Für die strategische Entwicklung eines Unternehmens sind Mergers & Acquisitions von zunehmender Bedeutung. Unternehmen investieren hohe Summen in Unternehmenszusammenschlüsse. Die Erfolgsraten von Mergers & Acquisitions liegen jedoch konstant auf einem niedrigen Niveau von nur 30 – 50 %. Damit kommen die erhofften Synergieeffekte von Mergers & Acquisitions nicht vollständig zum Tragen.
Wie können Mergers & Acquisitions ihre niedrige Effizienz steigern? Um diese Frage zu beantworten, untersucht Hermann Schnaider die Relevanz der Cultural Due Dilligence. Denn die Methode der Total Cost of Ownership kann den Umfang der unternehmenskulturellen Integration bereits vor Durchführung von Mergers & Acquisitions identifizieren und vor allem auch quantifizieren.
Die Methodik betrachtet nicht nur den Total Cost of Ownership, sondern auch die jeweilige Unternehmenskultur. Dieses weiterentwickelte Modell berücksichtigt neben dem vereinbarten Kaufpreis auch die Ergebnisse der Cultural Due Diligence sowie die daraus antizipierten Kosten der unternehmenskulturellen Integration als Nachlaufkosten von Mergers & Acquisitions. Mit seiner Publikation hilft Schnaider bei der Entscheidung, ob und welcher Merger & Acquisition sinnvoll ist.
Aus dem Inhalt:
- M&A;
- Erfolgsfaktor;
- Unternehmenserfolg;
- Unternehmenswerte;
- Integration
Inhaltsverzeichnis
- 1 Überblick
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Lösungsansatz (einschl. Methodik)
- 1.3 Gang der Untersuchung
- 2 Theoretische Grundlagen zur Due Diligence
- 2.1 Notwendigkeit der Due Diligence
- 2.2 Traditionelle Formen der Due Diligence
- 2.3 Cultural Due Diligence
- 3 Empirische Untersuchung zur Cultural Due Diligence
- 3.1 Grundlagen der empirischen Untersuchung
- 3.2 Aufbau des Experteninterviews
- 3.3 Auswertungsmethodik der Experteninterviews
- 4 Integration der Cultural Due Diligence in Mergers & Acquisitions
- 4.1 Datenverfügbarkeit für eine Cultural Due Diligence
- 4.2 Cultural Due Diligence als Dealbreaker
- 4.3 Total Cost of Ownership bei Mergers & Acquisitions
- 4.4 Ergebnismessung der unternehmenskulturellen Integration
- 5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz der Cultural Due Diligence im Kontext von Mergers & Acquisitions für den Unternehmenserfolg und die Integrationsmaßnahmen. Dabei werden die theoretischen Grundlagen zur Due Diligence erläutert, eine empirische Untersuchung zur Cultural Due Diligence durchgeführt und die Integration der Cultural Due Diligence in Mergers & Acquisitions analysiert.
- Notwendigkeit der Due Diligence in Mergers & Acquisitions
- Traditionelle und Cultural Due Diligence
- Empirische Analyse der Cultural Due Diligence
- Integration der Cultural Due Diligence in die Integrationsphase
- Relevanz für den Unternehmenserfolg
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einführung in die Thematik der Cultural Due Diligence und stellt die Problemstellung, den Lösungsansatz und den Gang der Untersuchung vor. Kapitel 2 befasst sich mit den theoretischen Grundlagen zur Due Diligence und beleuchtet die Notwendigkeit, traditionelle Formen sowie die Cultural Due Diligence. Kapitel 3 präsentiert die empirische Untersuchung zur Cultural Due Diligence, inklusive der Grundlagen, des Aufbaus der Experteninterviews und der Auswertungsmethodik. Kapitel 4 analysiert die Integration der Cultural Due Diligence in Mergers & Acquisitions, insbesondere die Datenverfügbarkeit, die Rolle der Cultural Due Diligence als Dealbreaker, den Total Cost of Ownership und die Ergebnismessung der unternehmenskulturellen Integration.
Schlüsselwörter
Cultural Due Diligence, Mergers & Acquisitions, Unternehmenskultur, Integration, Unternehmenserfolg, Experteninterviews, Dealbreaker, Total Cost of Ownership.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Cultural Due Diligence?
Cultural Due Diligence ist die systematische Analyse der Unternehmenskulturen beider Fusionspartner vor einem Zusammenschluss, um kulturelle Risiken zu identifizieren.
Warum scheitern viele Mergers & Acquisitions?
Die Erfolgsraten liegen oft nur bei 30-50 %, wobei kulturelle Differenzen und mangelnde Integration als Hauptgründe für das Ausbleiben von Synergieeffekten gelten.
Kann die Unternehmenskultur ein „Dealbreaker“ sein?
Ja, wenn die kulturellen Unterschiede zu groß sind, können die Integrationskosten den Nutzen der Fusion übersteigen, was zum Abbruch der Verhandlungen führen sollte.
Was bedeutet Total Cost of Ownership bei M&A?
Dieses Modell berücksichtigt neben dem Kaufpreis auch die antizipierten Nachlaufkosten der unternehmenskulturellen Integration.
Wie misst man den Erfolg der kulturellen Integration?
Der Erfolg lässt sich durch Mitarbeiterbefragungen, Fluktuationsraten und die Erreichung der gesetzten Synergieziele nach der Fusion messen.
- Quote paper
- Hermann Schnaider (Author), 2020, Die Cultural Due Diligence bei Mergers & Acquisitions. Relevanz für den Unternehmenserfolg und Integrationsmaßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505928