Das 19. Jahrhundert war eine Zeit des industriellen Fortschrittes und der räumlichen Expansion der europäischen Nationalstaaten. Es galt Handelswege auf- und auszubauen und unbekannte Räume der Welt zu erschließen. Mit der Phase des Imperialismus wurde die Aufteilung der Erde eingeläutet und beispielslose Expansionsbewegungen vollzogen sich zwischen 1880 und 1914.
Auch Deutschland erwarb in der Zeit des Imperialismus Kolonien. Vor allem wegen ihrer blutigen Aufstände gingen die 30 Jahre deutsche Kolonisationsgeschichte als schwarzes Kapitel in die Geschichte Deutschlands ein. Zunächst soll diese Ausarbeitung einen Überblick über die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse im Imperialismus geben (2.Der Imperialismus).Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika wird im 3. Kapitel der Ausarbeitung angerissen. Wie wirkt sich die deutsche Geographie auf den Prozess der Kolonialisierung aus? Mit dieser Fragestellung wird sich das4.Kapitel „DieRolle der deutschen Geographie zu Zeiten der Kolonisation“ befassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Imperialismus
- Die traditionellen Kolonialmächte
- Die neuen Kolonialmächte
- Die Aufteilung Afrikas im Imperialismus
- Die Geschichte der deutschen Kolonisation
- Das Streben nach deutschen Kolonien vor dem Imperialismus
- Die deutschen Kolonien
- Die Rolle der Geographie in der Kolonialisierung
- Forschungsreisen
- Die deutsche Politische Geographie
- Schlussbemerkungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung untersucht die Rolle der Geographie während der Zeit des Imperialismus und insbesondere die deutsche Kolonisationsgeschichte. Sie beleuchtet die politische und wirtschaftliche Expansion der europäischen Nationalstaaten in dieser Epoche und zeigt, wie die Geographie in den Prozess der Kolonialisierung involviert war.
- Die Entwicklung des Imperialismus und seine Motive
- Die Rolle der traditionellen Kolonialmächte
- Die Entstehung und Entwicklung des deutschen Kolonialreiches
- Die Bedeutung der Geographie für die Kolonisierung
- Die Auswirkungen der Kolonialisierung auf die Welt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den historischen Kontext des 19. Jahrhunderts dar, in dem die europäische Expansion und der Imperialismus ihren Höhepunkt erlebten.
Kapitel 2 beleuchtet den Imperialismus als Epoche der globalen Machtverschiebung und beschreibt die Motive, Strategien und Akteure der europäischen Kolonialmächte. Es werden sowohl die traditionellen Kolonialmächte wie Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal als auch die neuen Kolonialmächte wie die USA, Belgien, Italien und Deutschland vorgestellt. Der Fokus liegt auf der Aufteilung Afrikas im Imperialismus und den verschiedenen Interessen und Strategien der Kolonialmächte auf dem Kontinent.
Kapitel 3 befasst sich mit der Geschichte der deutschen Kolonisation und zeigt das Streben nach deutschen Kolonien vor dem Imperialismus auf. Es beschreibt die deutschen Kolonien in Afrika, ihre Entstehung, Entwicklung und die Folgen der deutschen Herrschaft.
Kapitel 4 widmet sich der Rolle der Geographie in der Kolonialisierung. Es beleuchtet die Bedeutung von Forschungsreisen und die Entwicklung der deutschen Politischen Geographie im Kontext der Kolonialisierung.
Schlüsselwörter
Die Ausarbeitung befasst sich mit den zentralen Themen des Imperialismus, der Kolonialisierung, der deutschen Kolonialgeschichte, der Rolle der Geographie in der Kolonialisierung und den Auswirkungen der Kolonialisierung auf die Welt. Wichtige Schlüsselbegriffe sind dabei: Imperialismus, Kolonialisierung, Kolonialmächte, deutsche Kolonien, Afrika, Forschungsreisen, Politische Geographie, Machtverhältnisse, Ressourcen, Expansion, Einflusszonen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte die Geographie im Imperialismus?
Die Geographie diente als Instrument zur Erschließung unbekannter Räume, zur Kartierung von Ressourcen und zur wissenschaftlichen Untermauerung von Expansionsansprüchen.
Wann fand die intensivste Phase der Kolonisation statt?
Die beispiellosen Expansionsbewegungen und die Aufteilung der Erde vollzogen sich primär zwischen 1880 und 1914.
Wer waren die neuen Kolonialmächte im 19. Jahrhundert?
Neben traditionellen Mächten wie Großbritannien traten die USA, Belgien, Italien und das Deutsche Kaiserreich als neue Akteure auf den Plan.
Was kennzeichnete die deutsche Kolonisationsgeschichte in Afrika?
Die etwa 30-jährige Geschichte war geprägt von blutigen Aufständen und wird heute oft als "schwarzes Kapitel" der deutschen Geschichte betrachtet.
Was ist Politische Geographie im Kontext der Kolonisation?
Es handelt sich um eine Forschungsrichtung, die den Zusammenhang zwischen geographischen Gegebenheiten und staatlichem Machtstreben bzw. Raumkontrolle untersucht.
- Citation du texte
- Marc Heghmanns (Auteur), 2005, ' und morgen die ganze Welt ' - Die Rolle der Geographie zu Zeiten der Kolonisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50575