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Goethes Malerin - Louise Seidler. Wie aus "der Stickerin" die erste weibliche Kustodin wurde

Título: Goethes Malerin - Louise Seidler. Wie aus "der Stickerin" die erste weibliche Kustodin wurde

Trabajo Escrito , 2019 , 17 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Malerin Louise Seidler. Es wird auf Ihre Beziehung zu Goethe und anderen zeitgenössischen Künstlern und Literaten Bezug genommen. Hierbei widmet sich die Hausarbeit dem Lebenslauf der Malerin und Ihrem Aufstieg zur ersten weiblichen Kustodin in Weimar in einer von Männern dominierenden Epoche. Die eigene Biografie von Seidler spielt bei dieser Hausarbeit eine sehr große Rolle.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 „Das Streben in der Kunst war mein eigentliches Leben“

2.1 Louise Seidler - von der Künstlerin zur Kustodin

2.2 "Goethes Malerin"

3 Der schmale Grad zwischen Künstlerin und antiquierten Frauenbild

3.1. "Die Stickerin" - Kersting

3.2. Louise Seidler - das Selbstbild einer Künstlerin

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und Wirken der Malerin Louise Seidler im Kontext der gesellschaftlichen Rollenbilder des 19. Jahrhunderts. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit Seidler ihr Streben nach künstlerischer Selbstverwirklichung und Emanzipation in ihren Werken symbolisch verarbeitete oder aufgrund zeitgenössischer Konventionen in den Hintergrund stellte.

  • Biografische Analyse der Entwicklung von Louise Seidler zur ersten weiblichen Kustodin
  • Die Rolle der Mentor-Beziehung zu Johann Wolfgang von Goethe
  • Kunsthistorische Einordnung der Darstellung von Frauen im 19. Jahrhundert
  • Analyse der Wirkung und Rezeption des Gemäldes "Die Stickerin" von G.F. Kersting
  • Untersuchung des Selbstbildnisses einer Künstlerin zwischen Anpassung und Autonomie

Auszug aus dem Buch

3.1. „Die Stickerin“ - Kersting

In „Bilder und Zeichnungen“ verewigte Georg Friedrich Kersting einige seiner Werke in Buchform und gab zusätzliche Anekdoten über deren Entstehung Preis. Als Titelbild wählte man in der Auflage von 1939 sein Werk „Die Stickerin“ (Abbildung 3). Das 1812 entstandene Gemälde, zeigt niemand Geringeren als Louise Seidler. Zu den zentralsten Motiven des Malers, gehörten zeitlebens das Abbild einer Frau im Innenraum. Er wiederholte diesen Bildtypus im Laufe seines Lebens fortwährend und stellte diesem mehrere Pendantbilder zur Seite. Im Entstehungsjahr der „Stickerin“ erlebte Kersting eine besonders produktive Schaffensperiode. Das kleine Gemälde zeigt Louise Seidler beim Sticken.

Sie sitzt vertieft in Ihre Arbeit an einem Schreibtisch, am offenen Fenster, dem Betrachter des Bildes den Rücken zugewandt. Der einfach gestaltete Innenraum zeigt eine Kommode mit Spiegel, sowie im Bildhintergrund ein Sofa, auf welchem sich eine Gitarre befindet. An der Wand hängt ein Portrait eines jungen Mannes, umrankt von frischen Blumen. Bei der dargestellten Person auf dem Portrait, soll es sich um Louises französischen Verlobten handeln, welcher im Krieg verstorben war. Die Blumenranken, bestehend aus Myrte und Rosen, deuten auf die Zuneigung der dargestellten Frau zu dem Mann auf dem Portrait hin. Die kunsthistorische Forschung hat bezüglich des Bildes von Kersting unterschiedliche Interpretationen entwickelt. Während eine aussagt: „Dieses Frauenbild gleicht einer Huldigung, die geradezu als Liebeserklärung aufgefaßt werden könnte, währe Kersting nicht schon in Agnes Sergel, seine spätere Frau, verliebt gewesen“, sind neuere Studien vorsichtig mit der verklärenden Deutung der dargestellten Szene.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die schwierige historische Einordnung von Louise Seidler als emanzipierte Künstlerin und stellt die zentralen Forschungsfragen hinsichtlich ihrer Darstellung in Kunstwerken und ihrer Rezeption.

2 „Das Streben in der Kunst war mein eigentliches Leben“: Dieses Kapitel zeichnet den biografischen Werdegang Seidlers nach, von ihrer frühen künstlerischen Ausbildung bis hin zu ihrer Anstellung als erste weibliche Kustodin in Weimar.

2.1 Louise Seidler - von der Künstlerin zur Kustodin: Hier wird der Einfluss von Mentorfiguren wie Goethe beleuchtet, die Seidlers Aufstieg in einer von Männern dominierten Kunstwelt maßgeblich unterstützten.

2.2 "Goethes Malerin": Der Fokus liegt auf der ambivalenten Beziehung zu Goethe, die einerseits ihre Karriere förderte, andererseits zu einer einseitigen Reduzierung ihrer künstlerischen Bedeutung führte.

3 Der schmale Grad zwischen Künstlerin und antiquierten Frauenbild: Dieser Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen dem zeitgenössischen Frauenbild und dem Wunsch nach künstlerischer Unabhängigkeit anhand konkreter Werkbeispiele.

3.1. "Die Stickerin" - Kersting: Eine eingehende kunsthistorische Analyse des Werkes, das Seidler in einer klassischen, vermeintlich "weiblichen" Tätigkeit zeigt und die Frage nach versteckten Botschaften aufwirft.

3.2. Louise Seidler - das Selbstbild einer Künstlerin: Dieses Kapitel befasst sich mit der Frage, warum Seidler ihre künstlerische Identität in ihren Selbstbildnissen oft hinter konventionellen Rollenbildern verbarg.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz über Seidlers Bedeutung für die Kunstgeschichte und reflektiert ihre Rolle als Inspirationsquelle für die weibliche Emanzipation.

Schlüsselwörter

Louise Seidler, Kunstgeschichte, 19. Jahrhundert, Emanzipation, Goethes Malerin, Künstlerin, Kustodin, Frauenbild, Romantik, Nazarener, Selbstbildnis, G.F. Kersting, Die Stickerin, Weimar, Biografie

Hufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Leben und Werk der Louise Seidler, einer bedeutenden Künstlerin und Kustodin des 19. Jahrhunderts, und hinterfragt ihre Rolle in einer männlich dominierten Kunstwelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie Seidlers, ihrer Beziehung zu Förderern wie Goethe, der kunsthistorischen Interpretation des Gemäldes „Die Stickerin“ und dem gesellschaftlichen Spannungsfeld für Frauen im 19. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu ergründen, ob Louise Seidler ihre Ambitionen bewusst hinter konventionellen Rollenbildern zurückstellte, um gesellschaftliche Nachteile zu minimieren, und wie dies in ihrer Kunst sichtbar wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer biographisch-kunsthistorischen Analyse, die sich auf Memoiren, Korrespondenzen, zeitgenössische Kunstwerke und wissenschaftliche Sekundärliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biografische Abschnitte zu ihrem Aufstieg zur Kustodin sowie in analytische Kapitel, die ihre Selbstporträts und das Gemälde von Kersting unter dem Aspekt der Geschlechterrollen interpretieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Louise Seidler, Emanzipation, "Goethes Malerin", künstlerische Identität, Frauenbild im 19. Jahrhundert und die Rolle der Kustodin.

Warum wird Louise Seidler oft als "Goethes Malerin" bezeichnet?

Diese Bezeichnung rührt von ihrer engen freundschaftlichen und fördernden Verbindung zu Johann Wolfgang von Goethe her, die zwar ihre Karriere entscheidend prägte, aber langfristig zu einer Verengung ihrer Wahrnehmung in der Kunstgeschichte führte.

Welche Bedeutung kommt dem Gemälde "Die Stickerin" für die Fragestellung der Arbeit zu?

Das Bild ist zentral, da es Seidler nicht in einer aktiven Malerrolle, sondern in einer klassischen, "weiblich konnotierten" Tätigkeit zeigt, was die Frage nach bewusster Selbstinszenierung zur Vermeidung gesellschaftlicher Widerstände aufwirft.

Inwiefern beeinflussten das Schicksal ihrer Freundin Minna Herzlieb die Perspektive von Louise Seidler?

Die tragische Lebensgeschichte von Minna Herzlieb diente Seidler als abschreckendes Beispiel für die gesellschaftlichen Erwartungen an Ehefrau und Mutter, was Seidlers Entschluss stärkte, ein eigenständiges Leben als Künstlerin zu führen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Goethes Malerin - Louise Seidler. Wie aus "der Stickerin" die erste weibliche Kustodin wurde
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
17
No. de catálogo
V506710
ISBN (Ebook)
9783346060716
ISBN (Libro)
9783346060723
Idioma
Alemán
Etiqueta
goethes malerin louise seidler stickerin kustodin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Goethes Malerin - Louise Seidler. Wie aus "der Stickerin" die erste weibliche Kustodin wurde, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506710
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