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Gründe für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg

Title: Gründe für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg

Term Paper , 2005 , 25 Pages , Grade: 2

Autor:in: Sandra Stolz (Author)

History of Germany - World War I, Weimar Republic
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Am 6. April 1917 traten die Vereinigten Staaten von Amerika als "Associated Power" auf Seiten der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein. Das Ereignis war eines der folgenschwersten für den Kriegsausgang, denn erst jetzt erhielten die Ententemächte, Großbritannien, Frankreich, Russland, Japan und Italien, den Zugang zu den Reserven, die ihnen schließlich den Sieg über die Zentralmächte, Deutschland und Österreich-Ungarn, sowie die Türkei ermöglichte.
Es besteht kein Zweifel, dass die Wiederaufnahme des uneingeschränkten U- Bootkrieges durch die deutsche Reichsleitung Anfang Februar 1917 der unmittelbare Anlass für die amerikanische Kriegserklärung und somit auch für die deutsche Niederlage war. Dennoch war dies nicht der alleinige Grund für den Kriegseintritt, denn der deutsch- amerikanische Gegensatz war nicht erst Resultat der Kriegsereignisse, sondern entstand aus der Entwicklung der beiden Nationen zur Weltmacht heraus.
Deshalb soll in dieser Hausarbeit geklärt werden, wie es zu dieser Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und den USA kam und warum die Vereinigten Staaten nach der langen Phase der Neutralitätshaltung dann doch an der Seite der Westmächte in den Krieg gezogen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vor - Kriegszeit

2.1 Die USA vor dem ersten Weltkrieg

2.2 Die USA und das Deutsche Reich

2.3 Die USA und Großbritannien

3. Kriegsbeginn

3.1 Präsident Wilson und seine Politik am Kriegsbeginn

3.2 Der U- Bootkrieg und die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und dem deutschen Reich

4. Der Weg der USA in den Ersten Weltkrieg

4.1 Friedensbemühungen Wilsons

4.2 Wiederaufnahme des uneingeschränkten U- Bootkrieges und das Zimmermann Telegramm

4.3 Die Mobilisierung der Heimatfront

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die komplexen Hintergründe für den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917, wobei insbesondere die ökonomischen, politischen und moralischen Faktoren sowie die deutsch-amerikanischen Spannungen im Fokus stehen.

  • Die wirtschaftliche Entwicklung der USA als aufstrebende Weltmacht.
  • Die Verschlechterung der deutsch-amerikanischen Beziehungen vor 1917.
  • Die Rolle der parteiischen Neutralität und der Blockadepolitik.
  • Der Einfluss des uneingeschränkten U-Bootkrieges und des Zimmermann-Telegramms.
  • Die innenpolitische Mobilisierung der amerikanischen Heimatfront.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der U- Bootkrieg und die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und dem deutschen Reich

Gegenüber Deutschland dagegen entwickelte sich die Politik der Neutralität in die entgegengesetzte Richtung. Grund dafür war der U-Bootkrieg, der neben materiellen amerikanischen Interessen auch amerikanisches Leben gefährdete.

Im Februar 1915 kündigte die deutsche Reichsleitung an, ein Sperrgebiet um die britischen Inseln zu errichten, in dem deutsche U- Boote alle feindlichen Handelsschiffe und Passagierdampfer ohne Vorwarnung angreifen würden und auch neutrale Schiffe mit einer Versenkung rechnen müssten. Diese Kriegsführung war mit geltenden Völkerrechtsbestimmungen nicht vereinbar und beeinträchtigte die maritimen Rechte der Neutralen massiv. Die deutsche Regierung versuchte diese Maßnahme mit dem Hinweis auf die Neuartigkeit der Waffe, die neue Regeln erforderlich mache, und den Völkerrechtsbrüchen der britischen Seekriegsführung zu rechtfertigen. Der rücksichtslose U- Bootkrieg sollte nicht nur die Rückkehr Englands zu den 1908/09 festgelegten Seekriegsregeln durchsetzen und dadurch die deutschen Versorgungsprobleme lösen, sondern darüber hinaus zum militärischen Sieg über das Inselreich führen. Die deutschen Marinestrategen rechneten damit, dass die Unterbindung der überseeischen Einfuhren das von Getreide- und Rohstoffimporten abhängigen Großbritannien mit Versorgungsproblemen so großen Ausmaßes konfrontieren würde, dass es schon innerhalb von sechs Wochen zum Einlenken gezwungen sein und um Frieden bitten würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der USA als Associated Power ab 1917 und stellt die Forschungsfrage nach den tiefergehenden Gründen des Kriegseintritts jenseits des U-Bootkrieges.

2. Vor - Kriegszeit: Dieses Kapitel analysiert den wirtschaftlichen Aufstieg der USA zur Weltmacht sowie die Entwicklung der Beziehungen zu Deutschland und Großbritannien vor 1914.

3. Kriegsbeginn: Hier wird Wilsons neutrale Politik sowie die Eskalation der Spannungen durch den deutschen U-Bootkrieg thematisiert.

4. Der Weg der USA in den Ersten Weltkrieg: Das Kapitel behandelt die gescheiterten Friedensvermittlungen, den erneuten uneingeschränkten U-Bootkrieg, das Zimmermann-Telegramm und die Mobilisierung der Heimatfront.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Kriegseintritt der USA das Ergebnis langfristiger machtpolitischer Entwicklungen und der Verflechtung von Weltwirtschaft und Weltpolitik war.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, USA, Deutschland, Woodrow Wilson, Neutralität, U-Bootkrieg, Weltmacht, Expansion, Zimmermann-Telegramm, Außenpolitik, Handelsimperialismus, Heimatfront, Öffentliche Meinung, Bündnispolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gründe, die 1917 zum Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg führten, und beleuchtet dabei sowohl diplomatische als auch ökonomische Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die amerikanische Weltmachtentwicklung, das Verhältnis zu den europäischen Mächten und die US-Innenpolitik unter Präsident Wilson.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, warum die USA ihre lange Neutralität aufgaben und an der Seite der Westmächte in den Krieg eintraten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-politische Analyse, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Vor-Kriegszeit, die Herausforderungen der Neutralität, den U-Bootkrieg und die spezifischen Mobilisierungsmaßnahmen der US-Regierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erster Weltkrieg, Neutralität, Weltmachtstreben, U-Bootkrieg und transatlantische Beziehungen.

Warum war der U-Bootkrieg ein so kritischer Faktor für Präsident Wilson?

Er gefährdete nicht nur die materielle Prosperität und den Handel der USA, sondern stellte auch eine direkte Bedrohung für amerikanische Staatsbürger und das nationale Prestige dar.

Welche Rolle spielte das Zimmermann-Telegramm für den Kriegseintritt?

Es fungierte als Auslöser für einen endgültigen Stimmungsumschwung in der US-Öffentlichkeit, da es eine direkte deutsche Bedrohung durch ein Bündnis mit Mexiko und Japan suggerierte.

Wie reagierte die US-Regierung auf die deutschstämmige Bevölkerung?

Die Regierung unter Wilson entfachte eine Propagandakampagne, die den Deutsch-Amerikanern loyalitätsbedingten Druck auferlegte und die deutsche Kultur in den USA diskreditierte.

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Details

Title
Gründe für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg
College
University of Lüneburg
Course
Seminar Geschichte, Politik und Kultur der USA
Grade
2
Author
Sandra Stolz (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V50674
ISBN (eBook)
9783638468541
Language
German
Tags
Gründe Eintritt Weltkrieg Seminar Geschichte Politik Kultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Stolz (Author), 2005, Gründe für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50674
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