1. Finanzplanung; 1.1. kurzfristige Finanzplanung (Prognoseverfahren, Verweilzeitmethode, Dispositionsziffernverfahren); 1.2. langfristige Finanzplanung – Plankapitalflussrechnung auf der Umsatzgrundlage (Umsatzprozentmethode, lineare Regressionsrechnung); 2. Fremdfinanzierung; 2.1. Außenfinanzierung; 2.1.1. Beteiligungsfinanzierung für Kapitalgesellschaften; 2.1.2. Wertpapieranalyse (Fundamentalanalyse, Technische Analyse); 2.1.3. langfristige Kreditfinanzierung (Anleihen, Wandelschuldverschreibungen, Steuerauswirkungen bei einer Beteiligungsfinanzierung und einer langfristigen Kreditfinanzierung); 2.1.4. Leasing (Leasingarten, Leasingverträge, Leasingkosten, Steuerauswirkungen bei Finanzierungsleasing, Entscheidungsfindung hinsichtlich Leasing oder Kreditkauf)
Inhaltsverzeichnis
1. Finanzplanung
1.1. kurzfristige Finanzplanung
Prognoseverfahren
Verweilzeitmethode
Dispositionsziffernverfahren
1.2. langfristige Finanzplanung – Plankapitalflussrechnung auf der Umsatzgrundlage
Umsatzprozentmethode
lineare Regressionsrechnung
2. Fremdfinanzierung
2.1. Außenfinanzierung
2.1.1. Beteiligungsfinanzierung für Kapitalgesellschaften
2.1.2. Wertpapieranalyse
Fundamentalanalyse
Technische Analyse
2.1.3. langfristige Kreditfinanzierung
Anleihen
Wandelschuldverschreibungen.
Steuerauswirkungen bei einer Beteiligungsfinanzierung und einer langfristigen Kreditfinanzierung
2.1.4. Leasing
Leasingarten, Leasingverträge, Leasingkosten
Steuerauswirkungen bei Finanzierungsleasing
Entscheidungsfindung hinsichtlich Leasing oder Kreditkauf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient der praktischen Anwendung finanzwirtschaftlicher Methoden durch eine Vielzahl von Übungsaufgaben, um ein tiefgreifendes Verständnis für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen sowie deren betriebswirtschaftliche Planung zu vermitteln.
- Methoden der kurzfristigen Finanzplanung und Liquiditätssicherung
- Analyse von langfristigen Finanzierungsinstrumenten wie Anleihen und Wandelanleihen
- Durchführung von Bilanzanalysen und Erstellung von Planrechnungen
- Bewertung von Leasingalternativen im Vergleich zum Kreditkauf unter Steueraspekten
Auszug aus dem Buch
Aufgabe 3)
Der Chemiker Protzky möchte sich selbständig machen und einen kleinen Produktionsbetrieb in Form einer GmbH gründen. Von seiner Tante Berta hat er 100.000 EUR in bar geerbt, was er als Eigenkapital in die GmbH einbringen möchte.
Nachdem er mit möglichen Lieferanten und Kunden gesprochen hat, stellt er folgende Planung für das erste Jahr auf:
Von seinem Freund, dem Autoverwerter Schrottig, kann er die notwendigen Räume für eine Monatsmiete von 12.000 EUR mieten. Die Anschaffung der Produktionsanlagen kostet 700.000 EUR, wobei der Lieferant 200.000 EUR sofort fordert. Der Rest kann in fünf gleichen Raten in den folgenden Monaten gezahlt werden. Die Raumausstattung soll von dem in Konkurs gegangenen Vormieter für 50.000 EUR übernommen werden. Die Zahlung hat sofort zu erfolgen. Der Einkauf der nötigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe kostet im ersten Monat 40.000 EUR und danach je Monat 30.000 EUR. Vom zweiten Monat an kann mit dem Verkauf der Fertigwaren begonnen werden. Protzky rechnet dabei mit einem Umsatz von jeweils 200.000 EUR je Monat. Die in der Branche üblichen Zahlungsmodalitäten lassen Einzahlungen von 50.000 EUR im Verkaufsmonat und je 75.000 EUR in den beiden folgenden Monaten erwarten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Finanzplanung: Dieses Kapitel widmet sich der systematischen kurz- und langfristigen Finanzplanung, unter anderem durch Prognoseverfahren und die Plankapitalflussrechnung auf Umsatzbasis.
2. Fremdfinanzierung: Der Abschnitt deckt vielfältige Facetten der Außenfinanzierung ab, von der Beteiligungsfinanzierung über Wertpapieranalyse und Kreditfinanzierung bis hin zu komplexen Leasingthemen.
Schlüsselwörter
Finanzplanung, Liquiditätsplan, Investition, Finanzierung, Beteiligungsfinanzierung, Wertpapieranalyse, Anleihen, Wandelschuldverschreibungen, Leasing, Kreditkauf, Bilanzanalyse, Umsatzprozentmethode, Regressionsrechnung, Steuerauswirkungen, Kapitalkosten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine umfassende Sammlung von Übungsaufgaben zum Themenkomplex Investition und Finanzierung, die theoretische Konzepte in praktische Rechenbeispiele überführt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Finanzplanung, den verschiedenen Formen der Fremdfinanzierung, der Bilanzanalyse sowie der Investitionsbewertung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Lesern durch konkrete Aufgabenstellungen die Anwendung finanzmathematischer und betriebswirtschaftlicher Methoden in der Praxis zu ermöglichen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Verwendet werden unter anderem Methoden der Zeitreihenanalyse, das Dispositionsziffernverfahren, die Umsatzprozentmethode sowie die lineare Regressionsrechnung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil enthält detaillierte Aufgaben zu Liquiditätsplanung, Finanzplanung bei Unternehmensgründungen, Anleihebewertung und dem Vergleich von Finanzierungsalternativen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Finanzplanung, Liquidität, Fremdfinanzierung, Bilanzanalyse und Kapitalkosten.
Wie hilft die Arbeit bei der Bewertung von Leasing?
Sie bietet Aufgaben, die sowohl die rein liquiditätsorientierte als auch die steuerlich optimierte Vergleichsrechnung zwischen Leasing und Kreditkauf verlangen.
Warum sind Regressionsgleichungen in der Finanzplanung relevant?
Sie dienen dazu, auf Basis historischer Daten fundierte Prognosen für zukünftige Bilanzwerte aufzustellen, wie in den entsprechenden Aufgabenbeispielen demonstriert wird.
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- Dipl. Betriebswirt (FH) Torsten Montag (Author), 2006, Übungsaufgaben Investition und Finanzierung III - mit Lösungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50522