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Das Problem der Fixed-Effects-Heterogenität. Systematische Verzerrungen durch heterogene Effektstärken in Mehrebenen-Modellen

Title: Das Problem der Fixed-Effects-Heterogenität. Systematische Verzerrungen durch heterogene Effektstärken in Mehrebenen-Modellen

Academic Paper , 2019 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hamid Bulut (Author)

Sociology - Economy and Industry
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Im Rahmen dieser Arbeit soll zum einen der Frage nachgegangen werden, wie diese Verzerrungen theoretisch begründet sind und unter welchen theoretischen Rahmenbedingungen diese entstehen, und zum anderen sollen diese Erkenntnisse darüber hinaus empirisch beobachtet werden.

Hierfür wird zunächst anhand theoretischer Analogieschlüsse zu den Fixed-Effects-Schätzern aufge-zeigt wodurch das Problem entsteht und anschließend anhand einer Simulation graphisch aufgezeigt, welche Maßstäbe diese Verzerrungen annehmen können. Anschließend wird anhand von empirisch gesammelten Daten des Eurobarometers in zwei Fällen die Gravitation dieser Verzerrungen nachvollzogen, indem die Effektschätzer der Fixed-Effects denen der Invers-Probabilitäts-Gewichteten Regression (IPW-Regression) gegenübergestellt und evaluiert werden. Die IPW-Regression stellt hierbei theoretisch die korrekte Aggregation der Effekte in den Strata her.

Die Arbeit wird darauffolgend mit einer Diskussion zu den hierbei gesammelten Erkenntnissen und einer Zusammenfassung abschließen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Formale Herleitung der Problematik

2.1 Standardregressionsmodell

2.2 Kausale Effekte

2.3 Regressionsgewichte

3 Simulation am zwei Strata-Beispiel

3.1 Zweidimensionale Perspektive

3.2 Dreidimensionale Perspektive

3.3 Theoretische Implikationen

4 Empirisches Beispiel

4.1 Stichprobenbeschreibung

4.2 Aufbau und Methodik

4.3 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Problem der Fixed-Effects-Heterogenität in Mehrebenen-Modellen. Ziel ist es zu analysieren, wie systematische Verzerrungen bei der Aggregation heterogener Effektstärken entstehen und wie diese durch alternative Methoden, wie die Invers-Probabilitäts-Gewichtung (IPW), korrigiert werden können.

  • Formale Herleitung von Aggregations-Verzerrungen in Fixed-Effects-Modellen
  • Simulation von Effektstärken in Abhängigkeit von Strata-Proportionen
  • Empirische Analyse von Geschlechtseffekten auf das Umweltverhalten mittels Eurobarometer-Daten
  • Vergleich von Fixed-Effects-Regressionen mit IPW-Regressionen
  • Evaluation der Generalisierbarkeit und Grenzen von Schätzergebnissen

Auszug aus dem Buch

3 Simulation am zwei Strata-Beispiel

In diesem Kapitel soll anhand von Illustrationen aufgezeigt werden, wie sich das Verhältnis der Varianz von pk, also der dem Verhältnis von Individuen mit einer Ausprägung im Verhältnis zu denen ohne dieses Merkmal, zur Aggregation der Effektstärken der Strata auswirkt. Hierfür werden drei verschiedene Effektschätzer für den richtigen aggregierten Effekt (4) der Gruppen miteinander graphisch verglichen.

3.1 Zweidimensionale Perspektive

In Abbildung 1 ist die Beziehung von drei verschiedenen Effektschätzern im Vergleich zu dem wahren aggregierten Effekt graphisch aufgezeigt. Für diesen Fall wurden zwei gleich große (balancierte) Strata generiert. Der Effekt der Variablen Di1 wurde für die erste Gruppe auf 2 festgesetzt und für die zweite Gruppe Di2 auf 3, sodass sich bei gleich großen Gruppen der korrekte durchschnittliche Effekt von 2,5 ergibt (, welche als blaue gestrichelte Linie gekennzeichnet ist). Der Anteil der Beobachtungen mit Di1 = 1 für die erste Gruppe wurde auf p1 = 0,2 bzw. 20 Prozent festgesetzt. Für die zweite Gruppe variiert p2 zwischen 0 und 1 bzw. 0 und 100 Prozent und ist auf der X-Achse der Grafik abgetragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Fixed-Effects-Regression bei hierarchisch strukturierten Daten und Definition der Problemstellung bezüglich verzerrter Aggregationen.

2 Formale Herleitung der Problematik: Theoretische Fundierung des Aggregation Bias durch mathematische Herleitung des Standardregressionsmodells und der Bedeutung von Regressionsgewichten.

3 Simulation am zwei Strata-Beispiel: Veranschaulichung der Verzerrungseffekte durch zweidimensionale und dreidimensionale Simulationen bei Variation der Gruppenproportionen.

4 Empirisches Beispiel: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf reale Daten des Eurobarometers zur Untersuchung des Geschlechtseinflusses auf das Umweltverhalten.

5 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse vor dem Hintergrund theoretischer Grenzen und Evaluation der Wirksamkeit alternativer Schätzmethoden wie IPW.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit und Ausblick auf weiterführende Fragestellungen in der Paneldatenanalyse.

Schlüsselwörter

Fixed-Effects-Regression, Mehrebenen-Modell, Aggregation Bias, Kausale Effekte, Invers-Probabilitäts-Gewichtung, IPW-Regression, Heterogenität, Systematische Verzerrung, Simulation, Eurobarometer, Strata, Varianz, Effektstärke, Stichproben, Statistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das methodische Problem, dass Fixed-Effects-Regressionen bei heterogenen Effekten zwischen Gruppen zu verzerrten Ergebnissen führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Aggregation von Effekten in Mehrebenen-Modellen, die methodischen Verzerrungen bei der Fixed-Effects-Schätzung und deren Korrektur durch Gewichtungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für "Aggregation Bias" theoretisch zu begründen, simuliert darzustellen und an einem empirischen Beispiel zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus formaler mathematischer Herleitung, computergestützten Simulationen und einer empirischen Analyse unter Verwendung von Eurobarometer-Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die formale Herleitung des Modells, die grafische Visualisierung des Bias durch Simulationen und die praktische Anwendung auf Umfragedaten zum Umweltverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Fixed-Effects-Regression, Aggregation Bias, Kausalität, Invers-Probabilitäts-Gewichtung (IPW) und Strata-Heterogenität.

Warum unterscheidet sich die Fixed-Effects-Schätzung vom "richtigen" Durchschnittseffekt?

Da die Fixed-Effects-Regression nicht nur die Gruppengröße, sondern auch die Varianz der Prävalenz innerhalb der Gruppen zur Gewichtung heranzieht, kommt es zu einer Verzerrung, sofern die Effekte zwischen den Gruppen variieren.

Wie lässt sich das Problem der verzerrten Aggregation lösen?

Das Problem lässt sich durch die Verwendung von Invers-Probabilitäts-Gewichten (IPW) oder durch das getrennte Regressieren der Gruppen mit anschließender Gewichtung nach Gruppengröße umgehen.

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Details

Title
Das Problem der Fixed-Effects-Heterogenität. Systematische Verzerrungen durch heterogene Effektstärken in Mehrebenen-Modellen
College
Hamburg University of Technology
Grade
1,0
Author
Hamid Bulut (Author)
Publication Year
2019
Pages
27
Catalog Number
V506479
ISBN (eBook)
9783346067043
ISBN (Book)
9783346067050
Language
German
Tags
problem fixed-effects-heterogenität systematische verzerrungen effektstärken mehrebenen-modellen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hamid Bulut (Author), 2019, Das Problem der Fixed-Effects-Heterogenität. Systematische Verzerrungen durch heterogene Effektstärken in Mehrebenen-Modellen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506479
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