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Lachen in Dauerschleife? Untersuchung über Wiederholungsformen in Comedyserien anhand der Sitcom "King of Queens"

Titre: Lachen in Dauerschleife? Untersuchung über Wiederholungsformen in Comedyserien anhand der Sitcom "King of Queens"

Dossier / Travail de Séminaire , 2017 , 60 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jan Lauer (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Hausarbeit wird auf die in Masse produzierte TV-Unterhaltung geblickt: King of Queens, DER Serienerfolg aus den USA, bietet allerlei erstaunliche Erkenntnisse, wie dem Zuschauer ein Komödienformat präsentiert wird, das zum Lachen auffordert und Lachen ebenso zur Gewohnheit macht.

Im Fokus der Untersuchungen wird die Serie King of Queens (KoQ) stehen und als Ausgangspunkt für den Nachweis von Wiederholungen dienen. Die Serie ist bereits vor gut 20 Jahren (1998) das erste Mal ausgestrahlt worden, darf aufgrund der zahlreichen Laugh Tracks als eine Sitcom par excellence angesehen werden, entspringt somit ohne Frage dem Genre Comedy, und wurde mit weitaus geringeren finanziellen Mitteln als die sogenannten High-Quality-TV-Serien produziert.
Die Fragestellung dieser Arbeit soll sich allerdings nur nebensächlich auf die Auswirkungen von Wiederholungen beziehen und vielmehr deren Vielfalt thematisieren. Das Aufeinandertreffen verschiedener Elemente gilt schließlich als besonders bedeutsam, um ein mögliches Konzept innerhalb medienorientierter Untersuchungen erschließen zu können und macht demzufolge die Grundlage für mögliche weitere Untersuchungen aus. Ob sich bereits ohne einer tief greifenderen Analyse eine Intention oder eine Wirkung erschließen lässt, bleibt abzuwarten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Fernsehen als Wiederholungskultur?

2 King of Queens im Schnelldurchlauf

2.1 Handlung und Figuren

2.2 Format und Stil

3 Inhalt der Unendlichkeit?

3.1 Wechselwirkung der Themengestaltung

3.1.1 Wechselwirkung der Figurenzeichnung

4 Außerordentliche Aufgriffstechniken

4.1 Fernsehen als Mittelpunkt

5 Bitte lachen

6 Wiederholung mit System

6.1 Narrative Wiederholungsmomente

6.2 Kamera und Akustik

6.3 Beispielanalyse

7 Ein Blick über den Bildschirm

7.1 Fernsehen von morgen

8 Was hängen bleibt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Erscheinungsformen und die Gestaltung von Wiederholungen in der Sitcom "King of Queens" und analysiert deren Funktion innerhalb des Comedy-Genres sowie für die Bindung an das Medium Fernsehen.

  • Analyse inhaltlicher und struktureller Wiederholungsmuster in Sitcoms.
  • Untersuchung der Wechselwirkung von Themen wie Beruf, Ehe und Freizeitgestaltung.
  • Erforschung technischer Wiederholungsaspekte wie Kameraführung und akustischer Elemente.
  • Betrachtung der Bedeutung des "Seriellen Gedächtnisses" für das Zuschauerinteresse.
  • Reflexion über die medienübergreifende Bedeutung von Wiederholungsstrukturen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wechselwirkung der Themengestaltung

Ein erstes großes und immer wieder aufgegriffenes Thema in KoQ stellt das Fernsehen dar.94 Angesichts des Potenzials, spätere Handlungen erschließen zu können, darf dem Medium sogar eine Art Symbiosecharakter zugesprochen werden. Das Schauen von Sportübertragungen etwa stellt zwei Grundthematiken, das Medium Fernsehen und die Begeisterung für Sport, zueinander in Bezug und ruft einen Typus der Wechselwirkung hervor.95 Überdies übernimmt der Grad der Sportbegeisterung sogar eine Art Wertungsfunktion. So werden etwa die angedachten Paten für den Nachwuchs von Kelly und Deacon aufgrund ihrer Desinteresse an Sport sowie ihres Verzichtes auf Fernseherangebote als „Freaks“96 bezeichnet.

Des Weiteren zeigen insbesondere Dougs Vorliebe für gutes Essen sowie dessen Körperbau, dass Hauptthemen nicht nur wiederholt in den Vordergrund gerückt werden, sondern stabilisierend aufeinander einwirken, sodass ein Kreislauf, ein geschlossenes Prinzip an Wiederholung, erschlossen wird.97 Die Hauptthematik Essen scheint gar als eine erzählerische Basis zu dienen, denn an ihr sind noch weitere Themen angeknüpft: In einer Episode unterstellt Carrie ihrem Mann, er hege Gefühle für die Freundin von Spence, obwohl er lediglich ihre Kochkünste bewundert beziehungsweise genießt, sodass auch der Aspekt der Beziehung, speziell der der Treue, aufgegriffen ist.98 Selbiges Prinzip ist in einer Episode, in der Carrie die Leitung einer Arbeitsgruppe in ihrem Büro übernimmt und auch nachtsüber arbeiten muss, gegeben.99 Doug genießt zunächst, insbesondere aufgrund der Möglichkeit, ausgiebige Mahlzeiten vor dem Fernseher im Schlafzimmer einnehmen zu können, seine Freizeit, vermisst jedoch schnell Carrie, kann ohne ihr nicht einschlafen und geht spontan eine rein körperliche Beziehung mit Arthur, der ihm durch das Erzählen von Geschichten aus seiner Vergangenheit als Einschlafhilfe dient, ein, was Doug mit den Worten „ich brauch’ nur einen warmen Körper, der neben mir liegt“100 auf den Punkt bringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fernsehen als Wiederholungskultur?: Einführung in die theoretische Relevanz von Wiederholungen im Fernsehen und die Einordnung der Serie King of Queens in diesen Kontext.

2 King of Queens im Schnelldurchlauf: Kurze Zusammenfassung der Handlung, der zentralen Figurenkonstellationen sowie des Formats der Sitcom.

3 Inhalt der Unendlichkeit?: Untersuchung der inhaltlichen Wiederholungsmuster, insbesondere der Wechselwirkung von Themen wie Fernsehen, Beruf und Eheleben.

3.1 Wechselwirkung der Themengestaltung: Analyse wie zentrale Themen wie das Medium Fernsehen und Sport miteinander verknüpft sind.

3.1.1 Wechselwirkung der Figurenzeichnung: Vertiefung der Thematik unter Einbezug der konträren Charaktereigenschaften von Doug und Carrie.

4 Außerordentliche Aufgriffstechniken: Vorstellung spezifischer narrativer Techniken, die unterschwellige Überschneidungen und Bezüge zwischen Episoden schaffen.

4.1 Fernsehen als Mittelpunkt: Analyse der zentralen Rolle des Fernsehens innerhalb der Serie als wiederkehrendes Element und Spiegel gesellschaftlicher Normen.

5 Bitte lachen: Kategorisierung der verschiedenen humoristischen Wiederholungsformen, von mündlichem Wiederholen bis zum Running Gag.

6 Wiederholung mit System: Untersuchung struktureller Wiederholungselemente wie Intros, Outros und der Segmentierung der Serie.

6.1 Narrative Wiederholungsmomente: Analyse von Stinger-Sequenzen und Kurzhandlungen als humoristische Strukturmittel.

6.2 Kamera und Akustik: Betrachtung der technischen Gestaltung, insbesondere der statischen Kameraführung und wiederkehrender akustischer Signale.

6.3 Beispielanalyse: Konkrete Anwendung der Analyseergebnisse anhand der Beispiel-Episode "Lausige Ratschläge".

7 Ein Blick über den Bildschirm: Eigene Reflexionen über die Bedeutung von Wiederholungsstrukturen im Kontext medienübergreifender Entwicklungen.

7.1 Fernsehen von morgen?: Diskussion über den Einfluss neuer Rezeptionsformen wie DVD-Boxen und Streaming auf die Wahrnehmung von Wiederholung.

8 Was hängen bleibt: Fazit zur Relevanz der untersuchten Wiederholungsmuster für die Kontinuität und das Unterhaltungspotenzial der Serie.

Schlüsselwörter

King of Queens, Sitcom, Wiederholung, Fernsehserie, Serielles Gedächtnis, Status-Quo-Serie, Humor, Running Gag, Stinger, Medienanalyse, Zuschauerbindung, Narrativ, TV-Format, Serienforschung, Komik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Erscheinungsformen von Wiederholungen in der US-amerikanischen Sitcom King of Queens und untersucht, wie diese als zentrales Gestaltungselement und Strukturprinzip fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung des Fernsehens als inhaltlicher und struktureller Ankerpunkt, die Charakterisierung der Figuren sowie die Analyse humoristischer Wiederholungsformen wie Running Gags.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie King of Queens durch die gezielte Wiederholung von narrativen und technischen Elementen eine Form der Kontinuität erzeugt, die den Zuschauer bindet, ohne dabei auf komplexe, fortlaufende Handlungsstränge angewiesen zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf medienorientierte Analysetechniken, insbesondere den Ansatz des "Reading Television", um die Struktur, Narration und Wirkung der Serie als Text zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zu thematischen Wechselwirkungen, spezifischen Aufgriffstechniken, humoristischen Witzklassen sowie formalen und strukturellen Systematiken wie Kameraführung und Segmentierung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie "Wiederholungskultur", "Status-Quo-Serie", "Serielles Gedächtnis", "Stinger" und die "Netzstruktur" von Fernsehserien geprägt.

Welche Rolle spielt das "Serielle Gedächtnis" des Zuschauers in der Serie?

Das serielle Gedächtnis ermöglicht es dem Zuschauer, beiläufige Anspielungen und Verweise auf frühere Episoden zu identifizieren, was Bestätigung hervorruft und die Vertrautheit mit der Serie stärkt.

Wie unterscheidet sich "King of Queens" in seiner Erzählweise von moderneren Formaten?

Im Gegensatz zu seriellen Formaten mit fortlaufender Handlung ("Serials") bietet King of Queens meist abgeschlossene Episoden, die für eine ungebundene Rezeption konzipiert sind, was das Format einer "Status-Quo-Serie" unterstreicht.

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Résumé des informations

Titre
Lachen in Dauerschleife? Untersuchung über Wiederholungsformen in Comedyserien anhand der Sitcom "King of Queens"
Université
University of Duisburg-Essen
Cours
Theorie und Geschichte der Medien
Note
1,3
Auteur
Jan Lauer (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
60
N° de catalogue
V505867
ISBN (ebook)
9783346079374
ISBN (Livre)
9783346079381
Langue
allemand
mots-clé
Serien Comedy King of Queens Lachen Wissenschaftlich Wiederholung TV Unterhaltung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Lauer (Auteur), 2017, Lachen in Dauerschleife? Untersuchung über Wiederholungsformen in Comedyserien anhand der Sitcom "King of Queens", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505867
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Extrait de  60  pages
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