Die Unterdrückung von arbeitenden Frauen in Deutschland


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

21 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Ausbeutung
2.1. Übertragung der Früchte materieller Arbeit auf Männer
2.2. Übertragung der Pflegeenergien auf Männer

3 Marginalisierung

4 Machtlosigkeit
4.1. Behinderung der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten
4.2. Mangel an Entscheidungskompetenz im Alltagsleben
4.3. Fehlende Respektabilität

5 Kulturimperialismus

6 Gewalt

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.« (Art. 3 Abs. 2 GG)

1 Einleitung

Spricht man im Alltag von „Unterdrückung“, ist meist von weit entfernten Ländern und zu- rückliegenden Zeiten die Rede: „Früher wurden Frauen unterdrückt“. Von einer Unter- drückung von Frauen im heutigen Deutschland würde kaum jemand sprechen – ist Gleich- berechtigung von Mann und Frau doch seit 1949 im Grundgesetz verankert!1

Von der alltagssprachlichen Konnotation des Begriffs der Unterdrückung mit „Tyrannei“ zu einer wissenschaftlichen Definition kommend, erscheint Unterdrückung jedoch für Deutsch- land kein so unwahrscheinlicher Prozess mehr – der Politikwissenschaftlerin und Feministin Iris Marion Young folgend, ist Unterdrückung vielmehr ein strukturelles Phänomen mit fünf „Gesichtern“:2 Ausbeutung, Marginalisierung, Machtlosigkeit, Kulturimperialismus und Ge- walt. Im Folgenden soll nun die provokant formulierte Frage „Sind arbeitende Frauen in Deutschland heutzutage (noch immer) unterdrückt?“ mit Hilfe dieser Definition von Unter- drückung beantwortet gesucht zu werden. Dabei soll jede der fünf Formen – „Gesichter“ – einzeln erläutert und sodann auf die empirische Lebensrealität von (arbeitenden) Frauen in Deutschland geprüft werden. Bewusst wurde die Untersuchungsgruppe hierbei auf arbeitende Frauen eingeengt, da sich drei der von Iris Marion Young formulierten Formen der Unterdrü- ckung (Ausbeutung, Marginalisierung, Machtlosigkeit) explizit auf die Arbeitswelt beziehen.3 Des Weiteren wird aufgrund des eingeschränkten Umfanges dieser Ausarbeitung nicht auf zusätzliche Unterdrückungs- und Ausgrenzungsmechanismen eingegangen, die auf nicht-weiße, nicht-deutschsprechende Frauen ohne Frage einwirken. Eine Thematisierung dieser Intersektionalität, also der Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person, die Frauen (in Deutschland) erleben, wäre allerdings nicht nur wünschens- wert, sondern sicherlich auch höchst aufschlussreich.

2 Ausbeutung

In ihrem bekannten und ins Deutsche übersetzten Artikel „Fünf Formen der Unterdrückung“ führt Iris Marion Young aus, dass Ausbeutung die Prozesse umfasse, die eine Energie- übertragung von einer Gruppe auf eine andere auslösten und somit eine ungleiche Verteilung zur Folge haben. Dabei, so Young weiter, habe „Ausbeutung aufgrund des Geschlechts [...] zwei Aspekte, einerseits die Übertragung der Früchte materieller Arbeit auf Männer und ande- rerseits die Übertragung der Pflegeenergien [...] auf Männer“.4 Ob und inwiefern arbeitende Frauen in Deutschland ausgebeutet werden, soll nun anhand dieser beiden Aspekte überprüft werden.

2.1 Übertragung der Früchte materieller Arbeit auf Männer

Im Zusammenhang der Übertragung der Früchte materieller Arbeit auf Männer bedeutet Aus- beutung, dass der Energie- und Arbeitsaufwand (von Frauen) Männern zu Gute kommt. Tat- sächlich lässt sich diese Form der Ausbeutung, diese Art der Unterdrückung, anschaulich für Deutschland nachweisen: Die geschlechtsspezifische Einkommensdifferenz, auch als „Gender Pay Gap“ bekannt, beträgt 21%.5 Frauen verdienen in Deutschland also im Durch- schnitt 21% weniger als Männer.

Kritische Stimmen bemängeln, dass die Erfassung des prozentualen Unterschiedes zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von angestellten Männern und Frauen die unterschiedlich bezahlten Berufsfelder nicht berücksichtige – dass Manager*innen, Anwält*innen und Chefärzt*innen mehr verdienten als Pfleger*innen, Grundschul- lehrer*innen oder Kindergärtner*innen, und die Überrepräsentation von Männern in ersteren Berufen bei gleichzeitiger Überrepräsentation von Frauen in letzteren das Durchschnittsein- kommensgefälle verzerrte. Die strukturelle Gegebenheit von „Frauen-“ und „Männerberufen“ soll an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden, da die geschlechtsspezifische Arbeitstei- lung in späteren Abschnitten noch thematisiert wird. Stattdessen soll dieser – berechtigten – Kritik entgegengestellt werden, dass vom Statistischen Bundesamt zusätzlich der bereinigte Gender Pay Gap berechnet wird, bei dem jener Teil des Verdienstes herausgerechnet wird, der auf strukturelle Unterschiede bei Berufswahl, Beschäftigungsumfang, Qualifikation und Berufserfahrung oder auf den geringeren Anteil von Frauen in Führungspositionen zurück- zuführen ist: Frauen verdienen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich 6 % weniger als Männer.6 Mögen 6% im Vergleich zu 21% zunächst wenig erscheinen, sei darauf hingewiesen, dass 2017 die durchschnittliche Tariflohnsteigerung 2,3% betrug.

Was mit diesem Vergleich ausgedrückt werden soll: Ein geschlechtsspezifischer Einkom- mensunterschied von 6% ist keineswegs trivial und erfüllt das von Young formulierte erste Kriterium der Ausbeutung.

2.2 Übertragung der Pflegeenergien auf Männer

Die Unterdrückung der Frau bestünde nicht nur in ihrer Ungleichheit in Status, Macht und Wohlstand, so Iris Marion Young, sondern auch darin, dass Freiheit, Macht und Selbstver- wirklichung der Männer darauf beruhten, dass Frauen für sie arbeiteten;7 zusätzlich zur Lohn- arbeit also noch (unbezahlte) Care-Arbeit leisteten.

Auch dieser Aspekt von Ausbeutung lässt sich mit Hilfe von Statistiken illustrieren: Frauen in Deutschland verbringen täglich im Schnitt 164 Minuten, knapp drei Stunden, mit Hausarbei- ten wie putzen, kochen oder bügeln, Männer nur gut halb so viele.8 Mehr noch, laut Berech- nungen der Welt am Sonntag würden bei regulärer Entlohnung der von Frauen in Deutschland unbezahlt gearbeiteten Stunden Bruttolöhne von mehr als einer Billion Euro fällig!9 Unbezahlte Arbeit umfasst hierbei, nach der Definition der OECD von unbezahlter Arbeit als Herstellung von Gütern oder Dienstleistungen von Familienmitgliedern, die nicht verkauft werden, Aktivitäten wie Hausputz oder Gartenarbeit, das Kochen, Kinderbetreuung und Pfle- ge, aber auch Ehrenämter.10

Die negativen Konsequenzen dieser ungleichen Verteilung (unbezahlter) Care-Arbeit gehen aus einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervor, die ermittelt hat, dass die Doppelbelastung (von Familie und Beruf, also unbezahlter und bezahlter Arbeit) für Frauen nach wie vor die entscheidende Karrierebremse darstellt. Jede Zweite hat aus diesem Grund, so die Ergebnisse der Umfrage, mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen.11

Damit lässt sich auch das zweite Symptom der Ausbeutung, Übertragung von Pflegeenergie auf Männer, für Frauen in Deutschland nachweisen.

Der Auslegung von Ausbeutung Youngs folgend, lässt sich für Frauen in Deutschland von einer Ausbeutung im Arbeitsleben sprechen, womit die erste Form der Unterdrückung gege- ben ist.

3 Marginalisierung

Diese zweite Form der Unterdrückung sieht Young als „vielleicht die gefährlichste Unterdrückung“12 und weiter: „Eine ganze Kategorie von Personen ist von der nützlichen Partizipation am sozialen Leben ausgeschlossen und somit potentiell gravierender materieller Depravation [...] ausgesetzt“.13 Obwohl durch Verfassung, Gesetze und gesellschaftlichen Grundkonsens geschützt, sind Frauen in Deutschland oftmals auf dem Arbeitsmarkt (noch immer) schlechter gestellt als Männer: Nicht nur sind sie häufiger erheblich materiell depriviert als Männer,14 sie steigen – bei gleicher Qualifikation – auch seltener, später und weniger steil auf als Männer.15 Angelika Wetterer, Soziologin mit den Forschungsschwer- punkten Arbeitsteilung und Geschlechterkonstruktion, feministische Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie sowie die Frauen- und Gleichstellungspolitik in praktischer wie theore- tischer Perspektive, spricht gar von einer „Marginalität der Frauen in hochqualifizierten Beru- fen und Professionen“.16 Dabei bezieht sie sich insbesondere auf die Berufsfelder der Medizin und Justiz – für beide stellt sie fest, dass Frauen zwar durchaus vertreten sind, in der Regel aber Gebiete und Professionen abdecken, die mit geringerer gesellschaftlicher Achtung und niedrigerem Einkommen verbunden sind. Dass Frauen also häufiger Hebammen, Kranken- schwestern oder Arzthelferinnen werden,17 anstatt Chirurginnen, Orthopädinnen oder Urologinnen und sich Juristinnen überproportional häufig auf Familien-, Arbeits- und Sozialrecht spezialisieren, während ihre männlichen Kollegen sich Wirtschaft, Finanzen und Verwaltung widmen.18 Dass eine Hebamme weniger verdient, als eine Chirurgin und eine Familienrechtsanwältin weniger als eine Staatsanwältin mit Spezialisierung auf Verwaltungs- recht muss an dieser Stelle wohl nicht durch Gehaltsübersichten nachgewiesen werden. Der Wohlfahrtsstaat19 Deutschland mit seinen Unterstützungsmechanismen wie dem Arbeits- losengeld, Wohnzuschüssen oder auch Kindergeld fängt diese materielle Depravation der Frauen zwar ein Stück weit auf, ermöglicht aber dennoch in vielen Fällen nicht die „Ausübung der persönlichen Fähigkeiten in einem Zusammenhang von Anerkennung und Interaktion“.20 Konkret: Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes hält sich jede siebte Frau für die Anforderungen an ihrem Arbeitsplatz für überqualifiziert, während nur jeder zehnte Mann so empfindet.21 Studien zeigen zudem, dass Frauen ein prinzipiell geringer aus- geprägtes Selbstbewusstsein haben als Männer.22 Diese Befunde erfüllen zwei der von Young genannten Ausprägungen von Marginalisierung: Langeweile und mangelnde Selbstachtung.23 In kapitalistischen Gesellschaften definierten nach wie vor Art und Ausmaß der Integration der Gesellschaftsmitglieder in das Erwerbssystem Lebenschancen und sozialen Stand eines Individuums in der Gesellschaft, so Karin Gottschall, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse, weshalb mit „der Schlechterstellung [der Frauen] auf dem Arbeitsmarkt [...] weitere Benachteiligungen insbesondere in der sozialen Lage, zum Teil auch in der politischen und kulturellen Teilhabe und in der Rechtsstellung einher[gingen]“.24 Ihr folgend, kann also weiterhin von kultureller und gesellschaftlicher Marginalisierung der Frauen durch materielle Depravation gesprochen werden.

Trotz gesetzlicher Gegenmaßnahmen und des deutschen Wohlfahrtsstaates sind viele Frauen in Deutschland also materieller, praktischer, institutioneller und/oder kultureller Depravation und Marginalisierung ausgesetzt. Eine Studie des Statistischen Bundesamtes geht davon aus, dass 2012 in Deutschland mehr als jede fünfte Frau arm oder sozial ausgegrenzt war!25

4 Machtlosigkeit

Eng verbunden mit der Schlechterstellung von Frauen im Beruf und ihrer höheren Armut(sgefährdung), sind als machtlos diejenigen definiert, „denen Autorität [...] fehlt, diejenigen, über die immer Macht ausgeübt wird und die nie selbst Macht ausüben“.26

Young zeigt drei Formen auf, die Machtlosigkeit annehmen kann: Zum einen die Behinde- rung der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten, zum anderen der Mangel an eigener Entschei- dungskompetenz im Arbeitsleben, sowie fehlende „Respektabilität“. Allen drei aus Macht- losigkeit resultierenden Ungerechtigkeiten soll sich nun gewidmet werden.

4.1 Behinderung der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten

Auch wenn Frauen in der Bundesrepublik grundsätzlich – und grundgesetzlich – jeder (berufliche) Weg offen steht, stoßen sie doch in der Realität, wie im vorherigen Abschnitt bereits angerissen, recht schnell gegen die „gläserne Decke“;27 jene nicht sichtbare Barriere, mit der Frauen im Karriereverlauf trotz hoher Qualifikation häufig konfrontiert sind, wenn sie in das obere Management aufsteigen wollen. Darüber hinausgehend wird, insbesondere in der Genderforschung, die sich mit der sozialen Konstruktion von Geschlecht beschäftigt, ange- nommen, dass die geschlechtshierarchische Arbeitsmarktsegregation – dass Frauen häufiger als Männer im Niedriglohnsektor arbeiten – eine Reproduktion gesellschaftlicher Bilder und Erwartungen sei. Sprich: Es wird davon ausgegangen, dass der vermeintlich bewussten Wahl des Berufs in Wirklichkeit „Desillusionierungsprozesse und die Auseinandersetzung mit nor- mativen Erwartungen an für Frauen angemessene Berufsziele [...] vorausgingen, die zum Ab- rücken von einem zunächst weit gefächerten Spektrum auch unkonventioneller, „frauenuntypischer“ Berufswünsche führten“.28

De facto werden Frauen an der vollen Entfaltung ihrer Fähigkeiten und Potenziale gehindert – selbst wenn man die Annahme, bereits die in der Erziehung vermittelten geschlechtsspezifi- schen Bilder und Erwartungen schlössen Türen für Mädchen und Frauen, ausklammert.

[...]


1 In der Fassung des Grundgesetzes von 1949 war die Gleichberichtigung von Mann und Frau bereits niedergeschrieben – es dauerte allerdings bis 1957, bis das Bürgerliche Gesetzbuch reformiert wurde und das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft treten konnte. 1994 wurde Art. 3 Abs. 2 GG um den zweiten Satz, der die Pflicht des Staates, sich aktiv für eine Gleichberichtigung einzusetzen artikuliert, ergänzt.

2 Im englischsprachigen Original spricht Iris Marion Young von “Five faces of oppression” – übersetzt ins Deutsche könnte von “Gesichtern” oder “Formen” die Rede sein, wobei im Titel der Übersetzung “Formen” gewählt wurde: Vgl. Young, Iris Marion (2002): Fünf Formen der Unterdrückung. In: Horn, Cristoph (Hrsg.): Philosophie der Gerechtigkeit - Texte von der Antike bis zur Gegenwart, S. 428-445.

3 Vgl. ebenda, S. 439.

4 Young (2002), S. 431.

5 Vgl. Statistisches Bundesamt (2017): Pressemitteilung Nr. 094 vom 14.03.2017 - Drei Viertel des Gender Pay Gap lassen sich mit Strukturunterschieden erklären. Abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen /2017/03/PD17_094_621.html [aufgerufen am 30.06.18].

6 Vgl. Statistisches Bundesamt (2017); Reisin, Andrej (2018): Wie hoch ist der Gender Pay Gap wirklich? Abrufbar unter: https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/genderpaygap-103.html [aufgerufen am 30.06.18].

7 Vgl. Young (2002), S. 431.

8 Vgl. Grieß, Andreas (2014): Frauen arbeiten weltweit länger im Haushalt als Männer. Abrufbar unter: https://de.statista. com/infografik/1983/wie-lange-maenner-und-frauen-im-haushalt-arbeiten/ [aufgerufen am 19.07.18].

9 Vgl. Kaiser, Tobias (2017): Hausarbeit von Frauen mehr als eine Billion Euro wert. Abrufbar unter: https://www.welt.de/ wirtschaft/article164532658/Hausarbeit-von-Frauen-mehr-als-eine-Billion-Euro-wert.html [aufgerufen am 19.07.18].

10 Vgl. Kaufmann, Stephan (2011): "Das bisschen Haushalt..." Abrufbar unter: http://www.fr.de/wirtschaft/arbeit-soziales/ unbezahlte-arbeit-das-bisschen-haushalt-a-927175 [aufgerufen am 19.07.18].

11 Vgl. Bertelsmann Stiftung (2010): Pressemitteilung vom 08.12.2010 - Doppelbelastung von Familie und Beruf stoppt Frauen-Karrieren. Abrufbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/press/press-releases/press-release/pid/doppel belastung-von-familie-und-beruf-stoppt-frauen-karrieren/ [aufgerufen am 30.06.18].

12 Young (2002), S. 435.

13 Ebenda.

14 Vgl. Statistisches Bundesamt (2014): Auf dem Weg zur Gleichstellung? Bildung, Arbeit und Soziales - Unterschiede zwi- schen Frauen und Männern. Abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Quer schnitt/WegzurGleichstellung5120001149004.html [aufgerufen am 06.07.18].

15 Vgl. BMFSFJ (2014): Frauen in Führungspositionen - Barrieren und Brücken. Abrufbar unter: https://www.bmfsfj.de/ bmfsfj/service/publikationen/frauen-in-fuehrungspositionen/95850 [aufgerufen am 30.06.18]; Wetterer, Angelika (1999): Ausschließende Einschließung - marginalisierende Integration. Geschlechterkonstruktionen in Professionalisierungsprozes- sen. In: Neusel, Aylâ (Hrsg.): Vielfältige Verschiedenheiten - Geschlechterverhältnisse in Studium, Hochschule und Beruf, S. 226.

16 Wetterer, Angelika (1992): Theoretische Konzepte zur Analyse der Marginalität von Frauen in hochqualifizierten Berufen. In: Wetterer, Angelika (Hrsg.): Profession und Geschlecht - über die Marginalität von Frauen in hochqualifizierten Berufen, S. 13.

17 Vgl. Wetter (1992), S. 25.

18 Vgl. Wetterer (1999), S. 229.

19 Unter einem Wohlfahrtsstaat versteht man einen Staat, der mittels Gesetzgebung und sonstiger Maßnahmen für die soziale Sicherheit, das Wohl seiner Bürger Sorge trägt.

20 Young (2002), S. 436.

21 Vgl. Statistisches Bundesamt (2016): Zahl der Woche vom 01.03.2016 - 14 % der erwerbstätigen Frauen waren 2014 für ihren Job überqualifiziert. Abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/ 2016/PD16_09_p002.html [aufgerufen am 06.07.18].

22 Vgl. Beuting, Stephan (2016): Selbstbewusste Männer. Abrufbar unter: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/ psychologie-maenner-haben-groesseres-selbstbewusstsein [aufgerufen am 06.07.18].

23 Vgl. Young (2002), S. 436.

24 Gottschall, Karin (1995): Geschlechterverhältnis und Arbeitsmarktsegregation. In: Becker-Schmidt, Regina (Hrsg.): Das Geschlechterverhältnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften, S. 125.

25 Vgl. Statistisches Bundesamt (2014).

26 Young (2002), S. 437.

27 Vgl. Böhnke, Christian M. (2012): Die gläserne Decke existiert. Abrufbar unter: http://www.fr.de/politik/meinung/gastbei trag-zur-frauenquote-die-glaeserne-decke-existiert-a-776418 [aufgerufen am 28.07.18].

28 Wetterer (1992), S. 20.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Unterdrückung von arbeitenden Frauen in Deutschland
Hochschule
Freie Universität Berlin  (OSI)
Veranstaltung
Hauptseminar (GEND) Die Theorie der Macht und Geschlecht
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V506339
ISBN (eBook)
9783346066459
ISBN (Buch)
9783346066466
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender, Gleichstellung, Frauenrechte, Iris Marion Young, Unterdrückung
Arbeit zitieren
Ronja Brömme (Autor), 2018, Die Unterdrückung von arbeitenden Frauen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506339

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