In dieser Arbeit möchte ich mich auf den Text von Stephen Stich „Was ist eine Theorie mentaler Repräsentation?“ beziehen. Er erklärt, dass es zwar viele Theorien gibt, aber es keine Diskussionen darüber gibt, was denn eine Theorie der mentalen Repräsentation leisten soll. Ich werde das Projekt der Beschreibung intensiv untersuchen und werde versuchen, die Frage zu beantworten, was das Projekt der Beschreibung aussagt und welche Probleme dabei entstehen.
Zuerst werde ich kurz die drei unterschiedlichen Theorien in dem Projekt einzeln vorstellen und näher auf sie eingehen. Danach werde ich in der Zusammenfassung die wichtigsten Thesen aufgreifen und sie kritisch hinterfragen bzw, aufzeigen, welche Probleme sich ergeben.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Das Projekt der Beschreibung
- Ein zugrunde liegender Mechanismus
- Definition-Gegenbeispiel-Paradigma
- Kategorisierung
- Zusammenfassung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text von Stephen Stich „Was ist eine Theorie mentaler Repräsentation?\" untersucht die Problematik des Projekts der Beschreibung, welches versucht, einen Mechanismus zu identifizieren, der der Zuschreibung von mentalen Zuständen zugrunde liegt.
- Das Projekt der Beschreibung und die Rolle von implizitem Wissen
- Die Grenzen des Definition-Gegenbeispiel-Paradigmas
- Die Kategorisierung und die Rolle von Prototypen
- Kritische Betrachtung der Theorien mentaler Repräsentation
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Der Text stellt verschiedene Theorien mentaler Repräsentation vor, die sich mit der Frage beschäftigen, wie mentale Zustände beschrieben und erklärt werden können. Der Autor konzentriert sich auf das Projekt der Beschreibung, das versucht, einen zugrundeliegenden Mechanismus zu identifizieren, der der Zuschreibung von mentalen Zuständen zugrunde liegt.
Das Projekt der Beschreibung
Ein zugrunde liegender Mechanismus
Dieser Abschnitt argumentiert, dass es einen Mechanismus geben muss, der der Identifikation mentaler Zustände zugrunde liegt. Dieser Mechanismus beinhaltet einen Speicher von implizitem Wissen über die Bedingungen, unter denen es angemessen ist, einen mentalen Zustand als Überzeugung oder Wunsch zu charakterisieren.
Definition-Gegenbeispiel-Paradigma
Dieser Abschnitt diskutiert das philosophische Spiel von Definition und Gegenbeispiel, das seit Sokrates' Zeiten verwendet wird. Der Autor argumentiert, dass dieses Spiel nur dann Sinn ergibt, wenn man über den zu analysierenden Begriff Annahmen macht. Stich stellt zwei Annahmen vor, die notwendige und hinreichende Bedingungen für die Definition eines Begriffs beinhalten.
Kategorisierung
Dieser Abschnitt beleuchtet die Arbeit von Eleanor Rosch und ihre Theorie der Kategorisierung. Rosch argumentiert, dass Kategorisierungen nicht auf stillschweigend bekannten notwendigen und hinreichenden Kriterien für die Kategoriezugehörigkeit beruhen, sondern auf Prototypen oder Mustern, die als mentale Beschreibungen spezifischer Elemente dienen.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe des Textes sind: mentale Repräsentation, Projekt der Beschreibung, implizites Wissen, Definition-Gegenbeispiel-Paradigma, Kategorisierung, Prototypen, Theorien mentaler Zustände.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das "Projekt der Beschreibung" in der Theorie der mentalen Repräsentation?
Das Projekt der Beschreibung versucht, einen Mechanismus zu identifizieren, der der Zuschreibung von mentalen Zuständen (wie Überzeugungen oder Wünschen) zugrunde liegt. Es geht darum, wie wir diese Zustände charakterisieren und erklären.
Welche Rolle spielt Stephen Stich in dieser Arbeit?
Die Arbeit bezieht sich auf Stichs Text „Was ist eine Theorie mentaler Repräsentation?“. Stich kritisiert, dass es zwar viele Theorien gibt, aber kaum Diskussionen darüber, was eine solche Theorie eigentlich leisten soll, insbesondere im Hinblick auf das Projekt der Beschreibung.
Was versteht man unter dem Definition-Gegenbeispiel-Paradigma?
Dies ist ein philosophisches Verfahren, das seit Sokrates genutzt wird, um Begriffe zu definieren. Es basiert auf der Annahme, dass Begriffe durch notwendige und hinreichende Bedingungen definiert werden können, die durch Gegenbeispiele geprüft werden.
Wie erklärt Eleanor Rosch die Kategorisierung?
Eleanor Rosch argumentiert, dass Kategorisierung nicht auf strikten Definitionen beruht, sondern auf Prototypen oder Mustern. Menschen ordnen Dinge Kategorien zu, indem sie sie mit einem idealen "mentalen Bild" oder Prototyp vergleichen.
Was ist implizites Wissen im Kontext mentaler Zustände?
Implizites Wissen bezieht sich auf den Speicher an unbewussten Informationen oder Bedingungen, die wir nutzen, um zu entscheiden, wann es angemessen ist, jemandem einen bestimmten mentalen Zustand zuzuschreiben.
Welche Probleme entstehen beim Projekt der Beschreibung?
Probleme ergeben sich vor allem aus den Grenzen des Definition-Gegenbeispiel-Paradigmas und der Frage, ob mentale Zustände tatsächlich durch universelle Mechanismen oder eher durch flexible Prototypen identifiziert werden.
- Quote paper
- Polina Diner (Author), 2019, Mentale Repräsentation. Das Projekt der Beschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505660