreckt sich über sich selbst, seine Probleme und seine Ziele (Sachse, 2016 S. 15).

Diese Definition von psychiatrischer Pflege und therapeutischer Beziehungsgestaltung vereinbart das Gezeiten-Modell.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entwicklung der psychiatrischen Pflege zur eigenständigen Disziplin und führt das Gezeiten-Modell als personenorientierten Ansatz zur Stärkung der Selbstwirksamkeit ein.

2. das Gezeiten Modell: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, die Metaphern, die philosophischen Annahmen sowie die Verpflichtungen und Befähigungen des Gezeiten-Modells.

3. Stadien der Alzheimer und Demenz-Erkrankung: Es werden die verschiedenen Stadien der Demenz und der damit einhergehende Verlust kognitiver Fähigkeiten und Autonomie beschrieben.

4. Fragestellung: Hier wird das Ziel der Arbeit definiert, die Möglichkeiten des Gezeiten-Modells bei demenzkranken Menschen sowie dessen Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein zu beleuchten.

5. Methodik: Die methodische Vorgehensweise umfasst eine zweiwöchige Hospitation in einer Universitätsklinik sowie die Durchführung von Experteninterviews.

6. Ergebnisdarstellung: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse aus den teilnehmenden Beobachtungen bei Aufnahmegesprächen und die Auswertung der Experteninterviews zusammen.

7. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei die Anwendbarkeit des Modells bei kognitiven Einschränkungen und die notwendigen Rahmenbedingungen erörtert werden.

8. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das Gezeiten-Modell auch bei Demenzerkrankungen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die wahrgenommene Selbstwirksamkeit haben kann.

Schlüsselwörter

Gezeiten-Modell, Psychiatrische Pflege, Demenz, Selbstwirksamkeit, Recovery-Ansatz, Beziehungspflege, Patientenorientierung, Aufnahme-Assessment, Kognitive Beeinträchtigung, Pflegeprozess, Hospitation, Experteninterview, Wohlbefinden, Personenzentrierte Pflege, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie das Gezeiten-Modell, ein pflegetheoretischer Ansatz aus der psychiatrischen Pflege, bei Menschen mit Demenz angewendet werden kann, um deren Selbstwirksamkeit zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Gezeiten-Modell, die Symptomatik und Stadien der Demenz, die therapeutische Beziehungsgestaltung sowie die Auswirkungen von Pflegemethoden auf das Selbstkonzept von Patienten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Gezeiten-Modells in der Arbeit mit demenzkranken Menschen aufzuzeigen und zu prüfen, inwiefern es ihr Bewusstsein für die eigene Selbstwirksamkeit fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative Methode bestehend aus einer teilnehmenden Beobachtung während einer zweiwöchigen Hospitation sowie der Durchführung und Auswertung von vier Experteninterviews mit Pflegefachkräften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung des Modells, eine Darstellung der Demenzstadien, die Methodik der Datenerhebung sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung und Diskussion der Beobachtungen und Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gezeiten-Modell, Selbstwirksamkeit, Demenz, Beziehungspflege und personenzentrierter Ansatz charakterisiert.

Wie bewerten die befragten Experten die Anwendbarkeit bei Demenz?

Die Experten sehen die Anwendbarkeit differenziert; während sie das Modell bei fortgeschrittener Demenz als schwierig einstufen, betonen sie den Wert der Beziehungsgestaltung und der allgemeinen Wertschätzung des Patienten als Mensch.

Welche Rolle spielt die Sprache im Gezeiten-Modell laut Arbeit?

Die Sprache ist zentral, da das Assessment in den eigenen Worten des Patienten ausgefüllt wird, was ihm hilft, seine Geschichte, Bedürfnisse und Ressourcen besser zu erkennen und zu reflektieren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Anwendbarkeit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das Modell durchaus positive Effekte auf das Wohlbefinden und Selbstvertrauen hat und die Frage nicht sein sollte, ob es anwendbar ist, sondern wie lange die Patienten von diesem Angebot profitieren können.

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Details

Title
Selbstwirksamkeit bei Menschen mit Demenz. Die Auswirkungen des Gezeiten-Modells
College
University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Sabine Brüchmann (Author)
Publication Year
2019
Pages
42
Catalog Number
V505179
ISBN (eBook)
9783346065117
ISBN (Book)
9783346065124
Language
German
Tags
Gezeiten Modell Demenz Empowerment Gerontopsychiatrie Selbstwirksamkeit Menschen mit Demenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Brüchmann (Author), 2019, Selbstwirksamkeit bei Menschen mit Demenz. Die Auswirkungen des Gezeiten-Modells, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505179
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