Der Erste Kreuzzug. Das Versprechen von Papst Urban II. auf einen Sündenablass


Hausarbeit, 2011

13 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Folgen der Sünde

III. Die Entwicklung der Buße

IV. Der Ablass in seiner dogmatisch ausgeprägten Form

V. Der Kreuzzugs“ablass“ in den Quellen Urbans II

VI. Lösungsansätze

VII. Schlussfolgerungen

VIII. Literaturverzeichnis
1. Quellen
2. Literatur

I. Einleitung

Si quis animam suam saluam facere uellet, non dubitaret humiliter uiam incipere Domini. 1

Nach den Gesta Francorum ist dies der Lohn für die Teilnahme am Kreuzzug, den Papst Urban II. im Jahr 1095 in Clermont versprochen hat. Da der Kreuzzugsaufruf selbst nicht überliefert ist, bleiben für seinen Inhalt nur die Berichte der zeitgenössischen Chronisten, die den Lohn für die Teilnahme am Kreuzzug aber übereinstimmend beschreiben:2 die Möglichkeit animam suam saluam facere, also die Seele von den Sünden zu befreien, ein Vorgang der in darauf folgenden Jahrhunderten mit dem Wort indulgentia oder Ablass belegt wurde.

In der Wahrnehmung seiner Zuhörer erklärte Urban II. eine vollständige Vergebung der Sünden, was eine enorme Anziehungskraft ausübte. In der Forschung wird dem Ablass sogar eine so wichtige Rolle eingeräumt, dass er als konstitutiv für die Kreuzzüge gilt.3 Die intentio recta der Kreuzzugsteilnehmer vorausgesetzt, ermöglichte der Kreuzzug ihnen einen sicheren Zugang zum Paradies, was in einer Welt, die maßgeblich von Jenseitsvorstellungen und Angst vor dem Fegefeuer und der Hölle geprägt war, von zentraler Bedeutung war.4 So wie Urban II. 1095 verstanden wurde, bot er den Menschen eine Möglichkeit, ihr Weiterleben im Jenseits auf einen Schlag und vollständig zu sichern. Im Vergleich zu den anderen Leistungen, die sonst für die Lösung von den Sünden erbracht werden mussten, war die Teilnahme am Kreuzzug eine einmalige Gelegenheit, die beherzt ergriffen wurde.

Doch war das Versprechen Urbans II. ein echter Ablass? War ein Ablass zu dieser Zeit überhaupt dogmatisch möglich? Die übrigen Quellen aus der Hand Urbans II. deuten auf eine commutatio, und nicht auf den damals neuen Ablass hin. Wie sollte Urban II. die Gläubigen von Ihren Sünden befreien können, ohne die Lehre des Kirchenschatzes, die erst im 13. Jahrhundert entwickelt wurde? Mit einem Satz: Was versprach Urban II. genau? Theologisch-dogmatisch existierte der Ablass in diesem Moment noch nicht, und doch wurde Urban II. in diesem Sinne verstanden. Auch später nahmen die Päpste mit ihren Kreuzzugsablässen auf den „Ablass“ Urbans II. Bezug.

Diese Fragen zur Frühzeit der Entwicklung des Ablasses werden in der wissenschaftlichen Literatur oft übergangen,5 und nur von wenigen Werken6 überhaupt thematisiert. Doch auch in diesen Werken werden meist nur die verschiedenen Aussagen Urbans II. gegenübergestellt und auf terminologisch-dogmatische Unklarheiten verwiesen, ohne dass nach einer dogmatisch fundierten Auflösung der Widersprüche gesucht wird.7

Das Ziel der vorliegenden Abhandlung ist es daher, zunächst die verschiedenen Aussagen Urbans II. zum „Ablass“ in den Jahren 1095 und 1096 darzustellen, um sie dann aus der damaligen Dogmatik heraus zu erklären. Dabei wird sich zeigen lassen, dass sich scheinbare Widersprüche und Unklarheiten durch eine genaue Betrachtung der Dogmatik und Terminologie auflösen lassen. Trotz dieser Bemühungen verbleiben Unklarheiten, die bei einer genaueren Betrachtung der Dogmatik jedoch weniger gravierend sind als bisher in der Forschung angenommen.8 Um die Problematik der Aussagen Urbans II. verstehen und einordnen zu können, ist es zunächst erforderlich, die Dogmatik von Sünde, Schuld, Strafe, Buße und Ablass darzustellen. Diese dogmatische Einführung ist deshalb der eigentlichen Analyse vorangestellt.

II. Die Folgen der Sünde

Wenn ein Mensch sündigt, so lädt er damit eine doppelte Last auf sich: die Schuld selbst, und die Schuldfolgen. Die Schuld selbst (culpa) kann nur von einem Priester nach ernsthafter Reue und Beichte im Sakrament der Absolution vergeben werden. Seine Legitimation hierzu folgt aus der von Christus an Petrus in Mt 16, 199 übertragenen Binde- und Lösegewalt. Falls der Sündiger sich nicht von seiner Schuld löst, so muss er im Jenseits auf Ewigkeit in der Hölle leiden.10

Nachdem der Sünder sich so durch das Sakrament der Absolution von der Schuld gelöst hat, verbleibt es ihm aber noch, sich von der Schuldfolge, den Sündenstrafen (pena), zu lösen. Dies hat durch die Buße zu geschehen, deren Form allerdings nicht so leicht in einem Satz zusammenzufassen ist. Vielmehr hat sie ausgehend vom 2. Jahrhundert bis zum etwa 10./11. Jahrhundert eine längere historische Entwicklung durchgemacht, die Gegenstand des nächsten Abschnittes ist. Zunächst verbleibt es aber als Quintessenz festzuhalten, dass die Folgen der Sünde zweifach sind: zum einen die Schuld (culpa), von der der Gläubige nach aufrichtiger Reue und Beichte von einem Priester durch die Absolution gelöst wird, und zum anderen die Sündenstrafen (pena), die der Sündiger durch die Buße abzuleisten hat.11

III. Die Entwicklung der Buße

Die Buße vollendet den durch Reue und Beichte begonnen Prozess der Reinigung von der Sünde. Die Buße (paenitentia) findet schon seit mindestens dem 2. Jahrhundert unter der Aufsicht der Kirche statt, vollzog aber ab dem 6. Jahrhundert einen grundsätzlichen Wandel von der ursprünglich öffentlichen Buße (paenitentia publica) hin zur privaten Tarifbuße (paenitentia privata). Der ursprüngliche Ritus der öffentlichen Buße war für schwere Verfehlungen vorgesehen und begann am Aschermittwoch mit dem Ausschluss der Büßer aus der Glaubensgemeinschaft und von der Eucharistie, und endete am Gründonnerstag mit ihrer Wiederzulassung zu Kirche und Eucharistie. Dieser Ritus trug eine Reihe schwerwiegender Nachteile mit sich: so konnte er nur einmal im gesamten Leben ausgeführt werden, führte zum Ausschluss vom Militärdienst und Klerikertum, verbot es Ledigen zu Heiraten, Verheirateten Geschlechtsverkehr zu haben, und ähnliches mehr.12

Neben dieser öffentlichen Form der Buße, setzte ausgehend von Irland ab dem 6. Jahrhundert die Entwicklung der privaten Buße ein. In Irland gab es bis dahin keine Praxis der öffentlichen Buße, und es ist davon auszugehen, dass sich die private Buße dort aus heidnischen Praktiken zur Sündenvergebung entwickelte, und sich dann in Europa verbreitete.13 Die private Buße fand nicht mehr in der Öffentlichkeit der Glaubensgemeinschaft statt, sondern schloss sich an das Bekenntnis der Sünden gegenüber dem Priester an. Je nach Sünde erlegte er dem Büßer eine bestimmte zeitliche Strafe (paenitentia) in Form von Gebeten, Fasten, Wallfahrten oder ähnlichem auf. Das genaue Maß dieser Strafe für die jeweiligen Sünden war in den sogenannten libri poenitentiales geregelt. Die private Buße löste hierbei die öffentliche Buße keineswegs ab, sondern existierte durch das Mittelalter hindurch neben ihr.14

Das Problem an der privaten Buße bestand nun jedoch bald darin, dass die auferlegten Strafen extreme Ausmaße annahmen. Oft überstieg ihre Dauer die Lebenszeit eines einzelnen Menschen. Verschärft wurde diese Problematik dadurch, dass der nicht zu Lebzeiten abgeleistete Anteil der Sündenstrafe nach dem Tod im Fegefeuer verbüßt werden musste. Aus diesem Grund bildete sich die Praxis der commutatio und redemptio heraus. Bei der commutatio handelte es sich um ein Tauschgeschäft, bei dem eine Form der Buße gegen eine andere Form eingetauscht werden konnte. So konnten beispielsweise eine bestimmte Anzahl Vaterunser gegen eine bestimmte Anzahl von Fastentagen eingetauscht werden, wobei das intensivere Fasten kürzer war. Ebenso konnte man Almosen leisten, Geld bezahlen, oder sogar die Buße von einer anderen Person ausführen lassen.15 Demgegenüber wurde bei der redemptio für eine bestimmte Gegenleistung die Form der Buße nicht umgewandelt, sondern das Maß an Buße reduziert. Für diese beiden Praktiken existierte wiederum in den libri poenitentiales ein Reglement, das die quid pro quo Relationen festsetzte.16

Zusammengefasst bestand die private Tarifbuße in der Festsetzung einer Strafe für die jeweilige Sünde durch den Priester anhand der libri poenitentiales. Das zu große Ausmaß der Strafen konnte dann durch die Praxis der commutatio und redemptio akzeptabel gemacht werden. Bevor der Ablass in seiner dogmatisch ausgeprägten Form des 14. Jahrhunderts erörtert werden kann, ist es noch wichtig zu hervorzuheben, welche Strafe commutatio und redemptio beeinflussen: beide bewirken ausschließlich eine Veränderung der auferlegten Strafe. Sie haben zwar insofern Wirkung vor Gott, als dass die Veränderung der auferlegten Strafe auch vor ihm gilt. Nicht beeinflusst wird jedoch die aufzuerlegende Strafe für die jeweilige Sünde. Das Maß der aufzuerlegenden Strafe kennt nur Gott, so dass es möglich ist, dass der Priester die Strafe für die jeweilige Sünde zu gering angesetzt hat. Wenn die aufzuerlegende Strafe nun höher ist als die auferlegte Strafe, so verbleibt eine Differenz, die der Sünder nach seinem Tod vor Gott im Fegefeuer abbüßen muss. Gerade hiervor können commutatio und redemptio nicht schützen, da sie nur die vom Priester auferlegte Strafe betreffen, und keinen Einfluss auf die für die jeweilige Sünde von Gott aufzuerlegende Gesamtstrafe haben.17 Ganz anders ist dies jedoch beim Ablass in seiner Form des 14. Jahrhunderts.

IV. Der Ablass in seiner dogmatisch ausgeprägten Form

Das Spezifikum des Ablasses (indulgentia) in seiner dogmatisch ausgeprägten Form des 14. Jahrhunderts liegt darin, dass er Einfluss auf die aufzuerlegende Strafe hat. Der Ablass bewirkt, dass für einen bestimmten Akt, also Geldspende oder auch Kreuzzugsteilnahme, dem Sündiger alle zeitlichen Sündenstrafen erlassen werden, und zwar nicht nur die auferlegten, sondern auch die aufzuerlegenden. Dadurch besteht die Gewissheit nicht in das Fegefeuer zu müssen.18 Eben diese Gewissheit besteht bei commutatio bzw. redemptio nicht, da nur die auferlegte Strafe betroffen ist.

Demgegenüber hat der Ablass eine umfassende Wirkung und hebt die gesamte aufzuerlegende Strafe auf. Nicht betroffen ist jedoch die Sündenschuld, die nach wie vor durch Beichte, Reue und Absolution aufgehoben werden muss. Anderenfalls ist der Ablass wirkungslos, da er nur die Sündenstrafe aufhebt, dies aber ohne vorherige Vergebung der Schuld nutzlos ist. Der Sündiger müsste dennoch auf Lebenszeit in die Hölle.19

Interessant ist nun, wie die Wirkung auf die aufzuerlegende Strafe begründet wird. Dafür nötig ist die Lehre vom Kirchenschatz, dem thesaurus ecclesiae, die sich ab dem 13. Jahrhundert entwickelte und in der Bulle Unigenitus Dei Filius 1343 ihren Abschluss fand.20 Beim Kirchenschatz handelt es sich um die Gesamtheit des von Jesus Christus, allen Märtyrern und Heiligen für die Gläubigen vergossenen Blutes. Dieser Schatz ist Petrus und seinen Nachfolgern, anvertraut, auf dass sie ihn auf Erden verwalten und benutzen.21 Der Kirchenschatz stellt mit den unendlichen Mengen vergoßenen Blutes einen unendlichen Kredit zur Verfügung, der vom Papst eingesetzt werden kann, um die endlichen Sündenstrafen der Gläubigen zu tilgen. Auf Grund der Unendlichkeit seines Ausmaßes wird der Kirchenschatz bei seiner Verwendung nicht weniger, sondern bleibt in immer gleicher Weise zur Verfügung des Papstes.22 Nur mit Hilfe dieses Kirchenschatzes, der sich nachweislich erst ab dem 13. Jahrhundert entwickelt hat,23 ist es möglich die aufzuerlegende Strafe, und nicht nur die auferlegte Strafe aufzuheben.

V. Der Kreuzzugs“ablass“ in den Quellen Urbans II.

Der Kreuzzugsaufruf Urbans II. vom 27. November 1095 ist selbst nicht überliefert. Es existieren zwar eine Vielzahl von Berichten24 von Zeitgenossen, diese enthalten aber keine präzisen dogmatischen Aussagen. Vielmehr lässt sich aus ihnen das laienhafte Verständnis der Zuhörer Urbans II. erkennen, das für die Wirkung des Kreuzzugsaufrufs entscheidend war. Übereinstimmend wird berichtet, dass den Teilnehmern alle Sünden vergeben werden, oder um noch einmal die Worte des einleitenden Zitates zu verwenden, dass sie die Möglichkeit erhalten animam suam saluam facere 25 . Oft ist auch die Rede von der remissio peccatorum26, einer Formulierung, die auch in den darauf folgenden Jahrhunderten27 für den Ablass verwendet wird. Jedenfalls ist die damalige Wahrnehmung eindeutig, nämlich dass für die Teilnahme am Kreuzzug alle Sünden vergeben werden.

Vergleicht man diesen Befund mit den obenstehenden dogmatischen Ausführungen, so wird deutlich, dass sowohl eine Unterscheidung zwischen culpa und pena überhaupt nicht vorgenommen wurde, als auch keinerlei Überlegungen zum Unterschied von auferlegter und aufzuerlegender Strafe angestellt wurden. Vielmehr wurde pauschal die Vergebung „der Sünden“ ohne weiteres Nachdenken angenommen, so dass mit Teilnahme am Kreuzzug der Einzug in das Paradies für gesichert gehalten wurde.28 Soweit zumindest die Wahrnehmung der Zuhörer, die in Anbetracht ihrer theologisch-dogmatischen Vorbildung kaum überraschend ist.29

[...]


1 Anonymi Gesta Francorum et Aliorum Hierosolymitanorum, I, edited by Beatrice A. Lees, Oxford 1924.

2 Gottlob, Adolf, Kreuzablaß und Almosenablaß Eine Studie über die Frühzeit des Ablasswesens, Stuttgart 1906 (Kirchenrechtliche Abhandlungen Heft 30-31), 66f.

3 Brundage, James, Medieval Canon Law and the Crusader, London 1969, 145; Jaspert, Nikolas, Die Kreuzzüge, 5. Aufl., Darmstadt 2010, 29f.

4 Jaspert, 29.

5 Als Auswahl: Antweiler, A., Ablaß, in: LThK 1, Freiburg 1993, Sp. 47/48; Benrath, Gustav, Ablaß, in: TRE 1, Berlin 1977; Vodola, Elisabeth, Indulgences, in: Dictionary of the Middle Ages 6, New York 1985, 446.

6 Mayer, Hans Eberhard, Geschichte der Kreuzzüge, 10. Aufl., Stuttgart 2005, 37ff; Jaspert, 29f; Brundage, 148; Gottlob, 63ff.

7 Siehe insbesondere Brundage, 148f, der die wohl detaillierteste Analyse bietet, oder auch Jaspert, 30, dessen Lösungsansatz später ausführlicher dargestellt und widerlegt wird. Eine der wenigen Ausnahmen stellt das monumentale Werk von Paulus dar. Auch bei diesem besteht aber das Problem, dass die relevanten dogmatischen Informationen an verschiedenen Stellen des Werkes verstreut sind, und nicht alle auf Urban II. angewendet werden. Paulus, Nikolaus, Geschichte des Ablasses im Mittelalter Vom Ursprung bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts zwei Bände, 2. Aufl., Darmstadt 2000; und Paulus, Nikolaus, Geschichte des Ablasses am Ausgang des Mittelalters, 2. Aufl., Darmstadt 2000.

8 Vgl. die Betonung des Unterschiedes von auferlegter und aufzuerlegender Strafe bei Brundage, 146 und Jaspert, 29f., mit den untenstehenden Ausführungen unter VI. und VII.

9 Mt 16, 19 (Vulgata) „Et tibi dabo claves regni caelorum ; et quodcumque ligaveris super terram, erit ligatum in caelis, et quodcumque solveris super terram, erit solutum in caelis.“

10 Vodola, 446.

11 Vgl. zu diesem Abschnitt Antweiler, Sp. 47/48.

12 Payer, Pierre, Penance and Penitentials, in: Dictionary of the Middle Ages 9, New York 1987, 488.

13 Payer, 488; Hödl, L., Buße, in: LexMA 2, Stuttgart 1983, Sp. 1137-1141.

14 Benrath, Gustav, Ablaß, in: TRE 1, Berlin 1977; Payer, 488f.

15 Payer, 490.

16 Vodola, 446.

17 Brundage, 146; angedeutet bei Jaspert, 30; Paulus, Nikolaus, Geschichte des Ablasses im Mittelalter Vom Ursprung bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts, 2. Aufl., Darmstadt 2008, Erster Band 14f; Zweiter Band 162ff .

18 Vodola, 446.

19 Paulus, Nikolaus, Geschichte des Ablasses am Ausgang des Mittelalters, 2. Aufl., Darmstadt 2000, 344-361.

20 Dazu, ob diese Bulle wirklich einen normsetzenden Charakter hat, oder nur den herrschenden Stand der damaligen Dogmatik aufnimmt vgl. Paulus, Zweiter Band, 155 m.w.N..

21 Vgl. die Bulle Unigenitus Dei filius von Clemens VI. von 1343; s.a.Vodola, 447.

22 Zum Kirchenschatz siehe Paulus, Geschichte des Ablasses am Ausgang des Mittelalters, 141-158; Gerwing, M., Kirchenschatz, in: LexMA 5, Stuttgart 1999, Sp. 1078.

23 Vodola, 446.

24 Vgl. hierzu Gottlob, 67ff, der die einschlägigen Stellen der Berichte von insgesamt neun Zeitgenossen wiedergibt.

25 Anonymi Gesta Francorum et Aliorum Hierosolymitanorum, I, edited by Beatrice A. Lees, Oxford 1924.

26 Vgl. bei Gottlob, 67ff, die Zitate von Robert dem Mönch, Fulcher von Chartres und Bernold, dem Chronist von St. Blasien.

27 Paulus, Zweiter Band, 159-167; auf die Problematiken, die die Begrifflickeit aufwirft, wird weiter unten noch vertieft eingegangen werden.

28 Vgl. die ganze Reihe von Berichten der Zeitgenossen bei Gottlob, 67ff.

29 Vgl. Paulus, Geschichte des Ablasses am Ausgang des Mittelalters, 344-361, der eine große dogmatische Unwissenheit in der Bevölkerung auch noch im 15. Jahrhundert nachweist, und das obwohl ohne das Wissen um die Notwendigkeit der vorhergehenden Absolution von der Schuld der Ablass wirkungslos ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Der Erste Kreuzzug. Das Versprechen von Papst Urban II. auf einen Sündenablass
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
13
Katalognummer
V506796
ISBN (eBook)
9783346145284
ISBN (Buch)
9783346145291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ablass - Kreuzzug - Clemont - Urban II.
Arbeit zitieren
Maximilian Konrad (Autor:in), 2011, Der Erste Kreuzzug. Das Versprechen von Papst Urban II. auf einen Sündenablass, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506796

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