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Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" für eine kirchliche Kindergruppe (Religion, 3.-4. Klasse Grundschule)

Titel: Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" für eine kirchliche Kindergruppe (Religion, 3.-4. Klasse Grundschule)

Unterrichtsentwurf , 2018 , 46 Seiten

Autor:in: Wilhelm Weber (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Stundenentwurf zum "Gleichnis vom verlorenen Sohn" ist für eine kirchliche Pfadfindergruppe konzipiert, deren Mitglieder in der 3. und 4. Schulklasse sind, also im Grundschulalter. Die Kinder erkennen über das Gleichnis vom verlorenen Sohn, dass Gott sie liebt, wie sie sind und nicht wie sie sein sollen. Denn Gott nimmt jeden Menschen bedingungslos an mit all seinen Fehlern sowie Schwächen.

Der Autor analysiert dafür das Gleichnis und entwirft eine umfassende Stundenplanung mit Liedern, Gruppenarbeit und Rollenspielen sowie Stimmungsbarometer und gemeinsamen Gebeten.

Das Gleichnis erweist sich als sehr vielschichtig. Das Hauptaugenmerk liegt für mich auf die Stärkung des Selbstwertgefühls und das Bewusstwerden der bedingungslosen Annahme durch Gott. Hieraus leitet sich noch eine kritische Betrachtung der Leistungsgesellschaft ab, was jedoch den Rahmen von einer Gruppenstunde sprengen würde. Von zentraler Bedeutung ist es, dass die Kinder sich mit sich selbst beschäftigen und reflektieren, woraus sie ihre Selbstachtung ziehen und in Gott eine solide Basis für ihr Selbstwertgefühl finden, indem sie sich bejaht sowie angenommen fühlen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

1.1 Allgemeines über den Ort und der Kirchengemeinde

1.2 Beschreibung des Raumes für die Pfadfindergruppe

2. Zielgruppe

2.1 Informationen zur Gruppe

2.2 Informationen zu den einzelnen Kindern

2.3 Blick auf die Gruppe

2.4 Meine Rolle

2.5 Interessen und Fragen der Kinder

2.6.1 Entwicklungspsychologische Betrachtungen nach Mietzel

2.6.2 Religiöse Entwicklungsformen von Kindern im Alter von 7-11 Jahren

2.7 Was können die Kinder als Hilfe und Erfahrung mitnehmen?

3. Sachanalyse

3.1 Übersetzungen des Gleichnisses

3.2 Eigener Zugang

3.3 Entstehungshintergrund und Gattung des Gleichnisses

3.4 Inhalt und exegetische Betrachtung

3.5 Dogmatische Schnittpunkte

3.6 Heutige Bedeutung des Gleichnisses

3.7 Bezug des Gleichnisses vom verlorenen Sohn zur heutigen Gesellschaft

4. Didaktische Analyse

4.1 Schlussfolgerungen aus der Bedingungsanalyse und der Sachanalyse

4.1.1 Schlussfolgerungen aus der Bedingungsanalyse

4.1.2 Schlussfolgerungen aus der Sachanalyse

4.1.3 Schlussfolgerungen aus Bedingungs- und Sachanalyse

4.2.1 Voraussichtliche Reaktionen auf Gleichnis bzw. Thema

4.2.2 Persönlicher Bezug zum Gleichnis

4.2.3 Was ist für mich pädagogisch bzw. theologisch von Bedeutung?

4.3 Einbettung des Themas

4.3.1 Einbettung des Themas im Kontext der Gemeinde

4.3.2 Bedeutung der Einzelveranstaltung für meine eigene Planung

4.3.3 Strukturierung des Gleichnisses unter didaktischen Gesichtspunkten

4.4 Konkretisierung des Themas für die Umsetzung

4.4.1 Wie kommen die Kinder dem Inhalt des Gleichnisses näher?

4.4.2 Was ist für die Teilnehmenden insgesamt bzw. für jeden persönlich von Belangen?

4.4.3 Begründung der ausgewählten Methoden

4.4.4 Was ist zu beachten?

5. Lernziele

5.1 Das Hauptlernziel

5.2 Das Stundenlernziel

5.3 Die Feinlernziele

5.4 Lerndimensionen

6. Planungsperspektiven

6.1 Gegenwartsbedeutung

6.2 Zukunftsbedeutung

6.3 Exemplarität

7. Die geplante Durchführung

7.1 Motivationsphase

7.2 Hauptphase

7.3 Schlussphase

7.4 Eingesetzte Methoden, Medien und Materialien

8. Stundenverlaufsplanung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die pädagogisch-theologische Planung einer Gruppenstunde für Kinder im Grundschulalter, in der das Gleichnis vom verlorenen Sohn als Vermittlung für die bedingungslose Liebe Gottes dient, um ein stabiles Selbstwertgefühl unabhängig von Leistungsdruck zu fördern.

  • Vermittlung der unbedingten Annahme des Menschen durch Gott
  • Stärkung des Selbstwertgefühls außerhalb von Leistungsmaßstäben
  • Einfühlung in biblische Charaktere durch Rollenspiele
  • Reflexion eigener Stärken und Schwächen im sozialen Kontext
  • Kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Leistungsgesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.2 Eigener Zugang

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist für mich ein hervorragendes Beispiel für Versöhnung und Überwindung von Trennung, die an keine Bedingungen geknüpft ist. Das Gleichnis macht für mich die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen besonders deutlich. Der Mensch ist in seiner Fehlbarkeit sowie Unvollkommenheit gefangen ohne die Chance zu haben, sich Gott zu nähern. Der Mensch neigt dazu, alles selbst schaffen zu wollen sowie ohne jede Hilfe auskommen zu müssen, aber merkt nach gewisser Zeit, an seine Grenzen zu stoßen. Die Begrenztheit des Menschen ist in der Tat ein zentraler Aspekt im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der Sohn trennt sich vom Vater, bei dem er rundum versorgt sowie behütet ist. Der Sohn tritt aus der Gemeinschaft mit dem Vater heraus. Am Anfang genießt der Sohn seine scheinbar neu gewonnene Freiheit, aber die bittere Lebensrealität holt ihn wieder ein. Er hatte viel Aufmerksamkeit von seinen Mitmenschen erhalten, solange er für sie zahlen konnte. Als seine finanziellen Mittel verbraucht waren, war er nicht mehr gut genug. Jetzt stellt sich die Frage, für wen er noch gut genug ist. Für seinen Vater? Da hatte er ein schlechtes Gewissen, das ihn zur Umkehr bewegte. Der von ihm eingeschlagene Weg ohne den Vater führte ins Verderben. Er musste sogar Arbeit leisten, die man heute als „Knochenjob“ ansehen würde. Noch dazu plagte ihn den Hunger, dass er vom Schweinetrog essen musste. Wie so oft kann das Leben bitter schmecken, weil man auf die eigenen Fähigkeiten setzt statt Gott zu vertrauen. Mir fällt dazu der Bibelvers „Man fällt nie tiefer als in Gottes Hand.“ (2. Sam 24,14) ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungsanalyse: Analyse der räumlichen Gegebenheiten und des Umfelds der Kirchengemeinde als Basis für die Gruppenstundenplanung.

2. Zielgruppe: Detaillierte Charakterisierung der Pfadfindergruppe, der Teilnehmenden und deren entwicklungspsychologischer Bedürfnisse.

3. Sachanalyse: Theologische und exegetische Auseinandersetzung mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn sowie dessen Bedeutung.

4. Didaktische Analyse: Methodische Herleitung der geplanten Gruppenstunde und Begründung der didaktischen Entscheidungen.

5. Lernziele: Formulierung der kognitiven, affektiven und pragmatischen Lernziele für die Kinder.

6. Planungsperspektiven: Reflexion über die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der Unterrichtseinheit für die Lebenswelt der Kinder.

7. Die geplante Durchführung: Konkreter Ablaufplan der Gruppenstunde mit Angabe der eingesetzten Methoden.

8. Stundenverlaufsplanung: Tabellarische Übersicht der Zeiteinteilung, Aktivitäten und eingesetzten Materialien.

Schlüsselwörter

Gleichnis vom verlorenen Sohn, bedingungslose Liebe Gottes, Selbstwertgefühl, Leistungsgesellschaft, Religionspädagogik, Kinderarbeit, Versöhnung, Grundschulalter, Pfadfindergruppe, Gottesbeziehung, Selbstannahme, Gruppenstunde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die pädagogisch-theologische Planung einer Gruppenstunde für Kinder im Grundschulalter, basierend auf dem Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die bedingungslose Liebe Gottes, der Umgang mit Leistungsdruck und die Stärkung des individuellen Selbstwertgefühls.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass sie von Gott bedingungslos angenommen sind, unabhängig von erbrachten Leistungen oder Beliebtheit.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden entwicklungspsychologische Ansätze nach Mietzel und religiöse Entwicklungsmodelle nach Oser/Gmünder sowie Fowler herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungs-, Sach- und didaktische Analyse, die den Entwurf und die Begründung der geplanten Einheiten bilden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Gottesbeziehung, Selbstwertgefühl, Leistung, Versöhnung und bedingungslose Annahme.

Warum ist ein Rollenspiel Teil der Gruppenstunde?

Das Rollenspiel soll den Kindern helfen, sich in die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten des Gleichnisses hineinzuversetzen und Empathie zu entwickeln.

Wie trägt das Stimmungsbarometer zum Lernziel bei?

Es dient dazu, die Gefühlslagen der Personen im Gleichnis grafisch zu rekapitulieren und fördert so das Verständnis für die emotionalen Prozesse der Versöhnung.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" für eine kirchliche Kindergruppe (Religion, 3.-4. Klasse Grundschule)
Autor
Wilhelm Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
46
Katalognummer
V505260
ISBN (eBook)
9783346076472
ISBN (Buch)
9783346076489
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kirche Gleichnis vom verlorenen Sohn Neues Testament Kinder Bibelgeschichte Didaktik Religionspädagogik Gemeindepädagogik Unterricht Kinderstunde Christenlehre kirchliche Arbeit mit Kindern Exegese Bibel Christentum Theologie Rechtfertigung Sünder Soteriologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wilhelm Weber (Autor:in), 2018, Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" für eine kirchliche Kindergruppe (Religion, 3.-4. Klasse Grundschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505260
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Leseprobe aus  46  Seiten
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