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Case Management für Menschen mit einer Demenzerkrankung

Case Management Aufbaumodul

Title: Case Management für Menschen mit einer Demenzerkrankung

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. psychiatrische Pflege Sabine Brüchmann (Author)

Nursing Science - Dementia
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Das Ziel dieser Hausarbeit ist es darzulegen, dass Case Management ein gut geeignetes Instrument zur Verbesserung der Versorgung von demenzkranken Menschen ist. Im ersten Abschnitt wird die Zielgruppe, deren Versorgungsfeld und die dort bestehenden Problematiken vorgestellt. Es folgt das Aufzeigen, wie Case Management als Lösungsstrategie genutzt werden kann. In der anschließenden Diskussion und Schlussbetrachtung werden die Möglichkeiten des Case Managements bezüglich dieses speziellen Versorgungsauftrages, sowie der möglichen Hemmschwellen, die eine flächendeckenden Implementierung des Case Managements verhindern, verglichen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreibung der Zielgruppe

2.1 Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

2.2 Versorgungsfeld von Menschen mit Demenz-Erkrankung und psychomotorischer Unruhe

2.3 Problematik im bestehenden Versorgungsfeld

3. Betrachtung der Versorgungsproblematik

4. Case Management als Lösungsstrategie

4.1 Case Management als Handlungskonzept

4.1.1 Ziele und Aufgaben des Case Management

4.1.2 Funktionen im Case Management

4.1.3 Prozessschritte im Case Management

4.1.4 Ebenen des Case Managements

4.2 Case Management für Demenz Erkrankte mit dem Bedarf eines beschützten Lebensraums

4.2.1 Prozessschritte des Case Managements anhand der Zielgruppe

4.2.2 Netzwerkebenen des Case Managers anhand der Zielgruppe

5. Diskussion

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab aufzuzeigen, dass Case Management ein besonders geeignetes Instrument darstellt, um die komplexe Versorgungssituation von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu verbessern und dabei effizienter zu gestalten.

  • Die Herausforderungen der demografischen Entwicklung und steigende Krankheitszahlen bei Demenz.
  • Die Bedeutung der ICF-Klassifikation für die Erfassung komplexer Versorgungsbedarfe.
  • Die Anwendung des Case-Management-Prozesses in der gerontopsychiatrischen Versorgung.
  • Die Rolle des Case Managers als Schnittstellenmanager zur Vermeidung von Versorgungslücken.
  • Diskussion der ökonomischen Potenziale durch eine optimierte Versorgungsstruktur.

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Funktionen im Case Management

Um diese vielfältigen Ziele und Aufgaben zu erreichen haben sich unterschiedliche Funktionen und Rollen formiert. Drei sogenannte Hauptfunktionen kommen in allen bekannten Konzepten zum Case Management in ähnlicher Form vor.

a) Advocacy oder die anwaltschaftliche Funktion

Er vertritt die Belange des Patienten oder einer bestimmten Patientengruppe. Diese Funktion wird im unmittelbaren Kontakt mit dem Patienten wahrgenommen.

b) Broker oder die vermittelnde Funktion

In diese Funktion will der Case Manager Menschen mit einem komplexen Versorgungsbedarf eine Übersicht der Versorgungstruktur zu geben.

c) Gate-Keeper oder die selektierende Funktion

Durch gezieltes Selektieren und andauerndes Monitoring der verschiedenen Angebote im Gesundheitssystem stellt diese Funktion sicher, dass jeder die notwendige und angemessene Behandlung erhält und dabei das System bedarfsorientiert genutzt wird.

Alle drei Rollen haben, trotz ihrer Unterschiede das gemeinsame Ziel, auf die facettenreichen Probleme des Gesundheitswesens eine akzeptable Lösung zu finden (Ewers, 2005). Deswegen kann in der Realität keine dieser Funktionen für sich abgegrenzt an getroffen werden, es findet eher eine Kombination mit unterschiedlichen Schwerpunkt setzungen statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Prävalenz von Demenzerkrankungen und die damit verbundenen Herausforderungen für das deutsche Gesundheitssystem hinsichtlich der Versorgungsqualität und Effizienz.

2. Beschreibung der Zielgruppe: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe über 65-Jähriger mit neurodegenerativen Erkrankungen und analysiert deren spezifische Beeinträchtigungen sowie die Problematik im derzeitigen Versorgungsfeld mittels ICF-Kriterien.

3. Betrachtung der Versorgungsproblematik: Es wird erörtert, warum bei einer komplexen Hilfebedürftigkeit und Multimorbidität multidisziplinäre, einrichtungsübergreifende Versorgungsansätze notwendig sind.

4. Case Management als Lösungsstrategie: Dieser zentrale Teil erläutert das Handlungskonzept des Case Managements, unterteilt in Funktionen und Prozessschritte, und adaptiert diese spezifisch auf die Bedürfnisse von Demenzkranken mit Bedarf an beschützten Lebensräumen.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Implementierungshürden des Case Managements in Deutschland und diskutiert das Potenzial zur langfristigen Kosteneinsparung bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Case Management durch eine gesteuerte Nutzung vorhandener Ressourcen eine effiziente und nutzerfreundliche Versorgung sicherstellen kann, sofern die notwendigen strukturellen Veränderungen politisch und institutionell unterstützt werden.

Schlüsselwörter

Case Management, Demenz, Gesundheitswesen, Versorgungsqualität, ICF, Pflege, Schnittstellenmanagement, Versorgungsplanung, gerontopsychiatrische Pflege, Multimorbidität, Patientenorientierung, Kostenwirksamkeit, Netzwerkebenen, Versorgungsbedarf, Case Manager.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Eignung von Case Management als Instrument zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenzerkrankung im deutschen Gesundheitssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die demografische Entwicklung, die Problematik bestehender Versorgungsstrukturen, die theoretischen Grundlagen des Case Managements sowie dessen praktische Anwendung bei demenzkranken Patienten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es darzulegen, dass Case Management eine geeignete Antwort auf die Ineffizienzen und die steigenden Kosten in der Versorgung demenzkranker Menschen bietet, indem es vorhandene Angebote besser koordiniert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse, ergänzt durch die Anwendung des ICF-Modells zur Zielgruppenbeschreibung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept des Case Managements, dessen Funktionen und Prozessschritte erläutert und beispielhaft auf die spezielle Zielgruppe der Menschen mit Demenz angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Case Management, Demenz, Versorgungsqualität, Schnittstellenmanagement und gerontopsychiatrische Pflege geprägt.

Warum ist das Case Management bei Demenz besonders wichtig?

Aufgrund der progredienten Natur der Demenz und der oft auftretenden Multimorbidität entsteht ein komplexer Versorgungsbedarf, der ohne zentrale Koordination durch einen „Lotsen“ oft zu Versorgungslücken oder ineffizienten Übergangslösungen führt.

Welche Rolle spielt die ICF-Klassifikation in dieser Arbeit?

Die ICF dient dazu, die Beeinträchtigungen der Zielgruppe (insbesondere Mobilität und mentale Funktionen) standardisiert messbar und beschreibbar zu machen, um den spezifischen Bedarf an Case Management zu begründen.

Welche Hürden stehen einer flächendeckenden Einführung entgegen?

Die Autorin identifiziert Ressourcenknappheit, notwendige strukturelle Änderungen der Arbeitsabläufe, hohe Anforderungen an die Kompetenzen des Case Managers sowie fehlende politische Entscheidungen als wesentliche Implementierungshürden.

Welchen Einfluss hat Case Management auf die Kosten im Gesundheitswesen?

Obwohl die Einführung des Konzepts zunächst Investitionen in Personal und Strukturen erfordert, wird argumentiert, dass durch die Vermeidung unnötiger Krankenhauseinweisungen und optimierte Versorgungsnetze langfristig Kosteneinsparungen möglich sind.

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Details

Title
Case Management für Menschen mit einer Demenzerkrankung
Subtitle
Case Management Aufbaumodul
College
University of Applied Sciences  (Fachhochschule der Diakonie Bielefeld)
Grade
1,3
Author
B.A. psychiatrische Pflege Sabine Brüchmann (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V505180
ISBN (eBook)
9783346051417
ISBN (Book)
9783346051424
Language
German
Tags
Case Management Gerontopsychiatrie Systemebene
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. psychiatrische Pflege Sabine Brüchmann (Author), 2018, Case Management für Menschen mit einer Demenzerkrankung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505180
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