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Die neurotische Störung

Title: Die neurotische Störung

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Martin Wiesbrock (Author), Simone Schwoch (Author)

Social Work
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Bei der Bearbeitung des Themas wollten wir vorab klären, was eine Neurose ist. Die Definition aus dem Fremdwörterlexikon schien uns für die Erklärung des Wortes „Neurose“ nicht ausreichend. Daher haben wir nach einer weiterführenden Definition im medizinischen Wörterbuch (Pschyrembel) gesucht. Danach gehen wir kurz auf die geschichtliche Entwicklung des Begriffs Neurose ein und beschreiben diese. Als nächstes stellen wir Neurosen im Allgemeinen vor und gehen dann näher auf ihre Ursachen ein. Zu den von uns näher beschriebenen Ursachen zählen individuelle Anlagen, unerfüllte Bedürfnisse, unterdrückte Konflikte und Traumata. Danach stellen wir verschiedene Arten von Neurosen vor. Wir beginnen mit den Panik- und Angststörungen, danach folgen phobische Störungen, dissoziative Störungen, hypochondrische Störungen, Zwangsstörungen, Dysthymia (Depressionen) und abschließend das Borderline-Syndrom. Als nächstes beschreiben wir die Behandlung von Neurosen. Abschließend beenden wir die Ausführung mit einem Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Definition Neurose

4. Geschichtliche Entwicklung der Neurose

5. Beschreibung von Neurosen

6. Ursachen von Neurosen

6.1 Individuelle Anlagen

6.2 Unerfüllte Bedürfnisse

6.3 Unterdrückte Konflikte

6.4 Trauma

7. Arten von Neurosen

7.1 Panik- und Angststörungen

7.2 Phobische Störungen

7.3 Dissoziative Störungen

7.4 Hypochondrische Störungen

7.5 Zwangsstörungen

7.6 Dysthymia

7.7 Borderline-Syndrom

8. Behandlung von Neurosen

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis für neurotische Störungen zu vertiefen, indem sie die verschiedenen Erscheinungsformen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten beleuchtet. Die Autoren untersuchen dabei, wie sich diese Störungen auf das Leben der Betroffenen auswirken und welche Bedeutung die Thematik im gesellschaftlichen Kontext sowie in der Sozialen Arbeit einnimmt.

  • Definition und historischer Wandel des Neurosebegriffs
  • Psychologische und soziale Ursachen neurotischer Störungen
  • Differenzierte Darstellung verschiedener Neurosetypen (z. B. Angststörungen, Zwangsstörungen)
  • Ansätze der therapeutischen Behandlung
  • Stigmatisierung und gesellschaftlicher Umgang mit Neurosen

Auszug aus dem Buch

6.4 Trauma

Eine weitere mögliche Ursache der Neurosen sind traumatische Erlebnisse. Hierbei resultiert die Neurose aus der Unfähigkeit mit einem überwältigenden Affekt, der in einer traumatischen Situation entstanden ist, fertig zu werden. Normalerweise erfolgt der Umgang mit einer solchen Situation durch verschiedene Formen des Abreagierens, wie zum Beispiel Aussprache, Weinen oder Rache.

Wenn es dem Betroffenen gelingt, die Situation durch eine Abreaktion zu verarbeiten, entstehen keine Komplikationen und Störungen. Kommt es jedoch zu keiner Abreaktion bleibt dem Betroffenen keine andere Wahl, als die Situation zu verdrängen. In der Zukunft erwecken nun Assoziationen mit verdrängten Elementen die Situation wieder, so dass eine erneute, verstärkte Verdrängung der Situation nötig wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autoren erläutern ihre Motivation, sich im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit mit dem vielschichtigen Thema der neurotischen Störungen zu befassen.

2. Einleitung: Es wird der methodische Ansatz der Arbeit beschrieben, der von einer Definition über die Ursachen bis hin zur Vorstellung spezifischer Störungsbilder reicht.

3. Definition Neurose: Verschiedene Definitionen, darunter aus dem Fremdwörterduden und dem Pschyrembel, werden gegenübergestellt, um den Begriff klinisch und psychologisch einzuordnen.

4. Geschichtliche Entwicklung der Neurose: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Neurosebegriffs seit dem 18. Jahrhundert nach und beleuchtet den Einfluss der modernen Psychiatrie.

5. Beschreibung von Neurosen: Hier werden allgemeine Merkmale neurotischer Störungen definiert, die als Gefühls- oder Konfliktverarbeitungsstörungen ohne organische Grundlage verstanden werden.

6. Ursachen von Neurosen: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Faktoren, wie individuelle Anlagen, unerfüllte Bedürfnisse, unterdrückte Konflikte und Traumata als potenzielle Auslöser.

7. Arten von Neurosen: Ein umfassender Überblick über verschiedene Krankheitsbilder, darunter Panikstörungen, Phobien, dissoziative Störungen, Hypochondrie, Zwangsstörungen, Dysthymia und das Borderline-Syndrom.

8. Behandlung von Neurosen: Es werden die verschiedenen Formen der psychotherapeutischen Intervention sowie die Rolle medikamentöser Unterstützung in der modernen Versorgung diskutiert.

9. Fazit: Die Autoren resümieren ihre Erkenntnisse und betonen die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas sowie die Notwendigkeit einer offeneren Auseinandersetzung.

Schlüsselwörter

Neurose, Angststörung, Zwangsstörung, Borderline-Syndrom, psychische Störung, Konfliktverarbeitung, Psychotherapie, Traumata, Symptomatik, Soziale Arbeit, Hypochondrie, Dysthymia, Verdrängung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen fundierten Überblick über neurotische Störungen, ihre Ursachen, verschiedenen Ausprägungen und die Möglichkeiten ihrer Behandlung im Kontext der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Begriffsdefinition, die historische Einordnung, psychologische Ursachenmodelle, diverse Störungsbilder sowie aktuelle therapeutische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Autoren?

Das Ziel ist es, den Begriff der Neurose zu entmystifizieren und ein besseres Verständnis für das Leben und die Herausforderungen von Betroffenen zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine literaturbasierte Analyse unter Einbeziehung psychologischer Fachliteratur und medizinischer Standardwerke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der Entstehung (Ursachen) und die detaillierte Vorstellung spezifischer neurotischer Krankheitsbilder wie Panik-, Zwangs- und dissoziative Störungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Neurose, Konfliktverarbeitung, Psychotherapie, Trauma, Störungsgruppen und soziale Integration.

Wie unterscheidet sich die "pseudoregressive" von der "pseudoprogressiven" Hysterie?

Bei der pseudoregressiven Hysterie erscheint der Patient kränker oder hilfloser als er ist, während bei der pseudoprogressiven Form eine Inszenierung als stärker, reifer oder attraktiver im Vordergrund steht.

Warum wird das Borderline-Syndrom in dieser Arbeit als Neurose thematisiert?

Die Autoren beziehen sich auf die historische Einordnung, in der Borderline ursprünglich als Grenzfall zwischen Psychose und Neurose angesehen wurde.

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Details

Title
Die neurotische Störung
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Grade
1,7
Authors
Martin Wiesbrock (Author), Simone Schwoch (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V50639
ISBN (eBook)
9783638468251
ISBN (Book)
9783638677295
Language
German
Tags
Störung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Wiesbrock (Author), Simone Schwoch (Author), 2005, Die neurotische Störung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50639
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