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Die dritte industrielle Revolution und daraus entstehende Folgen für die Soziale Arbeit

Título: Die dritte industrielle Revolution und daraus entstehende Folgen für die Soziale Arbeit

Trabajo , 2002 , 22 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Thomas Meinhart (Autor)

Trabajo social
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Die zunehmende und rasende Technisierung unserer Welt in den letzten 200 Jahren geht und ging nicht spurenlos an den (vor allem) wetslichen Gesellschaften vorüber. Brachten tehnische Fortschritte den Menschen in der Vergangenheit in aller Regel Vorteile und Annehmlichkeiten mit so wird heute immer mehr die Zweischneidigkeit einer auf Effizienz und Rationalisierung ausgerichteten Welt deutlich. Im Hightechzeitalter wird der Mensch in Produktionsprozessen immer weniger benötigt. Er wird zum Kostenfaktor. Der Satz von Henry Ford, "Autos kaufen keine Autos" scheint vergessen zu sein. Die sogenannte Dritte industrielle Revolution stellt gewachsene Wirtschaftsstrukturen langsam aber sicher auf den Kopf. Mit dieser Umgestaltung sind enorme soziale Folgen verbunden. Der gesellschaftliche Ausstoß überlasteter Arbeitsmärkte wird zunehmend zum Problem vor allem westlicher Gesellschaften. Breiter gestreute Armut scheint wieder präsent zu werden. Anhand des nicht unumstrittenen Bestsellers des Globalisierungs- und Kapitalismuskritikers Robert Kurz, "Schwarzbuch Kapitalismus" sollen diese Phänomene und direkte Folgen für die Soziale Arbeit diskutiert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zunehmende Nutzlosigkeit der menschlichen Arbeitskraft

2. Rückzug des Staatswesens

3. Folgen des Kahlschlags

3.1. Folgen für die Soziale Arbeit

3.2. Nachhaltigkeit als Mittel für erfolgreiche Integration

4. Drohendes Ende des Systems

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der sogenannten „Dritten industriellen Revolution“ auf die moderne Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf den Strukturwandel der Arbeit, die zunehmende ökonomische Überflüssigkeit menschlicher Arbeitskraft und die damit einhergehenden Herausforderungen für den Sozialstaat und die Soziale Arbeit.

  • Analyse der drei industriellen Revolutionen und ihrer gesellschaftlichen Konsequenzen
  • Untersuchung der strukturellen Massenarbeitslosigkeit und der Krise des Sozialstaats
  • Diskussion über die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext einer globalisierten, marktorientierten Ökonomie
  • Herausarbeitung nachhaltiger Entwicklung als notwendiger Gegenentwurf zur gewinnorientierten Rationalisierung

Auszug aus dem Buch

3.1. Folgen für die Soziale Arbeit:

Durch die Entwicklungen, die unter anderem durch die dritte industrielle Revolution hervorgerufen wurden, entstehen unmittelbare Folgen für die Soziale Arbeit.

Wieder (siehe 2.) lässt sich sagen, dass der Punkt, von dem der wesentliche Teil dieser Probleme für die Soziale Arbeit ausgeht, in erster Linie die Arbeitslosigkeit ist. Nämlich eine strukturelle Massenarbeitslosigkeit, die durch die Rücksichtslosigkeit des kapitalistischen Systems in Symbiose mit der dritten industriellen Revolution, genährt durch Rationalisierung und Gewinnoptimierung, rasanter denn je voranschreitet.

Beide sind dabei, auf ihrem Marsch um den Globus, historisch gewachsene soziale Systeme regelrecht aufzumischen und ihren eigenen Gesetzen zu unterwerfen. Nicht nur in den traditionellen westlich-kapitalistischen Ländern, nein, mittlerweile auch in den Ländern des ehemaligen Ostblocks und seit einiger Zeit auch in der dritten Welt und in den Ländern Südostasiens.

Trotz der grundlegenden Verschiedenheit all dieser unterschiedlichen Volkswirtschaften, kristallisiert sich eines klar heraus: das ständige Anwachsen von Massenarmut in all ihren Spielarten überall dort, wo Kapitalismus und technische Revolution sich frei entfalten konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Phänomen der dritten industriellen Revolution und deren Einfluss auf die global vernetzte Gesellschaft.

1. Zunehmende Nutzlosigkeit der menschlichen Arbeitskraft: Analyse, wie moderne Technologien und Automatisierung menschliche Arbeit in den Produktionsprozessen zunehmend ersetzen.

2. Rückzug des Staatswesens: Betrachtung der finanziellen Belastung der Nationalstaaten durch Arbeitslosigkeit und der daraus resultierenden Privatisierung und Schwächung sozialer Sicherungssysteme.

3. Folgen des Kahlschlags: Untersuchung des Zusammenspiels von Kapitalismus und technischer Revolution und deren vernichtende Wirkung auf die soziale Lebenswelt.

3.1. Folgen für die Soziale Arbeit: Darstellung des erhöhten Rechtfertigungsdrucks und der neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit angesichts wachsender Armut und sozialer Ausgrenzung.

3.2. Nachhaltigkeit als Mittel für erfolgreiche Integration: Plädoyer für ressourcenorientierte und nachhaltige Ansätze zur Integration von Menschen in ein gesellschaftliches Leben jenseits reiner Gewinnmaximierung.

4. Drohendes Ende des Systems: Kritische Auseinandersetzung mit der These, dass das aktuelle marktorientierte System durch seine eigene Logik der Profitoptimierung an seine existentiellen Grenzen stößt.

5. Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse und Forderung nach einem gemeinsamen Diskurs und neuen gesellschaftlichen Modellen.

Schlüsselwörter

Dritte industrielle Revolution, Soziale Arbeit, Massenarbeitslosigkeit, Globalisierung, Kapitalismus, Sozialstaat, Rationalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit, Marktliberalismus, soziale Ausgrenzung, Armut, Standortkrieg, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sozioökonomischen Auswirkungen der dritten industriellen Revolution und deren zerstörerisches Potenzial für den Arbeitsmarkt und soziale Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der strukturellen Arbeitslosigkeit, der Krise des Sozialstaats, dem Druck auf die Soziale Arbeit und der Notwendigkeit nachhaltiger Alternativen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Dritte industrielle Revolution in Kombination mit einem entfesselten Kapitalismus den sozialen Zusammenhalt gefährdet und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf soziologischen Fachpublikationen und statistischen Daten zur Arbeitsmarktentwicklung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet den Rückzug des Staates, die Auswirkungen auf die Soziale Arbeit, die Zunahme von Massenarmut und die theoretische Fundierung des Scheiterns des aktuellen marktorientierten Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die dritte industrielle Revolution, Soziale Arbeit, Massenarbeitslosigkeit, Nachhaltigkeit und soziale Ausgrenzung.

Wie reagiert der Staat laut Autor auf die Arbeitslosigkeit?

Der Staat reagiert laut Autor mit einem Rückzug aus sozialen Verantwortlichkeiten, Privatisierungen und der Beschneidung sozialer Sicherungssysteme, um Haushaltsdefizite auszugleichen.

Warum ist eine Reintegration in den Arbeitsmarkt laut Text so schwierig?

Die Reintegration scheitert oft, weil die technologische Entwicklung Arbeitsplätze permanent vernichtet, statt sie durch erhöhten Produktionsbedarf wieder aufzusaugen, was Arbeitslosigkeit strukturell zementiert.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die dritte industrielle Revolution und daraus entstehende Folgen für die Soziale Arbeit
Universidad
Munich University of Applied Sciences  (Sozialarbeit)
Curso
Theorien, Werte, Normen
Calificación
sehr gut
Autor
Thomas Meinhart (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
22
No. de catálogo
V5067
ISBN (Ebook)
9783638130820
ISBN (Libro)
9783638741927
Idioma
Alemán
Etiqueta
Revolution Folgen Soziale Arbeit Theorien Werte Normen Thema Industrielle Revolution
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Meinhart (Autor), 2002, Die dritte industrielle Revolution und daraus entstehende Folgen für die Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5067
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