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Sollte es erlaubt sein, dass wir dem Menschen nicht nah verwandte Tiere zu unserem Gebrauch/Vorteil gentechnisch optimieren?

Titel: Sollte es erlaubt sein, dass wir dem Menschen nicht nah verwandte Tiere zu unserem Gebrauch/Vorteil gentechnisch optimieren?

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2019 , 11 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Genetik / Gentechnologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten von wachsender Weltbevölkerung, Massentierhaltung und Klimawandel steht die Menschheit ständig vor der Problematik des wachsenden Optimierungszwangs, um auf begrenztem Raum weiterhin Wachstum ermöglichen zu können.
Seit Anbeginn der Menschheit nutzt der Mensch Tiere für das eigene Überleben, wobei die Tiere immer weiter an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden und immer höhere Leistung bringen sollen. Insofern liegt es nahe, dass in Zeiten, in denen die gentechnische Forschung den Kinderschuhen entwachsen und durch Methoden wie CRISPR/Cas9 der Eingriff in das Genom kein reiner Zufall mehr ist, diese Methoden auch auf Tiere anzuwenden, um sie weiter für unsere Zwecke zu optimieren. In anderen Bereichen wie der Pflanzenzucht, sind genetisch modifizierte Arten schon lange keine Zukunftsmusik mehr.
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob ein solcher Eingriff vertretbar oder sinnvoll ist oder sogar gefordert werden sollte. Dabei werden unterschiedliche Aspekte betrachtet. Es wird der Fortschritt auf dem Gebiet der Gentechnik untersucht und Methoden vorgestellt, mit denen ein Eingriff in das Genom von Tieren möglich ist. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der sogenannten „Genschere“ CRISPR-CAS 9.
Es werden die Vorteile, die ein Eingriff in das Genom sowohl für den Menschen, als auch für die Tiere und die Umwelt insgesamt mitbringen könnte, gegen die möglichen Risiken aufgewogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Nutztiere

2.2 Gentechnische Methoden zur Modifikation des tierischen Genoms

3. Hauptteil – Möglichkeiten und Risiken des Genome Editings an tierischen Organismen

3.1 Verbesserung der Leistung und des Klimas

3.2 Verbesserung der Haltungsbedingungen

3.3 Krankheiten und Seuchen

3.4 Anpassung an menschliche Bedürfnisse

3.4 Einsatz von Gentechnik-Insekten

3.5 Grundsätzliche Risiken der gentechnischen Veränderungen für Tiere, Umwelt und den Menschen

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ethische Vertretbarkeit und den praktischen Nutzen von gentechnischen Eingriffen bei nicht-menschlichen Tieren, insbesondere im Kontext von Nutztieren und der Lebensmittelsicherheit, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Fortschritte und ökologischer Risiken.

  • Grundlagen der Nutztierhaltung und genetische Modifikationsmethoden
  • Leistungssteigerung und Klimaaspekte durch Genome Editing
  • Optimierung von Tierwohl und Krankheitsresistenz
  • Risikobewertung von GVO-Auswirkungen auf Ökosysteme
  • Ethische Reflexion der Mensch-Tier-Beziehung und Ressourcenverbrauch

Auszug aus dem Buch

3.1 Verbesserung der Leistung und des Klimas

Seit der Mensch begann, Tiere zu domestizieren, wurde auch versucht durch Züchtung besonders wünschenswerte Eigenschaften der Tiere zu verstärken und auf diese Weise Ertragssteigerungen zu erzielen. Mit der Zeit verbesserten sich Werkzeuge und Methoden, um Verbesserungen zu erzielen, sodass die Veränderungsrate deutlich erhöht werden konnte.

Inzwischen könnte durch gezielten Eingriff in das Genom an dieser Stelle noch schneller Veränderungen herbeigeführt werden, um auf diese Weise beispielsweise die Milchleistung von Kühen zu erhöhen. Auch der bisher einzige für die Lebensmittelproduktion zugelassene GMO befindet sich in diesem Bereich. 2015 wurde in Amerika gentechnisch veränderter Lachs zur Vermarktung zugelassen. Dieser Fisch weist ein deutlich schnelleres Wachstum auf, da er Gene für zusätzliche Wachstumshormone besitzt. Auf diese Weise erreicht er deutlich schneller die für den Verkauf nötige Größe als seine natürlichen Verwandten.(U.S. Food and Drug Administration Center for Veterinary Medicine, 2012) Andere Forschungsteams arbeiten an einer Erhöhung der Muskelmassse bei Rindern und Schweinen durch Ausschalten eines natürlichen Kontrollgens. (Then, 2016)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den wachsenden Optimierungsdruck bei Nutztieren und stellt die Frage, ob gentechnische Eingriffe ethisch vertretbar oder sinnvoll sind.

2. Grundlagen: Hier erfolgt eine Definition des Begriffs "Nutztier" sowie eine Erläuterung der technischen Methoden zur Modifikation des tierischen Genoms, wie z.B. CRISPR/Cas9.

3. Hauptteil – Möglichkeiten und Risiken des Genome Editings an tierischen Organismen: Dieser Abschnitt analysiert das Potenzial zur Leistungssteigerung, Krankheitsbekämpfung und Anpassung an menschliche Bedürfnisse sowie die weitreichenden ökologischen und gesundheitlichen Risiken.

4. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung, die zur Vorsicht bei der Zulassung gentechnisch veränderter Tiere mahnt und eine Reduktion des tierischen Konsums fordert.

Schlüsselwörter

Gentechnik, Genome Editing, CRISPR/Cas9, Nutztiere, Tierwohl, Leistungssteigerung, Klimawandel, Krankheitsresistenz, GVO, Epigenetik, Risikobewertung, Artenschutz, Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion, Bioethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung gentechnischer Verfahren an Tieren, um deren Eigenschaften für menschliche Zwecke zu optimieren, und bewertet dies aus ethischer sowie ökologischer Sicht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die genetische Leistungssteigerung von Nutztieren, die Verbesserung der Haltungsbedingungen durch Genmanipulation und die ökologischen Folgen von GVO.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Vertretbarkeit gentechnischer Eingriffe zu prüfen und eine Empfehlung zum Umgang mit solchen Technologien bei Nutztieren abzugeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär untersucht?

Der Fokus liegt auf modernen gentechnischen Verfahren, insbesondere auf der Genschere CRISPR/Cas9.

Was wird im Hauptteil detailliert diskutiert?

Diskutiert werden sowohl die Vorteile wie verbesserte Produktivität und Krankheitsresistenzen als auch die Risiken wie unvorhersehbare genetische Nebenwirkungen und ökologische Instabilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gentechnik, CRISPR/Cas9, Nutztierhaltung, Tierwohl und Risikobewertung geprägt.

Inwiefern beeinflussen gentechnische Eingriffe das Tierwohl?

Der Autor argumentiert, dass solche Eingriffe oft dazu dienen, Tiere an prekäre Haltungsbedingungen anzupassen, statt die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Wie bewertet die Arbeit den "Gene Drive" bei Insekten?

Die Arbeit betrachtet den "Gene Drive" aufgrund der unvorhersehbaren ökologischen Folgen und der mangelnden Revidierbarkeit als hochproblematisch.

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Details

Titel
Sollte es erlaubt sein, dass wir dem Menschen nicht nah verwandte Tiere zu unserem Gebrauch/Vorteil gentechnisch optimieren?
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
11
Katalognummer
V505440
ISBN (eBook)
9783346054937
ISBN (Buch)
9783346054944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sollte menschen tiere gebrauch/vorteil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Sollte es erlaubt sein, dass wir dem Menschen nicht nah verwandte Tiere zu unserem Gebrauch/Vorteil gentechnisch optimieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505440
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Leseprobe aus  11  Seiten
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